30
Dezember
2014
Making of …

Mitarbeiterzeitung. Besuch aus Bremen.

Für die hauseigene Mitarbeiterzeitung wollte das Unternehmen bremenports einmal zeigen, wie so ein Medium überhaupt entsteht. Herauskam eine Art Homestory bei viaprinto.

Wie funktioniert eine Indigo? Wie wird zugeschnitten? Und wie werden die Bögen zusammengeführt? Fragen, die sich einfach am besten vor Ort beantworten lassen: mit einem Blick in die Online-Druckerei.

Ganz im Sinne von „Die Sendung mit der Maus“ trat die Unternehmens-Redaktion ihre Reise aus Bremen an, um sich in der Produktion von viaprinto genauer umzusehen.

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Hier konnten Inga Haberland und ihr Team einen detaillierten Einblick gewinnen, wie viaprinto eine Zeitung druckt. Das beginnt mit den Arbeiten am Bildschirm, bei denen in der Druckvorstufe die Dokumente für die Mitarbeiter personalisiert werden.

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Das geht weiter zur Druckmaschine, die ihr kompliziertes Innenleben für die Reporter freigab. Zuschneiden, Falzen, Klammern – bis das Endprodukt fertig ist, durchläuft das Werk von bremenports eine ganze Reihe von Stationen. Am Ende halten 420 Mitarbeiter in Bremen und Bremerhaven ihre personalisierte Ausgabe in den Händen. Darin: Eine Reportage darüber, wie bei viaprinto gedruckt wird.

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18
Dezember
2014
WAS IST COLOR-MANAGEMENT?

Folge 13: mit dem ICC-Farbprofil arbeiten.

Color_Management_TitelJetzt kommen Ihr Color-Management und viaprinto endlich zusammen: mit dem ICC-Profil von viaprinto. Es sollte verwendet werden, um Bilder für den Druck vorzubereiten und am Monitor bestmöglich zu simulieren. Details erläutert Charlotte Erdmann in einer neuen Folge „Was ist Color-Management?“

Was ist ein ICC-Profil?
Wie bereits in der Folge „Profile helfen beim Farbabgleich“ dieser Reihe zum Color-Management beschrieben, haben sich 1993 acht Industrieunternehmen zum International Color Consortium, kurz ICC, zusammen geschlossen. Zur Vereinheitlichung der Farbmanagementsysteme entwickelte dieser Verbund die sogenannten ICC-Profile. Mit ihnen lassen sich bestimmte Druckergebnisse simulieren, bevor sie gedruckt werden.

Woher bekomme ich ICC-Profile?
Diese ICC-Profile stehen auf der Webseite der ECI (European Color Initiative) kostenlos zum Download zur Verfügung. Sie beinhalten neben zahlreichen Ausgabeprofilen (z.B. ECI_Offset_2009) auch Eingabeprofile für den Monitor (eciRGB_v2). Bei den Ausgabeprofilen stellt die ECI diverse Möglichkeiten zur Verfügung, die unter anderem das verwendete Papier berücksichtigen. 161214_SummarySo ist „ISO Coated v2“ für gestrichenes Papier geeignet, während „PSO Uncoated ISO12647 (ECI)“ eher für im Prozessstandard Offsetdruck verarbeitete Naturpapiere genutzt werden sollte. viaprinto bieten den kostenfreien Download des angepassten ICC-Profils in der Hilfe an.

Wie installiere ich ICC-Profile?
Die von der ECI zur Verfügung gestellten ICC-Profile lassen sich in allen Anwendungen nutzen, die Farbmanagement einsetzen. Also beispielsweise alle Adobe Creative Suite Programme, aber auch Quark XPress oder Gimp. Dazu installiert man alle Dateien, die sich in dem „ECI_Offset_2009“ Archiv befinden, auf seinem Rechner per Doppelklick. Als viaprinto-Kunde können Sie auch einfach das viaprinto Farbprofil bei sich installieren. Dabei handelt es sich um das ISOcoated_v2_eci-Profil, mit dem die Druckausgabe bei viaprinto simuliert werden kann. Die Profildatei bzw. -dateien werden dann im Profilordner abgelegt. Alternativ kann man sie dort auch hinkopieren. Auf dem Mac findet man den Profilordner unter Library/ColorSync/Profiles, unter Windows liegen die Profile zentral unter Windows/system32/spool/drivers/color. Nach der Installation stehen die ICC-Profile im jeweiligen Anwendungsprogramm zur Verfügung. In den Adobe Creative Suite Programmen findet man die Profile unter „Bearbeiten“ > „Farbeinstellungen“.

