14
Februar
2017

Umweltfreundliche Farben.

Bunt, bunt, bunt sind alle schönen Drucksachen?! Leuchten sollen die verschiedenen Rot-, Gelb-, Blau- oder Grüntöne – brillant strahlen auf dem Druckpapier. Ob Schrift oder Bild: Die Farbgebung und die grafische Gestaltung spielen eine wichtige Rolle, um den ersten Blick des Lesers einzufangen. Dieser Blick soll hängen bleiben, um weiterzulesen und die an ihn gerichtete Information aufzunehmen und zu verstehen. Die Farben machen die Nachricht sichtbar. Aber was wird da eigentlich genau aufs Papier gedruckt, um ein Bild oder einen Text widerzugeben?

 

Die Zutaten der Druckfarben

Druckfarben werden aus verschiedenen Komponenten zusammengemischt:

  1. Farbmittel (wie Pigmente und Farbstoffe) dienen dazu, Farbigkeit herzustellen.
  2. Bindemittel (wie Öle, Naturharze, Kunststoffe oder Wachspasten) haben eine vernetzende oder verklebende Wirkung und verbinden die Oberfläche, etwa das Papier, mit den Farbpigmenten.
  3. Trägersubstanzen (auch Lösungs- oder Verdünnungsmittel) (wie Mineral- oder Pflanzenöl) halten Binde- und Farbmittel zur Verarbeitung flüssig und sollen anschließend verdunsten.
  4. Hilfsmittel (wie Trockenstoffe und Weichmacher) dienen etwa der Konservierung oder einer bestimmten Elastizität oder Weichheit der Farbe.

Viele der Inhaltsstoffe, wie etwa synthetisch hergestellte Harze oder erdölbasierte Lösungsmittel sind nicht wasserlöslich und unverseifbar (etwa Mineralöl) – und deshalb nur schwer abbaubar, verursachen Emissionen oder hinterlassen Rückstände im Papier.

 

wasserloser Offsetdruck ohne Alkohol

Je nach Druckverfahren variiert die Zusammensetzung. So benötigen Farben für den Offsetdruck keine Lösungsmittel. Hier wird die Farbe beim Druckprozess nur indirekt übertragen. Bei direkten Druckverfahren wie Tief- oder Flexodruck enthält die dünnflüssige Farbe viele sich schnell verflüchtigende Lösungsmittel. Ökologisch problematisch bei Offsetdruckmaschinen sind die Feuchtmittel: Konventionell werden Isopropylalkohol (IPA) und Wasser verwendet. Für eine bessere Umweltverträglichkeit sollte der Offsetdruckprozess komplett alkoholfrei ablaufen – als wasserloses Offset-Verfahren, Maschinen sind dafür bereits auf dem Markt. Das wasserlose Offsetverfahren spart Kosten, allerdings eignet es sich nicht für alle Druckzwecke.

 

Farben sollten sich gut wieder entfernen lassen!

In der Druckerei: Computergesteuert werden die Farben aus Eimern über Rollen auf das Papier verteilt. ©viaprinto

Die Umweltverträglichkeit von Druckfarben wird auch durch ihr Verhalten im Deinking-Prozess (siehe auch Folge 3 dieser Serie) beim Recycling bestimmt. Die Farbe sollte sich bei der Aufbereitung des Altpapiers gut von den Papierfasern lösen, um den Papierkreislauf ressourcensparend mitzugestalten. Das funktioniert etwa, wenn die Farbpartikel ausreichend groß und konsequent wasserabstoßend sind. Dann können sie sich beim Deinking-Prozess gut an die Luftblasen heften und als Schaum abgeschöpft werden. In der Masterarbeit „Ausflug ins Grüne“ von Melissa Fiebig stuft Axel Fischer von der Internationalen Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik (INGEDE), viele Farben auf Pflanzenölbasis im Recyclingprozess für die Herstellung von grafischem Papier kritischer ein: Anders als mineralölhaltige Farben, klammerten sich diese beim Trocknen stärker an die Papierfasern.

