17
August
2017
viaprinto-Wissen

Newsletter richtig gestalten.

Gutes Design ist nicht immer auch funktionelles Design. Aber gerade bei der Gestaltung von E-Mail-Newslettern muss der Funktion eine wichtige Rolle zukommen, damit die Botschaft überhaupt ihren Empfänger erreicht.

Vor 30 Jahren begann der digitale Wandel der Werbebranche. Mailings, die zuvor in Briefform auf Papier verschickt wurden, setzte man zunehmend digital um. Inzwischen gibt es von allem und jedem monatliche, wöchentliche oder gar tägliche Informationen direkt in das Mail-Postfach des eigenen Rechners. Nicht jede davon ist erwünscht und nur die wenigsten werden gelesen. Umso wichtiger ist es, dass man einen E-Mail-Newsletter nicht nur inhaltlich, sondern vor allem äußerlich ansprechend und informativ gestaltet. Ansonsten wird er – sollte er nicht schon im Spam-Ordner gelandet sein – vom Leser direkt in den virtuellen Papierkorb befördert.

Schmarl, kurz, informativ

©pixabay_newsletter_geralt

Um das zu vermeiden, muss der Editorial Designer beim Newsletter einige Richtlinien beachten – allen voran die digitalen Lesegewohnheiten des Empfängers und die technischen Rahmenbedingungen. Denn Ersteres ist geprägt von einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne, die schon in der Betreffzeile beginnt: Sie muss interessant und ansprechend sein, darf aber nicht zu lang geraten, damit sie vollständig angezeigt wird. Gmail beispielsweise stellt nur 70 Zeichen dar, das iPhone hochkant 41 Zeichen und einige Android-Smartphones zeigen weniger als 30 Zeichen an. Betreffzeilen mit maximal 50 Zeichen, die direkt ansprechen und informieren, sind deshalb eine gute Wahl. Gleiches gilt für die Breite des Newsletters selbst: Normalerweise sollte sie bei 600 Pixeln liegen, doch die Portrait-Ansicht des Smartphones bietet oft nicht mehr als 320 Pixel. Schmale Newsletter oder solche, die responsive gehalten sind und erkennen, welches Endgerät genutzt wird, liegen deshalb im Trend. Und um die Übersicht zu bewahren, können zwei bis drei Spalten auf die gesamte Breite eingesetzt werden.

Anderes Leseverhalten: Bilder first

Wie das Medium sich unterscheidet, ist auch das Leseverhalten der Empfänger ein anderes. Liest man eine Zeitung von links oben nach rechts unten konstant, wird im Newsletter naturgegeben der linken oberen Ecke mehr Beachtung geschenkt, als rechts unten – denn dorthin muss man normalerweise erst scrollen. Die Leserichtung ist von der Mitte nach links oben gerichtet, was bei der Gestaltung ebenso beachtet werden muss, wie die dominante Platzierung von Eyecatcher-Texten und unterstützenden Bildern. Denn Bilder – so die aktuelle Forschung in puncto Eyetracking – werden als erstes im Newsletter beachtet, insbesondere wenn sie emotionalisierend wirken. Es folgen Überschriften, Logos und letztendlich der Text. Doch dieser wird nicht Wort für Wort am Bildschirm gelesen – das ist viel zu anstrengend. Stattdessen überfliegen E-Mail-Empfänger die Textbotschaften nach Kernaussagen und Schlüsselbegriffen.

Scannen statt lesen

Der Fachbegriff dafür lautet Scannen. Mehr als 2000 Zeichen scannt so gut wie niemand, dann wird der Lesevorgang abgebrochen. Das kann jeder bei sich selbst nachvollziehen. Im Durchschnitt sind es eher 300 bis 400 Zeichen, die ein Leser bereit ist, zu durchforsten. Deshalb gilt als Regel für jeden Text: 400 Zeichen am Stück maximal im Newsletter für Textblöcke verwenden. Längere Texte sollte man durch Zwischenüberschriften mit visuellen Ankerpunkten versehen, bei denen das Auge während des Scannens hängen bleibt. Die Aufmerksamkeit auf sich ziehen können neben Überschriften und Zwischenüberschriften auch andere hervorgehobene Passagen. Gleiches gilt für die Anordnung der Bilder: Sie sollen dem Auge beim Überfliegen der Inhalte Halt geben, es leiten.