Nur für den Softproof!
ICC-Profile eignen sich perfekt, um Monitordarstellung und Endergebnis so nahe wie möglich einander anzunähern. Sie sind jedoch nicht dafür bestimmt, das tatsächliche Druckergebnis zu verbessern. Deshalb sollte ein Profil in die Druckdatei auch nur dann eingebettet werden, wenn die Druckerei dies ausdrücklich wünscht. Bei viaprinto können Sie das Profil „ISO coated v2 (ECI)“ bei der PDF-Erstellung auswählen, da viaprinto dieses Profil bei allen seinen Drucken einsetzt. So können Sie sicher sein, dass die Wiedergabe Ihrer Datei dem Endergebnis sehr nahe kommt.

Aber nicht nur für die Simulation eines Druckergebnisses sind ICC-Profile wichtig. Auch der Schwarzanteil eines Bildes wird bei seiner Konvertierung von RGB in CMYK durch die Profile verbessert. Dieser sogenannte Unbuntaufbau ist Thema unserer nächsten Folge dieser Reihe. Charlotte Erdmann

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

 

Lesen Sie in der kommenden Folge aus unserer Reihe
„Was ist Color-Management?“:
Undbunt und bunt: UCR und GCR.


 

 

 

 

Bereits erschienen:
So nimmt das Auge Farben wahr.
Warum Farben dreidimensional sind.
RGB, CMYK und LAB erklärt.
Farbräume für Monitore – sRGB oder Adobe RGB?
Monitore kalibrieren – Die richtige Farbe finden.
Den Farbraum bestimmen – so geht’s.
Farben konvertieren bedeutet immer Verluste.
Umwandeln mit Methode – die Rendering Intents.
Vorsicht bei Softproofs.
Profile helfen beim Farbabgleich.
Farben mit eigenen Profilen umsetzen.

11
Dezember
2014
TUTORIAL

In vier Schritten … zur individuellen Post- und Grußkarte.

Freude bereiten: Mit Post- und Grußkarten ein leichtes. Gerade zu Weihnachten freuen sich Ihre Kunden über einen persönlichen Gruß im Briefkasten. Der Weg dorthin ist ganz einfach: Ohne lange Vorlaufzeiten, ohne komplizierte Druckabnahmen geht das Drucken von Post- und Grußkarten postwendend.

1.       Produkt konfigurieren. 

Von DIN A5 über DIN A6 bis DIN lang jeweils in hoch oder quer: einfach die breite Auswahl an Formaten der Post- und Grußkarten nutzen. Dann das Papier bestimmen: vielleicht ein 350 g/m² Postkartenpapier oder ein 250 g/m² glänzendes Bilderdruckpapier für die Grußkarte? Übrigens bieten wir auch Veredelungen an: Grußkarten gibt es nun mit UV-Lackierung oder folienkaschiert. Im Folgenden nur noch die Auflage festlegen und …

2.       Dokument hochladen.

Ein beschauliches, winterliches Motiv oder eine klare typographische Ansprache: Zum Glück sind Geschmäcker verschieden, mit unseren Post- und Grußkarten ist alles möglich. Inspiration gibt es übrigens bei www.klonblog.com oder gleich Bilder bei den Mikrostock-Bildagenturen wie Istockphoto oder Fotolia käuflich erwerben. Aber bitte auf eine druckfähige Auflösung von 300ppi achten. Damit gleich die passenden Bemaßungen für das Druckdokument zu Grunde liegen, stehen in der viaprinto Hilfe schon mal ein paar Vorlagen bereit: Egal, ob Sie mit InDesign, Word oder PowerPoint arbeiten.

3.       Vorschau prüfen.

Und wie sieht es aus? Zufrieden mit dem eigenen Produkt? Wenn alle Seiten geprüft und für gut befunden sind – wie bei unsere Beispiel-Grußkarte „O Tannenbaum“ in der Vorschau, dann: ab dafür.

4.       Karten bestellen.

Mit der Auswahl der richtigen Lieferoption können Sie sicher sein, dass die Karten termingerecht bei Ihnen ankommen. Oder Sie nutzen den Multi-Versand und versenden Ihr Produkt gleich an die richtigen Adressen.

Jetzt wissen Sie, wie es geht: Hier geht es zu unseren Post- und Grußkarten.

4
Dezember
2014
Was ist Color-Management?

Folge 12: Farben mit eigenen Profilen umsetzen.