 

Öko-Farben

Es gibt mittlerweile ökologische Farben, die in herkömmlichen Offset-Druckmaschinen eingesetzt werden können. Sie sind etwa frei von Mineralölen, diese werden durch pflanzliche Öle wie Leinöl, Holzöl oder Sojaöl ersetzt. Auch die im Bindemittel enthaltenen flüssigen Kunststoffe (Kunstharze) aus PVC, Alkyde oder Kohlenwasserstoff können etwa durch Baumharz ersetzt werden. Weitere Bestandteile der Öko-Druckfarben können Zellulosederivate oder Bienenwachs sein. Ein Anteil nachwachsender Rohstoffe von rund 80 Prozent bei der Farbenzusammensetzung kann erreicht werden. Eine komplette „Öko-“ oder „Biofarbe“ für den professionellen grafischen Druck gibt es bisher nicht auf dem Markt. Der Grund: Die Farbpigmente, die knapp 20 Prozent der Farbzusammensetzung ausmachen, können nicht aus natürlichen Quellen genutzt werden.

Professionellen Farbherstellern ist es bisher nicht gelungen, natürliche Farbpigmente mit vergleichbarer Farbstärke, Lichtechtheit oder Brillanz zu gewinnen, wie das bei synthetisch hergestellten der Fall ist.

 

EarthColors mit natürlichen Farbpigmenten

Es gibt die sogenannten „EarthColors“, die von Diplom-Designerin Dorothea Hess seit 1994 entwickelt wurden: konsequent ökologische Druckfarben für den Bogenoffsetdruck. Diese Farben enthalten keinerlei Pigmente aus der Petro- oder Chlor-Chemie. Allerdings gibt es nur sechs Grundfarben, aus denen sich ein Farbfächer mit 19 Farben entwickeln lässt. Diese sind jedoch bei weitem nicht so brillant und leuchtend wie herkömmliche Farben, was mitunter auch als besondere Qualität empfunden werden kann. Obwohl die EarthColors serienreif getestet wurden und viele Preise gewonnen haben, hat sich noch kein Hersteller für sie gefunden.

©pixabay

©pixabay

Mineralölhaltige Farben oder Pflanzenölfarben?

Nachwachsende Rohstoffe können aber nicht ausschließlich als ökologisch sinnvoll eingeordnet werden. Für Druckfarben, die etwa aus Soja, Leinsamen, Baumwollsamen oder Chinaholz hergestellt werden, werden zum Teil riesige Felder mit Monokulturen, auch mit gentechnisch veränderten Sorten angebaut, mancherorts wurde Regenwald dafür gerodet. Die Berliner Agentur Racken forderte deshalb 2010 in einem Blogartikel erheblich mehr Forschung zu diesen Themen und eine nachhaltige Beschaffungspolitik der Farbenhersteller, um den Anbau von Raps- oder Sojabohnen in den Herkunftsländern zu beeinflussen.

Der Anteil der konventionellen Öko-Farben liegt bei allen eingesetzten Druckfarben allerdings bisher noch unter zehn Prozent. Es gibt also noch viel Verbesserungspotenzial auf dem Gebiet der Druckfarben!

 

Ausgewählte Digitaldruckprodukte von viaprinto werden mit lösemittelfreier Tinte im Ink-Jet-Verfahren produziert. Zusätzlich wird im Digitaldruckbereichen auf Isopropanol als Reinigungsmittel verzichtet. Auch im Offsetdruckbereich wird bei den meisten Produkten mineralöl- und alkoholfrei gedruckt. Das bedeutet, dass die verwendeten Offsetfarben auf pflanzlichen Fetten basieren und biologisch besser abbaubar sind.

Quellen und weitere Infos:

 

phototaalke

Taalke Nieberding arbeitet als freie Journalistin in Bonn. Nachhaltigkeit und Umweltschutz gehören zu ihren Schwerpunktthemen. www.taalke-nieberding.de ©privat

Es gibt einen Dschungel an Zertifizierungen und Siegeln. Welche Labels bestätigen die nachhaltige Herstellung eines Produktes? Was steckt dahinter? Im nächsten Teil bringen wir Licht ins Dickicht.

