10
Dezember
2019
Portrait

„Ich enworke jetzt“ – Dating-App für Bewerber und Unternehmen

Für den einen ist es das erste Mal, für den anderen fast Routine: das Bewerben auf einen neuen Job. Nach wie vor ist die vollständige Dokumentenmappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen das A und O im Bewerbungsverfahren. Natürlich in ansprechender Aufmachung und auf Papier gedruckt.

Das Gründertrio aus Passau: Finn Moritz Bätzel, Garvin Schwarz, Jan-Philipp Schroeder (v.l.)
©enwork


„Mit der Bewerbung beginnt die Karriere“, heißt es auf Hilfe-Portalen, wo es auch gleich noch Gratis-Vorlagen für Anschreiben und CV zum Download gibt. „Das passt alles nicht mehr in unsere heutige Zeit. Der Bewerbermarkt kämpft mit 60 Prozent Abbruchquote, weil die Bewerbungsverfahren so unterschiedlich und schwerfällig sind“, weiß Jan-Philipp Schroeder. Der 24-Jährige hatte zusammen mit seinen Kollegen Finn Moritz Bätzel und Garvin Schwarz eine bessere Idee: Das mühelose und schnelle Bewerben, immer und überall mit einem Klick in einer Smartphone-App. Entstanden ist die Bewerbungsplattform „enwork“.

Filter, Vorschläge, Treffer!

„Wir machen Bewerbungsverfahren für die Generation Netflix“, so Schroeder. Bewerber klicken am Handy das Unternehmen an, das auf ihre Stellensuche passt und geben mit einem Klick ihre Bewerbung ab. Künstliche Intelligenz hilft: Unternehmen bekommen ohne manuelles Filtern die für eine Stellenanzeige passenden Kandidaten vorgeschlagen und können sie einladen oder in einem Talentpool verwalten. Bewerber wiederum bekommen die zu ihrem Profil passende Stellen vorgeschlagen, auf die sie sich innerhalb von wenigen Sekunden bewerben können.  

Nach der Förderung auf eigenen Beinen
enwork auf Tour mit Messetechnik von viaprinto.
© enwork

Als Start-Up-Unternehmen der Universität Marburg erhielt das Trio für diese Idee und ihre Umsetzung ein einjähriges Gründerstipendium und war Teil eines Investmentprogramms. „Ab 2020 beginnt jedoch der wirtschaftliche Ernst und „enwork“ geht sozusagen live. Dann vergrößern wir auch unser Team um bis zu fünf Leute“, sagt Schroeder. Dazu gehört auch, lauter für die Sache zu trommeln und Werbung zu machen, etwa auf Messen. „Hierfür hatten wir extra bei viaprinto ein Roll Up bestellt und waren froh, einen Druckpartner an der Seite zu haben, der auf unsere Bedürfnisse eingeht.“ In unserer viaprinto-Galerie kann man sich das Roll Up genauer ansehen – und sich inspirieren lassen …

Gründertrio an den Aufgaben gewachsen

Die Entstehungsgeschichte von „enwork“ sei eine Achterbahnfahrt der Gefühle: „Wir waren naiv und auch überrascht, wie langwierig die Dinge sind, aber wir haben uns selbst weiterentwickelt, auch an der eigenen Person und sind realistischer geworden.“ Doch wie sollten Existenzgründer und Start-Ups an die Sache rangehen? Hier Jan-Philipps Rat:

  1. herausfinden, was der Kunde liebt
  2. machen
  3. laut sein

Was für eine „Einstellung“!

6
Dezember
2019
viaprinto experts

Wachstum und Unterstützung

Einer für alle – alle für einen. Das könnte auch das Motto im Support von viaprinto sein. Denn die Kollegen untereinander unterstützen sich, wo sie nur können, und stehen zusammen wie ein Mann.


Lena Wenselowski aus dem viaprinto-Support

Die täglichen Herausforderungen in der Druckdatenaufbereitung gemeinsam zu meistern, ist für sie eine spannende und interessante Aufgabe, die sie jeden Morgen gerne zur Arbeit kommen lässt.
Besonders gefällt ihr, dass in ihrem Team quasi interdisziplinär gearbeitet wird. Sie als eine von vier Mediengestalterinnen profitiert von ihren eher technisch orientierten beiden Kollegen und andersherum genauso.

Lena Wenselowski, jüngstes Mitglied der Crew, Talent aus der viaprinto-Nachwuchsschmiede und gleichzeitig mit ihren 4 Jahren Betriebszugehörigkeit fast eine Veteranin, fühlt sich dort wohl und sowohl fachlich als auch menschlich gut aufgehoben.

„Es macht Spaß, unseren Kunden dabei zu helfen, ihre Druckdaten im richtigen Format, der richtigen Auflösung und Größe anzuliefern“, sagt die 23-Jährige. „Dabei ist uns eine einzelne Doktorarbeit genauso wichtig wie der in Serie produzierte Geschäftsbericht eines Großunternehmens oder der raffiniert gestaltete Wandkalender für Oma und Opa.“
Manchmal, so sagt sie, habe sie das Gefühl, dass ihr Team Dinge schafft, die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen. Sei es eine Dateianpassung von einem auf ein anderes Format, eine drucktechnische Herausforderung oder ein großer Andrang von Anfragen an einem Tag.
Sie freut sich, Teil eines hilfsbereiten, humorvollen und leistungsstarken Teams zu sein, in dem sich gehaltvolle Synergien ergeben.

Support! Support! Support!


Stefan Wess von den WWU Baskets Münster

Wie wichtig Support ist, weiß Stefan Wess von den WWU Baskets nicht erst seit gestern.
Zum ersten Mal stand er mit 7 Jahren auf dem Basketballfeld, mit 13 wechselte er zum UBC Münster, hatte Spielzeit in der Jugend sowie Nachwuchs Basketball Bundesliga (JBBL & NBBL).  
Ein vielversprechender Newcomer aus der Münsteraner Nachwuchsschmiede, der 2013 in die große weite Welt hinauszog, um nach vier erfolgreichen Jahren in die Heimat zurückzukehren.

Der geschickt und schnell agierende Ur-Münsteraner kann auf dem Feld seinen Mitspielern vollends vertrauen und mit ihnen gemeinsam Spiele gestalten, die den Fans Spaß machen. In denen sie mitfiebern und mitjubeln können. Die bis in die letzten Minuten spannend bleiben und das Adrenalin in die Adern schießen lassen. Spiele, bei denen das Publikum nicht nur Fan ist, sondern sechster Mann hinter der Mannschaft.

Doch auch außerhalb der Halle stimmt die Teamchemie – es werden Scherze im Bus gemacht oder Gespräche geführt, wenn es zu Auswärtsspielen geht. Es wird aber auch zusammen im Fitnessstudio trainiert oder in Münsteraner Bars gefeiert. „Münster ist diesbezüglich etwas Besonderes“, sagte Wess schon dem „Gievenbecker – Magazin vor Ort“ Anfang des Jahres.

Am Samstag geht es weiter mit dem Krimi in der ProB 2. Bundesliga in der Halle am Berg Fidel!

2
Dezember
2019
viaprinto vor Ort

46. Deutscher Marketing Tag

Der Deutsche Marketing Tag steht in den Startlöchern. Denn schon übermorgen beginnt die Veranstaltung mit einem Nachmittag voller Deep Dives, Marketing-Bootcamps und einer abschließenden Networking-Party.

Am Donnerstag dann geht das Programm nahtlos weiter. Neben den Ausstellern, die den Weg säumen, wartet ein spannendes und vielfältiges Programm auf die Besucher. Künstliche Intelligenz, Influencer-Marketing, Customer Experience, Big Data und Social Media sind nur eine Auswahl an Themen, die sich unter dem Oberbegriff „#marketing_centricity“ dem Publikum in Breakout Sessions, Master Classes und weiteren Formaten präsentieren.
Am Abend erfolgt die Verleihung des Deutschen Marketing Preises und eine rauschende After-Show-Party rundet das Erlebnis ab.

Wieder mit von der Partie: viaprinto! An Stand B3.1 wartet eine ganz besondere Überraschung auf alle Besucher. Vorbeischauen lohnt sich.
Weitere Informationen zur Veranstaltung am 04. und 05.12.2019: 46. Deutscher Marketing Tag in Düsseldorf.

28
November
2019
Briefumschläge clever gestalten

10 Gestaltungstipps für Briefumschläge, die Ihre Kunden gerne öffnen

Auch in digitalen Zeiten ist der Postbrief immer noch ein adäquates Mittel, um Kunden zielgenau zu erreichen. Laut Statistik wird jeder dritte Werbebrief in Deutschland geöffnet. Um diese Quote zu erhöhen, sollten Sie sich ein paar Gedanken über die Gestaltung des Briefumschlags machen. Denn mit dem richtigen Design wird der Briefumschlag im wahrsten Sinne des Wortes zum „Brieföffner“. Hier kommen unsere 10 Gestaltungstipps für Ihre Briefumschläge.

1. Auch ein Rücken kann entzücken

Durch den Postversand sind Sie in der Gestaltung der Vorderseite durch postrechtliche Vorgaben begrenzt. So muss jeder Brief eine 74 x 40 Millimeter große Frankierzone enthalten. Außerdem müssen Absender und Adressfeld vorhanden sein. Da Ihre Empfänger aber nicht nur die Vorderseite Ihrer Sendung betrachten werden, sollten Sie das Potential der Rückseite voll ausschöpfen. Und da es beim Gestalten der Rückseite keine Einschränkungen gibt, sind Ihrer Kreativität beim Briefumschlag-Design hier keine Grenzen gesetzt!