Color_Management_TitelAuch wenn es für den Druck standardisierte Profile in Form der ICC-Profile gibt, für den eigenen Tintenstrahldrucker oder die Digitalkamera müssen manchmal individuelle Profile erstellt werden. Ziel ist es dabei, die Farben der unterschiedlichen Ein- und Ausgabegeräte so genau wie möglich einander anzupassen. Charlotte Erdmann erklärt in unserer neuen Folge „Was ist Color-Management?“, wie das geht.

Wozu eigene Profile?
Farbprofile werden genutzt, um für jedes Ausgabegerät oder Eingabegerät wie Scanner, Digitalkamera oder Drucker festzustellen, welchen Farbraum es nutzen kann. Dabei werden jeweils die individuellen Geräte-, aber auch Materialfaktoren berücksichtigt. Wird ein Bild also auf einem Hochglanzpapier eines 6-Farben-Digitaldruckers ausgegeben oder auf einem Farblaserdrucker, müssen die jeweiligen Profile des Geräts bekannt sein, um bereits am Monitor einen Eindruck davon zu erhalten, wie das Endergebnis wird.

Profile für Monitore erstellen
Zur Erstellung eines Profils ist es notwendig, ein Messgerät und die entsprechende Software zur Verfügung zu habe041214_Summaryn. Nur so kann ein Vergleich vom Ausdruck mit den tatsächlichen Werten erzielt werden. Bei Monitoren ist ein Kalibrierungswerkzeug wie von Datacolor oder xrite notwendig, mit dessen Software ein Profil für den Monitor binnen weniger Minuten erstellt wird. Die Software hilft außerdem bei der (regelmäßigen) Kalibrierung des Monitors, so dass dieser immer die gleichen Farben wiedergibt.

Profile für Drucker erstellen
Für die Profilierung von Druckern stellen die Messgerätehersteller eine Referenzdatei zur Verfügung, die auf das gewünschte Papier gedruckt wird. Der gedruckte Testchart besteht aus vielen einzelnen Farbfeldern, die wiederum von einem Spektralfotometer gemessen werden. Die sich daraus ergebenden Werte speichert die Messgerätesoftware schließlich in einer Profildatei. Je mehr Farbfelder ein solcher Testchart besitzt, umso genauer ist die Profilierung. Deshalb stellt beispielsweise Datacolor mit seinem Spyder dem Nutzer zur Wahl, wie viele Farbfelder ausgedruckt werden sollen. Allerdings muss der Anwender auch jedes einzelne Feld selbst mit dem Spektralfotometer abscannen, was umso mehr Arbeit ist, je mehr Farbfelder vorhanden sind. Eine Druckerprofilierung dauert deshalb – anders als bei der Monitorkalibrierung – einige Zeit. Viele Drucker bekommen deshalb für die unterschiedlichen Ausgabemedien bereits direkt vom Hersteller eigene Profile im Druckdialog hinterlegt. Sie lassen sich gut verwenden, wenn man beispielsweise die herstellereigenen Fotopapiere verwendet.

WICHTIG: Farbmanagement im Druckertreiber ausschalten
Viele Druckertreiber benutzen automatisch ein eigenes Farbmanagement, wenn man etwas ausdruckt. Will man deshalb einen Testchart zur Profilierung des Druckers ausdrucken, muss dieses Farbmanagement unbedingt ausgeschaltet werden! Da alle Druckertreiber anders sind und auch von Modell zu Modell der Druckdialog unterschiedlich aussehen kann, müssen Sie sich hier in Ihren Druckertreibereinstellungen ein bisschen auf die Suche begeben. Oft findet man den Punkt unter „Erweitert“ oder „Weitere Optionen“. Bei HP hingegen sollte man bei der Farbverwaltung „Anwendungsgesteuerte Farben“ auswählen, um keine Korrekturen durch den Druckertreiber zu erhalten.

Profile einsetzen
Sobald alle Profile erstellt wurden, lassen sich diese in einer Software mit Colormanagement, z.B. Photoshop, auswählen. Hierzu muss man das Profil allerdings mit der Messsoftware abspeichern und im entsprechenden Verzeichnis von Adobe hinterlegen. Dann lässt sich in Photoshop unter Bearbeiten > Farbeinstellungen das Profil auswählen. Im Anschluss können Sie mit der Softproof-Funktion von Photoshop den Zielfarbraum auf dem Monitor simulieren. Interessant ist bei Profilen für den eigenen Drucker auch, dass sich damit Farbstiche entfernen lassen. Denn viele herkömmlichen Tintenstrahldrucker neigen dazu, den einen oder anderen Farbton ein bisschen stärker einzusetzen, dann tut eine Korrektur Not!

