27
Dezember
2017
viaprinto-Wissen

Know-how aus dem Web: Kostenloses Profi-Wissen für Mediendesigner

In unserer Serie zum kostenlosen Gestaltungsmaterial hatten wir bisher Quellen für Schriften, Clipart, und Inspiration im Web ausfindig gemacht. Davor gab es bereits einen Artikel zu kostenlosen Fotos im Web. Diesmal geht es um eine besondere Ressource für Designer, die nicht hoch genug bewertet werden kann: Know-how! Wo findet man fundierte Informationen über DIN-Maße, Umrechnungen von Maßeinheiten, die Gestaltung von Typo-Rastern oder Informationen zu Typografieregeln und Satztechnik?

Der Colorpicker von Kelir schwebt als virtuelle Lupe über dem Bildschirminhalt und erfasst deren Farbwerte.

Medien- und Grafik-Design hat mit Gefühl für Formen, Proportionen, Schriften und Farben zu tun. Auch Handwerk spielt eine Rolle, zum Beispiel was typografische Abstände anbelangt oder Farbkombinationen. Außerdem benötigt man hin und wieder einen fachlichen Input für kleine und große Aufgabenstellungen. Welches Know-how benötigt ein Designer im Alltag zum Beispiel?

  • Welche Farbkombinationen sehen gut aus und passen zueinander?
  • Sind Farbharmonien oder Farbkontraste für mein Projekt besser?
  • Wie konstruiere und berechne ich ein Typografie-Raster oder einen Satzspiegel?
  • Wie kombiniere ich Schriften harmonisch?
  • Wie gestalte ich ein Corporate Design zeitgemäß?
  • Wie rechne ich Maßeinheiten um?

Einige Seiten im Web vermitteln für solche und andere Fragen das richtige Wissen, Know-how und Handwerkzeug. Eine Übersicht:

 

Praxis, Theorie und Kritik zum Thema „Corporate Design“

Es gibt eine Praxis und eine Theorie des Corporate Designs. Oftmals geht es im Designalltag darum zu sehen, nach welchen Kriterien eine Design-Systematik entwickelt wird. Danach ist wichtig, wie sie in der Praxis für den Kunden verständlich dokumentiert wird. Dazu sind Design-Manual-Beispiele wichtig.

  • Praxis: Die umfassendsten praktischen Beispiele findet man in der Corporate-Design-Manual-Sammlung der Seite „Design Tagebuch“, die im Moment über 250 Beispiele umfasst.
  • Theorie: Viel zur Theorie des Corporate Design und eine weiterführende umfangreiche Linkliste findet man auf CorporateDesign.info
  • Kritik und Rezension: Kompetente Darstellungen und Meinungen zu Corporate Designs oder Logogestaltungen findet man in den Blogs Design Tagebuch und Under Consideration

 

Für einen kompetenten Überblick über das Mediendesign

Das genannte Fachblog „Design Tagebuch“ bespricht über Erscheinungsbilder hinaus alles wichtige rund um Kommunikationsdesign und digitale Medien. Wie bei Buchrezensionen werden hier neue Logos, Corporate Designs oder Designprojekte vorgestellt und rege diskutiert. Wer einen Überblick über zeitgemäße Gestaltung haben will, hat hier die beste Anlaufstelle.

Viel Infos vor allem für den Design-Nachwuchs enthält die Medien-Community-Webseite. Unter anderem auch ein ausführliches Lexikon zu Fachbegriffen aus Mediengestaltung, Flexografie, Druck, Siebdruck und Druckweiterverarbeitung.

 

Regeln und Know-how für Satz und Typografie
Typografie, Satztechnik und Satzästhetik gehen Hand in Hand. Drei Seiten vermitteln entweder kompakt oder sehr ausführlich Wissen:

  • Die wichtigste Seite in Deutschland für ein breites typografisches Know-how ist das Typolexikon. Hier wird seit 2001 Fachwissen in Sachen Schriftkunde, typografische Gestaltung und Mediendesign umfassend und sehr schön gestaltet vermittelt.
  • Auch auf Typografi.info wird Wissen vermittelt und werden aktuelle Themen zu Schriften und Typografie diskutiert.
  • Auf Typography-Nerd werden Fonts und Fontsoftware vorgestellt oder Artikel über Detailtypografie
  • Der Fontblog hat im März 2017 leider seine Publikationstätigkeit beendet, die veröffentlichten Beiträge bleiben aber online. Hier ist einiges über Typo-Veranstaltungen, Schriften und Diskussionen zum Thema „Schrift“ nachzulesen. Die Seite bekommt damit mehr historischen Charakter.
  • Satztechnische Details findet man bei Webmasterpro zusammengefasst in einer zweiteiligen Artikelserie.

 

Gestaltungsraster für das systematische Desgin
Design hat nicht nur mit Kreativität zu tun, sondern auch mit Planung. Ihren Höhepunkt findet diese Designauffassung in der sogenannten „Rastertypografie“. Sie arbeitet mit Grundlinienrastern und einer Flächen- und Gitterstruktur, die die Seite in harmonische Untereinheiten aufteilt. So werden Spaltenbreiten, Ränder und Bildformate standardisiert.

  • Einen Satzspiegel anzulegen und aus ihm heraus ein Gestaltungsraster zu entwickeln, ist ein komplexer Vorgang. Eine Seite der Typeschool zeigt die Entwicklung dennoch kurz und übersichtlich.
  • Auch im Typolexikon gibt es dazu verschiedene Beiträge, unter anderem einen dazu, wie man Flächen teilt, um ein Typoraster entwickeln zu können.
  • Sehr detailliert und ausführlich zeigt InDesign-Tutorials, wie man solch ein Raster im Programm entwickelt.

Die Webseite DIN-Formate.de bietet eine Fülle an Maßeinheiten und Rechnern für die Umrechnung von Maßeinheiten.

Maßeinheiten und ihre Umrechnung
Zum Handwerkszeug eines Designers gehören die DIN-Formate. Jeder kennt auswendig die Maße von DIN A5 bis DIN A3 aber darunter oder darüber wird es manchmal etwas schwierig mit den exakten Maßen. Auch bei anderen exakten Größen im Grafik-Design ist es gut, einen Anlaufpunkt zu haben. Maße umzurechnen, kann immer mal wieder wichtig werden. Mal geht es darum, genau auszurechnen, ob ein Bild datenmäßig groß genug für die Belichtung einer Drucksache ist. Mal geht es darum, wie eine Reinzeichnung für eine Großwerbefläche oder Leuchtreklame maßstabsgerecht angelegt wird. Manchmal geht es im internationalen Austausch auch darum, die Maße, die wir verwenden, auf ein anderes Maßsystem umzurechnen.

  • Eine Seite, mit der sich fast alles Denkbare umrechnen lässt, ist der Unitconverter der Seite Translator-Café. Hier wird jede Maßeinheit ausführlich erklärt und definiert. Außerdem wird Wissen zur Entstehung der Maßeinheiten im historischen Zusammenhang vermittelt.
  • Was Pixel-Maße für die Webseitenprogrammierung in der Programmiersprache CSS bedeuten, behandelt der Artikel von t3n.
  • Die App Trelleborg Konverter für iOS oder Android rechnet am Smartphone Längen, Flächen oder typografische Maßeinheiten um – für internationale Projekte interessant.
  • Die Seite DIN-Formate.de hält ein umfassendes Wissen über Formate, Proportionen, Bild- und Papiergrößen und Seitenverhältnisse bereit. Neben den DIN-Formaten und Papiergrößen gibt es unter anderem Angaben und Umrechnungstabellen zu Zoomfaktoren, Gewichten, Massen, Grammaturen, Bildformaten, Pixeln und Auflösungen für Fotos und den Druck. Außerdem kann man mit diversen Rechnern Maße und Auflösungen umrechnen. Etwa einen Rechner, der die Pixelanzahl für die DIN-Maße in DPI Oder einen Rechner für die Druckauflösung, der anhand von Fotomaßen und Pixeln die Bildauflösung in DPI berechnet.

Adobe Color CC als Teil der Ceative Cloud speichert unter anderem solche Farbkombinationen ab.

Farbsysteme verstehen, Farbpaletten anlegen, Farben ermitteln
1) Farbsysteme

Einen guten Überblick über die Farbsysteme in Drucktechnik, Design, Kunst und Wissenschaft vermitteln drei Seiten umfassend:

  • Die Seite Colorsystem vermittelt Wissen über alle wesentlichen Farbsysteme und ihre Geschichte.
  • Die Seite Medienkompetenz/Farbsysteme geht auf Farbkreis, Farbwürfel und Farbtheorien ein und überträgt sie auf jene Farbsysteme, deren Kenntnis für das Gestalten am Bildschirm entscheidend ist.
  • Die Mediencommunity beschreibt kurz und knapp alle wesentlichen Aspekte von Farbeinsatz und Farbwirkung.

2) Farbpaletten und Farbkombination
Bei der Farbgestaltung geht es meist nicht um eine Farbe, sondern um einen Farbkanon – also das Zusammenwirken mehrerer Farben. Dafür hat sich das Anlegen von Farbpaletten eingebürgert, die man mit verschiedenen Tools kopieren, speichern und teilen kann. Auch findet man in der Regel auf den Farbseiten Farbpaletten anderer Nutzer oder solche, die sehr beliebt sind. Anwendungen dafür sind:

 

In Colordrop kann man die Farbkombination vor unterschiedlichen Farbhintergründen testen.

3) Mit Farben arbeiten
Es gibt viele Seiten im Netz, die Service rund um Farbe bieten. Dazu gehören etwa Farbumrechner, die allerdings in Grafik-Design-Software wie Photoshop, InDesign oder Illustrator bereits enthalten sind. Unter den weiteren Tools mit Praxisrelevanz stechen folgende hervor:

  • Die Seite Brands In Colours listet auf, aus welchen Farben bekannte Firmenlogos bestehen.
  • Multicolr sucht und stellt Creativ-Commons-Fotos in einer Übersicht nach ausgewählten Farben zusammen, was gut funktioniert. Man findet so kostenlose Bilder, die zum Farbkanon des Corporate Designs passen.
  • Kelir als App für iOS oder als Programm für das Desktop-MacOS zeigt die Farbwerte eines Bildes am Bildschirm an.
  • ColorLab, eine Android-App, analysiert sowohl die Farbwerte der mit der Smartphone-Kamera aufgenommenen als auch auf dem Handy vorhandenen Bilder – und stellt sie in den Farbwerten aller gängigen Farbsysteme dar.

 

 

Ralf Wasselowski

Für unsere Wissensreihe „Kostenloses Gestaltungsmaterial für Designer“ konnten wir Ralf Wasselowski gewinnen. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen. ©Ralf Wasselowski

 

Gestalter und Designer finden hier im viaprinto-Blog die besten Tipps für Ihre Werke. In der nächsten Folge stellen wir Quellen für Templates, Vorlagen und andere herunterladbare Dateien für Designprojekte im Web vor.

In dieser Reihe bereits erschienen:

Type & Fonts für Designer: Wo finde ich kostenlose Schriften im Web?
Clipart für Designer: Wo finde ich kostenlose Illustrationen im Web?
Ideenfingung durch Inspiration: Kostenlose Ideen für Mediendesigner.
 

 

 

27
Dezember
2017
Direktmarketing - Selfmailer

Gedruckt, adressiert und versendet – Mailings ganz einfach.

Zum Glück gibt es Mailings! Infobriefe also, die die Druckerei schon fertig adressiert und frankiert verlassen. Sie bringen die Leichtigkeit in den Arbeitsalltag und frischen Wind ins Direktmarketing. Aufmerksamkeitsstarke und werbewirksame Kampagnen sind mit Mailings garantiert.

Die Vorteile liegen im wahrsten Wortsinn auf der Hand: Printmailings können nicht im Spamfilter landen und überzeugen zudem durch haptische Eigenschaften. Mit einem Mailing erreichen Sie außerdem auf den Namen genau ausgewählte Kunden- und Zielgruppenkreise in kleinen und großen Auflagen.

Bringen auch Sie Abwechslung in die Kommunikation mit Ihren Geschäftspartnern: Unsere Mailings in zahlreichen DIN-Formaten bieten eine ganz besondere Bühne für Ihre Nachrichten und Botschaften: Als Selfmailer im vollflächigen Druck, genutet und gefalzt sowie verschlossen mit Klebeflächen, als zweiseitig gedruckte Postkarte, als kuvertiertes Schreiben mit oder ohne Beilage, oder eben genauso wie Sie es sich vorstellen.

Gestalten und personalisieren Sie die Mailings ganz nach Ihren Wünschen und Anforderungen – wir kümmern uns um den Rest. Das Mailing erreicht Ihre Empfänger sicher – und zwar fix und fertig im portooptimierten Versand.

Aufmerksamkeitsstark, werbewirksam, persönlich – der Dreiklang für Ihre neue Kundenansprache.

 

 

Unser Beispiel – der Selfmailer:

  • 210 x 312 mm (offen) und 210 x 105 mm (geschlossen)
  • 2 Seiten (offen) bzw. 6 Seiten (geschlossen)
  • 250 g/m² Bilderdruck matt
  • zweiseitig-farbig (4/4)

Sie haben die Idee – gemeinsam setzen wir sie um. Wählen Sie Ihr Wunschmailing und wir drucken es nach Ihren Vorstellungen.

Erleben Sie unsere maßgeschneiderten Lösungen dank persönlicher Beratung durch Ihren persönlichen Ansprechpartner im Vertrieb unter der Telefonnumer: 0251-2031111010 oder per E-Mail: vertrieb@viaprinto.de.

 

 

 

 

13
Dezember
2017
viaprinto-Wissen

Ideenfindung durch Inspiration: Kostenlose Ideen für Mediendesigner.

Das Web ist eine Quelle für kostenlose Fotos, Cliparts oder Fonts. Aber fast noch wichtiger sind kostenlose Inspirationen, auf die man darin treffen kann. „Wie komme ich auf eine gute Idee?“ – diese Frage stellen sich Gestalter und Mediendesigner immer wieder neu. Das Internet kann man als gigantischen Ideengenerator ansehen. viaprinto stellt deshalb einige Seiten im Netz vor, die ohne Nebenwirkungen einfach inspirierend wirken.

Ideen zu finden ist ein Umwälzungsprozess. Auf der einen Seite steht all das, was einem gefällt und was einen inspiriert. Auf der anderen Seite kommt das heraus, was man aus seinem eigenen Empfinden und unter dem Einfluss dieser Inspirationen entwickelt. Kein Designer war je losgelöst von kulturellen Einflüssen oder Vorbildern, immer war er beeinflusst von etwas, das er gesehen oder gehört hat.

Einige Filme zum Thema „Design“ auf der Videoplattform „Vimeo“.

 

Das Internet als Fundgrube der Ideen
Das Internet als Ideenlieferant bringt neue Impulse. Weiß man nicht genau, in welche Richtung die eigenen Entwürfe gehen sollen, holt man sich Anregungen. Beim Surfen wird man fast automatisch mit Ideen konfrontiert.

  • Die Google Bildersuche zum Beispiel ist ein unerschöpfliches Reservoir für Bildwelten, Ideen und für vieles, was sich aus dem Zufall des Surfens ergibt.
  • Auch die Suche in Bilddatenbanken von Fotoanbietern kann anregend wirken.
  • Oder ein Abstecher auf Apps oder Fotoseiten wie Flickr, Instagram, Imgur, 500px und Ello.
  • Ebenso ein Besuch bei den Videoplattformen YouTube oder besser noch Vimeo. Während YouTube alles und jedes bietet, ist Vimeo auf Kunst, Design und Innovatives spezialisiert.
  • Der TED Talk ist eine internationale Video-Vortragsreihe zu zeitgemäßen Themen aus Wissenschaft, Technik, Kunst und vielem anderen. In englischer Sprache stellen hochkarätige RednerInnen und ExpertInnen komplexe Themen kurzweilig vor. Meist sind deutsche Untertitel vorhanden, und zum Teil sind sogar schriftliche Skripte abrufbar, die das Gesagte besser nachvollziehbar machen. Kaum eine andere Quelle im Internet geht so systematisch, kompetent und vielfältig auf aktuelle Themen und auch Zukunftsthemen ein. Wer sich darauf einlässt, erhält ungewohnte Impulse und Inspirationen.

Jede dieser Plattformen hat eine eigene integrierte Suchmaske bzw. Suchmaschine, in der man nach Begriffen oder #Hashtags suchen kann.