Rückseite Briefumschläge
Die Rückseite ist mehr als einen Blick wert.
2. Setzen Sie Ihr Logo prominent ein

Die Öffnungsrate von Briefen hängt stark mit dem Vertrauen in den Absender zusammen. Platzieren Sie deshalb am besten Ihr Logo auf die Vorderseite des Briefumschlags. Die Ecke rechts unten eignet sich perfekt dafür. In Kombination mit den Farben Ihres Corporate Designs erzeugen Sie ein hohes Maß an Seriosität und Professionalität. Gleichzeitig hebt sich Ihr Briefumschlag durch die besondere Farbgebung und das Logo deutlich von anderer Post ab und fällt auf!

3. Platzieren Sie Eyecatcher für maximale Aufmerksamkeit auf der Vorderseite

Während das Logo den eindeutigen Bezug zu Ihrem Unternehmen herstellt und Vertrauen schafft, erzeugen Eyecatcher zusätzliche Aufmerksamkeit. Gestalten Sie z.B. die Elemente mit Komplementärfarben zu Ihrem Corporate Design. So heben sich grafische Elemente deutlich vom Rest ab und fallen auf. Was könnten solche „Eyecatcher“ sein? Hier bieten sich z.B. große Ausrufezeichen an, Sprechblasen oder ein Bild von Ihrem Team. Empfehlenswert ist es, die Hingucker direkt mit einer Handlungsaufforderung oder Botschaft zu verbinden. Ein weiterer Vorteil von Eyecatchern: Liegt Ihr Briefumschlag zwischen anderer Post auf dem Küchentisch oder im Briefkasten, wird Ihr Brief sofort auffallen.

Hingucker kommen immer an.
4. Verwenden Sie kurze und knackige Botschaften

Auf der Vorderseite der Briefumschläge ist der Platz deutlich begrenzt. Doch ist gerade die Vorderseite mitentscheidend für die Öffnungsrate Ihrer Sendung. Platzieren Sie am besten eine kurze Botschaft auf der Vorderseite. Wirkungsvolle Hinweise sind diejenigen, welche beim Empfänger die Neugier auf den Inhalt des Briefs wecken oder ihn konkret zum Handeln auffordern. Beispiele: „Tolle Rabatte warten auf Sie“, „Jetzt öffnen und überraschen lassen“, „Jetzt Brief öffnen und freuen“.

5. Verwenden Sie Farbe

Es ist ganz einfach: Mit jedem farblichen Element heben Sie sich vom Einerlei der weißen Papierumschläge ab. Wichtig: Wenn Sie Ihre Briefumschläge vollflächig und schön homogen farbig bedrucken lassen, sollte die Farbe entweder in Ihrem CD enthalten sein oder dazu passen.

6. Nutzen Sie Weißraum sinnvoll

Alternativ zum vollflächigen Farbdruck können Sie den Weißraum der Briefumschläge perfekt nutzen. Platzieren Sie Logos, Slogans oder Grafiken so, dass sie von ausreichend Weißraum umgeben sind. So werden diese Elemente in besonderer Weise akzentuiert.

7. Färben Sie die Lasche des Briefumschlags ein

Durch die farbliche Betonung der Umschlagslasche lenken Sie den Fokus auf das Öffnen des Briefs. Sinnvoll sind hier Signalfarben oder Farben, die sich deutlich vom Rest des Briefumschlag-Designs abheben.

8. Nutzen Sie die Umschlagslasche für Handlungsaufforderungen

Wenn Ihre Kunden Ihren Brief in den Händen halten, werden Sie nicht nur die Vorderseite betrachten. Nutzen Sie diesen Moment der Aufmerksamkeit, um mit einer gezielten Botschaft auf der Lasche zum Öffnen zu animieren. Sie können dort auch noch einmal auf den Inhalt des Briefs verweisen und den Empfänger neugierig machen.

9. Verwenden Sie ein Adressfenster

Arbeiten Sie mit einem Adressfenster, stehen Ihnen bei der späteren Gestaltung des Briefs noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten offen. So bietet es sich z.B. an, bei nicht zu großer Auflage von Werbebriefen die Adressen von Hand einzutragen. So erzielen Sie noch größeres Vertrauen und machen jeden Brief zu einem Unikat mit sehr persönlicher Note.

Adressfenster Briefumschlag
Durch- und Einblicke mit Fenstern im Umschlag.
10. Setzen Sie auf außergewöhnliche Formate für besondere Aktionen

Wir alle kennen Briefumschläge in DIN-lang. Leider werden in diesem Format nicht immer nur freudige Botschaften verschickt. Wenn Sie eine andere Umschlagsform wählen, werden Ihre Kunden im ersten Moment nicht an eine Rechnung denken, sondern dem besonderen Format mit Neugier begegnen. Darüber hinaus bieten z.B. quadratische Formate noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten.

Quadformat Briefumschlag
Quadratisch ist in. Nutzen Sie ungewöhnliche Formate in Ihrer Korrespondenz.

Haben Sie genügend Inspiration für die Gestaltung Ihrer Briefumschläge erhalten? Dann probieren Sie die neuen Designideen doch gleich einmal aus und nutzen Sie den praktischen Konfigurator von viaprinto, um Ihre professionell designten Briefumschläge in erstklassiger Qualität drucken zu lassen.

19
November
2019
Neue Papiere und Briefumschläge

Ganz schön üppig: Der neue Feinstkarton für Grußkarten.

Sie sagen Adventszeit – wir sagen Grußkartensaison! Pünktlich zu dieser besinnlichen Zeit der Dankes-, Weihnachts- und Neujahrsgrüße, warten wir mit einer passenden Neuerung auf: „Das ist ja stark“, werden Sie sagen, wenn Sie das neue Papier unserer Grußkarten in den Händen halten. Kein Wunder, denn der neue Feinstkarton ist ein haptisches Erlebnis der Sonderklasse: 350 Gramm pro Quadratmeter ist seine Grammatur und zählt damit zu unseren üppigen Papieren.

Fein und edel: Die besondere Struktur der Papiere ist fühl- und sichtbar.

Unsere drei Ausführungen des Kartons bieten Ihnen ganz neue weihnachtliche Gestaltungsmöglichkeiten: matt hochweiß, matt creme oder Leinen hochweiß. Besondere Intensität erhalten die gedruckten Farben auf den hochweißen Varianten, die Creme-Variante zeigt sich dafür auffallend edel.

Edel: Grußkarten mit Leinenstruktur

Optisch wie haptisch ein i-Tüpfelchen in Ihrer Advents-Korrespondenz mit Kunden oder Kollegen: Grußkarten mit Leinenstruktur! Bei vollflächigem Druck setzt sich diese auch aufmerksamkeitsstark durch.

Entdecken Sie jetzt zur besinnlichen Zeit unsere neuen Papiere mit angenehm fester Haptik und zeigen Sie, dass Sie in Ihrem Schriftwechsel (nicht nur an Weihnachten) großen Wert auf Qualität legen.

Neue Umschläge quadratisch oder Lettershop

Apropos Grußkarten: Passend zu unseren quadratischen Grußkarten gibt es jetzt auch die Umschläge! Ab sofort können wir Ihnen quadratische Briefumschläge im Format 155 x 155 mm anbieten. Eine richtig runde, äh, quadratische Sache! Ein weiterer Neuzugang unter den Briefumschlägen ist das Lettershop-Format von 229 x 114 mm.

15
November
2019
viaprinto experts

Abwechslung und Konstanz

Team – was bedeutet das? Laut Definition ist es eine „Gruppe von Personen, die gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten“ oder eine „Mannschaft“. Aber bedeutet Team nicht viel mehr? Verbundenheit, geteilte Freude, geteilter Schmerz, Gemeinsamkeit, Freundschaft und Unterstützung?


Till Batschke,
Kundenservice viaprinto

Für Till Batschke von viaprinto schon. Denn er sieht sein Team als eine bunt gemischte Truppe mit sehr unterschiedlichen Charakteren, die aber eines gemeinsam hat: Jeder unterstützt jeden, alle ziehen an einem Strang.

„Für mich ist der Kundenservice keine Zweckgemeinschaft“, sagt der 37-Jährige. „Ich fühle mich täglich wie unter Freunden.“ Ihm mache es Spaß zur Arbeit zu gehen und täglich zu erleben, wie sein Team und er es schaffen, den Kunden der Online-Druckerei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Individuelle Beratung auf höchstem Service-Level mit entsprechender Kompetenz seien an der Tagesordnung.

„Dabei gleicht kein Tag dem anderen“, weiß der viaprinto expert. „Wir haben hier ein vielfältiges Betätigungsfeld, das auch Quereinsteigern eine gute Chance bietet.“ Denn: die Atmosphäre im Kundenservice von viaprinto ist fast schon familiär und jeder Kollege unterstützt alle anderen mit seinem Wissen.
Ein eingespieltes Team also, das mit Freude an individuellen Fällen arbeitet, die Anpassungsfähigkeit, Kompetenz und vertrauensvolle Zusammenhalt erfordern.

Kein Tag gleicht dem anderen


Max Fouhy,
Shooting Guard der WWU Baskets Münster

Nachdem der 19-Jährige in den vergangenen Jahren für die Dragons Rhöndorf und den ProA-Ligisten Phoenix Hagen aufgelaufen ist, gehört Max Fouhy in dieser Saison zum ersten Mal zum Kader der WWU Baskets.
Die ersten sieben Spiele nutzte der junge Neu-Münsteraner, um sich bereits als situationsorientierter Spieler zu etablieren. Denn eines ist ihm durchaus klar: Kein Spiel gleicht dem anderen! Die Gegner, das Spielfeld, das Publikum – Faktoren, die im Vorfeld selten planbar sind.