Diese Korrektur von Farbstichen gilt allerdings nicht für den Druck auf Maschinen in einer Druckerei! Farbprofile sollten hier nur angewendet werden, um das Druckergebnis weitestgehend auf dem Monitor zu simulieren. Für eine Farbkorrektur hingegen sind sie nicht geeignet und auch oft nicht erwünscht. Mehr zur Nutzung von Profilen für Druckereien, insbesondere die ICC-Profile, erfahren Sie in der kommenden Folge dieser Serie. Charlotte Erdmann

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

 

Lesen Sie in der kommenden Folge aus unserer Reihe
„Was ist Color-Management?“:
Mit ICC-Farbprofilen arbeiten.


 

 

 

 

Bereits erschienen:
So nimmt das Auge Farben wahr.
Warum Farben dreidimensional sind.
RGB, CMYK und LAB erklärt.
Farbräume für Monitore – sRGB oder Adobe RGB?
Monitore kalibrieren – Die richtige Farbe finden.
Den Farbraum bestimmen – so geht’s.
Farben konvertieren bedeutet immer Verluste.
Umwandeln mit Methode – die Rendering Intents.
Vorsicht bei Softproofs.
Profile helfen beim Farbabgleich.

26
November
2014
Hauptsache persönlich:

Eine festliche Infografik zur Weihnachtspost.

Weihnachten ist ein Fest der Freude … und der Grußkarten. Das zeigt unsere Umfrage zur Weihnachtspost in Unternehmen. Hauptsache persönlich und edel muss sie sein. Unsere Infografik erklärt, was erwartet wird und wie sich die Grüße optimal einsetzen lassen.

Weihnachten ist aber auch ein Fest der Traditionen. Das gilt für Weihnachtsgrüße wie für die Bescherung. Unsere Umfrage ergab: Sie versenden vor allem Karten mit der Post und wünschen sich auch selbst postalische Grüße zum Fest. Dabei darf das Ganze gerne etwas festlicher und weniger streng anmuten. Zugleich lassen sich die weihnachtlichen Gruß- und Postkarten elegant als Chance nutzen: Mit ihnen bringen Sie sich ins Blickfeld und Gedächtnis Ihrer Geschäftskontakte. Zudem können Sie sich für die gute Zusammenarbeit im neuen Jahr empfehlen und frühzeitig vorbauen.

infografik_weihnachtspost_1Versenden Sie dieses Jahr Weihnachtsgrüße? An Weihnachten denkt man einfach gerne an wichtige Menschen – auch an seine Geschäftskontakte. Der Großteil unserer Befragten entscheidet sich dafür, Weihnachtspost zu versenden. Die Zahl derjenigen, die dieses Jahr darauf verzichten, und derjenigen, die es zum ersten Mal tun, hält sich fast die Waage. Zehn Prozent der Befragten scheinen dagegen Weihnachtsgrüße als unwichtig anzusehen. Ob sich dahinter Weihnachtsmuffel verbergen?

An wen verschicken Sie Ihre Weihnachtsgrüße? Bei dieser Frage nach dem Empfänger standen mehrere Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Kunden und Geschäftspartner sind nach dem Ergebnis in etwa gleichauf. Sie zusammen gestalten den elitären Kreis der glücklichen Adressaten. Zuarbeitende oder mitarbeitende Personen fallen dagegen eher auf die hinteren Ränge ab. Häufig gaben die Befragten auch auf die Frage nach dem “An wen” die offene Antwort: an befreundete Kontakte.

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Wann versenden Sie Ihre Weihnachtsgrüße? „Meistens wird es später als ich wollte“, antwortete eine Person auf unsere Frage. Wer kennt es nicht: Eigentlich nimmt man sich vor, früh dran zu sein, aber dann … Weihnachten kommt auch ziemlich überraschend. Tatsächlich versendet die Mehrheit mit 45,1 Prozent ihre Weihnachtsgrüße kurz vor dem Stichtag. Die zweitgrößte Gruppe plant früher damit und gibt die Grußkarten Anfang Dezember in die Post.

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Wie wollen Sie Ihre Weihnachsgrüße versenden? Rein digitale Weihnachtsgrüße sind nicht sehr beliebt. Lediglich 11,6 Prozent entscheiden sich dafür. Unter „Sonstiges“ liefen auch einzelne, erfreuliche Antworten ein: Einige der Befragten lassen es sich nicht nehmen, ihre Weihnachtsgrüße persönlich zu überbringen. Das Gros jedoch nutzt die digitale und postalische Übermittlung – wahrscheinlich je nach Beziehung zum Kontakt.