 

Bisher erschienen:

Klimaneutrales Drucken: Einen Ausgleich für die Umwelt schaffen.
Ökologische Papiersorten.
Wie funktioniert eigentlich Recycling? Und was ist ein Deinkingverfahren?

 

 

 

 

 

8
Februar
2017
Portrait

Wenn die Zeit für Fotokunst reif ist.

Es gibt Zeiten im Leben, da fordert der Geist nach Veränderung, nach Kreativität. Der Wille, sich abseits vom Alltäglichen, vom Genormten zu bewegen ist dann so stark, dass man ihm einfach nachgeben muss. Bei Norbert Grill, dem Betriebswirt aus Deggendorf, war es vor einigen Jahren soweit und er ging mit seinem Fotoapparat auf Motivsuche und ließ sich von Farben, Klängen, Gerüchen inspirieren. Das Ergebnis heute: kleine Ausstellungen, Kunstbroschüren für Künstler, großformatige Auftragsarbeiten und Wandkalender für internationale Genießer der Fotokunst – unter dem Künstlersignet „Normonie“.

Gedruckt und online – Normonie hat überall seine Galerie

Norbert Gill hat Spaß bei der Bildbearbeitung. ©privat

Norbert Gill hat Spaß bei der Bildbearbeitung. ©privat

„Zwar habe ich immer schon Fotos geschossen, zuerst analog dann digital. Doch künstlerisch konnte ich mehr oder weniger keinen geraden Strich zeichnen. Aber dann fing ich an, die Bilder digital zu bearbeiten und mit mehreren übereinandergelegten Ebenen zu experimentieren“, erinnert sich der 59-Jährige. Über unzählige You-Tube-Filme und eigene Experimente mit den Bearbeitungsprogrammen Photoshop und InDesign habe er dann seinen Stil gefunden. Surrealistische Motive, abstrakte Kompositionen oder Stadtansichten, die das schöne Postkartenmotiv verweigern und damit oft mehr über den Ort verraten, will Grill mit seinen Kunstwerken zeigen. Und das nicht nur in gedruckter Form auf Leinwand oder Fine Art Papier. Seine Facebookseite /norbert.grill.normonie ist sowas wie eine virtuelle Galerie: Hier gibt er regelmäßig seine aktuellen Werke preis und stellt sich somit der öffentlichen Kritik. Die kommt meist prompt und zwar auf Englisch, denn inzwischen hat sich Norbert Grill in der Online-Kunst-Szene einen Namen gemacht. „Amerikaner, Kanadier und Australier sind viel offener für diese Art der Kunst und Kommunikation“, stellt Norbert Grill fest.

Kunst braucht Zeit

Bis zu zwei Wochen Zeit fließt in ein Bild, bis es fertig ist, oder genauer gesagt: „Bis ich es mir selbst auch an die Wand hängen würde.“ Dabei sei es noch immer erstaunlich, dass unter seinen Augen am Monitor ausgemachte Kunst heranwachse, obwohl ein nicht-ausgebildeter Künstler am Werk sei.

viaprinto als verlässlicher Partner

„viaprinto ist mir in all der Zeit ein verlässlicher Partner, der nicht nur mich, sondern mit seinem Service auch meine nationalen und internationalen Käufer zufrieden stellt“, sagt Norbert Grill in Anspielung auf den Multi-Versand an mehrere Empfänger gleichzeitig. Die Erfolgsstory vom Betriebswirt zum Fotokünstler soll hierzulande und weltweit weiter geführt werden. Wir sind gespannt.

 

Normonie Norbert Grill, Asamstraße 20, 94469 Deggendorf, normonie.de

 

 

 

 

 

31
Januar
2017
viaprinto-Wissen

Wie funktioniert eigentlich Recycling? Und was ist ein Deinking-Verfahren?