Gute Gestaltung ist lesbare Gestaltung

Mockup des Newsletterversandtools Inxmail mit dem Template unseres neuen viaprinto-Newsletters.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass Newsletter möglichst strukturiert aufgebaut sein sollten. Bilder und Text müssen sich also gleichmäßig abwechseln und die Seite nicht zu voll erscheinen lassen. Das ist auch wichtig, um nicht im Spam-Ordner zu landen, denn zu viele Bilder werden von E-Mail-Programmen abgestraft. Eine gute Richtlinie lautet: 30 Prozent weiße Fläche sollte noch zu sehen sein in der Mail. Dem oberen Teil kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da er als Vorschau im Mailprogramm dargestellt wird. Hier sollten emotionale, große Bilder zu sehen sein. Aber auch ansprechende Headlines und kurze, interessante Texte, die dann weiter auf eine Webseite verlinken, lassen sich zusätzlich zu den Bildern einsetzen. „Das Wichtigste zuerst“ lautet die oberste Regel. Und das sollte möglichst gut zu lesen sein. Dazu eignen sich serifenlose Schriften am besten. Kursive, schmale oder Großbuchstaben sind – weil schwer am Bildschirm zu lesen – ebenso zu vermeiden, wie unterschiedliche Schriftgrößen. Am besten eignen sich Größen zwischen 10 und 12 Punkten. Weiter unten können dann wiederum Überschriften und Hervorhebungen im Fließtext das Auge leiten.

Verlinken verbindet

Der Fließtext aber sollte nie zu lang sein. Maximal drei Sätze mit ca. 400 Zeichen sind ausreichend. Wenn die Botschaft dann beim Leser ankommt, leitet ein gut sichtbar platzierter Link weiter auf die tiefergehenden Inhalte auf der Webseite des E-Mail-Versenders. Und diese sollte genau so gestaltet sein, wie der Newsletter. Oder anders ausgedrückt: Die Gestaltung eines E-Mail-Newsletters sollte sich immer am Aussehen der bestehenden Firmensite orientieren bzw. das CI des Unternehmens aufgreifen. Bildsprache, Farbgebung und Designelemente der Webseite sollten sich also auch im Newsletter wiederfinden, um keinen Stilbruch im Auge des Empfängers zu begehen und eine Identifikation mit dem Absender herzustellen.

Noch ein wenig Technik zum Schluss

Abschließend ist zu sagen, dass alle Newsletter einige inhaltliche und technische Regeln befolgen müssen, um auch auf der sicheren Seite zu sein: So sollte das Beenden des Abos einfach möglich und schnell ersichtlich sein – das unterscheidet den Newsletter von Spam und ist rechtlich bindend. Auch gibt es eine Impressumspflicht für Werbeaussendungen, sodass Newsletter immer ein Impressum haben müssen, in dem Name und Anschrift des Versenders, Mailadresse, vertretungsberechtigte Personen, Registerinformationen und die USt-IdNr enthalten sein sollten. Und wenn wir schon bei den Pflichten sind: Als angenehm empfinden es die Empfänger, wenn sie sofort am Absender erkennen, welches Unternehmen die E-Mail schickt. Gleiches gilt für die direkte und persönliche Anrede mit dem eigenen Namen und Verlinkungen, die als solche auch zu erkennen sind. Damit außerdem der Newsletter überhaupt gelesen werden kann, sollte er im sogenannten Multipart-Format erstellt werden. So ist sichergestellt, dass der Text selbst dann gelesen werden kann, wenn das HTML-Format vom E-Mail-Client des Empfängers nicht ausgelesen oder dargestellt werden kann.

 

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Für die Wissensreihe konnten wir die Autorin Charlotte Erdmann gewinnen. Sie hat bereits einige andere Reihen für unseren Blog verfasst. (Bild: Matthias Martin)

Andere Formate – andere Regeln: Wie sich White Paper und andere „kleine“ Formate in der Gestaltung von Newslettern und weiteren Printformaten unterscheiden, erfahren Sie im kommenden Teil dieser Serie zum Thema Editorial Design.