An wie viele Kontakte verschicken Sie Weihnachtsgrüße per Post? Es gibt sie: Immerhin 3,5 Prozent senden Grüße zu Weihnachten an über 5000 Geschäftskontakte. Und das per Post. Ein Lob an diejenigen, die so viele Menschen glücklich machen. Die Mehrzahl unserer Befragten allerdings gibt an, zwischen 50 und 200 Personen anzuschreiben. Knapp dahinter liegen bereits geringere Empfängerzahlen. Erst ab Rang vier nimmt die Empfängerzahl wieder zu.

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Welches Medium und Format nutzen Sie für Ihre Weihnachtskarte? Ist es eine Frage der Funktion, die die Form vorgibt? Wirken Weihnachtskarten wertiger und feierlicher, wenn sie als 1-Bruch in DIN lang ausgewählt werden? Es scheint so. Eine Einschätzung, die wir durch unsere Erfahrungen als Druckerei bestätigen können. Bei der klassischen Postkarte gibt es wenig Ausnahmen zum Standardformat. Sie ist nicht das beliebteste Mittel für Grüße. Noch weniger gefragt ist ein Brief oder eine Grußkarte im 2-Bruch-Format. Wenn Sie also auffallen wollen, dann probieren Sie doch einmal etwas anderes aus.

Kommt für Ihre Weihnachtspost eine Veredelung in Frage? Auch bei dieser Frage bestätigen die Befragten unsere Erfahrungen: Weihnachtsgrüße dürfen gerne edel daher kommen. Das funktioniert mit einer Folienkaschierung oder mit UV-Lack. Denn das macht nicht nur etwas her, sondern schützt tatsächlich die Botschaft vor Wasser und Schmutz beziehungsweise Schnee. Einzelne Stimmen setzen auf noch mehr Lametta an Weihnachten: durch Goldlack oder Stanzungen. Zum Fest darf es einfach etwas mehr sein.

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Wie personalisieren Sie Ihre Weihnachtspost? Nicht automatisiert und kalt lautet die Devise, sondern persönlich und warm. Es ist eben Weihnachten. Und da darf auch eine persönliche Ansprache auf der Weihnachtskarte nicht fehlen. Damit machen unsere Befragten alles richtig, denn dadurch bekommen sie mehr Aufmerksamkeit für ihre Botschaft. Der Gruß bleibt im Gedächtnis, weil er ein Unikat ist. Wenigstens durch eine eigenhändige Unterschrift.

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Warum verschicken Sie gedruckte Weihnachtsgrüße? Im Rennen “gedruckt gegen digital” haben in unserer Umfrage die reellen Weihnachtskarten den Sieg eingefahren. Sicher spielt da Tradition eine gewisse Rolle und deren Bewahrung, denn was wäre Weihnachten ohne die viele Post. Es gäbe einfach weniger Lametta – wie Loriot sagen würde. Aber nicht nur das: Marketingtechnisch haben Sie natürlich auch auf diese Weise eine Chance, sich wieder in das Gedächtnis Ihrer Kunden zu bewegen und den Kontakt zu pflegen.  

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Welche anderen Präsente versenden Sie zu Weihnachten an Ihre Geschäftskontakte? In der Summe sind sie die Mehrheit: 61,6 Prozent bescheren ihre Kontakte zu Weihnachten. Ganz nach dem Motto: Geschenke erhalten die Freundschaft. Was nicht zwingend sein muss, immerhin sind 38,4 Prozent auch vollkommen konform damit, nur Weihnachtsgrüße zu versenden. Aber dennoch lassen es sich einige nicht nehmen den Gruß zu untermauern. Süßigkeiten sind da ganz hoch im Kurs.

Das würden Sie selbst gerne von Ihren Geschäftskontakten zu Weihnachten bekommen? Alles richtig gemacht: Wenn Sie Weihnachtsgrüße per Post versenden, dann erfüllen Sie die Wünsche Ihrer Geschäftskontakte. Denn Sie selbst als Mehrheit dieser Umfrage haben dafür gestimmt. Wobei … ein kleines Präsent?! Nein, wir wollen ja nicht unhöflich sein und einfordernd wirken. Bevor Sie Ihre Kunden oder andere Empfänger anrufen, halten Sie lieber die Füße unter dem Baum still oder senden Sie noch besser eine E-Mail. Anrufe mögen nur 7,6 Prozent. Die kann man auch nicht so schön auf dem Schreibtisch im Büro drappieren. Wir wünschen eine frohe Adventszeit!

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