Damit aus altem Papier ein schönes und hochwertiges Recyclingpapier wird, muss es nach dem Einsammeln neu aufbereitet werden. Das ist durchaus eine spannende Angelegenheit, die man sogar selbst mal ausprobieren kann. Zumindest, wer einfaches Umweltpapier (ohne Bleichung und Chemikalien-Einsatz) herstellen möchte. Die Autorin erinnert sich noch gut an ihren engagierten Sachkunde-Grundschullehrer, der Ende der 1980er Jahre mit der Klasse Recyclingpapier herstellte – eine „matschige“ Angelegenheit, die im Gedächtnis geblieben ist. Auf dieses kleine, harte und graue – aber selbst geschöpfte – Stück Papier war ich damals ziemlich stolz und habe es lange im Schreibtisch aufbewahrt!

Also: Wie funktioniert Recycling?

1.Raus aus der blauen Tonne

Die Deutschen sind weltweit die besten Altpapiersammler. Über 73 Prozent des Altpapiers wird hierzulande wieder zu nutzbarem Papier verarbeitet. Nachdem das Altpapier aus blauen Tonnen und Containern eingesammelt wurde, wird es in einem Recyclingwerk sortiert, um unterschiedlich verarbeitet zu werden – zu Hygienepapier, Karton oder grafischem Papier, hierzu zählt Zeitungspapier oder höherwertige Papiere, die für schöne Druckerzeugnisse verwendet werden können. Für grafisches Papier müssen spezielle Voraussetzungen erfüllt sein. Es können beispielsweise keine braunen Fasern aus Kartonagen in weiße Fasern umgewandelt werden. Deshalb werden Kartons vorab separiert. Dunkle Altpapiere werden dann wieder zur Herstellung von Karton oder Wellpappe genutzt.

Die Altpapierverwertungsquote in Deutschland. ©Verband Deutscher Papierfabriken e.V.

Die Altpapierverwertungsquote in Deutschland. ©Verband Deutscher Papierfabriken e.V.

2. Deinking-Verfahren – vom Blatt zum Brei

Das Deinking-Verfahren im Schema. ©Verband Deutscher Papierfabriken

Das Deinking-Verfahren im Schema. ©Verband Deutscher Papierfabriken

Viele Papiere sind zusammengetackert oder geklebt, vor allem sind sie beschrieben oder mit bunten Farben bedruckt. Die Fremdkörper müssen entfernt werden – ebenso die Druckerschwärze und -farben. Das funktioniert mit dem Deinking-Verfahren, das ist das englische Wort für Druckfarbenentfernung und bezeichnet den Kernprozess beim Papierrecycling.

Zunächst wird das Papier mechanisch in kleine Papierfetzen zerstückelt, Wasser wird hinzugefügt, das Papier löst sich in seine einzelnen Fasern auf: Ein Altpapierbrei entsteht. In mehreren Prozessen wird der Brei gereinigt, auch mit verschiedenen Chemikalien. Unter anderem werden Natronlaugen oder Tenside eingesetzt, die die Farben von den Fasern lösen und herauswaschen. Dann können die Farbteilchen mit dem Schaum abgetragen werden. Übrigens: Die beim Deinking verwendeten Säuren und Laugen sind weit weniger umweltschädlich als die Chemikalien, die in der Zellstoffgewinnung für Frischfaserpapier eingesetzt werden.

 

3. Nicht nur sauber, sondern rein: das Bleichen

Um am Ende ein helles Papier zu erhalten, das nicht nach einiger Zeit vergilbt, wird der Papierfaserbrei mit Sauerstoff oder Wasserstoffperoxid gebleicht. Je nach Verfahren ist das Papier hinterher grau, hell oder strahlend weiß. Aus Umweltgesichtspunkten wäre es besser, ganz auf den Bleichvorgang zu verzichten. Wenn das Papier aber für hochwertige Druckerzeugnisse benötigt wird, ist er unumgänglich.