Doch eine Konstante gibt es im Auf und Ab des Spielgeschehens: sein Team. Er weiß, dass er sich auf seine Mitspieler verlassen kann, egal, ob der variabel einsetzbare Max auf Position 2 oder 3 spielt. Egal, ob es das Spiel erfordert offensiv oder defensiv zu spielen.

Der Zusammenhalt und das gemeinsame Training ermöglichen flexible Spielzüge und agile In-Game-Absprachen, die schnell und clever umgesetzt werden können – den Trainer immer im Blick, das Spielgeschehen entscheidend im Kopf.

14
November
2019
Weihnachtstutorials

Jedes Kärtchen eine Freude: Schritt für Schritt zu schöner Weihnachtspost

Was zählt ist der Inhalt, nicht die Verpackung? Das sehen wir als Online-Druckerei natürlich anders. Eine schön gestylte Weihnachtskarte kann so manche Binsenweisheit in ihrem Inneren zur großen Friedensbotschaft werden lassen. Dazu braucht es gar nicht so viel Schnickschnack. Klare Linien, ein schnörkelloser Font, abstrahierte Schneeflocken und eine tolle partielle Veredelung reichen schon aus. Sie wissen nicht, wie sie jetzt, so kurz vorm Advent vorgehen sollen? Keine Sorge, wir zeigen Ihnen in zwei umfassenden Tutorials, was zu tun ist.

Partielle Veredelungen sind echte Hingucker und gar nicht mal so schwer in der Druckdatei anzulegen:

Wie eine stilvolle Grußkarte in InDesgin entsteht, sehen Sie im zweiten Tutorial von Stefan Riedl. Die Angst vorm leeren Blatt brauchen Sie nicht zu haben. Den ersten Schritt haben wir schließlich schon für Sie vorbereitet: Dateivorlagen in den gängigen Gestaltungsprogrammen finden Sie in unserer Hilfe.

Ist die Weihnachtskarte dann fertig gestaltet, auf den Postweg gebracht stellt sich die wohlige Weihnachtszufriedenheit von selbst ein.   

6
November
2019
Marketing

Durchdachter Augenschmaus – Bildkonzept im Marketing

Bilder schaffen sehr schnell, was Texte nicht können: Sie erzählen große Geschichten, ohne ein einziges Wort zu nutzen. Schicksale und Dramen, aber auch großartige Erfolge oder glückliche Zufälle kann ein einziges Bild zeigen. Mit einem Blick erfassen wir die Story hinter dem Gesehenen und sofort werden in uns Emotionen geweckt und wir verstehen, was gemeint ist, das „Kopfkino“ geht los. Man denke nur an Fotos aus der Sportberichterstattung – Sieg und Niederlage, ewiger Ruhm oder ewige Schmach.

Bilder aus der Flut fischen

Diese Kraft der Bilder nutzen natürlich auch Unternehmen für sich. Jedoch nicht wahllos und als schmückendes Beiwerk, sondern mit dem Effekt, den Betrachter zu lenken und visuell an die Hand zu nehmen. Das ist gerade in Zeiten des schnellen Durchscrollens und der Reizüberflutung auch nötig. Denn je mehr Bilder es zu sehen gibt, umso schneller müssen wir die Bildinhalte erfassen. Unter dem hohen Wahrnehmungsdruck gelingt uns das jedoch nur noch oberflächlich. Ob und wie intensiv wir uns dann mit einem der Bilder befassen, entscheiden wir in Sekundenbruchteilen. Wie gut, dass es dann wohlkonstruierte Grafiken und Bilder gibt, die uns regelrecht „ins Auge“ fallen. Im Marketing steht hinter solchen „Eyecatchern“ ein ausgefeiltes Bildkonzept. Profis wie Grafiker, Fotografen und ganze Abteilungen widmen sich der Bildsprache als Markenzeichen ihres Unternehmens.

Das hat einen guten Grund. Die gezielte Auswahl an Fotos oder Grafiken und ihre Präsentation auf der Website, den Flyern oder der Info-Broschüre führen zu einem besseren Verständnis des Produktes und letztlich auch der Marke. Im besten Fall verführt sie sogar zum Kauf. Doch wie findet man ein für sich passendes Bildkonzept, das auf allen Kanälen und in mehreren Medien eine Wiedererkennbarkeit und einen visuellen Überbau schafft?  

Eine Bildersprache finden:
  • Zielgruppe und ihre Bedürfnisse ansehen
  • Aussage der Bilder definieren
  • handwerklichen Stil, in dem fotografiert wird, festlegen
  • Art der Verwendung der Bilder bestimmen

Variationen zulassen

Eine gute Bildkonzeption steckt gestalterisch einen großen Rahmen ab, der Variationen zulässt, ohne dass der Markenkern verloren geht. So können Grafiken auch mal in einer zwar ungewöhnlichen Farbe gestaltet werden, die aber Teil der Marken-Farbpalette ist. Oder ein Produkt kann in einem anderen visuellen Zusammenhang gezeigt werden, wenn dieser zur Markenausrichtung passt.

Einzigartigkeit und Charakter zeigen

Individualität ist der Schlüssel zur Glaubwürdigkeit – auch im visuellen Marketing. Deswegen ist es auch so wichtig, eigene Bilder statt Stockmaterial zu verwenden. Denn was ein Unternehmen oder ein Produkt ausmacht, sollte auch in den Bildern wiederzufinden sein. Es gilt also, Charakter zu zeigen.

Beispiel: viaprinto

viaprinto etwa legt in der Produktfotografie den Fokus auf die „cleane“ und pure Darstellung der Printprodukte vor weißem Hintergrund. Der Fotograf setzt Broschüre, Flyer und Co. so ins Bild, dass etwa die Materialstruktur und das was das Produkt ausmacht, gut zu erkennen sind.

Auch Teil des Konzeptes: Plastizität, Witz und eine unerwartete Präsentation des Briefpapiers.

Filter über dem Bild: lässt das Produkt in diesem Fall geschäftlich-nachrichtlich erscheinen.

Tiefenunschärfe setzt das Produkt im Vordergrund in den Fokus.

Dabei sind Stilmittel wie die Tiefenunschärfe wichtig, um etwa das Auge des Betrachters zum Motiv im Vordergrund zu lenken. Das Einsetzen von Farbfiltern, um einem weißen Produkt vor weißem Hintergrund einen geschäftlichen, klaren Touch zu verleihen, setzen wir ebenso ein, wie eine flache Perspektive auf die Produkte. Damit wirken eher kleine Produkte groß und erhaben.   

Grundsätzlich sollten Bilder aus Marketingsicht:
  • einen visuellen Zusammenhang bilden
  • einer durchdachten Bildkonzeption entspringen
  • eine der Marke entsprechende Sprache haben 

Damit kann mehr Aufmerksamkeit auf das Produkt gezogen und sich von der Konkurrenz abgehoben werden.

24
Oktober
2019
viaprinto Wissen

Kostenlose 3D-Clipart und Drahtgittermodelle für Illustratoren

Auch bei illustrativer ClipArt gibt es eine dritte Dimension. Drahtgittermodelle für dreidimensionale Darstellungen lassen sich im Web kostenlos downloaden. Man braucht nicht unbedingt aufwendige und neu zu erlernende 3D-Software, um sie einzusetzen. Denn gängige Formate kann man zum Beispiel in Photoshop öffnen. Aber für viele Designer ist der Einstieg in die konstruierte 3D-Illustration gerade bei höheren Ansprüchen dennoch Neuland. Was ist zu beachten? Und wo gibt es kostenlose 3D-Drahtgittermodelle?

Zwei Tendenzen, die parallel zueinander verlaufen, gibt es im Grafik-Design: Die starke Vereinfachung und der Hyperrealismus bzw. der Fotorealismus. Was sind die Unterschiede dieser Gestaltungsstile?

  • Vereinfachung: Über vereinfachte Darstellungsweisen hatten wir in unserer Serie zum Thema Flat Design berichtet. Hier geht es darum, die Wirkung auf das Wesentliche zu konzentrieren und alles, was verzichtbar ist, wegzulassen. Das Argument für eine solche Darstellungsweise ist, dass in einer Welt der Informationsüberflutung alle unnützen Informationen verzichtbar sind. Einfachheit und Prägnanz lassen schneller wahrnehmen – und wer schneller wahrgenommen wird, bekommt mehr Aufmerksamkeit.
  • Komplexer Realismus: Die gegenläufige Tendenz ist der Wunsch, mit Rechnerkapazitäten eine möglichst realistische virtuelle Welt zu schaffen. Künstlich erzeugte Gesichter, Körper und ganze Menschen in Filmen oder Videospielen sollen möglichst realistisch aussehen. Auch Fotografien werden mit künstlich verbesserten Bestandteilen angereichert. Das Ziel ist eine artifizielle Darstellungsweise, die irgendwann nicht mehr von der klassischen Fotografie zu unterscheiden ist. Dieser synthetisch erzeugte komplexe Realismus setzt der Vereinfachung die fotografische Nachbildung der Welt entgegen.
Oben: Gelangt man in Photoshop in den 3D-Arbeitsbereich, erhält man folgende Meldung.

Die Welt der 3D-CGI-Bilder

Wenn man sich anschaut, wie aufwendig Fotos retuschiert und bereits als normale Bilder in Photoshop ergänzt und optimiert werden, dann sieht man, dass sich die reale und die virtuelle Welt seit Längerem annähern. Die geforderte Kernkompetenz ist hierbei, das Visuelle einerseits möglichst realistisch und glaubwürdig darstellen zu können. Beim 3D-Realismus werden Elemente komplett neu erzeugt, wobei maßgeblichen Elemente kontrollierbar und veränderbar sein sollen. Man kann dies „CGI-Realismus“ nennen. Denn CGI bedeutet „Computer Generated Imagery“ und meint damit Bilder, die im Computer via 3D-Grafik-Software errechnet werden.