 

Bisher in dieser Reihe erschienen:

Die Kunst des Editorial Design – Eine Begriffsklärung.
Die unterschiedlichen Formen des Editorial Design.
Die Unterschiede zwischen den Medien – Online und Print
Wichtige Faktoren für das Editorial Design.

 

16
August
2017
Video-Tutorial

Adventskalender selber gestalten. Wie geht das?

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die klassischen Adventskalender mit 24 Klapptürchen und süßer Füllung. Seit diesem Jahr bietet auch viaprinto die Weihnachtsgeschenke mit jeder Menge Platz für winterliche Gestaltung mit Firmenlogo, Kontaktdaten oder Save-the-dates auf der Rückseite an.

Die Macher unseres Papiertaschen-Tutorials von PSD-Tutorials haben sich schon jetzt in weihnachtliche Stimmung gebracht und ein Video-Tutorial zum Gestalten und Anlegen einer Druckdatei für unseren Adventskalender „Lindt“ oder „Sarotti“ abgedreht. Herausgekommen ist ein modernes Design, das wunderbar zur Weihnachtszeit passt:

 

Ob als Tischaufsteller im Format 225 x 165 x 10 mm, oder 314 x 228 x 12 mm (hoch und quer) oder mit Aufhängeloch für Bürowände – unsere Kalender sind so flexibel wie Sie.

Vergessen Sie neben unseren klassischen Adventskalenderformaten nicht unseren Weihnachts-Würfel „Lindt-Cube“. Mit ihm machen die Türchen-Suche und Gestaltung noch mehr Spaß. Mit seinen fünf Werbeflächen steht dieser Adventskalender für grenzenlose Kreativität. Platzieren Sie auch hier auffällig Ihre Produkte, Botschaften und natürlich Weihnachtsgrüße.

Die Adventskalender werden nicht nur individuell nach Ihren Vorlagen bedruckt, Sie können selbst die Verpackung auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Erhalten Sie die Kalender in Ihrer Wunschauflage lose, mit beigelegtem Einzelkarton oder bereits fertig konfektioniert. Jeder einzelne Adventskalender ist ab Werk in eine schützende Klarsichtverpackung gehüllt.

 

Unser Tipp: Bestellen Sie schon jetzt Ihre Schokoadventskalender. Ausgeliefert werden sie frisch, und wenn es nicht mehr so warm ist, im Oktober.

14
August
2017
Top-Platzierung

viaprinto ist Testsieger!

Zufriedene Kunden und gute Produktqualität sind die wichtigsten Säulen im schwer umkämpften Markt der Online-Druckereien. Was ist da besser, als eine Auszeichnung, die die Erwartungen der Kunden hervorhebt? Genau, zwei Auszeichnungen! Dieser Tage ist viaprinto von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) getestet und in zwei Kategorien für „goldwert“ befunden worden:  in den Testkategorien Produktqualität und Kundendienst konnten wir Spitzenergebnisse einfahren, denn wir haben darin die maximale Punktzahl und damit die Note „sehr gut“ erreicht. Ab sofort dürfen wir also das Testsiegel des DtGV führen und Verbrauchern eine bessere Orientierung geben.

Persönlicher Ansprechpartner ist Kern unseres Selbstverständnisses

„Die Ergebnisse freuen uns sehr. Die hohen Anforderungen, die wir selbst an die Qualität der Druckprodukte stellen, sind unser Versprechen an unsere Kunden. Die Testergebnisse bestätigen nun unser Verständnis von Güte und Kontrolle und zeigen, dass unsere Prozesse zur Qualitätssicherung greifen“, sagt viaprinto-Geschäftsführer Frank Morjan. Der persönliche Ansprechpartner ist Kern unseres Selbstverständnisses. Er unterstützt Kunden bei Ihrer Bestellung, kennt ihre Ansprüche und ist der Partner an der Seite.