 

4. Das neue Papier

Aus dem gereinigten Faserstoff wird neues Papier. Das kann reines Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier sein. Oder dem Altpapierbrei werden noch Frischfasern hinzugefügt, bevor er auf Bahnen geglättet, getrocknet und wieder zu Papier aufgerollt wird. Denn leider lässt sich Papier nicht beliebig oft recyceln. Nach ungefähr fünf bis sieben Recycling-Vorgängen werden die einzelnen Papierfasern zu kurz und brüchig und geben dem Papier nicht mehr ausreichend Reißfestigkeit und Stabilität. Um den Papierkreislauf aufrechtzuerhalten, werden dem Altpapier deshalb immer wieder auch frische Fasern hinzugefügt.

Altpapierlager ©Verband-Deutscher-Papierfabriken

Altpapierlager ©Verband-Deutscher-Papierfabriken

5. Und dann wieder in die blaue Tonne

Ist dann die neu gedruckte Zeitung, der Geschäftsbericht oder der Flyer auf Recyclingpapier ausgelesen, gehört das bedruckte Papier wieder in die blaue Tonne. Der Kreislauf des Papiers beginnt erneut …

 

 

 

phototaalke

Taalke Nieberding arbeitet als freie Journalistin in Bonn. Nachhaltigkeit und Umweltschutz gehören zu ihren Schwerpunktthemen. www.taalke-nieberding.de ©privat

 

 

Farben spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung eines Textes. In der kommenden Folge erklären wir, woraus die Druckfarben eigentlich bestehen und was Öko-Farben sind.

 

Bisher erschienen:

Klimaneutrales Drucken: Einen Ausgleich für die Umwelt schaffen.
Ökologische Papiersorten.

 

 

 

 

 

 

30
Januar
2017
Kundenstimmen

DAS SAGEN UNSERE KUNDEN | JANUAR 2017.

„Alles war bestens. Die Lieferung sehr schnell, die Ware genauso wie gewünscht und der Kundenservice ebenfalls schnell und hilfreich. Vielen Dank, wir empfehlen Sie sehr gerne weiter.“

29.1.

 

„Ausgezeichnete Beratung mit sehr viel Geduld und hohem Fachwissen. Schnelle Lieferung zu sehr günstigem Preis mit hervorragender Qualität bei sorgfältiger Verpackung. Was will man mehr?“

28.1.

 

„Wir arbeiten mit Ihnen nun schon einige Zeit zusammen. Es wird ein 12-seitiger Newsletter für unsere Gemeinde gedruckt. Die Beauftragung und die Lieferung erfolgen ohne Rückfrage 100%ig. Wir haben bisher keinerlei Beanstandungen. Deshalb können wir viaprinto uneingeschränkt weiter empfehlen.“

25.1.

 

„Alles hat super geklappt und mega-schnell konnten wir das Briefpapier verwenden. Und bei meinen beiden Anrufen wurde ich von sehr freundlichen und vor allem kompetenten Mitarbeitern empfangen. Freue mich auf’s nächste Mal.“

24.1.

 

„Kundenfreundliche Online-Bestellbearbeitung und Top-Service gepaart mit erstklassiger Qualität. Ich und meine Musiker können viaprinto sehr empfehlen.“

23.1.

 

„Die bestellten Notizblöcke wurden sehr schnell und in super Qualität in Papier und Druck geliefert. Wir waren sehr positiv über diese Artikel überrascht und werden auch in Zukunft gern wieder bei viaprinto.de bestellen. Herzlichen Dank.“

22.1.

 

„Sehr unkompliziert, schnelle Lieferung. Produkt kommt wie in Vorschau.“

18.1.

 

„Liebes viaprinto-Team, das Druckergebnis war super. Ich bin sehr zufrieden. Schön, dass Sie auch Papiermuster versenden, damit man das spätere Druckprodukt vorher schon fühlen und sehen kann.“

16.1.

 

„Würde nirgendwo anders bestellen.“

16.1.

 

„Best ever online Print Shop. Despite the fact that a small problem occurred, the excellent Customer Service solved it in the best way. Professionalism, responsibility and speed defines this company. Thank you for your service.”

15.1.