Oben: Über den Extrudieren-Effekt in Adobe Illustrator macht man aus einer zweidimensionalen Form eine dreidimensional dargestellte.

Künstliche Menschen als Stockfotos

Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie weit die Virtualität der visuellen Darstellung inzwischen reicht: Stockfotos mit Menschen sind in der Regel im Einkauf teurer als solche ohne abgebildete Menschen. Die Abbildung menschlicher Gesichter wirft immer die Frage nach der Art der Lizensierung und bezüglich der rechtlichen Situation auf. Eine nicht autorisierte Abbildung eines Menschen könnte im Nachhinein teuer werden. Denn das Nicht-Lesen des Kleingedruckten, das die Abbildungs-Modalitäten regelt, kann Nachforderungen oder rechtliche Auseinandersetzungen zur Folge haben. Deshalb hat die Webseite „Generated Photos“ zwei Jahre lang 69 Models 29.000 mal fotografiert. Diese Portraitfotos wurden in ein Algorithmus-System eingespeist, das die Gesichter automatisiert neu zusammengesetzt hat. Herausgekommen sind 100.000 Portraitfotos von Menschen, die real so gar nicht existieren. Die Portraits sind aus unterschiedlichen Gesichts-Bestandteilen immer wieder neu zusammengesetzt worden. Die 100.000 Bilder sind mit Verlinkung auf die Webseite des Anbieters für eine nicht-kommerzielle Nutzung kostenlos einsetzbar. Sie sind zwar kein Ergebnis einer synthetischen 3D-Software aber die Vorgehensweise ist nah dran – und der Synthetikfaktor ebenso hoch.

Dreidimensionale ClipArt

Bei klassischer zweidimensionaler Clipart denkt man zunächst an kleinere Illustrationen, Karikaturen oder Symbole. Doch inzwischen hat sich auch in der illustrativen Medienlandschaft der Trend zur realistischen Räumlichkeit etabliert. Den Hang zur Dreidimensionalität gibt es schon lange. Doch inzwischen ist sie im Mainstream auch des Grafik-Designs und des Mediendesigns angekommen. Grafiker und Illustratoren versuchen zum Teil, dreidimensionale Zeichnungen einzusetzen. Durch Verläufe, Spiegelungen oder Schattierungen erscheinen diese noch realistischer.

Drahtgittermodelle als Voraussetzung der 3D-Illustration

3D-Modelling-Programme beschreiben die Oberflächen von Objekten, Gesichtern oder ganzen Menschen in Form von Drahtgittermodellen. Diesen kann man dann unterschiedlichste Material-Eigenschaften zuweisen. Das Drahtgitter ist also die Ausgangsgeometrie, die virtuell gedreht, perspektivisch verjüngt, beleuchtet und schattiert wird. Vorstellen kann man sich die Vorgehensweise des Renderns von Drahtgittern als hätte man eine entsprechende Schaufensterpuppe aus Draht und würde ihr unterschiedliche künstliche Häute überziehen. Solche Drahtgittermodelle lassen sich kaufen, und sie sind umso teurer, je genauer und detaillierter sie sind. Es gibt im Netz aber auch viele kostenlose Dateien – weiter unten sind sie aufgeführt.

3D-Grafiken schnell bearbeiten

Einmal heruntergeladen, kann man Drahtgittermodelle, sofern man sich auskennt, in einem 3D-Programm öffnen und dort perfektionieren. Drahtgittermodell-Dateien oder bereits gerenderte Dateien können aber auch in Adobe Photoshop geöffnet werden. Oder noch einfacher und schneller: Sie lassen sich in einem ersten Schritt mit online verfügbaren Betrachtern öffnen und ansehen. Dort kann man sie drehen und den Blickwinkel festlegen. So generiert mal äußerst effizient 3D-Illustrationen oder Elemente auch für die Verwendung in Drucksachen. Damit solche Illustrationen nicht zu platt, künstlich oder gar kitschig wirken, kommt man aber letztlich nicht um etwas Auseinandersetzung mit 3D-Technologie in einer Spezial-Software oder dem entsprechenden 3D-Arbeitsbereich in Photoshop herum.

Betrachter für Drahtgittermodelle findet man online:

In diesen Betrachtern kann man Drahtgittermodelle öffnen, betrachten, drehen und exportieren.

3D-Programme als virtuelles Fotostudio

Programme, in denen man 3D-Objekte erstellt oder bearbeitet, kann man sich als eine virtuelle Mischung aus Modellierwerkstatt und Fotostudio vorstellen. Vom Ablauf her ist die Interpretation eines Drahtgittermodelles eine ähnliche Arbeit, wie sie ein Fotograf vornimmt, der Lichter setzt oder über die räumliche Wirkung der Schattierungen nachdenkt. Der große Vorteil der Arbeit mit Drahtgittermodellen ist, dass sich alle Objekte beliebig drehen, beleuchten und damit bezüglich ihrer Farben und ihres Materials, ihrer Hell-/Dunkel-Eigenschaften und Oberflächenwirkung verändern lassen. Wie bei der realen Fotografie kann man dabei fast endlos variieren und ausprobieren.

Was ist das Besondere an 3D-Grafiken?

Die visualisierbare Welt spaltet sich auf in Dinge, die existieren und Dinge, die Gestalt annehmen sollen: Maschinen, Architekturprojekte, alle möglichen Gegenstände, deren Design erst im Werden ist, die aber schon einer Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Dies kann man über physischen Modellbau gekoppelt mit Fotografie realisieren. Flexibler ist man aber, wenn man das Projekt virtuell nachbildet. In folgenden Bereichen kann 3D-Grafik punkten:

  • Zukunftsprojekte: Die 3D-Illustration spielt ihre Vorteile vor allem bei Pre-Visualisierungen für Abbildungen noch nicht fertig gestalteter Produkte oder Projekte aus. Dazu zählen Architekturvisualisierungen für die Vermarktung von Immobilien. Dabei ist auch kleineres 3D-Zubehör interessant wie 3D-Vegetation (Bäume oder Sträucher) oder stehende und gehende Menschen, die den Realismus der Architektur-Außenansicht erhöhen.
  • Einfache Objekte: Alltagsgegenstände (beispielsweise Einrichtungsgegenstände, Spielzeug)
  • Realistisch wirkende Abbildungen: nicht-existente Objekte, zum Beispiel Dinosaurier oder Fantasiefiguren. Auch schwer zu fotografierende Themenbereiche z.B. aus den Bereichen „Medizin“, „menschlicher Körper“ oder allgemein für Visualisierungen naturwissenschaftlicher Aufgabenstellungen lassen sich mit erzeugten 3D-Modellen oft besser visualisieren. Allerdings sind solche fertigen Modelle, je komplexer sie sind, meist nicht kostenlos zu haben.
  • Infografiken in Drucksachen oder künstlerische Darstellungsweisen können ebenso von einer 3D-Grafik profitieren.

3D-Grafik mit Design-Programmen

Für den Grafikdesigner, der sich mit 3D-Programmen nicht auskennt, kommen zwei Programme für die 3D-Gestaltung in Frage:

Photoshop als virtuelle Modellierwerkstatt

Photoshop hat einen eigenen 3D-Arbeitsbereich, der auch auf die Ausgabe für den 3D-Druck ausgelegt ist. Hier kann man in der Regel Drahtgittermodelle mit Formen, Texturen, Beleuchtung und Schattierung öffnen, verändern und neu abspeichern. Beispielsweise kann man hier intuitiv und schnell die Beleuchtungssituation oder Oberflächeneigenschaften ändern. Ab der Version CS6 kann Photoshop 3D-Formate öffnen oder exportieren. Dazu gehören:

  • Import von 3D-Studio
  • DAE
  • Export von Flash 3D
  • JPS/JPEG Stereo
  • KMZ/Google Earth 4
  • Mehrbildformat MPO
  • Universal 3D-Format U3D
  • Wavefront OBJ
Oben: Das zentrale 3D-Fenster von Photoshop.

Photoshop-Tutorials

Adobe bietet eine Fülle an detaillierten schriftlichen Tutorials für die 3D-Illustration in Photoshop an. Hier sind die wichtigsten für Einsteiger:

Oben: Einfache 3D-Formen in Adobe Illustrator.

Adobe Illustrator für 3D-Vektorobjekte

Adobe Illustrator kann im Gegensatz zu Photoshop keine Drahtgittermodelle öffnen und weiterbearbeiten. Illustrator bietet aber einfache vektorbasierte Werkzeuge, mit denen man schnell einfache 3D-Objekte erstellen kann. Auch lässt sich hier mit einer Illustrator-internen Beleuchtung experimentieren. Beide – Illustrator und Photoshop – bieten Funktionen, um Designentwürfe auf einfache Objekte wie Zylinder, Kegel oder etwa Verpackungen und Trinkdosen zu projizieren. Dadurch erhält Produktdesign eine verblüffend realistisch wirkende dreidimensionale Anwendung, die auch als Bild exportiert werden und so eine Drucksache bebildern kann. CAD-Grafiken zum Beispiel als „AutoCAD-Zeichnung“ im „dwg-Format“ oder als „AutoCAD-Interchange-Datei“ im „dxf-Format“ lassen sich in Illustrator platzieren oder exportieren.

Oben: Die verschiedenen Ansichten einer in Adobe Illustrator gezeichneten freien 3D-Form.