 

Serendipität: Die Kunst, etwas zufällig zu finden
Seit einiger Zeit spricht man bei ungeplanten Zufällen, die bei der Suche nach etwas ganz anderem entstanden, von der so genannten „Serendipität“. Man surft drauflos und kommt von einer Webseite auf die nächste. Oder man kommentiert auf seinem sozialen Netzwerk und findet im Stream einen Link zu einem ganz anderen Thema. Auch Seiten wie etwa Pinterest funktionieren so. Wenn man Anregungen braucht, geht man in die App oder auf die Webseite und klickt oder gibt einen Begriff ein. Es öffnet sich eine Seite mit vielen Bildern zum Thema, und jeder Klick auf eines dieser Bilder öffnet eine neue Seite mit weiteren Bildern, die dann aber vom eigentlichen Thema wegführen. Diese zufällige Absichtslosigkeit entspannt und bringt den Suchenden auf andere Gedanken. Manchmal kann man Querverbindungen zum Ausgangsthema herstellen und so das ursprüngliche Problem aus einem neuen Blickwinkel betrachten – unerwartete Ergebnisse beflügeln.

Kult-Designer Stefan Sagmeister und seine Lieblingsbeiträge auf „TED-Talk“.

 

Wonach kann man googeln?
Natürlich gibt es verschiedenste Möglichkeiten, wonach man im Web googeln kann:

  • Nach Namen berühmter oder interessanter Designer. Wer beispielsweise sehen will, was im Print-Grafik-Design innovativ ist, googelt nach Stefan Sagmeister oder nach dem Plakat-Designer Uwe Loesch. Graphik-Design-Klassiker vergangener Jahre sind auch Saul Bass, Lo Breier, Alexey Brodovitch, Neville Brody, Willy Fleckhaus oder Kurt Weidemann.
  • Nach Erscheinungsbildern, auch über die Begriffe „Corporate-Design-Manual“, „Corporate Design“, „Corporate Identity“ oder „Style Guide“. Hierzu findet man viele Design-Manuals in Form von PDF-Dateien im Web.
  • Nach Design-Agenturen, die entweder selbst interessante Projekte kreieren oder allgemeine Trends aufzeigen.

 

Spezielle Webseiten für Designer
Jenseits des Zufalls gibt es Seiten im Netz, deren Absicht es ist, ihre Besucher mit Designtrends und visuell Neuem zu begeistern. Typische Seiten für Designer aller Art, sind:

  • Behance: Das soziale Design-Netzwerk von Softwarehersteller Adobe
  • Colossal: Außergewöhnliche Illustrationstechniken, Objekte und Kunst
  • Creative Boom: Umfassende Seite für zahlreiche Aspekte des Designerlebens
  • Designinspiration: Ähnlich aufgebaut wie Pinterest, wechselt die Seite zwischen Foto, Illustration, Design, Kunst und Objekten
  • DesignTaxi: News aus Design und Medien, mit mehreren Beiträgen täglich
  • Design you trust: Eine vielfältige Seite, die auch die Kategorie „Inspirationen“ enthält
  • DeviantArt: Designer, Illustratoren und Künstler veröffentlichen hier ihre Portfolios
  • Dribble: Schwerpunkt „Designentwürfe“
  • Form Fifty Five: Internationale Showcases und Portfolios von Designern
  • From up North: Typografie, Graphik-Design, Animationsdesign
  • Grainedit: Illustrationen aller Art
  • Inspiration Grid: Zum Teil wunderschöne Portfolios ausgewählter Designer
  • Pinterest: Die wohl wichtigste Seite für die bildorientierte Suche nach Illustrationen, Design, Comics und Fotografien
  • Print: Ein Blog nur für hochwertige Printprojekte
  • The Bookdesign Blog: Ein Blog nur für schön gestaltete Bücher
  • This is Mirador: Exzellentes Grafik-Design gut präsentiert
  • tuts+: Ein Tutorialseite für Grafik-Design und Illustration

 

Allgemeine Kulturseiten mit Design und Kunst
Es gibt viele Webseiten, die einen aktuellen kulturellen Querschnitt bieten – wobei die Grenze zwischen Design und Kunst oft fließend ist. Inspirierend sind solche Seiten aber allemal. Für Augenmenschen und Designverliebte:

  • LowdownMagazine: Der Ableger des gedruckten Magazins zeigt Alternativkultur
  • Nerdcore: Einer der wichtigsten deutschen Kulturblogs
  • Reddit: Wer wissen will, was im Web angesagt ist, guckt bei Reddit
  • Scene360: Von Kunst über Design bis hin zu Tattoos und Film bietet die Seite ein breites visuelles Spektrum
  • Synaptic Stimuli: Eine illustrativ-künstlerische Seite mit sehr ungewöhnlichen Bildwelten

Wer weiterstöbern will: Übersichten für Ideen-Webseiten
Wer weiter in die Tiefe gehen möchte, findet hier fünf weitere Übersichten mit insgesamt fast 300 Tipps für inspirierende Webquellen:

  • The Next Web: 98 Inspirationsquellen
  • Conterest: 50 Webseiten mit verschiedensten Inspirationsarten
  • Canva: 50 Designer aller Disziplinen werden vorgestellt
  • Mashable: 100 Webseiten für alle Designgelegenheiten, in der ersten Hälfte geht es um Webdesign, weiter unten wird auf Design-(PDF)Magazine und Designwebseiten verwiesen
  • Creative Boom: 50 Grafik-Design-Blogs

 

Ralf Wasselowski

Für unsere Wissensreihe „Kostenloses Gestaltungsmaterial für Designer“ konnten wir Ralf Wasselowski gewinnen. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen. ©Ralf Wasselowski

 

Gestalter und Designer finden hier die besten Tipps für Ihre Werke. Wenn man sich an Gestaltungsregeln hält, kann man allerhand Zeit sparen. Sie stellen wir in der nächsten Woche vor.

In dieser Reihe bereits erschienen:

Type & Fonts für Designer: Wo finde ich kostenlose Schriften im Web?
Clipart für Designer: Wo finde ich kostenlose Illustrationen im Web?

 

 

 

 

 

29
November
2017
viaprinto-Wissen

Clipart für Designer: Wo finde ich kostenlose Illustrationen im Web?

Die Illustration ist dem Foto oft voraus, weil sie Aussagen schnell auf den Punkt bringen kann und über eine unverwechselbare Handschrift verfügt. Einfache Illustrationen, die schnell aus dem Internet heruntergeladen werden, werden „Cliparts“ genannt. Welche Seiten mit umfassenden Clipart-Sammlungen lohnen einen Besuch? Eine viaprinto-Übersicht:

Der Begriff „Clipart“ meinte ursprünglich eher cartoonhafte Darstellungsweisen. Im Laufe der Zeit wurde „Clipart“ zum Synonym für glatte Vektorillustrationen. Die sind in der linearen Einfachheit ihrer Außenkonturen schnell anzufertigen. Hinzu kommt, dass ihre Datenmenge klein ist, was sowohl im Web als auch bei der Drucksachenbelichtung Zeit spart.

So schön kann kostenlose Clipart sein. Eine stilisierte Vektorgrafik von Freepik.

Bildsprache: konkret oder allgemein?
Wer etwas bebildern will, macht sich Gedanken darüber, wie konkret oder allgemein seine Bildsprache sein soll. Eine konkrete Bebilderung würde für ein Foto sprechen. Das kann aber in eine Sackgasse führen, wenn das Abgebildete klischeehaft und somit ohne akzentuierte Aussage bleibt. Hier kann eine Illustration durch das Mittel der Überzeichnung viel konkreter werden als ein zu oft in ähnlicher Form gesehenes Foto.

Anforderungen an Clipart
Im Internet gibt es zahllose Seiten, die einen Vorrat an kostenfreien Illustrationen bieten. Dabei können verschiedene Probleme auftreten. Die Cliparts…

  • …sind datenmäßig zu klein. Wenn sie Pixelgrafiken sind wie TIF oder JPG sind sie ohne Qualitätsverlust nicht zu vergrößern und damit u.U. nur für das Web verwendbar, nicht aber für hochwertige Drucksachen.
  • …sind qualitativ nicht gut genug: Entweder sind sie zu schlecht gezeichnet, aus der Mode gekommen oder zu stereotyp, das heißt, sie werden zu selten aktualisiert und bieten dem Auge daher nichts Neues.
  • …stellen den Benutzer bezüglich der Bildnutzung vor eine unklare rechtliche Situation oder sind diesbezüglich zu kompliziert.
  • …bieten zu wenig Material, sodass eine Suche zu wenig Treffer ergibt.

Thema und Stilistik der Clipart

Eine Vektorgrafik aus der „Open Clip Art Library“. Links farbig mit Füllungen und Verläufen dargestellt, rechts in Vektor-Konturen.

Empfehlenswerte große Clipart-Präsenzen sind aber qualitativ auch nicht gleichbleibend gut. Zudem verfügen die meisten Anbieter über keinen klaren inhaltlichen oder formalen Schwerpunkt, was die Suche verlängert. Um zu finden, was man sucht, sollte man sich Zeit nehmen. Dafür erhält man das Material umsonst. Man kann bei einem Anbieter wie z.B. „Open Clipart“ nicht nur nach Themen suchen, z.B. nach „Tieren“ oder „Animals“. Man kann auch nach der Stilistik der Clipart suchen, etwa indem man im Suchfeld „flat“ oder „Flatdesign“ eingibt und entsprechend Flatdesign-Clipart gezeigt bekommt.

Für jede Eventualität: Die 10 ergiebigsten Clipart-Quellen im Internet

 

 

Open Clip Art Library: Übersichtlich, umfassend, vielfältig
Die Open Clip Art Library ist eine Open-Source-Clipart-Datenbank, aus der man für die private oder kommerzielle Nutzung Cliparts herunterladen kann. Damit darf die umfangreiche Illustrationssammlung praktisch für jeden Zweck genutzt und verändert werden. Die Grafiken sind standardmäßig im Vektorformat SVG gespeichert und können damit in Inkscape, Adobe Illustrator oder anderen Vektorprogrammen auflösungsunabhängig weiter bearbeitet werden. Dateien können aber auch als PDF, PNG, WMF gedownloadet oder in einem interessanten Editor auf der Webseite verändert oder ergänzt werden. Im Editor stehen auch umfangreiche Symbolbibliotheken zur Verfügung. Suchen lässt es sich über eine Eingabemaske oder über den Punkt „Collections“ in der Hauptnavigation, der aber nur angezeigt wird, wenn man sich eingeloggt hat. Dazu muss man sich mit einem Namen und Passwort anmelden.

Vecteezy: Aufgeräumt und vektororientiert
Neben Community-Projekten gibt es zahlreiche Seiten, die kostenlose Clipart mit Bezahlangeboten koppeln. Oft werden die beiden so angeordnet, dass man unbeabsichtigt zu den Bezahl-Angeboten gelangt. Hier gilt es, sich erst zu orientieren und eher langsam und mit Bedacht zu klicken und immer genau zu lesen, ob die Grafiken etwas kosten. Vecteezy ist so eine Seite, bei der im Laufe des Suchens und Klickens immer wieder Bezahlangebote auftauchen. Auch sollte bei jedem Bild die Lizenzvereinbarung genau gelesen werden. Vecteezy etwa möchte bei Abdruck genannt werden.

WP-Clipart: Große Auswahl und illustrative Varianz
Fast 80.000 Public-Domain-Illustrationen aber auch Fotos bietet WP-Clipart. Der Download der Cliparts erfolgt in der Regel im Pixelformat, was ein Nachteil ist, denn pixelbasierte Bilder können nicht verlustfrei skaliert werden. Einige Bilder lassen sich auch als SVG herunterladen und sind damit verlustfrei skalierbar. Weitere Formate sind transparente PNG und WebP, das im Verhältnis zu JPG besser komprimierte Google-Datenformat für das Web.

Public Domain Vectors: Sehr übersichtlich und rein vektororientiert
Die Seite Public Domain Vectors stellt die Dateien in den Formaten AI/Adobe Illustrator, EPS/Encapsulated Postscript und SVG/Scalable Vector Grafics zur Verfügung. Damit sind sie ohne Umwege und unproblematisch in Vektor-Grafikprogramme zu übernehmen.

Vektorgrafik kann auch sehr vereinfacht und prägnant sein. Ein Tiersymbol von „Public Domain Vectors“ ganz ohne Verläufe.

Freepik: Große Auswahl, beste Qualität
Freepik hat eine erstaunlich große Anzahl an hochwertigen Vektorillustrationen und Icons. Auch Fotodateien – hier vor allem Strukturen, Objekte und Stillleben, die man für Texturen und Hintergründe verwenden kann oder PSD-Dateien als Composings, ganze Gestaltungen oder Webtemplates – gehören dazu. Entweder nutzt man das Material kostenlos, dann muss man die Quelle nennen. Oder man nutzt ein kostenpflichtiges Premiumabonnement und kann auf die Quellenangabe verzichten. Wichtig ist die rechtliche Einschränkung, dass Illustrationen nicht als alleiniger wesentlicher Bestandteil einer Drucksache Verwendung finden dürfen.

Pixabay: Komfortable, aktuelle Auswahl
Pixabay bietet einen riesigen Fundus an Fotos. Wenn man in die Suchmaske „Clipart“ oder „Illustration“ eingibt, findet man aber auch eine Vielzahl illustrativer Elemente.

Clipart Me: Wer suchet, der findet
Clipart Me bietet eine Menge interessanter und formal wie thematisch vielfältiger Illustrationen, Icons und Symbole. Allerdings sind kostenpflichtige und kostenlose Angebote oft unübersichtlich miteinander verschränkt, was die Navigation durch die Seite nicht gerade erleichtert. „Clipart Me“ verlangt für den Download ein Like auf Facebook oder ein „+1“ auf Google+, was nicht mit jedem Browser funktioniert.

Presentation-Magazine: Illustrative Elemente für Power Point
Manchmal braucht man nicht einfach Cliparts, sondern Illustrationen oder Illustrationshintergründe für PowerPoint-Präsentationen. Die Seite Presentation Magazine bietet eine Fülle illustrativer Start- und Folgeseiten für Präsentationen. Ähnliches ist auf der Seite Slidehunter erhältlich.

Historische „Clipart“: British Library auf Flickr, Shakespeare und Buchillustrationen
In aller Welt Sprießen historische Bildarchive aus dem Boden, die Illustrationen über das Web verfügbar machen. Die Londoner British Library ist eine der umfassendsten Bibliotheken der Welt. So hat sie eine Million Buchillustrationen aus dem 17.-19. Jahrhundert als Public Domain zu Flickr hochgeladen, die in Auszügen auch auf anderen Webseiten zu finden sind. Etwa auf :

•    Illustration Archive, wo sie nach anderen Kriterien durchsucht werden können,
•    in kleiner Anzahl auf Open Clip Art oder
•    bei Public Domain Vectors, die wenige Illustrationen in nicht immer optimaler Qualität vektorisiert haben.

Shakespeare Illustration, ist eine Seite mit 3.000 Illustrationen zu den Werken Shakespeares. Die Suche funktioniert über eine Schlagwortwolke oder in der oberen Navigation über die Namen der Illustratoren.
Ein wahre Fundgrube für Kunstinteressierte ist auch Old Book Illustrations. Allerdings mit einer gravierenden Einschränkung: Zwar erlaubt die Webseite den Download allen historischen Bildmaterials für jeden nichtkommerziellen Zweck. Aber andererseits weist sie darauf hin, dass die Rechtslage für das Publizieren des Materials unklar ist. In seinem Blog hat Old Book Illustrations bis 2016 weitere historische Illustrationen veröffentlicht.

Clipart-Kiste: Animierte GIFs als Spezialisierung
Die Clipart-Kiste listet in einer großen Übersicht alle Kategorien auf, nach denen man suchen kann. Das hat Vor- und Nachteile. In jedem Fall sieht man beim Lesen, welche Themen die Seite abdeckt – und das sind viele. Die Spezialität der „Clipart-Kiste“ sind kleine animierte GIFs für die Verwendung auf Webseiten. Das ist zwar nicht mehr up-to-date aber zum Teil so retro, dass es schon wieder interessant ist.

 

Ralf Wasselowski

Für unsere Wissensreihe „Kostenloses Gestaltungsmaterial für Designer“ konnten wir Ralf Wasselowski gewinnen. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen. ©Ralf Wasselowski

 

Gestalter und Designer finden hier die besten Tipps für Ihre Werke finden. Neben Fonts und Clipart sind auch Ideen und kreative Seiten, wie sie etwa auf Pinterest zu sehen sind ein Instrument der Gestaltung. In der nächsten Woche stellen wir kreative Webseiten als Design-Input vor.

In dieser Reihe bereits erschienen:

Type & Fonts für Designer: Wo finde ich kostenlose Schriften im Web?

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestalter greifen etwa auch für auffällige Aufkleber auf Clipart zurück. viaprinto hat die Auswahl unter quadratischen, rechteckigen, runden und ovalen Stickern.