 

“Wirklich kompetente und freundliche Beratung. Mit den Möglichkeiten der Zahlungsmethoden ist es auch Selbständigen ohne großes Risiko möglich, Druckaufträge abzuwickeln, bei denen die Rechnung direkt an den Kunden versendet wird. Weiterer Pluspunkt: eine tolle Druckvorschau für Gestalter und Kunde, bevor der Druck bezahlt und beauftragt wird. Bei anderen Internetdruckereien nicht immer möglich.“

12.1.

 

„Wie gewohnt „wysiwyg“: Das Ding sieht genauso aus, wie man es sich anhand der Vorschau vorstellt und mit dem Musterpapierbuch bekomme ich genau das Papier, das ich will. War sogar schneller geliefert als versprochen.“

6.1.

 

„Super schnelle Bearbeitung, Lieferung + freundlicher Support. Wir bleiben Kunden.“

3.1.

26
Januar
2017

Briefpapier & Visitenkarten selbst gestalten.

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen oder einheitlichen Look? Dann sind Sie in diesem Tutorial genau richtig! Mit einer Geschäftsausstattung aus einem harmonische Corporate Design zeigen Sie nicht nur Liebe zum Detail, sondern auch, dass Sie Ihre Kunden ernst nehmen. Wie in der letzten Anleitung zur Gestaltung unserer neuen Hebelordner (und die dazu passenden Registerblätter), geht es hier Schritt für Schritt zur harmonischen Aufmachung von Briefpapier und Visitenkarten. Wir baten ein weiteres Mal den Grafik-Designer Roland Geyer eine Vorlage zu schaffen.

Am Ende des Textes bekommen Sie die InDesign-Vorlagen zur eigenen Gestaltung als Downloadpakt.

 

#Schritt 1 Download der Briefpapier-Vorlage

Laden Sie sich die Gestaltungsvorlage des Briefpapiers nach DIN 5008 aus dem viaprinto Hilfecenter herunter. Diese steht in verschiedenen Dateiformaten zur Verfügung. In unserem Beispiel verwenden wir die Vorlage für InDesign. Falls Sie Ihre Gestaltung eng an das hier beschriebene Beispiel anlehnen wollen, können Sie dieses auch als InDesign-Datei herunterladen und die Inhalte des Briefbogens lediglich anpassen.

 

#Schritt 2 Gestaltungsraster

Öffnen Sie die heruntergeladene InDesign-Datei. Auch wenn Sie eine ganz andere Gestaltungsidee verfolgen, können Sie von der Beispieldatei profitieren, denn sie enthält eine Ebene mit der Bezeichnung „Hinweise“, auf der die verschiedenen Bereiche des Briefbogens gekennzeichnet sind. Auch die Falz- und Lochmarken sind bereits darin enthalten. Diese sind natürlich nicht obligatorisch, können aber sinnvolle Ergänzungen darstellen. Zwischen dem Adressfeld und dem Briefkopf ist ein schmaler Bereich, der für Ihre Absenderadresse genutzt werden kann. Sie können den Bereich natürlich auch leer lassen und die Absendeadresse jeweils selbst mit Ihrem Textverarbeitungsprogramm drucken. Oder Sie entscheiden sich für die bedruckten viaprinto-Fensterumschläge, um Ihrer Korrespondenz schon von außen eine unverwechselbare Note zu geben. Beides hat den Vorteil, dass Sie den Briefbogen etwas universeller einsetzen können

02_gestaltungsraster

 

#Schritt 3 Pflicht und Kür

Bevor Sie sich mit der eigentlichen Gestaltung beschäftigen, sollten Sie alle Informationen zusammentragen, die Sie auf dem Briefbogen unterbringen wollen. Bedenken Sie, dass es bei einem Firmen-Briefbogen abhängig von Ihrer Firmierung unterschiedliche gesetzliche Pflichtangaben gibt: Eine gute Orientierung dazu bietet die IHK Nordrhein-Westfalen hier.