Adobe Dimension als einfaches 3D-Programm

Das 3D-Design-Programm „Adobe Dimension“, das Renderings und 3D-Kompositionen erstellt, ist intuitiver als große Softwarepakete wie „Cinema 4D“ oder „3D-Studio Max“, deren Fokus auch mehr und mehr auf Bewegtbild liegt. Produktabbildungen lassen sich hier täuschend echt erstellen, etwa als Alternative zum Produktfoto, wenn es das Produkt in seiner endgültigen Form noch gar nicht gibt. Ein praktische Funktion heißt „Ausrichten und verteilen“. Damit kann man ähnlich wie in Gestaltungsprogrammen Elemente in der dritten Dimension anordnen und verteilen. „Adobe-Illustrator“-Vektorgrafiken lassen sich für „Dimension“ nutzen und dort weiter bearbeiten.

Hat man ein kommerzielles Programm gekauft, kann man neben Kaufangeboten für Drahtgittermodelle meist auch Kostenlosangebote nutzen. Bei „Dimension“ sind diese Modelle im „Elemente“-Bereich zu finden.

Oben: Die einzelnen 3D-Funktionen in Photoshop.

Was ist ein Drahtgittermodell?

Ein Drahtgittermodell oder Polygonnetz wird im Englischen „Wire Frame Model“ genannt. Es bezeichnet eine dreidimensionale geometrische Struktur, die meist aus Dreiecken oder Vierecken besteht und die Oberfläche eine Objektes oder eine Figur über seine Kanten und Flächen beschreibt. Dem Drahtgittermodell kann man verschiedenste Oberflächen über Materialeigenschaften hinzufügen. Die Erstellung eines Drahtgittermodelles wird auch „geometrische Modellierung“ genannt (= Computer-Aided Geometric Design/CAGD) genannt. Das Berechnen des Drahtgittermodells zur realistischen Grafik nennt man Rendering.

Herunterladbare kostenlose 3D-Files

Im folgenden einige Links, unter denen man kostenlose Drahtgittermodelle zur weiteren Bearbeitung herunterladen kann:

Voraussetzungen für die Nutzung

Manchmal kann man Drahtgittermodelle direkt downloaden. Die Voraussetzung ist aber oft, dass man unter Nennung der E-Mail-Adresse und Festlegung eines Passwortes einen Account anlegt. Denn die meisten Seiten wollen im Nachhinein für ihre Bezahlangebote werben können. Bitte die Nutzungsbedingungen beachten! Teilweise werden kostenpflichtige und kostenlose Angebote miteinander kombiniert.

Ralf Wasselowski
Unser Gastautor: Ralf Wasselowski. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen und ist ein Kenner der Design-, Grafik- und Werbebranche. ©Ralf Wasselowski
17
Oktober
2019
Partielle Veredelungen

Sorgen Sie für den WOW-Effekt!

Aufmerksamkeitsstarke Druckprodukte sind in vielen Bereichen gefragt: ob ein Flyer potentielle Kunden mit seinem Aussehen anspricht, eine Einladungskarte Geschäftspartner, Kunden und Unternehmensfreunde erreicht oder ob eine Visitenkarte gleich auf den ersten Blick besonders ansprechend aussieht.

Sicherlich macht ein Gros dieser Aufmerksamkeit bereits die inhaltliche Gestaltung aus, die Farbigkeit und die Anordnung einzelner Elemente. Den kleinen, aber feinen Unterschied können jedoch partielle Veredelungen machen. Denn: glänzender Auftritt, bleibender Eindruck!

Blogheader partielle Veredelungen
Postkarten mit partieller Veredelung: rechts – Relieflack; links – goldene Heißfolie

Nutzen Sie unterschiedliche Veredelungen, um Ihr Druckprodukt optisch und haptisch aufzuwerten. Bei viaprinto haben Sie die Wahl zwischen: Heißfolie in warmem Gold oder strahlendem Silber, partiellem UV-Lack oder dreidimensionalem Relieflack. Jede dieser Varianten bringt Ihre Botschaft, Ihr Logo oder ein anderes Highlight Ihres Druckprodukts zum Glänzen. Veredelt werden können sowohl Schrift- als auch Grafikelemente.

Besuchen Sie unsere Feature-Seite für mehr Informationen zu unseren partiellen Veredelungen!

16
Oktober
2019
Kalender im Digitaldruck

Das Beste schon ab Auflage 1.

Wer ein Fan von kleinen Druckauflagen ist, dürfte unsere Produkte, die wir im Digitaldruck anfertigen, lieben. Zum Beispiel unsere Wandkalender mit praktischer Monatsübersicht pro Blatt und schönen, großgezogenen Motiven.

Wandkalender bei viaprinto
Der Wandkalender – schön aufgefächert.

Auf diese Weise holen Sie Monat für Monat schöne Aussichten an die eigene Bürowand oder als Präsent an die Wand Ihrer Geschäftspartner. Wer die Gestaltung und Produktion seiner Wandkalender reibungslos selbst durchführen möchte, kann auf die Druckvorlagen in zehn Formaten samt Kalendarium 2020 zurückgreifen.

Adventskalender im Digitaldruck

Der Adventskalender „Ferrero“.

Da in 68 Tagen Weihnachten ist, sollten Sie schon jetzt die ersten Vorbereitungen für Ihre Kunden oder Kollegen treffen. Richtig gut kommt etwa der schön voluminöse Adventskalender „Ferrero“ an. Seine Vorderseite mit 305 x 208,5 mm lässt viel Spielraum für besinnliche und weihnachtliche Motive – und natürlich auch für Ihre Marke. Gefüllt ist er im Zufallsprinzip mit den Pralinen-Lieblingen Ferrero Rocher, Ferrero Küsschen und Raffaello. Und das Beste: Schon ab Auflage 1 kann der Kalender bestellt werden!

Kostenfreie Layoutvorlagen – herrlich weihnachtlich

Für jedes Format gibt es Layouts zum kostenfreien Download. Damit können Sie den Adventskalender vollflächig weihnachtlich gestalten oder schlicht die Nummerierung der Türchen als Basis für Ihr Design nutzen.

Der Digitaldruck eignet sich neben diesen Kalendern auch für personalisierte Einladungen oder Grußkarten. Für das Direktmarketing ist er also unverzichtbar. Ein Plus für die Werbewirksamkeit all Ihrer Marketingideen.

10
Oktober
2019

Sternstunden selbst gestalten

Rechteckige Adventskalender sind Ihnen zu langweilig? Sie suchen eine außergewöhnliche Alternative, um Ihren Kunden und Mitarbeitern eine Freude zu machen? Dann liegen Sie mit dem Adventskalender Stern richtig. Mit seiner weihnachtlichen Form macht er sich gut auf jedem Tisch, sei es zuhause oder im Büro.

Ausgefallene Form – ausgefallenes Design? Auch das ist kein Problem mit ein bisschen Hilfe vom Profi. Stefan Riedl von psd-tutorials.de zeigt Ihnen im neuen Video-Tutorial Schritt für Schritt, wie Sie Ihr individuelles Layout mit InDesign gestalten und für Ihren Adventskalender Stern aufbereiten.

In unserem Download-Bereich steht sowohl ein ausführliches Datenblatt als auch Dateivorlagen zur Verfügung. Das Datenblatt enthält alle wichtigen Informationen, die Sie zur Anfertigung Ihrer Druckdatei benötigen, inklusive der Beschnittangaben, der exakten Größen und Anforderungen.
Die Dateivorlagen bieten Ihnen eine gute Grundlage für Ihr eigenes Design. Wie auch Herr Riedl zeigt, sind sie ideal, um Ihre Änderungen zu beobachten und zu schauen, an welcher Stelle Sie welchen Inhalt haben möchten.

Eindrucksvolle Designs und weihnachtliche Grüße machen sich gut auf dem Adventskalender Stern.

Ist die Datei erstellt, laden Sie sie wie gewohnt hoch und können Ihre Adventskalender Stern in der dreidimensionalen Vorschau betrachten. So erhalten Sie bereits einen guten Überblick darüber, wie das Produkt später aussehen wird.

Wer die Wahl hat…

Bereiten Sie Ihren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern einen fröhlichen Advent mit 24 Türchen voll schokoladigen Genusses – gefüllt entweder mit Lindt & Sprüngli „Minis“ oder kleinen Sarotti-Täfelchen.

7
Oktober
2019
Marketing

Vertrauen aufbauen

Öffentlichkeitsarbeit ist kein klassisches Marketing, keine klassische Werbung und auch keine reine Verkaufsstrategie. Bei der Öffentlichkeitsarbeit – auch Public Relations oder PR genannt – geht es darum das Unternehmen nach außen hin transparent zu repräsentieren und dessen Arbeit in der Öffentlichkeit in einem guten Licht darzustellen.

Anders als in der Werbung oder im klassischen Marketing wird dabei nicht in erster Linie auf die verkaufsfördernde Wirkung gesetzt, sondern darauf Vertrauen in die Marke, das Unternehmen oder aber auch das Produkt aufzubauen. Es geht darum das Unternehmen kennenzulernen, Produkte und Dienstleistungen vorzustellen oder aber auch politische sowie soziale Arbeit in den Vordergrund zu rücken. Je nach Ausrichtung und Bedarf desjenigen, für den die Öffentlichkeitsarbeit benötigt wird.

Welche Aufgaben hat die Öffentlichkeitsarbeit?

Öffentlichkeitsarbeit wird häufig auch als Pressearbeit betitelt – denn das ist einer der wichtigsten Bereiche, mit denen der PR-Spezialist in Berührung kommt. Er ist verantwortlich für die Außenkommunikation und damit auch erster Ansprechpartner für Radio, Fernsehen, Zeitung oder Magazin.

Laut den Grundsätzen des DRPR (Deutscher Rat für Public Relations) dient Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie dazu die Öffentlichkeit aus einer Organisation heraus zu informieren und „den Medien redaktionelle Inhalte und Themen anzubieten“ (DRPR Broschüre, S. 21).