 

 

22
November
2017
Deutscher Agenturpreis

Wussten wir es doch: Unser Produktkatalog ist preiswürdig!

Der Preissegen hört bei uns nicht auf: Jetzt verkünden wir, dass der Deutsche Agenturpreis 2017 für unseren Produktkatalog „Meine Art zu drucken“ nach Münster geht! Die Katalog-Designerin Lina Bach hat mit ihrer Agentur den Nagel auf den Kopf getroffen und erhält den Preis in der Kategorie „Katalog“!

©viaprinto

Lina Bach wirft mit Frank Morjan einen Blick in das Siegerwerk. Der Preis steht griffbereit.

„Wir haben den Katalog sowohl als Konzept als auch im Design entwickelt. Ganz bewusst haben wir die Produktinformationen zugunsten der großen Abbildungen reduziert, so dass die Kreativität der Leser angeregt wird“, erklärt die dreißigjährige Diplom Designerin ihr Siegerwerk, das auf 120 Seiten und im quadratischen Format unser Portfolio zeigt.

Vor gut einem Jahr haben wir die Zusammenarbeit mit der ganz jungen Agentur aufgenommen. Der Katalog war das erste Projekt, das wir mit Lina Bach Design umgesetzt haben. Seitdem fühlen wir uns dort gut aufgehoben und in unserer Vision verstanden.

„Mit Lina Bach haben wir jemanden gefunden, der unsere Begeisterung für den Online-Druck teilt und auch mit Emotion transportieren kann“, sagt unser Geschäftsführer Frank Morjan. „Der Preis ist eine schöne Bestätigung für unsere erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr, dass Lina Bach die Auszeichnung für die Gestaltung unseres Produktkataloges erhalten hat.“

Wie verblüffend ein Block ins Szene gesetzt und wie raffiniert Visitenkarten ins rechte Licht gerückt werden zeigt die Agentur Luum aus Münster. Von ihr kommen die meisterhaften Fotografien, die den Katalog entscheident tragen und dem Betrachter das zeigen, was er selbst noch nicht erfühlen kann: die Produkte.

 

 

Hier könnt ihr den Katalog nochmal in seiner vollen Schönheit ansehen:

Der Deutsche Agenturpreis wird jährlich an Werbe-, Marketing- und Internetagenturen vergeben, die besonders kreative oder erfolgreiche Projekte realisiert haben. Besonders wichtig für die Preisvergabe sei die mediale Umsetzung der jeweiligen Leistung.

21
November
2017
Adventspost

Ganz schön einzigartig – Weihnachtskarten kreativ.

Freuen Sie sich auch schon so wie wir über die Weihnachtszeit und ihre Begleiterscheinungen? Wir meinen natürlich  nicht den Einkaufsstress, sondern die vielen weihnachtlichen Grüße, die per Post- oder Grußkarte wieder in die Briefkästen flattern werden.

viaprinto bietet Ihnen eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre individuelle Weihnachtsgrußkarte erstellen können:

  • als Klappkarte oder plano als klassische Postkarte
  • Auswahl unter vielen DIN-Formaten, darunter auch DIN lang
  • schön stylisch: das quadratische Format
  • Veredelungen setzen den Punkt auf`s i
  • Papiervielfalt pur: Bilderdruck-, Natur- oder Recyclingpapier

Da bleiben keine Wünsche offen!

Welche Design-Wunderwerke man aus diesen, zugegeben, nüchternen Angaben erstellen kann, zeigen wir mal an zwei schönen Einsendungen, die uns hier in Münster erreicht haben.

Renaissance-Üppigkeit von Stephan Eickschen aus Bonn.

Flockenzauberidee von Julian Bock aus dem bayerischen Zeitlarn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holen Sie sich weitere Inspriation – und das Handwerk gleich dazu: In unserem Tutorial Eine Weihnachtskarte für Ihre Geschäftspartner zeigt uns Jörg Adrion Schritt für Schritt, wie eine Grußkarte in InDesign erstellt werden kann.

Und wie so eine Karte schließlich über viaprinto.de bestellt wird, erklären wir gern In vier Schritten…zur individuellen Post- und Grußkarte.

 

Unser Tipp für Eilige: Unsere Versandoptionen nehmen Ihnen die Hektik: Postkarten können per Express, Grußkarten sogar per Overnight versendet werden.

Und alles wird gut.

17
November
2017
Top 10

10 Tipps für Designer, um richtig viel Zeit zu sparen.

Ideenreichtum und Organisatorisches sind schwer unter nur einen Hut zu bringen. Wer als Designer oder Medienschaffender Schwierigkeiten beim Organisieren hat, wird auch in seinen Arbeitsabläufen nicht den kürzesten Weg gehen. Da bei Mediendesign-Projekten grundsätzlich die Zeit drängt, ist die Frage, wie man als Gestalter wieder Zeit herausholen kann. Der Schlüssel ist, Software für sich arbeiten zu lassen. Das heißt: Bestimmte Softwarefunktionen zu nutzen, die das Arbeiten erleichtern und beschleunigen. Wir geben 10 Tipps, die garantiert helfen, mehr Zeit beim Arbeiten zu gewinnen.

Die Zeichenformat- und Absatzformatpalette befinden sich im Schriftmenü von InDesign

1 Vordefinierte Zeichenformate und Absatzformate für Text nutzen

Mit Zeichen- und Absatzformaten ändert man typografische Merkmale schnell für ein ganzes Dokument. Gerade wer seine Typo-Parameter im Entwurfsprozess immer wieder ändert, spart Zeit mit Stil- und Formatvorgaben. Das bezieht sich selbst auf kleinere Projekte wie Faltblätter und gilt für Schriftgröße und Schriftart, Schriftschnitt und Schriftfarbe sowie Einzüge und Tabulatoren. Textverarbeitungen wie in Open Office, Gestaltungsprogramme wie InDesign oder selbst Grafikprogramme wie Adobe Illustrator bieten so die Möglichkeit, Zeichen oder Absätze per Klick zu formatieren.

Der Vorteil: Ein Befehl im Absatzformatfenster ändert alle vorformatierten Schriften im Dokument. Bei umfangreichen Projekten wie einem Buch geht es gar nicht anders. Bei kleineren Projekten denkt man, dass es zeitlich zu aufwändig wäre, erst die Formate anzulegen. Das bezieht sich etwa auf Formate für Überschrift, Zwischenüberschrift, Bildunterzeile oder Fließtext. Doch wenn man alle Änderungen im Verlaufe des Projektes mit einbezieht, ist die Vorformatierung meist der kürzere Weg.

Die Absatzformatpalette in Adobe InDesign mit ihren Optionen. Man kann Absatz- und Zeichenformate durch copy & paste eines formatierten Textes in ein anderen Dokument übertragen. Oder man geht auf „Absatzformate laden“ in der Palette und kann dadurch eine beliebige InDesign-Datei öffnen und selektiv deren Formate übertragen.

2. Vordefinierte Grafikstile nutzen

Nicht nur die Textformatierung kann über gespeicherte Vorformatierungen erheblich beschleunigt werden. Interessant wird es für den Medien-Designer, wenn er Grafikstile nutzt. Ein Grafikstil z.B. in Adobe InDesign oder Illustrator ist eine Attributsammlung für grafische Objekte. Sie ist auf eine ganze Ebene, Gruppen oder einzelne Objekte anwendbar.

Übrigens ist es möglich, dieses Prinzip der vordefinierten Formate ganz generell über die Adobe Creative Cloud freizugeben. Vordefinierte Parameter z.B. für Grafiken, Ebenenstile, Zeichen- und Absatzformate, Farben oder Pinselarten können exportiert werden und stehen anderen Anwendungen zur Verfügung.

Effekte aus der Grafikstil-Bibliothek von Adobe-Illustrator.

3. Transparenter gestalten: Ebenen einsetzen

Die meisten Gestaltungsprogramme, Vektorgrafikprogramme oder Bildbearbeitungsprogramme bieten die Arbeit mit Ebenen an: Anstatt eine komplexe Gestaltung auf einer Ebene zu bearbeiten, teilt man die Bestandteile etwa einer Illustration auf mehrere Ebenen auf. Das hat den Vorteil, dass sich alle Einzelteile getrennt voneinander bearbeiten lassen. Auch lassen sich Ebenen ausblenden, sodass man sich besser auf Einzelteile konzentrieren kann. Bei der Seitengestaltung in InDesign lassen sich über Ebenen z.B. verschiedene Sprachversionen in einem Dokument verwalten.

Ebenen sollten eindeutig benannt werden, weil man sonst den Überblick verliert. Auch eine sinnvolle Reihenfolge bringt Übersichtlichkeit, beispielsweise alle Textteile chronologisch untereinander zu haben, getrennt von den Grafikbestandteilen.

Wer eine komplexe Vektorillustration in Adobe Illustrator erstellt, z.B. einen photorealistisch illustrierten Sportwagen mit Schattierungen und Spiegelungen, nutzt Ebenen. Ab einem bestimmten Komplexitätsgrad wird es sonst zu schwierig, Details für die Bearbeitung zu aktivieren. Weitere Übersichtlichkeit ins Bedienfeld bringt die Zusammenfassung mehrerer Ebenen zu einer Gruppe.


4. Maus, Stift oder Grafik-Tablett: Die richtige Eingabe macht’s!

Das Gestalten am Computer oder am Gadget ist von den Möglichkeiten der Software bestimmt. Das sieht man z.B. an den Smartphone-Apps, mit denen man auf die Schnelle Bilder filtert und in sozialen Medien postet. Ein anderes Kriterium ist die Eingabe. Es gibt über Tastatur und Maus hinaus längst eine Fülle an Eingabemöglichkeiten mit unterschiedlicher Ausrichtung:

  • Tastatur-Shortcuts für Befehle
  • Trackpad des Laptops
  • externes Touchpad am Desktop-PC
  • wischen auf dem Tablet mit Finger bzw. Gestensteuerung
  • Sprachbefehle für digitalen Assistenten

Wer z.B. illustriert oder hauptsächlich Bilder bearbeitet, wird über ein Tablet mit intelligentem Eingabestift nicht herumkommen. Auch Tastaturen mit Funktionstasten oder Drehreglern für 3D-Arbeiten, für Audio- oder Videobearbeitung beschleunigen spezialisiertes Arbeiten. Selbst in der miniaturisierten Smartphone-Welt gibt es unterschiedliche Lösungen: mit Tastatur (Blackberry) oder integriertem Stift (Samsung Galaxy-Note).

Auf zeitgemäßem Equipment lässt sich nicht nur die Ansprechsensibilität des Trackpads ändern oder die Geschwindigkeit des Cursors, sondern die Art und Ausdifferenzierung der Gestensteuerung,  z.B. ob mit einem oder zwei Fingern etwas aktiviert oder bewegt wird. Dies zeigt, dass die Arbeit am Bildschirm höchst individuell ist, gerade wenn es um Eingabe und Steuerung geht.

Wer Equipment benutzt, das die Arbeit vereinfacht, ist schneller. So kann das Diktieren eines Textes schneller sein als das Eintippen. Auch ein neues Betriebssystem, das sensibler auf Gesten reagiert, kann Zeit sparen. Wer zeichnerisch, illustrierend, retuschierend und generell in der Bildbearbeitung tätig ist, beschleunigt seine Arbeit erheblich durch die Größe des Stift-Displays – im Zusammenhang mit dem drucksensitiven Stylus.


5. Auf Vorhandenes zurückgreifen: Templates, Schubladen-Entwürfe und Clipart

Wenn die Zeit drängt, kann es manchmal besser sein, auf Vorhandenes zurückzugreifen:

  • bereits genutzte Entwürfe, die modifiziert werden
  • Entwürfe, die nie realisiert wurden und im digitalen Archiv darauf warten, endlich genutzt zu werden
  • Datei-Templates für Broschüren, Flyer oder Faltblätter, die man im Web kostenpflichtig downladen kann
  • Datei-Templates, die Dienstleister wie viaprinto kostenlos zur Verfügung stellen
  • Nutzung von Clipart, Stockfotos oder sonstigem Material, das man kostenlos downloadet oder kauft

Bestehendes zu nutzen und ggf. nur noch zu modifizieren geht viel schneller, als alles neu zu entwickeln. Wenn die Zeit knapp ist, kann ein gut geordnetes Archiv Wunder wirken!


6. Grafisch arbeiten mit der Cloud

Dateien auf einem Server für standortunabhängigen Zugriff zu speichern, ist heute selbstverständlich. Denn die Vorteile liegen auf der Hand:

  • von unterschiedlichen Geräten hochgeladene Dateien befinden sich an einem Ort
  • Zugriff von überall (Internetverbindung vorausgesetzt)
  • nutzt man die Cloud eines bewährten Anbieters, ist man vor Datenverlust geschützt
  • automatisierte Uploads ermöglichen stets Zugriff auf alle Dateien
  • Design-Softwareanbieter Adobe bietet eigene Cloudlösung, die mit Tools und Vorteilen für Designer angereichert werden

Dabei heißt “Cloud” nicht zwangsläufig, seine Daten bei Google, Amazon, Apple oder Microsoft zu lagern. Über ein sogenanntes “Virtuelles Privates Netzwerk” (=VPN) kann man sich auch zuhause die eigene Cloud anlegen. Das funktioniert über eine internetfähige Festplatte und den Router im W-LAN und setzt nur voraus, dass man diese Festplatte ständig laufen lässt. Ist sie fachgerecht eingerichtet, kann man von überall über das Web auf sie zugreifen.

Ständige Datenverfügbarkeit ist für Menschen, die viel unterwegs sind oder an unterschiedlichen Standorten arbeiten, ein Zeitsparfaktor:

  • Wer viel präsentiert und alle seine Entwürfe als PDF automatisiert in die Cloud hochlädt, kann in jedem Kundengespräch, egal an welchem Ort, Smartphone oder Tablet hervorziehen und sofort Arbeitsbeispiele zeigen.
  • Wer seine Entwürfe standardisiert in die Adobe Creative Cloud hochlädt, kann diese von überall aus bearbeiten. Der Schlüssel zum erfolgreichen Arbeiten mit der Cloud ist aber, dass die Daten automatisiert synchronisiert werden müssen.
  • Zur Abstimmung oder dezentralen Bestellung von fertigen Druckdaten lässt sich auch die Online-Vorschau bei viaprinto nutzen, bei der ein Link zur blätterbaren Vorschau an Projektbeteiligte versendet werden kann

Alle ihre Vorteile spielt die Cloud dann aus, wenn mehrere Personen an Projekten arbeiten. Denn dann kann sie etwas, was in dieser Form vorher nicht möglich war: als teamverbindendes Instrument kann die Cloud Zeit in einer neuen Dimension sparen.


7. Austausch und Kommunikation mit dem Kunden über die Cloud

Das vorher Gesagte trifft auch auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit dem Kunden zu. Anstatt große Dateien per E-Mail zu verschicken, können sie über die Cloud zur Verfügung gestellt werden. Wenn Dateien zu groß für den E-Mailversand sind, ist die Cloud eine Alternative. Clouddienste wie Dropbox oder Google Drive werden genutzt, um große Dateien abzuspeichern und per Link dem Kunden zugänglich zu machen. Über Dienste wie We-Transfer können Dateien bis zu 20 GB übermittelt werden. Der Kunde erhält automatisch eine E-Mail und kann sich die Datei vom We-Transfer-Server herunterladen. Googles Gmail, ebenfalls ein cloudbasiertes Emailprogramm, nutzt Google-Drive für Dateien, die zu groß für den E-Mailverkehr sind.

Zur Kommunikation und Abstimmung mit dem Kunden gehören auch Dokumente, die von beiden Seiten in der Cloud bearbeitet und kommentiert werden können – die Cloud wird so zum Workspace.


8. Der digitale Notizzettel

Nützlich ist auch ein virtueller Notizzettel: Es fliegen nicht mehr Zettel herum sondern sind in elektronischer Form über Dienste wie Wunderlist, Google-Notizen (=Google Keep), Apple-Notizen oder Microsoft OneNote automatisch vorhanden und geordnet. Notizen können hierarchisiert, weitergeleitet und mit einer Terminierung versehen werden.

Der elektronische Notizzettel ist überall verfügbar und mit einem Label versehen. So kann man unter den Notizen Gruppen bilden oder auch Prioritäten setzen. Selbst Bilder und Sprachnachrichten lassen sich integrieren.