60 Testbestellungen und 100 Kundendienstanfragen

Laut DtGV seien insgesamt zehn Online-Druckereien in sechs Testkategorien von Experten untersucht worden: Angebotsvielfalt, Benutzerfreundlichkeit, Preise und Konditionen, sowie Fertigungs- mit Lieferservice, Produktqualität und Kundendienst seien nach DtGV-Angaben durch qualifizierte und verdeckte Tester bewertet worden. Insgesamt seien 60 Testbestellungen und 100 Kundendienstanfragen durchgeführt worden.

Wir sind stolz und freuen uns riesig über das Erreichte!

 

 

 

 

1
August
2017
Top 10

Die 10 wichtigsten Grundregeln für typografisches Gestalten.

Typografie ist die Kunst des Gestaltens mit Schrift. Dabei kann es um Drucksachen gehen, Webseiten oder Leitsysteme in Gebäuden oder im öffentlichen Raum. Aus der Praxis und der Lesbarkeitsforschung lassen sich Regeln ableiten, die die Arbeit gerade am Berufsanfang erleichtern. Wir stellen die zehn Wichtigsten vor.

Das Design macht den Inhalt klarer

Für Gestaltungsgesetze und Designregeln gibt es ein wesentliches Ziel: Der Inhalt soll verdeutlicht werden. Die typografische Gestaltung etwa der Bibel sollte anders ausfallen als die für einen Pizza-Service. Deshalb ermittelt der Designer bei Projektstart, wie die Anmutung der Gestaltung sein soll: zurückhaltend, ernsthaft, appellativ oder plakativ?

Schnelle Lesbarkeit als wichtiges Gestaltungsziel

Schon an diesen Beispielen sieht man die Spannbreite von Grafik-Design und typografischem Gestalten. Für die schnelle Lesbarkeit längerer Texte in Broschüren, Zeitschriften oder Büchern gelten praxiserprobte Regeln. Im Vordergrund steht, einen Text verständlich und zugänglich zu machen. Gute Typografie bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Lesbarkeit und interessantem Erscheinungsbild. Die zehn Regeln dafür stellen wir im Folgenden vor.

 

1. Gestaltungsräume: Inhalte nach Informationsgehalt strukturieren

Bei der Gestaltung geht es nicht nur um die bedruckte Fläche, sondern auch um die leere. Sie verschafft der bedruckten Fläche Raum, um zu wirken – vergleichbar mit einer Kathedrale, die erst so richtig durch den sie umgebenden freien Raum wirkt. Damit das funktioniert, sollten Drucksachen nicht mit Text überladen werden. Es geht bei der Typografie also nicht nur darum, was man gestalten kann, sondern auch darum, was man weglassen kann.

 

2. Schriftart: Welche Schrift hat das passende Profil für mein Projekt?

Verschiedene Schriftarten stehen für unterschiedliche Inhalte. Dabei reichen die Positionen zum Beispiel von sachlichen Schriften für Formulare bis hin zu emotionalen, die durch ihre Verzierungen für eine Glückwunschkarte geeignet sind. Wer ein Gestaltungsprojekt vor sich hat, sollte sich genau überlegen, welchen Eindruck die gewählte Schrift hinterlässt: Soll sie auffallen und einen Inhalt oder ein Image betonen oder soll sie zurückhaltend und nur funktional auf Lesbarkeit hin ausgerichtet sein?

 

3. Anzahl der Schriftarten: Weniger ist mehr

Viele Typografen arbeiten für ihre Projekte oft nur mit einer oder maximal zwei Schriften. Die Kombination von mehr Schriften – drei oder vier – erhöht zwar den Faktor „Abwechslung“, geht allerdings zulasten der Lesbarkeit und schafft Unordnung. In den letzten Jahren wurden Schriftfamilien um immer mehr und neue Schnitte erweitert. Auch gibt es Schriftfamilien wie die Rotis oder die Stone, die in sich Serifenschrift (Antiqua), Serifenlose (Grotesk) und einen Hybrid zwischen beiden vereinen. Schon innerhalb einer Schriftgroßfamilie ist so viel an unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten vorhanden.