Dabei ist den PR-Profis angeraten sich an einen allgemeingültigen Kodex zu halten, der einige Passagen beinhaltet und letztlich darauf abzielt, dass ein PRler sich stets so verhält, dass seine Kommunikation transparent ist, er stets integer, fair, loyal und professionell bleibt und sich der Wahrhaftigkeit verschreibt.

Mit anderen Worten: ein PR-Profi sollte nicht versuchen um jeden Preis etwas zu verkaufen, sondern sachlich auf Informationen eingehen, die es zu einem Unternehmen, einer Organisation oder Produktlinie zu sagen gibt.

Welche Stellen gibt es im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit?

Prinzipiell können im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mehrere Berufe angesiedelt werden. Es werden Unterschiede gemacht zwischen PR-Beratern, -Managern, -Redakteuren oder auch Pressesprechern. Alle sind in die oben genannte Kommunikation aus einem Unternehmen heraus oder für ein Unternehmen involviert, jedoch liegen ihre Schwerpunkte jeweils auf anderen Tätigkeiten.

Ein PR-Berater hat allgemein ein sehr abwechslungsreiches Arbeitsumfeld, denn er ist nicht in dem Unternehmen selbst tätig, sondern nur für das Unternehmen. Meist arbeiten PR-Berater in Agenturen, die gleich mehrere Kunden betreuen und so ein breites Spektrum abdecken – in manchen Fällen kann sogar die Betreuung des Social Media Auftritts dazugehören.

PR-Manager beschäftigen sich eher mit der Analyse interner und externer Kommunikationsprozesse, mit ihrer Planung und der Kontrolle der bereits stattfindenden Kommunikation.

Ein PR-Redakteur hingegen ist hauptsächlich damit beschäftigt Content zu erzeugen. Es werden Pressemitteilungen oder andere Unternehmensinformationen getextet und verbreitet.

Ein Pressesprecher steht den Medien immer Rede und Antwort, ist erster Ansprechpartner und zeigt sich zudem kooperativ für Interviews oder auf Pressekonferenzen.

25
September
2019
Making-of

Im Rampenlicht: die WWU Baskets

Am vergangenen Sonntag sind die WWU Baskets mit einem spannenden Spiel gegen die TKS 49ers des RSV Stahnsdorf in die neue Saison gestartet. Nach einem Pausen-Rückstand von 37:42 rissen die routinierten Münsteraner das Steuer aber wieder herum und gewannen am Ende mit einem 3-Punkte-Vorsprung (70:67).

Doch nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf ihren neuen Spieler-Portraits glänzen die Basketballer. Wir haben das Shooting dazu hinter den Kulissen begleitet und zeigen exklusive Einblicke daraus:

Die entstandenen Portraits werden sowohl auf der Internetseite der WWU Baskets genutzt wie auch auf Seiten der Barmer-Liga und in den beliebten Gameday- und Saisonmagazinen, die selbstverständlich bei viaprinto gedruckt werden. Denn wir sind auch in diesem Jahr wieder als Sponsoren der Münsteraner Basketballer mit von der Partie.

Am Samstag, den 28.09.19, geht es weiter mit dem Basketball-Krimi! Das erste Münsteraner Heimspiel steht ab 19:30 Uhr in der Halle Berg Fidel an.

24
September
2019
viaprinto Wissen

Geschickt formatiert

Auffallen ist Ihnen sicher mit ungewöhnlichen Broschüren-Größen. Eine Info- oder Imagebroschüre, die sich nicht nur durch ihren innovativen Inhalt, sondern auch durch ein auffälliges Format abheben, erhalten Sie, wenn Sie die Größe fernab von DIN-Vorgaben selbst bestimmen.

Bei viaprinto haben Sie die Möglichkeit dazu, und zwar ganz einfach während der Konfiguration Ihres Druckproduktes. Wie das geht, zeigt Ihnen Stefan Riedl von PSD-tutorials.de:

Sowohl Broschüren mit Klammer- als auch mit Ringösenheftung sind in Freien Formaten erhältlich. Die Mindest- und Maximalgrößen betragen:
Klammerheftung (Höhe: 100 – 297 mm und Breite: 100 – 297 mm)
Ringösenheftung (Höhe: 100 – 297 mm und Breite: 148 – 297 mm)

Wir wünschen viel Spaß beim Erstellen und mit Ihrem Produkt!

17
September
2019
viaprinto Features

Mehr Platz für Freigeister

Zwei Umschlagseiten und dazwischen ganz viel Platz für Ihre Ideen, Präsentationen und Gestaltungen – Broschüren bieten Ihnen den Raum, den Sie für Ihren informativen Inhalt benötigen. Jetzt bekommen Sie bei unseren Broschüren Klammer- oder Ringösenheftung einen Vorteil hinzu: Sie können sie im Freien Format produzieren lassen.

Mehr Freiheit

Dadurch ist es nun möglich einen exklusiven und interessanten Inhalt durch eine auffällige und ausgefallene Größe zu unterstreichen.
Unterscheiden Sie sich von der Konkurrenz und präsentieren Sie Ihre Unternehmensvorstellung, Ihre Eventbeschreibung oder Ihre Info-Broschüre im Freien Format!

Die Klammerheftung ist die klassische Bindung für höchste Ansprüche bei Imagebroschüren, Katalogen, Schulungsunterlagen und vielen weiteren Dokumenten, die stabil und beanspruchbar sein sollen. Inhalt und Umschlag werden mit Drahtklammern zusammengehalten.

Mit der Ringösenheftung haben Sie die Möglichkeit alle wichtigen Informationen direkt abzuheften und im Ordner zu sammeln. Praktisch und stabil zugleich.

Aber wie bekommen Sie ein Freies Format?

Während Sie Ihr Produkt auf unserem Portal konfigurieren, gelangen Sie an den Unterpunkt „Format“. Statt eines der festen Formate auszuwählen, tragen Sie Ihre eigenen Werte in die dafür vorgesehenen Eingabefelder ein und können das Seitenverhältnis live anhand des nebenstehenden Icons verfolgen.

Wählen Sie nun wie gewohnt die restlichen Parameter aus und laden Ihre Druckdatei hoch. Ihr Freies Format wird Ihnen dann in der Online-Vorschau genauso angezeigt, wie Sie es später in den Händen halten.

12
September
2019
Besinnliches

Süße Vorfreude

Nichts gehört so sehr zur Vorweihnachtszeit wie die 24 Türchen eines Adventskalenders. Jeder Tag ist gefüllt mit kleinen Überraschungen, vor allem in Form von exklusivem Schokoladengenuß. Wie auch bei unseren Adventskalendern, die Sie ganz individuell gestalten können. Gleich fünf Varianten stehen Ihnen zur Verfügung:

Adventskalender Stern:
In diesem Jahr ganz neu bei viaprinto ist der Adventskalender Stern. Mit seiner weihnachtlichen Form und der aus zwei Varianten wählbaren Füllung bereitet er Ihren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern eine schokoladige Freude. Er ist entweder mit Lindt- oder Sarotti-Füllung erhältlich.

Adventskalender „Lindt“:
Im klassischen Format hoch oder quer kommt der Adventskalender „Lindt“ daher. Aber er kann größentechnisch auch noch mehr: eine kleinere Version, die auf jeden Tisch passt, ist ebenfalls im Sortiment verfügbar.

Adventskalender „Sarotti“:
Auf den Tisch gestellt oder an die Wand gehangen – der Adventskalender Sarotti stärkt die Kundenbindung und ist ebenfalls in den drei oben genannten Formaten erhältlich. Die enthaltenen Täfelchen aus Markenschokolade sind knappe 100 g schwer und auf vier Sorten aufgeteilt (Vollmilch, Gianduja, Haselnuss und Zartbitter).

Adventskalender „Ferrero“:
Matt veredelt und prall gefüllt – der Adventskalender „Ferrero“ enthält die Pralinenlieblinge Ferrero Küsschen, Ferrero Rocher und Raffaello. Zudem ist der Adventskalender mit einer matten Folienkaschierung versehen auf Vorder- und Rückseite versehen, der ihm einen eleganten Touch verleiht.

Adventskalender „Lindt Cube“:
Ausgefallen im Format, klassisch im Geschmack – Lindt & Sprüngli „Minis“ versüßen die weihnachtliche Wartezeit in den Sorten Vollmilch, weiße Schokolade, Nusscreme, Doppelmilchcreme und Feinherb. Der Adventskalender „Lindt Cube“ ist rundherum gestaltbar.

Motivvorlagen zum freien Download

In unserem Hilfe-Center finden Sie eine große Auswahl an Motivvorlagen zum kostenlosen Download, die Sie entweder bereits so für die Gestaltung Ihrer Adventskalender nutzen können oder sie noch um Ihr Logo erweitern. Im Download-Pack sind enthalten: PDF, eps, ai und indd. Bei den Vorlagen für den Adventskalender „Ferrero“ kommen noch doc und ppt hinzu.

Ganz neu! Vier neue Motivvorlagen haben uns so überzeugt, dass wir sie ebenfalls zum Download anbieten. Machen Sie sich hier ein erstes Bild von ihnen:

Neben den Motivvorlagen sind ebenfalls die Blankvorlagen, die nur mit den Zahlenwerten von 1 bis 24 versehen sind, kostenlos herunterladbar.
Beachten Sie beim Download bitte immer, dass Sie die Vorlage für das von Ihnen gewählte Produkt auswählen.

Bescheren Sie Ihren Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Kollegen eine süße Wartezeit auf Weihnachten mit individuell gestalteten Adventskalendern!