9. Datenordnung: Standards für das schnelle Auffinden

Wo auch immer Projekt und Kundendaten archiviert werden: ein einheitliches Dateisystem ist wichtig, um etwas schnell wiederzufinden: zum Beispiel die Druckdatei für den Nachdruck der Imagebroschüre. Dafür bietet sich ein Dateisystem an, das nach Auftragsnummern arbeitet oder nach Kunde. In den Kundenordnern befinden sich für jedes Projekt Unterordner in denen sich voneinander getrennt beispielsweise folgende Bestandteile der Arbeiten befinden:

  • Texte
  • Entwürfe
  • Reinzeichnungen
  • Belichtungsdaten

Für Nachauflagen muss man nicht lange suchen, wenn es ein System gibt, an das sich alle Beteiligten halten.


10. Know-how aneignen: Wer seine Möglichkeiten erweitert, ist schneller

Wissen und Know-how sind zwei Seiten einer Medaille. Man weiß, dass etwas geht, aber noch nicht genau, wie es geht. Neben der Übersichtlichkeit, die die Suchzeiten reduziert, ist es deshalb wichtig, sich Know-how anzueignen. Nur wenn man ein Programm und seine Funktionen möglichst vollständig kennt, kann man dessen zeitsparenden Möglichkeiten voll ausschöpfen. Das gilt auch für die Arbeit in der Cloud und für viele technische Neuerungen. Wer neugierig ist auf Software oder neue Technologien und ihren Funktionsumfang durchdringt, kann die erlernten Möglichkeiten für seine Gestaltungsarbeit einsetzen. Zum anderen kann neu angeeignetes Know-how auch zu neuen Kunden, neuen Projekten und neuen Betätigungsfeldern führen. Vor allem aber führt die Kenntnis der Möglichkeiten, die man hat, zu mehr Effizienz und Schnelligkeit. Unter Einsatz neuer Technologie lassen sich Produktionszeiten minimieren und Durchlaufprozesse allgemein verkürzen.

Gewusst wie!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15
November
2017
viaprinto-Wissen

Type & Fonts für Designer: Wo finde ich kostenlose Schriften im Web?

Mit unserer neuen Serie “Kostenloses Gestaltungsmaterial für Designer” wollen wir für Medien-Designer die besten Quellen für Gestaltungsmaterial und -ideen vorstellen. Es geht um Webseiten, die kostenlos etwas zum Download anbieten oder Inspiration und gute Anregungen bieten. Nachdem wir bereits auf kostenlose Fotos eingegangen waren, folgen in den nächsten Wochen Übersichten zu Clipart, Templates und Webseiten für Designideen und Gestaltungs-Know-how. In der ersten Folge geht es um kostenlose Schriften.

Wer suchet der findet. Im Web ist das aber nicht immer einfach. Es kommt im Fall von Schriften auch darauf an, wer sie wofür nutzen will. So findet man im Web eine Fülle an kostenlosen Fonts, die dem Profi-Gestalter aber mitunter qualitativ nicht genügen. Tatsächlich gibt es zahlreiche Umsonst-Fonts, die

  • nicht professionell digitalisiert wurden und Fehler in ihren Formen enthalten,
  • ein unvollständiges deutsches Alphabet enthalten (z.B. fehlt das “ß”),
  • keine Buchstaben mit Umlauten bieten,
  • nur Versalien (Großbuchstaben) enthalten oder
  • nicht alle Satzzeichen umfassen.

Typografie-Info, eine deutsche Typografie-Seite, bietet Kauffonts und kostenlose Fonts und ist einer der kompetentesten kleinen Schriftanbieter.

Welche Ansprüche hat der Designer an die Schriften?

Der anspruchsvolle Anwender braucht mehr als vollständige und fachgerecht gestaltete Schriften. Er möchte möglichst viele unterschiedliche Schriftschnitte zur Verfügung haben:  kursiv, mit verschiedenen Fettegraden oder als Condensed- oder Extended-Varianten. Viele Schriften, die man umsonst bekommt, sind “nur” Designfonts – also solche Schriften, die sich für verspielte oder dekorative Überschriften oder für Worte auf Grußkarten verwenden lassen. Ein Designer, der etwa ein Erscheinungsbild gestaltet, hat andere Anforderungen. Sein Schriftkonzept enthält Schriftkombinationen und Schriftvarianten für unterschiedliche Einsatzzwecke. Für viele Anwendungen sind klassische Satzschriften wichtig, die in kleinen Schriftgrößen gut lesbar bleiben.

Typografische Feinheiten

Die Feinheiten der Typografie zeigen sich in den Unterschneidungen (den Buchstabenabständen bzw. dem Hinting) und der Gestaltung der Schriftformen. Dabei gibt es im Hinblick auf ihren Einsatzzweck als Headlineschrift oder Fließtextschrift Unterschiede. Spezielle Headlineschriften sind von der Strichstärke her etwas leichter gestaltet, damit sie in extremen Größen nicht zu dick wirken. Fließtextschriften sind dem gegenüber etwas schwerer gestaltet, damit sie in kleinen Schriftgraden nicht wegbrechen.

Das High-End in der Typografie sind Superschriftfamilien, die der Groteskschriftfamilie eine Antiqua oder eine informelle Variante zur Seite stellen. Beispiele dafür sind die Rotis, die Corporate ASE von Mercedes, die Thesis oder die Stone, die jeweils aus drei korrespondierenden Schriftfamilien bestehen. Solche übergreifenden Schriftsysteme bekommt man in der Regel nicht kostenlos. Eine Ausnahme bildet die IBM Plex, die man in 3 Familien – Sans, Serif und Mono – z.B. bei Typografie-Info kostenlos herunterladen kann.

Fontsquirrel bietet eine große Auswahl an kostenlosen Schriften und bemüht sich um typografische Qualität des Angebotes und die rechtli einwandfreie Nutzung der Schriften.

Bezahl-Fonts im Abonnement

Bevor man über kostenlose Fonts spricht, werfen wir einen Blick auf kostengünstige Fonts. Schriften sind teuer und für kleinere Grafik-Design-Projekte mit schmalem Budget wäre der Anschaffungspreis für eine Schriftfamilie zu hoch. Schriftvertriebe im Web bieten aber immer wieder Schriften und Schriftpakete zum Aktionspreis an, dabei kann man zwischen 30-80% sparen.

Ein anderes Spar-Modell ist ein Schrift-Abonnement. Schriften von Montotype sind im monatlichen oder jährlichen Abonnement für verhältnismäßig wenig Geld zu nutzen. Monotype hat sich in seiner bewegten Unternehmensgeschichte fast schon eine Alleinstellung im Big Font-Business geschaffen und die anderen großen Schrifthersteller und Schriftvertriebe ITC, Linotype, Agfa, Bitstream und schließlich FontShop aufgekauft. Damit verfügt Monotype über eine immense Schriftenauswahl.

Einen etwas anderen Weg geht Adobe: Wer kostenpflichtiger Abonnent von Adobes Creative Cloud ist, kommt in den kostenlosen Genuss von Adobes Schriftsammlung Typekit, die für Print- und Webprojekte genutzt werden kann.

Lohnen sich kostenlose Fonts?

Die Stärke der Freefonts liegt in immer neuen kreativen Designs für Headline-Satzschriften, die auch aus der Typografie-Community kommen. Sowieso bieten zahlreiche Schriftentwickler ihre ersten Schriften umsonst an oder für eine freiwillige Spende. Es gibt auch Typografie-Experten, die Felder wie Schreibschriften oder Fraktur-Schriften aus Liebhaberei anbieten. Das sind Schriften, die für große Anbieter eher ein Nebengeschäft sind, weil sie für ein zeitgemäßes Design oft nicht taugen. Schwer wiegt auch, dass Google seine Schriftbibliothek völlig kostenlos zur Verfügung stellt.

Wer aufmerksam die Seiten der Fontanbieter im Auge behält, kann sich im Laufe der Zeit eine stattliche Anzahl an kostenlosen Schriften zulegen. Es ist aber unbedingt in den Lizenzvereinbarungen nachzulesen, ob die Schriften nur für private Zwecke oder auch kommerziell für Kunden verwendet werden dürfen. Wer privat oder gelegentlich gestaltet oder als Designer in den Anfängen steckt, wird die Vielfalt der kostenlosen Fonts zu schätzen wissen.

Zwei gute Übersichten über diverse Fontwebseiten finden sich hier:

Conterest: Quellen für kostenlose Fonts

Andrea Baitz: Eine Übersicht über Fonts im Web

In Google-Fonts lassen sich per Schieberegler Schriften nach Fettegrad suchen. Außedem kann man direkt in die Schriftproben einen eigenen Text eintippen und auf alleanderen Schritgen übertragen. Komfortabler gehts kaum.

Kostenlose Schriftenangebote im Web:

Google Schriftbibliothek: Umfassend und anwenderfreundlich
Google stellt seit 2010 eine hochwertige Schriftbibliothek mit insgesamt 848 Schriftarten (Stand: 11/2017) kostenlos für Drucksachen oder Webprojekte zur Verfügung. Umfang und Ausbau des Angebotes sowie die Anwenderfreundlichkeit des User-Interface der Google-Fonts-Seite sind vorbildlich. Übrigens greifen auch die Adobe-Edge-Web-Fonts auf die Google Fonts zurück. Da die Google Fonts frei downloadbar sind, werden sie auch von anderen Plattformen vertrieben wie z.B. Allfont.

FontSquirrel: Gut gepflegt und umfassend
Eine erste Adresse für zeitgemäße kostenlose Fonts, die rechtlich einwandfrei sind, ist Fontsquirrel. Das Problem bei manch anderer Seite sind zu viele widerrechtlich hochgeladene und verbreitete Fonts. Die kommerzielle Partnerseite zum Kostenlosdienst Fontsquirrel ist Fontspring.

Typografie-Info: Fonts mit Sachverstand ausgewählt
Wer eine fundierte und oft auch kommentierte Schriftübersicht anspruchsvoller Schriften wünscht, kommt an Typografie.info nicht vorbei. Die Seite bietet neben käuflich zu erwerbenden Fonts auch viele kostenlose:

Fontfabric: Eine schöne Schriftenauswahl
Die Fontfabric ist alles andere als eine Fabrik, im Gegenteil: das Repertoire an Schriften ist übersichtlich. Dafür bietet die Type Foundry interessante, moderne und individuelle Schriften –  und oft einzelne Schnitte kostenlos.

Dafont: viele Schriften
Bei Dafont liegt ein Schwerpunkt auf extravaganten Headlinefonts und teils schönen, expressiven Schreibschrift-Fonts.

GitHub: Einzelne Fonts oder Schriftbibliotheken
GitHub ist eine Seite für Programmierer, auf der Open-Source-Projekte verwaltet werden. Das Einbinden von Fonts gehört mit zu den Projekten. So finden sich auf GitHub beispielsweise die Fonts der Firmen Google, Apple oder Microsoft, diverse sonstige Schriftfamilien oder Einzelschriften zum freien Download. Inwiefern sie zur kommerziellen Nutzung zur Verfügung stehen, sollte immer erst nachgelesen werden.

SourceForge: Diverse auch fremdsprachige Fonts
SourceForge ist wie GitHub eine Plattform zum Entwickeln von Softwareprojekten. Auch hier stehen zahlreiche Einzelfonts, Schriftfamilien oder ganze Schriftbibliotheken zur Verfügung.

FontShop: Klassik und Moderne manchmal auch kostenfrei
Von Deutschland aus hat der Fontshop mit dazu beigetragen, dass Schriften in den 1990ern-Jahren wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Designer gerückt sind. Die Fontshop-Schriften garantieren höchste Qualität. Einzelne Schnitte werden zum kostenlosen Download angeboten.

FontFont: Innovationen aus Berlin
Seit 1990 gibt es als Ableger des Fontshop den FSI Fontshop International, der unter dem Label FontFont eigene Schriften entwickelt. Am Anfang lagen insbesondere innovative Schriften im Fokus des Schriftentwurfshauses. Auch hier kann man einzelne Schriften umsonst downloaden.

Microsoft: Wesentliche Schriften für das Desktop-Publishing
Manchmal ist weniger mehr. Wer mit der Arbeit am PC aufgewachsen ist, für den sind die Microsoftschriften wie ein Standard, der in Fleisch und Blut übergegangen ist. Microsoft hat vor Jahren eine essentielle Auswahl seiner Fonts als Public Domain zur Verfügung gestellt. Zu dieser kleinen, “CoreFonts” genannten, Kollektion gehörten in der ersten Version: Andale Mono, Arial, Comic Sans MS, Courier, Georgia, Impact, Trebuchet MS, Times, Verdana und Webdings. Bis auf die Comic Sans, die nur sehr begrenzt für Spezialzwecke einsetzbar ist, ist damit eine vielseitige Kollektion entstanden.

Ralf Wasselowski

Für unsere Wissensreihe „Kostenloses Gestaltungsmaterial für Designer“ konnten wir Ralf Wasselowski gewinnen. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen. ©Ralf Wasselowski

Ralf Wasselowski hat wieder viel recherchiert, damit die Serie eine informative und runde Sache wird und natürlich Gestalter und Designer hier die besten Tipps für Ihre Werke finden.
Neben Fonts sind auch Illustrationen ein Instrument der Gestaltung. In der nächsten Woche stellen wir kostenfreie Clipart-Seiten vor.

13
November
2017
Videotutorial

Weihnachtskarte erstellen leicht gemacht: Film ab.

Die Zeit drängt, die Adventszeit ist schon greifbar und Sie haben noch keine Weihnachtskarte für Ihre Kunden erstellt? Beruhigen Sie sich und seien Sie entspannt. Beim neuen Video-Tutorial von Stefan Riedl, dem Designer von PSD-Tutorials können Sie sich ganz entspannt zurücklehnen und sich ansehen, wie ein stilvolles Weihnachtskartendesign entsteht.

Die Karte im Vintagestil ist von winterlichem dunkelblau dominiert, mit Pünktchenlinien, Sternchen und Flocken liebevoll aufgelockert und mit einem dekorativen Srcipt-Font versehen. Stefan fordert dazu auf, mit Farben und Funktionen zu experimentieren und zu spielen. Denn wer weiß, vielleicht mögen Sie ja gar kein dunkelblau.

Zeitlos und klassisch präsentiert sich die Druckdatei am Ende. Wir finden, ein rundum gelungenes Designwerk.

Die Angst vorm leeren Blatt brauchen Sie nicht zu haben. Den ersten Schritt haben wir schließlich schon für Sie vorbereitet: Dateivorlagen in den gängigen Gestaltungsprogrammen finden Sie in unserer Hilfe:

10
November
2017
viaprinto live

Countdown läuft: Deutscher Marketing Tag 2017 mit viaprinto.

Nach der Staffelübergabe an Frankfurt auf dem vergangenen Deutschen Marketing Tag in Leipzig, ist die Erwartung an das diesjährige Marketing-Event groß. Kein Wunder, schließlich werden mit „Künstliche Intelligenz, Bots & Voice Recognition“, „Dynamic Pricing – kundenindividuelle Preisgestaltung“ oder „Data Driven Advertising“ ganz heiße Eisen der Marketingbranche angepackt.

Wir flankieren das Branchentreffen als offizieller Print Partner des 44. Deutschen Marketing Tages. Besucher können sich deshalb auch direkt vor Ort von unserem Service überzeugen. Das viaprinto-Team wird mit Dr. Christian Ahlers (Geschäftsführer Vertrieb), Daniela Küper (Leitung Marketing) sowie Thorsten Gebhardt (Key-Account-Manager) vertreten sein:

 

22. bis 23. November im

Kongress Kap Europa

Osloer Straße 5 in Frankfurt am Main

Stand 39 im zweiten Stock

 

Der besondere Kniff diesmal: An der von viaprinto gesponserten Feedback-Wall haben Besucher die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Erlebnisse der beiden Veranstaltungstage sowie Wünsche und Ideen für den kommenden Marketing Tag zu hinterlassen. Bei rund 1.500 Teilnehmern und 60 Referenten und Ausstellern sollte das Board recht schnell recht voll sein.

Wir wünschen erfolgreiches Netzwerken!

8
November
2017
viaprinto live

viaprinto mit extra-Service beim Deutschen Eigenkapitalforum 2017.

Der deutschen Wirtschaft geht es gut und sie, naja ein Großteil ihrer Akteure, trifft sich alljährlich zum Deutschen Eigenkapitalforum. Auch in diesem Jahr treffen Unternehmer auf Investoren vom 27. – 29. November im Frankfurter Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center.

Unser Key-Account Manager Thorsten Gebhardt wartet am Document Center auf eilige Teilnehmer, die ihre kurzfristig zum Druck beauftragten Unterlagen frisch und rechtzeitig in die Hände gelegt bekommen.