 

#Schritt 4 Klaren Kopf behalten

Der zentrale Bereich des Briefs ist der Kopfbereich, denn dorthin fällt der Blick des Betrachters als erstes. Er sollte Ihre Identität widerspiegeln. In diesem Bereich sollten Sie natürlich Ihr Logo und Ihre Firmenbezeichnung platzieren. Wenn sie den rechten Bereich des Kopfes dafür nutzen, hat dies den Vorteil, dass Ihre Korrespondenz auch beim flüchtigen Durchblättern in einem Ordner sehr schnell gefunden werden kann.

04_briefbogen

 

#Schritt 5 Geheime Ordnung

Bei der Anordnung der Texte ist es gut, diese in einen klaren, übersichtlichen Bezug zueinander zu bringen, sind es doch recht viele Informationen, die untergebracht werden müssen. Allzu leicht könnte dies unübersichtlich wirken zumal der Hauptteil des Briefs – sein Inhalt – ja noch hinzu kommt. Ziehen Sie sich also Hilfslinien aus dem Lineal, um die Elemente bündig zueinander anordnen zu können. Wenn Sie Ihrem Briefbogen einen farbigen Streifen oder ein ähnliches Gestaltungselement hinzufügen, das bis zur Blattkante reicht, können Sie damit gestalterisch einen besonderen Akzent setzen. Außerdem ist Ihr Brief dadurch auch in einem dicken Stapel anderer Unterlagen hervorragend zu finden.

 

Und nun zur Visitenkarte. Sie zementiert den ersten Eindruck und ist unentbehrlich in jeder Geschäftsausstattung.

 

#Schritt 6 Download der Visitenkarten-Vorlage

Laden Sie sich die passende Vorlage für Ihre Visitenkarte aus dem viaprinto-Hilfecenter herunter. Durchaus kann es mehr Aufmerksamkeit erzeugen, wenn Sie Ihre Karte im Hochformat anlegen und die entsprechende Vorlage verwenden. Für unser Beispiel haben wir die doppelseitig bedruckte Variante gewählt.

 

#Schritt 7 Der ostfriesische Bus

Um ein einheitliches und unverwechselbares Erscheinungsbild zu gewährleisten, sollten Sie die Gestaltungselemente des Briefbogens bei der Visitenkarte wieder aufgreifen. Sehr schnell allerdings wirkt die kleine Karte überladen. Dann ist es wie mit dem ostfriesischen Bus, der zwölf Meter breit und zwei Meter lang ist, weil alle vorne sitzen wollen. 😉 Beschränken Sie sich also besser auf die wesentlichen Elemente. Diese bekommen dadurch umso mehr Gewicht.

07_visitenkarte_vorderseite

 

#Schritt 8 PDF exportieren

Ist die Gestaltung geglückt, sollten Sie nochmal alles auf seine Vollständigkeit Richtigkeit überprüfen. Denn nichts ist peinlicher, als handschriftliche Korrekturen. Ist alles okay, dann kann ein für den Druck optimiertes PDF exportiert werden. In den Einstellungen wählen Sie dabei als Vorgabe PDFX-1a aus. Wichtig: Um den Anschnitt, den Sie im Dokument verwendet haben auch ins PDF zu übernehmen, muss dies unter „Marken und Anschnitt“ aktiviert werden.

08_export

 

#Schritt 9 Upload & Vorschau

Abschließend haben Sie auf unserer Produktseite im Bereich „Upload & Vorschau“ die Möglichkeit, den Briefbogen und die Visitenkarte jeweils in einer Online-Vorschau zu betrachten. Ist alles okay, können Sie über den Warenkorb bestellen.

09_vorschau_visitenkarte

Werfen Sie einen Blick auf die Online-Produktvorschau des Briefpapiers: link.viaprinto.de/tutorialbrief . Und hier geht`s zur Visitenkarte: link.viaprinto.de/tutorialvisiten.

Wir stellen die offenen Indesign-Vorlagen für die eigene Gestaltung im Downloadpaket zur Verfügung:

 

 

profilfoto_k ©Roland Geyer

Unser Autor Roland Geyer ist freier Grafikdesigner und Seminarleiter. ©Roland Geyer

 

 

Viel Spaß beim Gestalten Ihrer Geschäftspapiere!