11
September
2019
viaprinto Features

Freiflug – Flyer im Freien Format

Flyer sind eines der wichtigsten Marketing-Instrumente, um Informationen gebündelt und auf kleinem Raum an Interessenten und potentielle Kunden weiterzugeben. Ob sie nun im eigenen Unternehmen als übersichtliches Info-Material ausliegen oder ob sie auf Veranstaltungen als tragbare Hinweisgeber verteilt werden – aufmerksamkeitsstark sind Flyer imposante Aushängeschilder Ihres Unternehmens.

Freiheit den Formaten

Warum wollen Sie sich einschränken, wenn die Gestaltung und der Inhalt Ihres Flyers genau das sind, was Sie Ihre potentiellen Kunden oder Geschäftspartnern über Ihr Unternehmen sagen wollen? Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und spielen Sie mit unterschiedlichen Formaten. Schränken Sie sich nicht mit festen Formaten ein, sondern probieren Sie neue Formate aus, die zu Ihren Dienstleistungen und Ihrer Unternehmenskommunikation passen.

Zwei Clicks zur Freiheit

Während der Konfiguration können Sie unter „Format“ die Erweiterung „Freies Format“ wählen.
Darunter befinden sich zwei Eingabefelder für die Höhe und Breite, die Sie mit Ihren individuellen Maßen befüllen. Am nebenstehenden Icon können Sie die Seitenverhältnisse nachvollziehen.

Wählen Sie nun wie gewohnt die restlichen Parameter aus und laden Ihre Druckdatei hoch. Ihr Freies Format wird Ihnen dann in der Online-Vorschau genauso angezeigt, wie Sie es später in den Händen halten.

P.S.: Bald gibt es eine weitere Variante im Freien Format… Mit mehr Seiten… Und einem Cover… Seien Sie gespannt!

4
September
2019
viaprinto Features

Wir führen was im Schilde…

Unsere Palette an hilfreichen Features hat Zuwachs bekommen: mit Freien Formaten haben Sie die Freiheit die Länge und Höhe Ihres Produktes selbst zu bestimmen. Eine der ersten Produktserien, für die das Feature eingeführt wurde, sind Schilder.

Einsatzbereiche

Schilder sind nicht einfach nur Schilder. Sie sind Wegweiser, Hinweisgeber und können sogar als dekorative Bilder an der Wand wunderbar eingesetzt werden – eine Vielfalt an Möglichkeiten, die sich daraus ergeben und die in vollen Zügen genutzt werden können.

Neu ist jetzt: Schilder können in Ihrem eigenen Format hergestellt und bedruckt werden. Besonders dann sehr hilfreich, wenn ein Schild in den vorgegebenen Größen eben nicht an die Stelle passt, an der Sie es gerne hätten. Schmale Streifen neben der Tür sind nun ebenso wenig ein Problem wie ein ausgefallenes Format in Übergröße (bis 1,2 m in der Höhe und bis zu 1,8 m in der Breite).

Das Schöne ist, dass es keinerlei Einschränkungen gibt. Lochbohrungen und Abstandshalter können wie gewohnt angewählt werden und es stehen sogar alle vier Materialien zur Auswahl für Schilder im Freien Format. Dazu gehören transparentes Acryl (5 mm stark), Alu-Dibond (gebürstet und ungebürstet, jeweils 3 mm stark) und 5 mm starker PVC-Hartschaum.

Wie bestellen Sie ein Freies Format?

Während der Konfiguration finden Sie im Reiter „Format“ eine weitere Unterteilung zu „Freies Format“. Darunter sind zwei Eingabefelder zu Höhe und Breite, die Sie mit Ihren Daten ausfüllen können. Nebenstehend sehen Sie ein Icon, dass sich je nach Eingabe anpasst und dazu dient die Seitenverhältnisse darzustellen.

Wählen Sie nun wie gewohnt die restlichen Parameter aus und laden Ihre Druckdatei hoch. Ihr Freies Format wird Ihnen dann in der Online-Vorschau genau so angezeigt, wie Sie es später in den Händen halten.

P.S.: Übrigens sind auch Stoffbanner und Planen im Freien Format erhältlich.

30
August
2019
Marketing

Influencer-Marketing – Auf dem Weg ins Neuland

Der Begriff Influencer ist schon seit Längerem im Umlauf, der Eine weiß etwas damit anzufangen, der andere nicht. Allerdings sind sie als Multiplikatoren für das Marketing in Unternehmen kaum mehr wegzudenken. Aber langsam: was sind Influencer überhaupt? Influencer sind vorrangig in den Sozialen Medien zu finden. Sie nutzen ihre Reichweite und ihren Bekanntheitsgrad aus, um andere Menschen zu beeinflussen. So können dies beispielsweise bekannte YouTuber sein, die sich im Bereich Beauty und Wellness einen Namen gemacht haben. Ihre Follower sind direkt an Produkten aus diesen Sparten interessiert, so dass es für ein Unternehmen sehr lukrativ sein kann in eine Kooperation zu investieren.

Arten von Influencern

Dabei gibt es eine klare Unterscheidung zwischen sogenannten Macro- und den Micro-Influencern. Während die einen bereits einen breiten Followerkreis haben, sind die anderen eher in Nischen unterwegs. Beides hat für die Vermarktung Vor- und Nachteile.
Macro-Influencer beispielsweise sprechen zwar eine große Bandbreite von Menschen an und sind damit etwa mit einer Werbung zur Fernseh-Primetime zu vergleichen, sind aber a) teuer, b) mit großen Streuverlusten verbunden und c) eher bereit dazu vielfältige Kooperationen einzugehen. Was andersherum auch bedeutet, dass eventuell vor einer entstehenden Kooperation zunächst geprüft werden muss, ob ein Konkurrent bereits Kunde des Influencers war oder sein wird.
Micro-Influencer sind zwar eher in Nischen mit wenigen Followern unterwegs, sind allerdings a) günstiger, b) Spezialisten in ihrer Nische, c) in der Regel engagierter und d) eher dazu in der Lage Engagement zu erzeugen.

Was am besten zu Ihrem Unternehmen passt, müssen Sie selbst entscheiden. Häufig aber lohnt es sich gerade für lokale Unternehmen bzw. Organisationen, die kein breites Portfolio an Produkten anbieten, ein Netzwerk aus Micro-Influencern aufzubauen und die Nische zu belegen, in der die eigenen Produkte am häufigsten gebraucht werden.

Zu unterscheiden sind auch die Motive beziehungsweise die Einstellungen der Influencer zur Marke oder zum Unternehmen. Wobei die Definitionen der „Typen“ von Influencern von Fachmedium zu Fachmedium und Fachartikel zu Fachartikel unterschiedlich sind. Allen Ansichten gleich ist aber, dass ein es unterschiedliche Positionen gibt, die Influencer Ihrem Unternehmen gegenüber einnehmen können:

  1. Positiv:
    Meist handelt es sich um YouTuber, Blogger oder Instagramer, die überzeugt sind von einem Unternehmen oder einer Marke. Als Fans davon sind sie in ihrer Kommunikation sehr positiv, jedoch auch glaubwürdig und authentisch, weil es ihre echte Meinung ist.

  2. Neutral:
    Oftmals werden Influencer zu Rate gezogen, um Produkte und Dienstleistungen zu testen. Besonders interessant ist es für den Rezipienten, wenn der Tester neutral an die Sache herangeht.
    Dabei kann es sich um Experten handeln, die zwar in ihrer Nische oder auf ihrem Gebiet Bescheid wissen, aber das Produkt noch nicht kennen. Oder es handelt sich um sympathische Influencer, die aufgrund ihres Bedarfs testen oder berichten.

  3. Kritisch
    Kritiker einer Marke oder eines Unternehmens haben häufig in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen damit gemacht und haben oft auch keine Probleme damit ihre Meinung kund zu tun.
    Aber auch kritische Influencer können von Unternehmen kontaktiert werden, frei nach dem Motto: „Gib uns noch eine Chance!“

Suche und Ansprache

Die oben genannten Influencer-Typen bilden sich ganz automatisch heraus, das ist keine reine PR- und Marketing-Strategie. Wenn Sie aber auf einen solchen Fan oder Kritiker Ihres Unternehmens aufmerksam werden, sollten Sie ihn auf jeden Fall ansprechen.

Wie aber finden Sie Influencer, die zu Ihnen passen, wenn diese nicht bereits über Ihre Produkte und Dienstleistungen berichtet haben? Es gibt unterschiedliche Tools im Netz, mit denen Sie sie identifizieren können. Influencerdb.net ist eine Internetseite, mit derer Hilfe Sie nach Land, Sprache und Kategorie suchen können – Treffer dort sollten anschließend auf Fake-Follower getestet werden.  

Ist der passende Influencer gefunden, können Sie sich an ihn herantasten. Kontaktieren Sie ihn oder sie mit einem Thema, das sowohl zu Ihnen als auch zu Ihrem Influencer passt. Viele nehmen nur dann Kooperationsanfragen an, wenn sie wirklich am Thema oder am Produkt interessiert sind.

Wichtig ist einem Influencer ebenso das Mitbestimmungsrecht am erstellten Content. Es funktioniert nicht, wenn Sie ihm oder ihr ein fertiges Konzept vor die Füße legen, mit dem er oder sie dann arbeiten soll. Entwickeln Sie lieber ein Konzept zusammen. So stellen Sie sicher, dass beide Seiten zufrieden sind und am Ende ein Ergebnis dabei herauskommt, das nicht nur authentisch, sondern sehr aufmerksamkeitsstark ist.

Konkret heißt das: legen Sie Rahmenbedingungen fest, halten Sie sich mit inhaltlichen Vorgaben aber zurück. Eine gute Idee ist es auch, wenn Sie Ihrem Influencer Exklusivität anbieten. Lassen Sie ihm oder ihr beispielsweise Produkte zukommen, die offiziell noch vor der Markteinführung stehen. Bieten Sie Produktkombinationen an, die es so bisher noch nicht gibt. So geben Sie ihm oder ihr die Möglichkeit exklusiven Content zu erschaffen, den garantiert noch niemand vorher hatte.