Unser exklusiver Service:

  • Werden wichtige Druckunterlagen als Softcover, Spiralbindung oder Broschüre bis Mittwoch, den 22. November, per „Express 9 Uhr“ bestellt, kommen die Unterlagen pünktlich zum Veranstaltungsbeginn bei den Bestellern an.
  • Eine rechtzeitige Bestellung per „Express 9 Uhr“ am Mittwoch an die Adresse der Engelhardt Logistics & Services GmbH (s.u.) führt zu einer kostengünstigen Ausführung und sicheren Verteilung an den jeweiligen Präsentationsraum beim Eigenkapitalforum.
  • Wenn Broschüren oder Spiralbindungen bis Samstag, den 25. November, 24 Uhr bestellt werden, dann werden die Unterlagen noch bis zum Veranstaltungsbeginn am Montag 10:30 Uhr direkt zum Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center geliefert.
  • alle Infos auch auf www.viaprinto.de/eigenkapitalforum

Bereits in den vergangenen Jahren hat viaprinto viele IR Manager mit dem Service begeistert. „Ich und viaprinto freuen uns auch in diesem Jahr wieder darauf, dass jede bei uns beauftragte Unternehmenspräsentation in Spitzen-Qualität geliefert und bei Veranstaltungseröffnung des Eigenkapitalforums in Frankfurt vorliegen wird“, sagt Gebhardt.

Lieferanschrift für Dokumente eintreffend bis zum 22. November:

ELS GmbH (Adressfelder: Vorname, Nachname)
EKF, Name Ihres Unternehmens (Adressfeld: Firma)
Datum, Uhrzeit, Raum der Präsentation (Adressfeld: Adresszusatz)
Mainzer Landstraße 166 (Adressfelder: Straße, Hausnummer)
60327 Frankfurt | Main (Adressfelder: Postleitzahl, Ort)

Lieferanschrift für Dokumente eintreffend ab dem 27. November:

Deutsche Börse AG (Adressfelder: Vorname, Nachname)
Name Ihres Unternehmens, Datum, Uhrzeit, Raum der Präsentation (Adressfeld: Firma)
c/o Sheraton Airport Hotel SMC (Adressfeld: Adresszusatz)
Hugo-Eckener-Ring 15 (Adressfelder: Straße, Hausnummer)
60549 Frankfurt am Main (Adressfelder: Postleitzahl, Ort)

Weitere Informationen auch unter www.eigenkapitalforum.com oder hier: www.viaprinto.de/eigenkapitalforum

26
Oktober
2017
viaprinto-Wissen

10 Tipps für ein besseres Editorial Design.

Die Aufgaben eines Editorial Designers sind vielfältig. Wir nennen die 10 wichtigsten Regeln, die der Gestalter dabei nie vergessen sollte. Wichtige Tipps für jeden Designer, die man für eine gute redaktionelle Gestaltung kennen und umsetzen sollte.

1. Die Zielgruppe kennen und beachten

Die Leserschaft zu kennen, sich mit ihr zu identifizieren und ihren (lesetechnischen) Bedürfnissen gerecht zu werden, sollte das oberste Ziel eines Editorial Designers sein. Denn der Leser muss sich mit dem Stil des Magazins identifizieren können, es muss ihn ansprechen. Das gilt nicht nur für die Texte und deren Inhalte, sondern auch für die gestalterische Aufmachung.

2. Inhalte umsetzen

Kein Magazin kann gut umgesetzt werden, wenn der Gestalter dessen Inhalte nicht kennt. Lesen Sie die Texte oder überfliegen Sie sie zumindest, bevor sie diese in ein grafisches Korsett bringen. Nur so können Bild und Text eine harmonische Gesamtkomposition ergeben, deren Ganzes mehr als die Summe seiner Teile ist.

3. Mit der Redaktion zusammen arbeiten

In der Redaktionssitzung werden die Themen besprochen. ©Flickr_Evgeny Belkov

Keiner kennt die Inhalte des Druckwerks so gut wie die Redaktion. Setzen Sie sich deshalb zu Beginn der Gestaltung mit ihr an einen Tisch, lassen Sie sich die einzelnen Artikel erklären, nehmen Sie den Seitenplan ernst und setzen Sie ihn kreativ um. Die Redaktion hat sich viel bei der Zusammenstellung gedacht. Und das sollte sich auch im Design niederschlagen.

 

4. Der Covergestaltung besonderes Augenmerk schenken

Das Cover verkauft. Es muss innerhalb des Bruchteils einer Sekunde den Leser ansprechen. Es muss informieren und zugleich interessieren. Redaktion und Design arbeiten auch dabei Hand in Hand zusammen. Beachten Sie aber die Gesetze des Kiosks und gestalten Sie das Cover so, dass es auch in der Auslage noch gut zu erkennen ist.

5. Raster einsetzen

Nirgendwo ist das Raster bei der Gestaltung so wichtig, wie im Editorial Design. Es gibt, wie auch die passende Schrift, die richtigen Bilder und plakativ gesetzte Überschriften einen Rahmen, der Wiedererkennungswert und Orientierung zugleich bietet. Ein sechsspaltiges Raster mit zwei symmetrischen Textspalten hat eine ganz andere Anmutung als ein neunspaltiges Raster mit diversen Einsatzmöglichkeiten für Randspalten und Bilder.

6. Typografische Hierarchien beachten

Bei der Magazingestaltung, aber auch bei anderen Formaten ist eine klar definierte und erkennbare typografische Struktur unerlässlich, um den Lesefluss aufrecht zu erhalten. Text, Überschrift und Zwischenüberschriften müssen deutlich voneinander abgegrenzt sein. Die Größenunterschiede sind dem Leser ein Leitfaden in der Navigation durch das Layout. Dabei ist weniger mehr. Setzen Sie also nicht zu viele verschiedene Fonts oder Farben ein. Sie machen die Gestaltung eher chaotisch und unleserlich.

7. Weißraum einsetzen

Der Einsatz von Weißraum gibt dem Leser Luft zum Nachdenken. Er macht Magazine attraktiver und besser lesbar. Auch wenn er von vielen als Luxus interpretiert wird: Freiräume im Editorial Design lenken die Aufmerksamkeit eher auf das, was gezeigt wird.

8. eine wiedererkennbare Struktur schaffen

Ein  gutes Raster und schöne Typografie, die passenden Bilder und gezielt eingesetzter Weißraum geben einer Print-Publikation bereits Struktur. Am Ende aber muss alles wie aus einem Guss erscheinen. Es muss harmonisch wirken, dabei aber auch Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und dies sollte sich von Ausgabe zu Ausgabe wiederholen. Der Leser muss die „Tonalität“ seiner Zeitung, seines Magazins wieder erkennen können.

Der Editorial Designer kann alle Inhalte gestalterisch als eine Geschichte umsetzen. ©Pixabay_kaboompics

9. Stilbuch erstellen

Erstellen Sie nach Fertigstellung des ersten Designs ein Stilbuch, in dem die gestalterischen Elemente Ihres Magazins oder Zeitschrift festgehalten werden: Genutztes Raster, Schrift, Bildplatzierungen, Farbtafeln, wiederkehrende Elemente, Gestaltung von Cover und Aufmacherseiten und vieles mehr sollten darin festgelegt werden. Das hilft Ihnen und der Redaktion, die kommenden Ausgaben nach dem gleichen Schema mit Inhalten zu füllen.

10. Ein Gesamtwerk schaffen

Jedes Magazin hat seine eigenen Inhalte, die dramaturgisch aufeinander aufbauen. Diese werden größtenteils von der Redaktion bestimmt. Der Designer aber hat es in der Hand, diese Inhalte auch gestalterisch als eine Art „Geschichte“ umzusetzen. Schaffen Sie also ein hierarchisch aufgebautes, von Seite zu Seite aufeinander aufbauendes Gesamtwerk, dessen Aufmacherartikel von besonders großen Einstiegsbildern leben und das kleinteilige Texte ebenso ansprechend darstellt.

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Für die Wissensreihe konnten wir die Autorin Charlotte Erdmann gewinnen. Sie hat bereits einige andere Reihen für unseren Blog verfasst. (Bild: Matthias Martin)

Das war der letzte Teil unserer Wissensreihe von und mit Charlotte Erdmann. Wir finden: eine sehr nützliche und wissenswerte Serie.

 

Insegsamt in dieser Reihe erschienen:

Die Kunst des Editorial Design – Eine Begriffsklärung.
Die unterschiedlichen Formen des Editorial Design.
Die Unterschiede zwischen den Medien – Online und Print.
Wichtige Faktoren für das Editorial Design.
Newsletter richtig gestalten.
Das richtige Design für White Paper und andere „kleine“ Formate.
Magazine und Co: Die Gestaltung eines verkaufsstarken Print-Covers.
Editorial Design: Die richtige Bildauswahl und -platzierung.
Typografie und Satz im Editorial Design.

12
Oktober
2017
viaprinto-Wisssen

Typografie und Satz im Editorial Design.

Der Schriftsatz ist Handwerk und Kunst zugleich. Man muss um die Wirkung einer Schrift wissen, um sie richtig einzusetzen. Doch Editorial Designer müssen noch viel mehr typografische Details berücksichtigen.

Wer ein Magazin oder eine Zeitschrift gestaltet, muss vieles können: das Setzprogramm beherrschen, die Regeln der Harmonie und Spannungserzeugung im Design kennen und die Interessen der Leserschaft berücksichtigen. Technik und Psychologie sind also gleichermaßen gefragt. Das gilt nicht nur für Satzspiegel, Bildplatzierung und Raster, es gilt auch für die Auswahl der passenden Schrift.

Darauf kommt es an

Die Schrift muss in gedruckten Publikationen immer gut zu lesen und Spaltenumbrüche klar zu erkennen sein. Wichtig ist, dass der Leser Anschlüsse schnell finden kann. Und doch unterscheidet sich der Satz einer Zeitschrift von dem eines Buches deutlich: Kann man im Buch Seite an Seite in der immer gleichen Schrift setzen, fordert der Leser auf Magazinseiten die Abwechslung, ein lebendiges Element, eine klare Abgrenzung der einzelnen Artikel voneinander und das daraus resultierende Spiel mit den Schriften. Das Zusammenspiel der Schriften in einer Zeitung oder einer Zeitschrift bzw. Magazin ist daher ein besonders wichtiges Element, um dem gedruckten Erzeugnis seinen ganz eigenen Charakter zu geben.

Schrift hat Charakter

©PixabayStockSnap_magazine_2559842

Jede Schrift hat ihren eigenen Charakter, weckt unterschiedliche Assoziationen beim Leser. Runde, gebogene Schriften wirken weicher und harmonischer, als beispielsweise eine kantige Schrift. Woran denken Sie bei einer Fraktur? Sicherlich an die Zeit um 1930. Eine Frutiger hingegen wird als modern, wenn auch schon ein wenig angestaubt empfunden. Bei der Wahl der passenden Schrift sollte man also unbedingt auf deren Konnotation achten – auf ihre unterbewusste Wirkung. Das gleiche gilt für die Wahl zwischen einer serifenlosen und einer Serifenschrift. Serifen wirken ernst, seriös und eignen sich gut für längere Textpassagen. Serifenlose Schriften dagegen stehen für kürzere Texte, erscheinen modern und jung. Das alles ist zu bedenken, wenn man sich für einen Font für ein Magazin oder eine Zeitung entscheidet. Die oberste Priorität bei der Schriftwahl sollte aber immer darauf liegen, ob die Fonts gut lesbar sind und ob sie zum Charakter des Magazins passen. So entsteht ein einheitliches, zum Druckprodukt passendes Gesamtbild, das Wiedererkennungswert besitzt.

Die richtige Wahl

Bei der Wahl der passenden Schrift sind darüber hinaus weitere wichtige typografische Fragen zu beantworten: Sollte man mehr als eine Schrift einsetzen? Wie viele sind zu viel? Und wie setzt man welche Schrift wo ein? Um es vorweg zu nehmen: Dazu gibt es keine klaren Regeln, sondern lediglich Empfehlungen. Ebenso wenig wie für die richtigen Schriftgrößen, die zur Spaltenbreite passend gewählt werden sollten. Hier beginnt die Kunst, die ein Editorial Designer beherrschen muss: das Hineinfühlen in die Zielgruppe, die Kenntnis über das genutzte Papier und die Inhalte des Magazins. Ist die Zielgruppe jung, die Inhalte emotional und das Papier glatt, kann eine kleinere, feine Schrift gewählt werden. Das Spiel mit den Schriftschnitten und unterschiedlichen Fonts ist bei der jungen Leserschaft geradezu ein „must have“. Hier kann man mit groß und klein gesetzten Überschriften spielen oder auch im Fließtext Außergewöhnliches wagen, wie eine weiße mit schwarzen Balken hinterlegte Schrift. Saugt das Papier aber viel Farbe auf, sind die Leser älterer Generation oder die Inhalte eher sachlich, sind die Schriften klar, prägnant und markant zu wählen. Sie müssen zum Charakter des Magazins passen, dürfen nicht im saugenden Papier „zusammenlaufen“ oder durch Schnörkel den Lesefluss unterbrechen.

Verbindungen schaffen

©PixabayStockSnap_magazine-2569338

Das Ziel des Editorial Designers ist immer ein geschlossenes Schriftbild, das dabei aber noch Gestaltungsspielraum lässt. Überschriften und Text sollten dazu eine optische Verbindung eingehen, sich aufeinander nicht zuletzt typografisch beziehen – außer man möchte bewusst durch einen Bruch die Aufmerksamkeit erwecken. Bietet die ausgewählte Schrift dazu nicht genügend Schnitte, sollten maximal drei unterschiedliche Schriften eingesetzt werden für Überschrift, Fließtext und Vorspänne bzw. Bildunterschriften. Aber Achtung: Bildunterschriften müssen sich unbedingt vom Fließtext unterscheiden – sei es auch nur durch die Größe. Viele entscheiden sich dafür, die Bildunterschriften kursiv zu setzen, doch das schmälert ihre Lesbarkeit. Oft wird auch ein Condensed-Schnitt als vierter Font für Infokästen oder andere Informationen wie hervorgehobene Zitate eingesetzt.

Unterteilungen bewusst einsetzen

Durch die verschiedenen Schriftschnitte schafft man Unterteilungen. Die Leser haben gelernt, dass eine Überschrift groß und eine Bildunterschrift eher klein ist. Sie lesen gerne zuerst die Überschriften, schauen sich dann Bilder und typografische Hervorhebungen wie Zitate an. Der Editorial Designer kann den Leser mit diesem Wissen bewusst leiten und beispielsweise durch Initialen den Anfang eines neuen Textabschnitts markieren. Das aus dem Buchdruck stammende Initial gibt Orientierung, aber vermeiden Sie dabei die Buchstaben I, J, Q, Y ebenso wie Anführungszeichen. Sie sind als Initial nicht klar zu erkennen. Für eine noch deutlichere Unterteilung werden auch gerne Linien eingesetzt, die sich farblich vom Text unterscheiden. Doch hier gilt ebenfalls: Weniger ist mehr.

Den Lesefluss am Laufen halten

Denn bei einem Zuviel an Unterbrechungen, etwa durch Trennungen oder Einschübe, wird der Lesefluss zu stark unterbrochen. Die Geduld der Leser aber ist dank neuer Lesegewohnheiten durch Internet und Co. eher gering. Deshalb sollten Unterteilungen zwar genutzt werden, das aber in Maßen. Gleiches gilt für die Wahl des Satzbildes: Ob Flattersatz oder Blocksatz hängt von der Leserschaft ab. Ein Flattersatz lässt schnelles, aktives Lesen zu, wirkt aber auch unruhig und unbeständig. Blocksatz dagegen sieht harmonischer aus, behindert aber eventuell durch unterschiedliche Wortabstände den Lesefluss. Hier gilt es also abzuwägen, welchen Charakter das Schriftbild haben soll und ob es zum Magazin oder der Zeitung passt.

 

Ein Tipp: Wer sich bei all dem unsicher ist, sollte einfach mehrere Varianten ausprobieren, diese im Original-Satzspiegel ausdrucken und vergleichen. Denn gedruckt wirken die gesetzten Seiten nochmal anders, als auf dem Bildschirm.

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Für die Wissensreihe konnten wir die Autorin Charlotte Erdmann gewinnen. Sie hat bereits einige andere Reihen für unseren Blog verfasst. (Bild: Matthias Martin)

Weitere Do’s und Dont’s rund um das Editorial Design werden im letzten Teil dieser Serie erläutert, in dem wir Ihnen „Die 10 wichtigsten Tipps für Editorial Design“ nennen.

 

Bisher in dieser Reihe erschienen:

Die Kunst des Editorial Design – Eine Begriffsklärung.
Die unterschiedlichen Formen des Editorial Design.
Die Unterschiede zwischen den Medien – Online und Print.
Wichtige Faktoren für das Editorial Design.
Newsletter richtig gestalten.
Das richtige Design für White Paper und andere „kleine“ Formate.
Magazine und Co: Die Gestaltung eines verkaufsstarken Print-Covers.
Editorial Design: Die richtige Bildauswahl und -platzierung.