 

 

4. Schriftkombination: Gegensätze ziehen sich an

Oft kombiniert man eine Serifenschrift (Antiqua) für den Mengentext mit einer Serifenlosen (Grotesk) für die Überschriften. Die Serifenlose kann man auch für Zwischen- und Unterüberschriften oder den Vortext nutzen. Man sollte in der Regel nicht Serifenschrift mit Serifenschrift oder Serifenlose mit Serifenloser kombinieren. Die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ bricht zwar diese Regel, indem sie zwei unterschiedliche Serifenschriften benutzt – die Garamond für den Fließtext und die Didot für die Überschriften. Dennoch erzielt sie eine unterscheidende Kontrastwirkung, indem sie die Didot in den Überschriften zum Teil extrem groß setzt.

5. Schriftgrößen: Doppelt hält besser

Die gebräuchliche Schriftgröße für Mengentexte liegt zwischen 8 und 12 Punkt. Anfangs stellt sich beim Gestalten die Frage, welche Schriftgrößen man nutzen soll. Dafür gibt es eine einfache Faustregel: Die Headline sollte zunächst doppelt so groß angelegt werden wie der Fließtext. Bei 12 Punkt Fließtext wäre die Überschrift damit 24 Punkt groß. Die gestalterische Kontrastwirkung kann man erhöhen, indem man die Überschrift im Verhältnis zum Fließtext verdreifacht (= 36 Punkt Schriftgröße).

6. Anzahl der Schriftgrößen: durch Reduktion zu typografischer Klarheit

In der Typografie geht es oft darum, konzeptionell begrenzte Mittel optimal auszuschöpfen. Was für die Anzahl der Schriften gilt, gilt ebenso für die Anzahl der Schriftgrößen. Im Zweifelsfall nutzt man in einer Drucksache nicht mehr als zwei Schriftgrößen: eine für die Überschrift und eine für den Fließtext. Oft kommt für Bildunterschriften eine weitere kleinere Schriftgröße oder ein anderer Schriftschnitt zum Einsatz.

7. Schriftauszeichnung: Regular, halbfett, fett oder extrafett?

Viele bekannte Schriftklassiker existieren in zahlreichen Schriftschnitten. Während man früher mit den Schnitten regular, kursiv, fett und fettkursiv auskommen musste, gibt es inzwischen Light-Schnitte, halbfette oder extrafette. Klassische Typografie geht mit Understatement zu Werk. Sie vermeidet eher Kontraste und betont die Harmonie der Gestaltung. Moderne Typografie-Konzepte gehen einen anderen Weg: Anstatt beispielsweise eine Helvetica regular als Fließtext mit einer Helvetica halbfett in den Zwischenüberschriften zu kombinieren, kann man die Zwischenüberschriften fett setzen, damit sie sich kontrastreicher und damit deutlicher vom Fließtext abheben. Die Überschrift würde dann extrafett gesetzt und wirkt dadurch noch plakativer.

8. Schriftausrichtung: Klare Kante zeigen

Lange war Blocksatz Standard im Zeitungsdruck, allerdings hat der im zeitgemäßen Editorial-Design ein Problem: Sind die Spalten zu schmal und die Worte zu lang, kann es zu unschönen „Löchern“ kommen, das heißt zu zu großen Wortabständen. Blocksatz funktioniert am besten mit bestimmten Schriftarten, Schriftgrößen und Spaltenbreiten. Das ist ein Know-how, das man sich erst aneignen muss. Im Zweifel linksbündig zu setzen, ist satztechnisch die weniger fehleranfällige Lösung. Linksbündigkeit ist auch ein Bekenntnis zu gestalterischer Asymmetrie und lockerer Offenheit des Schriftbildes.

9. Zeilenabstand: Genügend Abstand zu halten, verhindert Satzunfälle

Außer der Schriftgröße ist auch der Raum darunter, der sogenannte „Durchschuss“ für die Lesbarkeit wichtig. Schrifthöhe plus Durchschuss ergeben den Zeilenabstand. Ein Beispiel: 12 Punkt Schriftgröße plus 2,5 Punkt Durchschuss ergeben 14,5 Punkt Zeilenabstand. Der Durchschuss beträgt normalerweise mindestens ein Fünftel der Schriftgröße oder mehr. Längere Textzeilen erfordern aber mehr Durchschuss. Damit eine Zeile vom Auge als Einheit wahrgenommen werden kann, muss der Durchschuss größer sein als der durchschnittliche Wortabstand.