9
Oktober
2017
Portrait

„Aktionäre sind schließlich auch Urlauber.“

So unterhaltsam wie ein Magazin, so inspirierend wie ein Reisekatalog – mit dem neuen Geschäftsbericht der HolidayCheck Group werden die Leser auf eine Reise um die Welt und in den Konzern selbst mitgenommen. Für das Digitalunternehmen für Urlauber mit seinem Hauptsitz in München ist es die reinste Freude, Insights an die Öffentlichkeit zu bringen. Spielend schaffen sie die Verbindung von Urlaubsstimmung und knallharten Geschäftszahlen.

Statt trockener Zahlen großformatige Fotos und Tipps von Mitarbeitern

Sabine Wodarz von der HolidayCheck Group erarbeitete mit ihrem Team den Geschäftsbericht. ©HolidayCheck Group

Schon im Vorwort wünschen die Macher des Geschäftsberichts den Lesern viel Spaß bei der Lektüre. Und Spaß, das wissen die Profis, erlangt man nun mal nicht nur durch Zahlen und Fakten. Aktionäre, Geschäftspartner, Mitarbeiter oder natürlich auch potentielle Bewerber und Journalisten lesen gerne Geschichten, die aus dem Unternehmen kommen. Auch sie wollen Einblicke, die über die Unternehmenslage hinaus reichen, sie möchten wissen, wie „ihr“ Unternehmen tickt. Deswegen wird der HolidayCheck Group-Geschäftsbericht in erfolgreicher Tradition in einen bunten Magazin- und einen Finanzteil aufgeteilt. Der Investor-Part enthält sowohl optisch wie inhaltlich alle Elemente eines klassischen Geschäftsberichts. Der Magazinteil präsentiert sich eher als bunter, redaktioneller Teil mit einer Mischung aus Interviews, hintergründigen Umfragen und Reisetipps der Mitarbeiter. Aufgelockert werden die Seiten mit großformatigen, zum Teil auch privaten Urlaubsfotografien. „Es ist ganz einfach. Mit jedem Bild und jeder Zeile wird der Leser auch als Urlauber angesprochen“, sagt Sabine Wodarz. Sie ist stellvertretende Leiterin Konzernkommunikation und Investor Relations bei der HolidayCheck Group AG.

Crossmediale Inhalte per Link in Bericht eingebunden

Artikel zu neuen Features und Produkten werden natürlich ebenso platziert, wie der Weg ihrer Entstehung. Die „InnovationDays“ etwa, die zweimal im Jahr an allen Standorten der HolidayCheck-Group stattfinden, sind ein zentrales Instrument, neue Ideen zu finden und an ihrer Umsetzung zu arbeiten. „Think out of the box, lautet dann bei uns die Devise und alle Mitarbeiter können ihre Ideen einreichen. Bereits sieben Produktentwicklungen sind so schon auf unserem Portal live gegangen“, weiß Wodarz. Umfrageergebnisse zur Relevanz von Urlaubsbewertungen im Alltag oder unter den Urlaubern selbst werden grafisch gewitzt und bunt aufbereitet, so dass eben nicht nur eine reine Zahlenwüste zu sehen ist. Crossmediale Inhalte wie Videos werden per Link in den Bericht eingebunden. Auge und Ohr bekommen also auch etwas zu tun.

Umfragen und Grafik bringen Hintergrundinfos nach vorne.

Großformatige Bilder und Reisetipps von Mitarbeitern lockern auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschäftsbericht als Coffee Table Book für die Mitarbeiter

Auch wenn die gedruckte Auflage dieser Geschäftsberichte in der Vergangenheit doppelt so hoch wie heute war, bleibt es immerhin bei derzeit 1.000 Exemplaren. „Der Bericht kommt einfach gut in Auslagen an und ein Teil unserer Zielgruppe liest nach wie vor gerne Print. Auch unsere Mitarbeiter sind mit ihrem Unternehmen so verbunden, dass sie den Bericht mit nachhause nehmen, ihn dort der Familie zeigen, weitergeben und auch gern als Coffee Table Book liegen haben“, weiß Sabine Wodarz. Sie und ihr Team haben bei der Gestaltung auf Wertigkeit ohne große Besonderheiten wie Neonfarben oder Spotlack geachtet. Großer Wert wird zudem auf die Titelgestaltung, die gerne veredelt sein kann, gelegt. Das Papier soll blickdicht und schön griffig sein. Wodarz: „viaprinto hat uns das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für unser Projekt geboten. Dabei hatten wir der Online-Druckerei, mit der wir bereits andere Prints umgesetzt hatten, einige Sonderwünsche genannt, die sie normalerweise so nicht anbietet. Herausgekommen ist ein tolles Produkt und wir sind sehr zufrieden.“

 

 

Die HolidayCheck Group AG mit Hauptsitz in München ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Urlauber. Die rund 400 Mitarbeiter zählende Gesellschaft vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die Driveboo AG (Betreiberin des Mietwagenportals MietwagenCheck) sowie die WebAssets B.V. (Betreiberin der Zoover-Hotelbewertungsportale und der MeteoVista-/WeerOnline-Wetterportale).

5
Oktober
2017
Partnerschaft

viaprinto ist offizieller Printpartner des DMV.

Handschlag auf die Partnerschaft: Wolfgang Röhr, Daniela Küper, Dr. Christian Ahlers (v.l.).

Die Unterschrift ist noch ganz frisch und die Freude groß: Wolfgang Röhr, Geschäftsführer des Deutschen Marketing Verbandes (DMV), Dr. Christian Ahlers, Geschäftsführer Vertrieb bei viaprinto und Daniela Küper, Leiterin des viaprinto-Marketingteams, haben die Kooperation zwischen Verband und Online-Druckerei besiegelt.

In der exklusiven Partnerschaft können alle Marketing Clubs und deren Mitglieder profitieren: Sie erhalten einen exklusiven Rabatt bei viaprinto für den Probedruck hochwertiger Flyer oder anderer individuell gestalteter Produkte. „Wir freuen uns über die Partnerschaft. Neben den Vorteilen die viaprinto den Mitgliedern schon jetzt bietet, möchten wir weitere branchenspezifische Produkte und Services gemeinsam mit den Mitgliedern des DMV schaffen“, erklärt Ahlers.

Freude über die Kooperation kommt auch vom DMV selbst: „viaprinto ist ein verlässlicher Partner für seine Kunden in einem professionellen Umfeld. Die sich daraus ergebenden Vorteile möchte der Deutsche Marketing Verband auch an seine Marketing Clubs in den Regionen weitergeben und durch hochwertige Druckerzeugnisse das Netzwerk im Marketing weiter stärken“, sagt Wolfgang Röhr.

5
Oktober
2017
Videotutorial

So hilft der Profi-Datencheck bei fehlerhaften Dokumenten.

Das Problem ist bekannt: Die Datei wurde auf Herz und Nieren, oder besser gesagt auf Transparenzen und Beschnitt geprüft und trotzdem wurde ein winziger aber entscheidender Patzer im Dokument übersehen. Das Ende vom Lied: viel Zeit geht wieder ins Land, weil ein Neudruck ansteht.

Schon unser automatisierter Basis-Datencheck prüft und korrigiert Grundsätzliches wie Druckmarken, eingebettete Schriften oder die Office-Konvertierung für den Druck.

Darüber hinaus geht aber unser erweiterter Profi-Datencheck! Er gibt sogar Empfehlungen für eine verbesserte Druckqualität an: Bereits während des Uploads der Daten werden diese quasi „hinter den Kulissen“ auf Drucktauglichkeit geprüft (und zum Teil direkt angepasst), etwa ob Transparenzen, eingebettete Schriften, das korrekte Dateiformat, Farben oder der Anschnitt eingehalten wurden oder verbessert werden sollten.

Unser Feature bietet Ihnen nicht nur Sicherheit vor dem Druck, er hilft Ihnen auch dabei, Kosten zu sparen, wenn unnötige Fehler von vornherein vermieden werden.

Doch genug der Worte – im Video erklärt Stefan Riedel von PSD-Tutorials anhand eines fehlerhaften Dokumentes, was unser Profi-Datencheck drauf hat:

2
Oktober
2017
Wettbewerb

Mission: Mehr Post zu Weihnachten – viaprinto lässt grüßen.

Sternstunden, Vorfreude, Plätzchen – und Grußkarten! Sie gehören zur Weihnachtszeit dazu und sollten vor allem persönlich, stilvoll und im eigenen Corporate Design gestaltet sein. Eine Herausforderung – und unser Aufruf: Wie gestalten Sie Ihre Grußkarten für Geschäftspartner und Kunden? Zeigen Sie uns Ihre weihnachtlichen Designs und mit etwas Glück werden Sie mit einem Gratisdruck belohnt. Darüber hinaus erhalten alle übrigen Teilnehmer einen 20 %-Gutschein für die nächste Bestellung.*

SO GEHT`S:

  • Post– oder Grußkarten auswählen und konfigurieren
  • Druckdatei mit eigenem Design hochladen
  • speichern, registrieren
  • Projekt freigeben und über die Teilen-Funktion an social@viaprinto.de senden


Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017

 

Unsere Fachjury aus Mediengestaltern und Designern wird die eingehenden Motive sichten und die drei Besten mit einem viaprinto-Druckbudget in Höhe von 200 Euro prämieren.

Die Gewinnerprojekte werden in unserer Kundengalerie und die Köpfe hinter den Ideen hier in unserem Blog vorgestellt. „Die Auswahl wird sicherlich nicht einfach. Aber wir sind schon jetzt gespannt auf die vielen kreativen Motive“, freut sich viaprinto-Geschäftsführer Frank Morjan.

Das Gestalten: Haben Sie schon eine Idee im Sinn? Dann nichts wie ran ans Gestalten. So werden Post- und Grußkarten bei viaprinto für den Druck fit gemacht:

Unser Tipp: In unserer Hilfe finden Sie Vorlagen für das leichtere Erstellen Ihrer Post- und Grußkarten.

 

*TEILNAHMEBEDINGUNGEN
1.  Ziel des Wettbewerbs „Mehr Post zu Weihnachten“ ist es, individuelle, weihnachtliche Post- und Grußkarten zu ermitteln. Die Endauswahl von drei Siegerprojekten wird durch eine Jury vorgenommen. Die Teilnehmer mit den Siegerprojekten werden anschließend telefonisch oder per E-Mail informiert. Die Gewinner können ihre Projekte kostenfrei bei viaprinto drucken. Der kostenfreie Druck gilt bis zu einem Portal-Bestellwert von 200 Euro. Alle übrigen Teilnehmer erhalten einen 20 %-Gutschein. Dieser Rabatt gilt nur für Bestellungen von 1 bis 100 Euro. Bestellungen über 100 Euro werden mit max. 20 Euro rabattiert. Eine Barauszahlung, eine Übertragung auf andere Personen oder ein Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Alle Preise verstehen sich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer.

2.  Personen, die über 18 Jahre alt sind, sind teilnahmeberechtigt. Jeder Teilnehmer darf sich nur einmal mit einem Projekt vom 2.10. bis zum 31.10. 2017 bewerben.

3.  Eine Teilnahme ist ausschließlich online über das Portal www.viaprinto.de möglich. Einreichungen per Briefpost oder auf einem anderen Weg werden nicht berücksichtigt. Die Beiträge werden auf dem Portal als Post- oder Grußkarte konfiguriert, die Druckdatei hier auch hochgeladen. Nach dem Speichern registriert sich der Teilnehmer auf dem Portal und gibt das Projekt über die Teilen-Funktion als „Projekt zur Ansicht“ frei. Der automatisch generierte Freigabelink wird für die Teilnahme per E-Mail an social@viaprinto.de gesendet.

4.  viaprinto behält sich ein unwiderrufliches einfaches unbefristetes Nutzungsrecht vor, um die Gewinnerprojekte für seine PR-Arbeit zu nutzen. Das umfasst die Möglichkeit der Veröffentlichung, der Vervielfältigung, Abbildung und Verbreitung zum Zweck der Eigenwerbung und Selbstdarstellung von viaprinto. Dies geschieht ausschließlich im Zusammenhang mit dem Wettbewerb – samt folgender Kommunikation, an dem sich der Teilnehmer beteiligt hat. Diese Erlaubnis beinhaltet die Nutzung der eingereichten Projekte sowie die Namensnennung des Teilnehmers für

        • a) die Veröffentlichung im Portal und in sozialen Netzwerken
        • b) die Aufnahme in andere Publikationen, auch Veröffentlichungen durch Dritte in Presseberichterstattungen
        • c) die Darstellung der Leistungen von viaprinto

Für eine darüberhinausgehende kommerzielle Nutzung bedarf es der gesonderten Zustimmung durch den Teilnehmer.

5. Mit der Teilnahme bestätigt der Teilnehmer, dass er der Urheber des eingereichten Projektes ist und damit uneingeschränkt über die Nutzungsrechte verfügt. Der Teilnehmer bestätigt weiterhin, dass die von ihm hochgeladenen Projekte frei von Rechten Dritter sind; insbesondere, dass sämtliche erkennbaren abgebildeten Personen mit den genannten Nutzungen einverstanden sind und dass Schutzrechte Dritter durch diese Nutzungen nicht verletzt werden. Schon jetzt stellt der Teilnehmer viaprinto gegenüber etwaigen Ansprüchen Dritter frei. Angestellte von viaprinto sowie andere, an der Konzeption und Umsetzung des Wettbewerbs beteiligte Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

6. Der Teilnehmer sichert zu, dass die Inhalte der eingereichten Projekte nicht gegen geltende (bundesdeutsche) Verbotsnormen verstoßen.

7. Für das Veröffentlichen der eingereichten Projekte im Rahmen der Veröffentlichungsbedingungen werden keine Honorare und keine Vergütung bezahlt.

8. Eine Rücknahme des Wettbewerbsbeitrags durch den Teilnehmer ist jederzeit durch das Löschen des betreffenden Projektes über das persönliche viaprinto-Benutzerkonto möglich. Ausgenommen sind Projekte, die nach der Jurierung bereits durch viaprinto veröffentlicht wurden.

9. Mit Einreichen des Beitrages erklärt sich der Teilnehmer mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

  •  

     

 

28
September
2017
viaprinto-Wissen

Editorial Design: Die richtige Bildauswahl und -platzierung.

„Ein Bild spricht mehr als tausend Worte“, heißt ein altes Sprichwort. Im Editorial Design wird deshalb dem passenden Bild viel Bedeutung zugemessen.

Beobachten Sie sich einmal selbst: Worauf schauen Sie auf einer gedruckten Seite – sei es einer Tageszeitung, einem Magazin oder einem Flyer – als erstes? Die Wissenschaft hat herausgefunden: Als erstes betrachten die meisten Leser die Bilder, dann deren Bildunterschriften, den Titel und den Vorspann. Erst dann wird der Text gelesen. Da Bilder unmittelbarer wirken als Texte verwundert es nicht, dass viele Magazine und Zeitschriften ihre Textbeiträge nach dem vorhandenen Bildmaterial richten.

Zuerst kommt das Bild

Bild und Text besser im Team: Zwei Zeichensysteme, die Informationen zusammen besser übermitteln. ©Flickr

„Unser Schwerpunkt liegt eher auf dem Bild- als dem Textmaterial“, meint auch Style-Redakteurin Iris Ruprecht. Gibt es ein gutes Bild, wird die Story darum „gestrickt“. Während man in Zeitungen aber eher auf die Aktualität der Bilder achtet, hat in Magazinen die Aufmerksamkeit mehr Gewicht, die ein Bild auf sich zieht. Gute Infografiken, den Text ergänzendes Bildmaterial oder eine Darstellung des Sachverhalts als „Blick hinter die Kulissen“ können dabei ebenso gut wirken, wie Großaufnahmen oder Detaildarstellungen. Wichtig ist lediglich eines: Das Bild muss die jeweilige Zielgruppe ansprechen und eine eigene Geschichte erzählen, zusammen mit dem Text ein großes Ganzes ergeben. Denn nur dann kann der Leser aus der Überschrift und den Bildern ermitteln, worum es im Text geht und ob dieser lesenswert ist.

Bildauswahl: den richtigen Stil wählen

Die Bildauswahl bei einem Portrait sollte auch den Portraitierten im Fokus haben.
©MaxPixel

Umso wichtiger ist die passende Bilderwahl, die in Zusammenarbeit von Editorial Designer und Redaktion erfolgen muss. Nur wer den Text einmal gelesen hat und dessen Inhalt kennt, kann die Wirkung des Inhalts mit dem vorhandenen Bildmaterial unterstreichen. Schon durch die Ausrichtung von Gesichtern lässt sich eine Wirkung erzielen: Gesichter, die zum Mittelsteg der Zeitung sehen, wirken harmonisch. Hinausblickende Gesichter lenken ab. Detailaufnahmen wie abstrakte Formen, ziehen die Blicke auf sich. Bilder können aber auch illustrierend wirken: Wird über ein technisches Gerät, einen bestimmten Häuserstil oder eine Person geschrieben, sollte genau dieses Motiv auch komplett zu sehen sein. Für den Bildstil gilt: Er muss die gestalterische Sprache des Mediums widergeben und die jeweilige Zielgruppe ansprechen.

Das passende Format

Die Bildsprache wird wesentlich vom Bildformat mitbestimmt. Hoch- und Querformate können abgewechselt mehr Dynamik in die Doppelseite bringen. Quadratische Bilder fallen im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Rahmen und erregen Aufmerksamkeit. Auch auf die Größe kommt es an: Nimmt ein Bild eine Doppelseite komplett ein, weiß der Leser, dass hier ein neuer Abschnitt beginnt. Ganzseitige Bilder und über zwei Drittel der Doppelseite gezogene haben ebenfalls diesen vom Leser gelernten Effekt. Kleinere, angeschnittene Bilder dagegen fallen aus der Story heraus, verlassen sie. Über den Beschnitt gehende Bilder schaffen aber zugleich mehr Raum auf der Seite, bringen Bewegung ins Layout. Die Kunst besteht, wie in der Wahl eines Bildausschnitts, darin, Unwichtiges wegzulassen.

Bild und Text bilden eine Einheit und harmonieren ganz wunderbar.
©TewekaDesign

 

Der Kreativität sind also nahezu keine Grenzen gesetzt und doch muss man einige Gesetze des Sehens befolgen, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Editorial Designer sollten sich deshalb im Klaren darüber sein, ob sie mit ihrer Bildplatzierung Ruhe und Geschlossenheit durch eine klare Bildfolge oder Dynamik durch unterschiedliche Bildgrößen erreichen wollen. Übrigens: Weißraum zwischen und um die Bilder herum lassen dem Leser Luft zur Orientierung im Layout und tun dem Auge gut.

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Für die Wissensreihe konnten wir die Autorin Charlotte Erdmann gewinnen. Sie hat bereits einige andere Reihen für unseren Blog verfasst. (Bild: Matthias Martin)

Dabei spielen auch die Typgrafie und der Satz der Inhalte eine wichtige Rolle. Um diese geht es im nächsten Teil dieser Serie rund um Editorial Design.

 

Bisher in dieser Reihe erschienen:

Die Kunst des Editorial Design – Eine Begriffsklärung.
Die unterschiedlichen Formen des Editorial Design.
Die Unterschiede zwischen den Medien – Online und Print.
Wichtige Faktoren für das Editorial Design.
Newsletter richtig gestalten.
Das richtige Design für White Paper und andere „kleine“ Formate.
Magazine und Co: Die Gestaltung eines verkaufsstarken Print-Covers.

26
September
2017
Partnerschaft

viaprinto macht nun Druck im Basketball.

Das Team der WWU Baskets Münster nicht auf dem Feld, sondern im Hörsaal. ©Peter Leßmann

viaprinto macht jetzt in Sport. In der noch jungen Basketballsaison unterstützt viaprinto als offizieller Druckpartner die WWU Baskets Münster. Wir freuen uns, das Team der ersten Regionalliga West in unser Sport-Sponsoring aufzunehmen – und damit neues Land zu betreten. viaprinto-Geschäftsführer Frank Morjan sagt dazu: „Wir blicken gespannt auf eine erfolgreiche Partnerschaft. Dadurch erweitern wir unsere Markenbekanntheit – und dies nun auch im Umfeld der Universität in Münster.“

Bandenwerbung, Klatschpappen, Eintrittskarten – viaprinto sorgt neben dem Spielfeld für Stimmung und Farbakzente. Wir tragen unseren Teil dazu bei, den Sport zu unterstützen und den Nachwuchs zu fördern. Auch den Mitarbeitern möchte viaprinto den Spaß, Teamspirit und die Energie eines Basketballspiels weitergeben. Wir werden künftig als „sechster Mann“ das Team begleiten.

Auch der Verein selbst, mit Nähe zur Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, ist gespannt auf das Sponsoring. Helge Stuckenholz, Manager des Teams: „Einen Partner zu haben, der seinen Ursprung in Münster und ein potentes Netzwerk im Rücken hat, das seit Jahren sehr aktiv diverse Basketball-Bundesliga-Standorte unterstützt, ist ein Glücksgriff und passt.“

Titelbild: Christina Pohler

 

 

 

 

20
September
2017
Video-Tutorial

Mehrmonats-Kalender gestalten – wie geht das eigentlich?

Möchten Sie die ideale Verbindung aus Werbewirkung und praktischem Nutzen? Dann liegen Sie mit unseren Mehrmonats-Kalendern genau richtig! Die Quartalsplanung ist auf einen Blick sichtbar und Ihr Unternehmen bleibt 365 Tage im Fokus. Doch wie wird so ein 3-Monats-Kalender eigentlich gestaltet? Er bietet zwar viel Raum zwischen, über und unter den Kalenderblöcken, soll den Betrachter mit seinem Design aber nicht erschlagen. Dabei ist ein geeignetes Layout gar nicht so kniffelig. Die „Motivations“-Designer von PSD-Tutorials haben wieder mal ein unterhaltsames und erhellendes Stück über die Gestaltung eines solchen Kalenders gebastelt. Film ab:

Gönnen Sie sich mehr Ordnung, mehr Übersicht, mehr Klarheit. Das Kalendarium auf 80 g/m² Offsetpapier in englischer, französischer und deutscher Sprache haben wir bereits für Sie vorbereitet. Auch passende Dateivorlagen liegen schon für Ihre Gestaltung in unserer Hilfe bereit. Die Kalender können sogar auf das für den Postversand handliche B4-Format (250 x 353 mm) gefaltet werden. So können Sie Ihren, nach allen Regeln der Kunst designten, Kalender Ihren Postsendungen beilegen und Kunden erfreuen.

13
September
2017
Tutorial

In 10 Schritten zum Adventskalender „Lindt Cube“

„Vorfreude ist die schönste Freude“ lautet ein beliebtes Sprichwort. Und was könnte schöner sein als die Vorfreude auf Weihnachten, auf besinnliche Stunden mit Familie und Freunden? Die Besinnlichkeit am Jahresende soll aber auch Ihre Kunden, Kollegen und Firmenpartner erreichen. Steigern Sie diese erwartungsvolle Stimmung mit dem Adventskalender „Lindt Cube“, den wir ganz neu ins Programm aufgenommen haben.

Der elegante Würfel misst knapp elf Zentimeter auf jeder Seite und kann individuell bedruckt werden. In seinem Inneren verbergen sich 24 Kugeln Lindt & Sprüngli „Minis“ in den Sorten Vollmilch, weiße Schokolade, Nusscreme, Doppelmilchcreme und Feinherb. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kunden 24 Tage lang zu verwöhnen und gleichzeitig Ihre Werbebotschaft aufmerksamkeitsstark zu platzieren. Um Ihnen die Gestaltung zu erleichtern, haben wir Design-Vorlagen in den Formaten Illustrator, InDesign und EPS erstellt. Unser Tutorial zeigt Ihnen, wie der Adventskalender in Auftrag gegeben wird.

 

#Schritt 1 Darf es ein fertiges Design sein?

Wir bieten Ihnen sieben bereits fertig gestaltete Varianten des Adventskalender „Cube“ an. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Von der stilisierten Winterlandschaft über den prominent platzierten Santa Clause bis hin zu einem Bild leckerer Plätzchen. Suchen Sie sich etwas aus und bestellen Sie direkt! Selbstverständlich unterstützen wir auch frei gestaltete Designs – gehen Sie dafür einfach weiter zum nächsten Schritt.

 

#Schritt 2 Download der Vorlage

Laden Sie sich für freie Gestaltungen die Vorlage im gewünschten Format im viaprinto Hilfecenter herunter. In unserem Beispiel arbeiten wir mit der EPS-Datei. Die Arbeitsschritte sind jedoch in allen Formaten gleich.

 

 

#Schritt 3 Gestaltungsraster

In der heruntergeladenen Beispieldatei finden Sie bereits nützliche Hinweise für die Gestaltung. Einige Elemente wie die Angaben zu den Inhaltsstoffen der Schokolade sowie den Nährwerten am Boden des Adventskalenders können nicht verändert werden. Die Seiten- sowie Bodenlaschen werden nur bei vollflächigen Farben oder Motiven gestaltet. Der Deckel ist vollständig sichtbar und kann von Ihnen frei gestaltet werden. Außerdem erhalten Sie anhand der Beispieldatei eine Vorstellung davon, wo die Aussparungen für die Türchen des Adventskalenders sitzen.

 

#Schritt 4 Weihnachtliche Ideen umsetzen

Im Prinzip sind Sie frei in der Gestaltung des Adventskalenders, doch weihnachtliche Motive kommen immer gut an. Verwenden Sie Symbole wie Schneeflocken, Weihnachtskugeln oder Christbäume und lassen Sie Weihnachtsmänner und Engel ein Zuhause auf dem Adventskalender finden. Der Deckel ist dabei ein zentrales Element und ein Blickfänger, dem Sie besondere Aufmerksamkeit widmen sollten.

 

#Schritt 5 Logo einbinden

Möchten Sie Ihr Firmenlogo mit auf den Adventskalender bringen, so ist das ebenfalls in wenigen Arbeitsschritten erledigt. Zunächst benötigen Sie das Logo als Vektorgrafik, beispielsweise in Adobe Illustrator angelegt. Auf diese Weise können Sie es als Pfade in Ihre Gestaltung einfügen. Dabei werden die definierten Farbfelder automatisch übernommen, wenn Sie InDesign nutzen. Ebenso problemlos klappt es, das Logo als EPS-Datei einzubinden. Der Deckel des Würfels könnte eine gute Platzierung für das Firmensignet abgeben, denn hier bleibt das Logo intakt und wird nicht früher oder später als Türchen geöffnet. Möchten Sie es an der Seite platzieren, sollten Sie darauf achten, das es sich vollständig auf einem Türchen befindet, damit es beim Herausholen der Schokolade nicht zerrissen wird.

 

#Schritt 6 Technische Details beachten

Das Design ist die halbe Miete für einen gelungenen Adventskalender – die technische Ausführung die restliche. Legen Sie das Dokument bitte mit Beschnitt an, damit es keine unerwünschten Blitzer im Druck gibt – das gilt auch für vollflächige Fotos. Enthält Ihr Dokument keinen Beschnitt, fügen wir ihn automatisch hinzu. Seien Sie bei Elementen, die am Rand liegen großzügig, damit Blitzer vermieden werden. In der Vorlage finden Sie außerdem die Schnitt- und Falzkanten. Von ihnen sollten Sie mit wichtigen Elementen vier Millimeter Abstand halten, damit sie auf keinen Fall abgeschnitten werden. Die Auflösung von Bildern sollte mindestens 300 dpi betragen, idealerweise werden sie im Format TIFF angelegt, JPG geht jedoch auch. Jetzt fehlen noch zwei Schritte bis zur Erstellung eines druckfähigen PDFs: Betten Sie die Schriften ein und löschen Sie die Stanzmarkierungen in der Vorlage.

 

#Schritt 7 PDF exportieren

Alles ist fertig, Sie sind zufrieden mit dem Design und die Checkliste hinsichtlich Beschnitt und Co. noch einmal durchgegangen? Dann können Sie in dem Programm, in dem Sie gearbeitet haben, ein für den Druck optimiertes PDF exportieren. Wählen Sie dabei bitte die Vorgabe „PDFX-1a“ aus und aktivieren Sie „Marken und Anschnitt“.

 

#Schritt 8 Letzter Check

Die fertige PDF-Datei laden Sie im Anschluss an die Konfiguration über „Upload“ auf unsere Seite hoch. Sobald das passiert ist, können Sie Ihren individuellen Adventskalender noch einmal in der Vorschau auf Herz und Nieren prüfen. Passt alles, steht der Bestellung nichts mehr im Wege – und der besonderen Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

In unserer Online-Vorschau kann man sich alle Ecken und Kanten unseres erstellten Adventskalenders Cube nochmal ansehen:

 

Unsere Gastautorin, die freie Journalistin Sandra Küchler. ©privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7
September
2017
Portrait

Adventskalender vom Automobilzulieferer.

Die Vierol AG entwickelt Autoteile, die von Oldenburg aus in rund 125 Länder verschickt werden. Mit rund 180 Mitarbeitern und drei Tochtergesellschaften im Ausland verliert der Autoteilezulieferer dabei nicht den Blick für die kleinen Freuden: Seit einigen Jahren beglückt das Unternehmen seine Kunden mit Adventskalendern – natürlich mit Schokolade gefüllt. Wir haben mal in der Marketingabteilung bei Sina Schröder und Vanessa Janich nachgefragt, wo die Kalender eigentlich landen….

 

Vanessa Janich (links) und Sina Schröder aus dem Marketingteam der Vierol AG.
©Vierol AG

Die Kalender werden in großen Mengen versendet. Wo genau sitzen die Empfänger?

„Unsere Adventskalender erfreuen quasi ganz Europa. Von Großbritannien, über Malta und Estland bis Slowenien – es ist uns ein Bedürfnis, unseren Kunden in diesen Ländern seit einigen Jahren die Weihnachtszeit zu versüßen und auch unsere Adventskultur zu teilen.“

 

Wie viele Empfänger erreicht die Vierol AG mit den Kalendern und wie ist die Resonanz?

„Rund 500 Kunden im In- und Ausland bekommen Ende November unsere Adventskalender zugeschickt. Und die Reaktion ist wirklich toll. Viele Kunden bedanken sich und wollen oft schon Anfang November wissen, wann die neuen Kalender wieder versandt werden.“

 

Neben den Adventskalendern ließ die Vierol AG bereits andere Prints bei viaprinto drucken. Welche Bedingungen sehen Sie bei uns erfüllt, worauf wird in Sachen Online-Druck Wert gelegt?

„Zunächst ist die Qualität bei viaprinto hervorragend. Dann geben Sie uns auch die Flexibilität, die wir brauchen, um außergewöhnliche Druckprodukte umzusetzen. Da denke ich an Personalisierungen oder aufwändige Falzungen, wie jetzt gerade wieder bei unseren Postern. Der Service ist super, wir werden fantastisch beraten und auch die Lieferzeiten sind kurz.“

 

 

Vierol AG, Karlstr. 19, 26123 Oldenburg, www.vierol.de

 

 

 

 

30
August
2017
viaprinto-Wissen

Das richtige Design für White Paper und andere „kleine“ Formate.

Während Zeitungen, Zeitschriften und Bücher ihre ganz eigenen Design-Vorgaben haben, hat man bei den „kleineren“ Formaten wie Broschüren oder White Papers freie Hand in der Gestaltung. Doch auch hier gilt: Nicht alles, was gefällt ist auch gut. Wie bei allen Editorial Designs sollte man immer zwei Dinge im Auge behalten: Den Leser bzw. die Zielgruppe und den Ursprung, also den Werbetreibenden, der den Flyer unter die Leute bringen will. Auffallend und zugleich informativ sollte die Gestaltung deshalb ausfallen. Doch was gilt es zu beachten? 10 Regeln für ein gutes Editorial Design dieser Formate:

Flyer, Paper, Visitenkarten und Co. – kleine Formate für große Inhalte. ©Flickr_Andrea Balzano

Regel Nr. 1: Den Leser im Kopf behalten

Flyer und Werbebroschüren müssen schnell gescannt werden können. Leser sind oft in Eile. Und wer sich eigentlich gar nicht mit einer Werbebotschaft herumschlagen will, der muss ganz besonders ansprechend umworben werden. Achten Sie deshalb bei der Gestaltung darauf, welche Zielgruppe Sie ansprechen und passen Sie Farbgebung und Gestaltung auf diese an.

Regel Nr. 2: Sei großzügig

Weißraum tut dem Auge gut. Auch wenn wenig Platz in einem Flyer ist, sollten die Kopf- und Fußzeilen sowie die Seitenränder viel Luft lassen. Zudem lässt sich das Papier besser anfassen beim Lesen, wenn Platz an den Seiten ist. Hier hilft es, den sogenannten Goldenen Schnitt anzuwenden, um die Platzierung des Inhalts möglichst harmonisch für das Auge zu gestalten.