10. Zeilenlänge: Kurze Distanzen nicht auf die lange Bank schieben

Damit das Auge beim Lesen den Faden nicht verliert, darf eine Zeile nicht zu lang sein. Auch zu kurze Zeilen, bei denen das Auge zu oft von Zeile zu Zeile springen muss, sind beim Lesen unbequem. Etwa 10 Worte oder 50 Zeichen können als Richtwert einer Zeilenlänge für die Spaltenbreiten etwa mehrspaltiger Broschüren oder Magazine gelten. Bei einspaltigen Drucksachen kann der Wert auf 70 Zeichen pro Zeile erhöht werden, bei Büchern auf bis zu zwölf Wörter.

 

 

 

28
Juli
2017
Kundenstimmen

Das sagen unsere Kunden | Juli 2017.

„Bin immer wieder erstaunt über die hohe gleichbleibende Qualität, was leider in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Auch kleine Probleme werden in Ihrem Hause kulant geregelt. Deshalb kann ich das Unternehmen VIAPRINTO wärmstens empfehlen.“

26.7.

 

„Absolut empfehlenswert. Service freundlich und hilfreich, Bearbeitung und Lieferung blitzschnell und die Qualität des Produkts ist hervorragend.“

24.7.

 

„Innerhalb weniger Wochen unsere zweite größere Bestellung – und wie zuvor alles bestens: gute Qualität, schnelle Lieferung und vor allem ein absolut transparenter, übersichtlicher Internetauftritt, der beim Produktauswahl-, Upload- und Bestellvorgang einfach keine Wünsche offenlässt.“

20.7.

 

„Nach anfänglichen Druckproblemen hat viaprinto es mit einer Neulieferung und Korrektur mehr als wieder gut gemacht. Es war aber auch relativ kompliziert und der Workflow (mit Word-Datein) von meiner Seite aus auch etwas anders als normal. Also absolut empfehlenswert.“

20.7.

 

„Gestern habe ich unverhofft schnell die 1.000 Flyer und heute auch schon die 200 vierzigseitigen Broschüren (3 Tage nach Auftragserteilung) bekommen und bin hellauf begeistert. Ich habe den Eindruck, dass sich Ihr Team hinsichtlich der Farbtreue der Bilder in meinem Kunstkatalog, nach unserem freundlichen Telefonat, nochmals Mühe gegeben haben, meinen Wünschen zu entsprechen.“

18.7.

 

„Sehr zügige Lieferung nach einfacher Erstellung der Drucksache. Kundenservice ist hilfsbereit und auch bei Reklamationen durch Kundenfehler sehr kulant.“

17.7.

 

„Meine zweite Bestellung – obwohl sehr klein – hat den positiven Eindruck, den die erste hinterlassen hatte, voll bestätigt. Einfache Abwicklung, freundliche Unterstützung bei Fragen, blitzschnelle Lieferung und dann noch ein günstiger Preis – gern immer wieder.“

17.7.

 

„Geregelter/ Strukturierter Ablauf, Top Kundenbetreuung und klasse Qualität. In dieser Druckerei bestelle ich immer wieder gerne.“

11.7.

 

„Alles tadellos, selbst mein „Panikanruf“ nach der Auftragserteilung wurde super professionell und umfassend „beruhigt“.
11.7.

 

„Alles super. Visitenkarten sind einfach über PP anzulegen und ansonsten ist der Vorgang bis zur endgültigen Bestellung unkompliziert und schnell zu bearbeiten.“
6.7.

 

„Schnell, zuverlässig und absolut saubere Arbeit. Weiter so und gerne immer wieder.“
4.7.

 

„Sehr gute Qualität der Ware und schnelle Lieferung (erfolgte noch vor dem angekündigten Termin). Insbesondere der sehr hilfsbereite und freundliche Kundenservice ist noch hervorzuheben, ich fühlte mich sehr gut unterstützt Vielen Dank an das gesamte Team.“
3.7.

 

„Ein schönes Printprodukt fand zügig den Weg zu mir Ich bin begeistert.“
3.7.