Die harmonischste Aufteilung eines Satzspiegels nach dem Goldenen Schnitt. ©Wikimedia

Regel Nr. 3: Verwende Spalten

Wie im Newsletter-Design oder in Zeitschriften muss man auch bei kurzen Texten und kleinen Formaten darauf achten, dass sie lesbar bleiben. Lange Zeilenlängen sind deshalb tabu. Zwischen 50 und 65 Zeichen lassen sich vom Auge am Stück gut wahrnehmen. Alles darüber hinaus beeinträchtigt den Lesefluss. Besser ist es deshalb, einen Text in Spalten aufzubereiten oder die Seite in ein 9er-Raster einzuteilen, wenn einzelne Textstücke gesetzt werden müssen.

Regel Nr. 4: Die richtige Schrift

Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber man kann sie nicht oft genug wiederholen: Je nach Zielgruppe sollte auch die Schrift ausgewählt werden. Sie sollte leicht zu lesen und dem Alter der Leser entsprechend sein. Serifen-Schriften sind besonders einfach zu lesen, doch serifenlose wirken jünger. Schriften können aber auch das Markenzeichen eines Unternehmens sein und bewirken beim Leser einen Wiedererkennungseffekt. Gleiches gilt für die Größen: Nicht zu viel und behutsam sollten die Größenunterschiede bei den Schriften eingesetzt werden. Mit ihnen lassen sich visuelle Hierarchien innerhalb eines Textes oder einer Seite setzen.

Regel Nr. 5: Seitenumbrüche richtig setzen

Sogar in Büchern achten die Schriftsetzer inzwischen darauf, keine neuen Abschnitte und Überschriften ans Ende der Seite zu setzen. Das hat zwei Gründe: Zum einen wird der Lesefluss durch das Umblättern oder Umdrehen der Seite unmittelbar nach Lesebeginn unterbrochen. Zum anderen scannt jeder Mensch ein Schriftstück, bevor er es wirklich intensiv liest. Und hierbei sind Überschriften im oberen Seitenbereich besser zu erfassen, als die unten auf der Seite stehenden. Besser ist es also, neue Abschnitte immer auf der nächsten Seite beginnen zu lassen – lassen Sie lieber am unteren Rand etwas Weißraum.

Regel Nr. 6: Keine Bleiwüsten

Weißraum ist auch die oberste Regel, wenn es um den Textsatz eines Flyers oder White Papers geht. Lassen Sie den Lesern Raum, die Inhalte zu finden. Graue Flächen durch eng gesetzten Text sind da eher hinderlich. Deshalb die Texte lieber offen und großzügig gestalten und durch Bilder oder Grafiken auflockern.

Regel Nr. 7: Bild und Grafiken sind Ankerpunkte

Bilder können erklären, können visuelle Ankerpunkte im großen Ganzen sein. Sie veranschaulichen den Inhalt des Geschriebenen und sind zugleich Anreiz, selbiges zu lesen. Doch ein Zuviel an Elementen tut keiner Seite gut. Besser ist es deshalb, Seiten einfach zu halten. Suchen Sie dafür nur die stärksten Bilder aus und setzen Sie diese zu einem mit dem Text harmonisch erscheinenden Gesamtbild ins bestehende Raster. Stockbilder sind dabei eine gute Wahl, aber vermeiden Sie Stereotypen. Ansonsten könnten Sie Leser verlieren, weil sie nicht neugierig genug auf die Botschaft des Flyers wurden.

Regel Nr. 8: Einheitliche Farben

Farbe kann dekorieren, sie kann aber auch kommunizieren. Das weiß man spätestens, wenn man sich in die Farbenlehre und die psychologische Wirkung von Farben eingearbeitet hat. Farben sollten deshalb bewusst eingesetzt werden. Aber treiben Sie es dabei nicht zu bunt, außer Sie wollen damit etwas Bestimmtes bewirken. Ansonsten ist eine einheitliche Farbpalette das A und O eines gut aussehenden Flyers oder einer Broschüre. Die ausgewählten Farben können dann als Akzente oder zur Einfärbung von Grafiken genutzt werden.

Regel Nr. 9: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Silbentrennung

Eigentlich sollte es jedem klar sein, aber ein gut geschriebener Text büßt an Qualität ein, wenn die Rechtschreibung oder Zeichensetzung Fehler aufweist. Achten Sie deshalb auch als Layouter darauf, dass der Text korrigiert ist. Ebenso kann die falsche oder zu oft eingesetzte Silbentrennung den Lesefluss behindern. Maximal drei Zeilen hintereinander sollten getrennt sein, ansonsten kommt das Auge des Lesers ins Stolpern.

Regel Nr. 10: Das Gesamtbild

Ist die Broschüre oder der Flyer gesetzt, betrachten Sie diesen nochmals in seiner Gesamtheit. Der Mensch liebt Harmonie, deshalb sollte der Layouter hier besonders detailversessen sein. Stimmen alle Abstände? Ist die Aufteilung der Seite harmonisch? Haben alle Bilder Bildunterschriften oder eben keine, eine? Sind die Überschriften gleich gesetzt? Stimmen alle Angaben? Zwicken Sie auch ruhig einmal die Augen zusammen und betrachten Sie das Gesamtbild: Wirkt es ruhig? Dann sollte alles stimmen. Aber lieber einmal zu viel die Details gecheckt, als einmal zu wenig.

 

 

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Für die Wissensreihe konnten wir die Autorin Charlotte Erdmann gewinnen. Sie hat bereits einige andere Reihen für unseren Blog verfasst. (Bild: Matthias Martin)

Was für die „kleinen“ Formate gilt, sollte auch für das Cover eines Print-Magazins gelten. Doch hier gibt es eigene Regeln, auf die wir im kommenden Teil dieser Serie eingehen werden.

 

Bisher in dieser Reihe erschienen:

Die Kunst des Editorial Design – Eine Begriffsklärung.
Die unterschiedlichen Formen des Editorial Design.
Die Unterschiede zwischen den Medien – Online und Print.
Wichtige Faktoren für das Editorial Design.
Newsletter richtig gestalten.

25
August
2017
Top 10

Die 10 wichtigsten SEO-Grundregeln für Web-Designer.

Suchmaschinen-Optimierung (=SEO/Search Engine Optimization) hat zum Glück mit Grafik-Design nichts zu tun. Oder? Eigentlich doch! Denn beim Webdesign verschmilzt vieles miteinander: Design und Programmierung bilden ein Tandem. Was aber muss ein Designer, der eigentlich nur gestalten will, beachten, wenn er auch die Suchmaschine erreichen will? Unser Autor Ralf Wasselowski erklärts im Blog.

Gestaltung und Programmierung formen das Look&Feel einer Webseite. Erst das führt dazu, dass man sich als Nutzer mit der grafischen Benutzeroberfläche wohlfühlt. Dazu gehören bestimmte Funktionalitäten: Wie bequem lassen sich Videos abspielen? Wie schnell kann ich über Eingabefelder oder Buttons meine Fragen klären und zu wichtigen Informationen gelangen? Wie hürdenlos ist der Bestellprozess im Shop erledigt?

Synthese aus Inhalt, Design und Programmierung

Es geht also nicht nur darum, etwas zu designen, und auch nicht nur darum, wie das Gestaltete technisch realisiert wird – die komfortable Synthese aus beidem ist gewünscht. Zusätzlich zu den Bedürfnissen des menschlichen Nutzers will das technische Bedürfnis nach Auffindbarkeit befriedigt werden. Ein Suchroboter (=Web-Crawler) besucht die Webseite und scannt sie nach Begriffen. Inzwischen soll er im sogenannten “semantischen Web” sogar Bedeutungen erkennen. So unterscheidet er, dass eine Seite, auf der es um “Schimmel” geht, entweder eine Seite über weiße Pferde ist oder aber von Schimmelpilz handelt. Dabei setzt die Suchmaschine alle verbalen Informationen in Verbindung zueinander, um besser verstehen zu können, worum es auf der Seite geht und welche Informationen sie zur Beantwortung möglicher Fragen des Suchenden bereit hält. Aber wie sieht die Suchmaschine die Webseite und was muss der Designer berücksichtigen, um die Suchmaschine zufriedenzustellen? Wir behandeln nachfolgend 10 grundlegende Regeln für die Verbindung von SEO und Design.

©Ralf Wasselowski

 

1. Webdesgin: Für den Menschen und die Suchmaschinen

Alles im Web hat zwei Zielgruppen: Den Menschen und die Maschine. Die “Maschine”, das sind kleine Programme als “Suchroboter” (=Web-Crawler), die das Web nach Informationen durchforsten um ihre Suchmaschine damit zu füttern. Für den Menschen, der die Webseite betrachtet, sind andere Dinge wichtig als für die Suchmaschine. Deshalb ist der Beruf des Webdesigners an der Schnittstelle zwischen Gestaltung und Programmierung angesiedelt. Dem Leser und der Suchmaschine muss die Seite gleichermaßen gefallen, damit sie im Ranking auf den vorderen Plätzen erscheint. Der Designer ordnet über seine Gestaltung die Informationen und unterstützt so auch inhaltliche Zusammenhänge.

 

2. Struktur: Klarheit für eine gute Orientierung

Eine Suchmaschine soll die Nadel im Heuhaufen finden – jene Information nämlich, die den Suchenden wirklich interessiert. Damit Wichtiges von weniger Wichtigem oder Spezifisches von Allgemeinem getrennt werden kann, muss eine Webseite klar strukturiert sein. Das ist zuerst eine ordnende Tätigkeit und dann eine gestalterische. Denn erst Designtugenden wie Klarheit und Prägnanz verhelfen einer Seite zu einer übersichtlichen Gliederung. Im Web ist alles Struktur: Vom Design der kleinen Sinneinheiten bis zur Programmierung, von der Navigation bis zur Seitenabfolge ordnet sich alles einer Struktur unter. Das gilt auch für das Inhaltsgerüst mit Überschriften, Unterüberschriften und normalem Body-Text. Die Suchmaschine honoriert ein gut strukturiertes Design, weil es Sinneinheiten schafft, die sie einordnen kann.

 

3. Programmieren: Für die Augen der Suchmaschine

Unter der Motorhaube des schönen Designs liegt die Programmierung. Die ersten Webseiten wurden in reinem HTML (HyperText Markup Language) geschrieben. Das ist eine simple Programmiersprache, die gut für jede Suchmaschine zu verstehen ist. Inzwischen wird auf die eigentliche Programmiersprache wie eine Folie die Stil-Programmiersprache CSS gelegt. Sie enthält alle Gestaltungsvorgaben. HTML wäre so gesehen der unbekleidete Mensch, CSS seine Kleidung – die sich bequem jederzeit wieder austauschen lässt. Nicht immer kann der Web-Crawler der Suchmaschine sehen, was sich in CSS oder in Java-Script, einer anderen häufig verwendeten Sprache, verbirgt. Was aber unter einfachem HTML funktioniert, lässt auch das Herz der Suchmaschine höher schlagen. Gestaltet der Designer eine einfache Seite übersichtlich, kann der HTML-Quellcode der Webseite maschinenfreundlich ausfallen und mit weiteren Informationen zur Seite ergänzt werden.

 

4. Verlinkung: Wie ein internes Inhaltsverzeichnis

Sich auf einer Seite zurechtzufinden hat mit der Navigation der Seite zu tun. Wichtig ist zudem, von jeder Sinneinheit zur nächsten zu gelangen. “Sinneinheit”, das kann ein Video sein oder ein Textabschnitt, eine Grafik oder Teil einer Infografik. Von dort gelangt man über Links zu ergänzenden Informationen auf der eigenen Webseite. Die interne Verlinkung ist für Google eines der wichtigsten Rankingkriterien. Es kann sogar Unterseiten geben, die nicht über einen externen Link erreichbar sind, sondern nur über den internen auf der eigenen Webseite. Dass und wie der Designer Verlinkungen gestaltet, führt zu mehr Seitenaufrufen.

 

5. Interatkionen: Zielgruppen und Social Media-Reaktionen

Was der Betrachter einer Webseite an ihr mag, findet auch Google gut. Positive Bewertungen auf der Webseite, Kommentare oder Reaktionen über Social Media wie Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder Google+ sind für Google positive Zeichen. Sie zeigen an, dass die Seite wichtig ist. Darüber hinaus kann über Social Media ein aufmerksamkeitssteigernder Schneeballeffekt erzielt werden. Je zielgruppengerechter eine Webseite in Design und Funktionalität ist, desto mehr Interaktionen mit dieser Zielgruppe sind die Folge. Die Suchmaschine registriert, wenn der Designer eine Seite so gestaltet hat, dass sie die Zielgruppe anzieht und dort auf ihren Profilen für Aufmerksamkeit sorgt.

 

6. Mobile first: Das Internet in der Hosentasche

Das mobile Internet denkt nicht vom größten Bildschirm aus sondern vom kleinsten. Denn eine Internetseite sollte sich auf jeder Bildschirmgröße darstellen lassen. Der Webdesigner muss bei aller Mobilität die Konsequenzen für Aufbau und Gestaltung der Seite berücksichtigen. Geht er auf die Erfordernisse von Smartphone-Bildschirmen ein, geht er gleichzeitig auf seine Zielgruppe zu und beschert ihr ein positives Erlebnis. Mobil kommt das Internet noch schneller und flüchtiger daher als am Desktop-PC. Doch kann der Designer hier, auch über die positiven Rankings der Suchmaschinen, den meisten Nutzerzuwachs generieren. Das schafft er, indem er aus der Not eine Tugend macht und seine Seite auf den kleinen Bildschirm hin optimiert.

 

7. Anpassungsfähigkeit: Responsives Webdesign

Seit 2015 ist Mobilfreundlichkeit ein Rankingkriterium der mobilen Suche für Google. Dass sich die Webseite überall gut darstellen lässt, bringt fast zwangsläufig mehr Besucher. Google hat unter seinen Kriterien für seine Mobilrankings auch gestalterische Vorgaben, die erfüllt sein müssen. So soll der Text lesbar sein, ohne dass gezoomt werden muss. Auch der Abstand zwischen Textlinks muss so groß sein, dass der Nutzer nicht den falschen anklickt. Google belohnt die Einhaltung solcher Standards mit einem verbesserten Ranking.

 

8. Ladezeiten: Im Web auf der Überholspur

Durch immer bessere Mobilfunk-Bandbreiten laden auch mobil große, komplexe Webseiten schnell. Unterwegs gibt es aber nicht immer LTE, und im heimischen Wohnzimmer teilen sich manchmal mehrere Familienmitglieder die Bandbreite des W-LAN, was den Einzelzugriff verlangsamt. Damit eine Seite dennoch schnell lädt, sind verschiedene Einflussfaktoren wichtig: Der Designer kann Bilder auf geringere Dateigrößen hin optimieren. Oder er kann seine gestalterischen Mittel mit viel Ökonomie einsetzen, damit zu viele Seitenelemente die Webseite nicht verlangsamen und der Code der Seite schlank bleibt. Die kurze Ladezeit der Webseite ist ein Faktor, der die Seite im Ranking mit nach oben bringt.

 

9. Bilder: Dahinter stecken tausend Worte

Ein Bild im Web ist nicht nur ein Bild. Denn dem Bild zugeordnet sind sein Dateiname, die Title- und Description-Tags, die das Motiv des Bildes beschreiben, und die Exif-Daten. Diese enthalten neben fototechnischen Informationen auch solche wie Datum, Uhrzeit und geografische Koordinaten. Die Google-Suchmaschine kann solche Informationen lesen. Darüber hinaus bezieht sie zur Einordnung des Bildes auch den Text mit ein, der auf der Webseite in der Nähe des Bildes steht. Für den Designer bedeutet dies, Bildern über die Tags akkurate Bildbeschreibungen hinzuzufügen. Außerdem ist es aus SEO-Gründen sinnig, darauf zu achten, dass Bilder Sinneinheiten mit Texten bilden, die ihnen zuzuordnen sind. Am wichtigsten ist die Bildreadaktion: Denn wenn der Designer aussagekräftige Bilder einsetzt, werden diese über die Google-Bildersuche mehr angeklickt.

 

10. Content: Guter Inhalt, gutes Ranking

Der Designer schafft die Form für den Inhalt. Damit interpretiert er den Inhalt und bringt ihn zur Geltung. Wenn ein zielgruppenrelevanter, aussagekräftiger und serviceorientierter Inhalt kongenial gestaltet wird, spricht das auch die Suchmaschinen an. Wichtiger Content sollte, ohne scrollen zu müssen, auf den ersten Blick sichtbar sein. Wichtige Suchbegriffe sollten groß herausgestellt werden, indem sie in den Überschriften stehen. Webtexte befinden sich so an der Schnittstelle zwischen Texter und Designer. Der Designer ist jedoch dafür zuständig, dass alles, das wichtig ist, sofort wahrnehmbar ist – für den Leser und zunehmend auch für die Suchmaschine.