Auswertung

Für die Auswertung werden die typischen Kennzahlen herangezogen, die für das jeweils vereinbarte Netzwerk oder Medium gelten. Und die Sie vorher mit Ihrem Influencer festgelegt haben.

Fazit

Influencer sind eine gute Möglichkeit das eigene Marketing auszubauen und dabei auf Authentizität und die Eigendynamik des Internets zu setzen, Emotionen greifbarer zu machen und Ihre Produkte menschlicher wirken zu lassen.

28
August
2019
NEU: Adventskalender Stern

Ein Stern, der Ihr Logo trägt

Unsere Adventskalender-Kollektion hat ganz besonderen Zuwachs bekommen: einen Stern! Mit einer Größe von 323 x 307 x 21 mm hat er das passende Format, um in der Vorweihnachtszeit angemessen aufzufallen. Ihr Logo oder Ihre Markenbotschaft wird auf Vorder- und Rückseite aufgebracht und auf hochwertigem Karton aus 285 g/m² PolarCard gedruckt.

24 Mal erwartet den Empfänger ein himmlischer Schokoladengenuß, bei dem Sie die Wahl haben: entweder lassen Sie den Adventskalender Stern mit kugelförmigen „Minis“ aus dem Hause Lindt & Sprüngli befüllen oder mit kleinen Täfelchen der Marke Sarotti.
Ein bunt gemischtes Portfolio an Aromen bietet Lindt & Sprüngli, Sarotti zaubert die beliebten Sorten Vollmilch, Gianduja, Zartbitter und Haselnuss ins Innere des Adventskalenders.

Auch bei der Verpackung haben Sie die Wahl: entweder kommen die Adventskalender Stern bei Ihnen ohne oder mit beigelegten Einzelkartons an oder bereits komplett konfektioniert.    

23
August
2019
viaprinto Wissen

Jenseits des Desktop: Kleine mobile Software-Tools für Designer

Mit den Gadgets und all den kleinen Apps hat der Gedanke „Weniger ist mehr“ im zurückliegenden Jahrzehnt Einzug in den Alltag des Mediengestalters gehalten. Kleine digitale Helferlein sind flexibler und schneller auch auf mobilen Geräten anwendbar als die großen Desktop-Programme. Ebenso Browser-Erweiterungen. Welche Vorteile bringen die kleinen Tools für Graphik-Designer?

Gestaltung oder Bildbearbeitung sind flexibel und mobil geworden: Der Workspace im Gemeinschaftsbüro, Homeoffice und privatem Wohnraum, das Café um die Ecke oder das Abteil im ICE sind Orte, an denen Designer arbeiten. Möglich gemacht haben das in den letzten Jahren vor allem größere Tablets, der Stylus-/Digitalstift-Einsatz und eine benutzerfreundliche Software. Vor allem Apple hat in jüngster Zeit technologisch vorgelegt, mit:

  • schnelleren Prozessoren, die auch große Datenmengen handhabbar machen
  • einem größeren iPad-Pro-Bildschirm mit 12,9 Zoll
  • einem fein aufgelösten Apple Pencil 2, der digitales Zeichnen und Malen so real wie auf Papier wirken lässt

Microsoft hat mit seinem Surface Studio eine größere, nicht mobile Profilösung vorgelegt. Wacom als Pionier in Sachen Direkt-Zeichnen und Malen auf dem Bildschirm als Zeichentablet verfügt inzwischen über Bildschirmgrößen zwischen 13-32 Zoll.

Vorschau des Firefox-Addons für GIMP
Oben: Ein Klassiker der kostenlosen Open-Source-Bildbearbeitung als Firefox-Add-On.

Apps, Erweiterungen, Web-Anwendungen

Das direkte Arbeiten auf dem Bildschirm per Stylus, der verzögerungsfreie Strich- und Linienaufbau und die natürlich anmutende Malweise haben mobiles Arbeiten im Design-Prozess weiter attraktiv gemacht. Es geht hier um spezialisierte Lösungen, die möglichst perfekte Ergonomie beim Stifteinsatz bieten, die aber nicht alles können wie ihre großen Brüder und Schwestern „Photoshop“ oder „Adobe Illustrator“. Kleine hilfreiche Software-Tools findet man dabei in drei Bereichen, als

  • App auf einem mobilen Gerät
  • Browser-Erweiterung
  • Webanwendung, die zwar im Browser läuft, aber keine Erweiterung des Browsers ist

Ebenen-Austauschformate PSD und PSB

Hersteller wie „Adobe“ oder „Affinity“ bieten sowohl Apps für den mobilen Bereich als auch umfangreiche Programme für den Desktop-Bereich. Mobil angelegte Dateien lassen sich in den Desktop-Varianten der Programme weiter bearbeiten, die oft auch Ebenendateien lesen können. Für den Bildbearbeitungsbereich ist hier das PSD- oder für größere Dateien das PSB-Format das Ebenen-Austauschformat.

Umfangreiche und spezialisierte Software

Designer arbeiten in der Regel mit mächtigen Werkzeugen in Form von Gestaltungs-Programmen wie denen von „Adobe“, „Affinity“, „Quark“ und anderen. Marktführer für Seitengestaltung ist „InDesign“, für Bildbearbeitung „Photoshop“ und für Vektorgrafik „Adobe Illustrator“. Gerade Photoshop ist ein Programm mit einer kaum noch überschaubaren Funktionsvielfalt. Mit Photoshop kann man Bilder retuschieren, stilisieren und filtern, man kann damit Webdesign ausführen, 3D-Design oder Illustrationen anfertigen. Doch es hat sich gezeigt, dass manch ein Designer nur einen Teil dieser Funktionen für seine Projekt nutzt und deshalb auf kleinere und übersichtlichere Programme zurückgreift.

Mobil gestalten und illustrieren mit Tablet und Stylus

Ein Paradebeispiel für mobile Flexibilität ist die kostenpflichtige Illustrationssoftware Procreate, die auf dem iPhone vor allem aber auf dem iPad Pro mit dem „Apple Pencil“ zusammenarbeitet. Die Software kostet einmalig 10,99 Euro und damit einen Bruchteil des Photoshop-Abos, das zur Zeit mit 23,79 Euro monatlich zu Buche schlägt (285,37 Euro als Jahresabopreis). Sie ist speziell auf Illustration ausgelegt und deckt damit einen kleinen Bereich großer Softwares wie etwa Photoshop ab – dann aber intensiver und individueller auf die Erfordernisse eines Illustrators abgestimmt. Dabei tut sich „Procreate“, das seit 2011 am Markt ist, durch einfühlsam-realistische Zeichentechniken hervor.

Ein anderes Beispiel aus dem Bereich der Illustration ist das ehemalige „Manga Studio“, das nun Clip Studio Paint heißt und auf die Erfordernisse des Comiczeichnens und Illustrierens ausgelegt ist. Auch diese pixelorientierte Software läuft auf dem iPad. Als Spezialitäten für das Comiczeichnen hält sie flexible Sprechblasen und Halbtonraster bereit, wie sie oft in Mangas verwendet werden. „Clip Studio Paint“ bietet aber auch zahlreiche ausgefeilte Zeichenfunktionen und hat damit jenseits von Photoshop seine Nische gefunden.

Tools als Browsererweiterungen
Oben: Inkscape und weitere Tools als Browser-Erweiterung

Vektorgrafik mit „Inkscape“ und Bildbearbeitung mit „Gimp“

Per Mausklick lassen sich z.B. in der vektororientierten Browsererweiterung Inkscape Editor Bilder aus dem Web direkt öffnen. Dort kann man im Rahmen einer Grafik-Suite von „OffiDocs“ – eine Anmeldung vorausgesetzt – auch Pixelzeichnungen (mit dem sogenannten „Image Editor“) und Fotos (mit dem „Photo Editor“) bearbeiten und speichern. Dazu stehen grundlegende Funktionen bereit, die im Browser laufen. Ebenso kann die bekannte Open-Source-Bildbearbeitung „Gimp“, die eigentlich eine Desktopanwendung ist, als Browsererweiterung unter Chrome genutzt werden. „Gimp“ und Scribus können zudem nicht als Erweiterung sondern als Anwendung im Browser über die OffiDocs-Plattform genutzt werden.

Oben: Per Rechtsklick auf ein Bild auf einer Webseite…
…wird es in „Inkscape“ geöffnet.

Virtuelles Illustrieren am Tablet

Speziell für das größere 12,9”-iPad-Pro-Modell mit Stylus gibt es einige Apps für das Illustrieren, Zeichnen und Malen. Die größere Zeichenfläche und der feiner auflösende „Apple Pencil 2“ bieten Illustratoren die geeignete Hardware. Die Software verfügt über fein abgestimmte Drucksensitivität und realistische Maleigenschaften. So lässt sich die Breite und Art der Striche über Druck und Winkelung des Stiftes steuern, virtuelle Wasserfarben bleiben nass und verlaufen ineinander, Ölfarben lassen sich ebenso ineinander vermalen. Für die mobile Arbeit gibt es sowohl kleinere Apps mit begrenztem Funktionsumfang als auch größere mit umfassenden Funktionen.

Adobes Bildbearbeitungs-Apps

Adobe selbst hat die Funktionalitäten seiner umfassenden Anwendung „Photoshop“ für den mobilen Bereich bisher auf mehrere Apps aufgeteilt. Dazu gehören

  • „Photoshop Express“ als Fotoeditor für die grundlegende Bildbearbeitung
  • „Adobe Photoshop Fix“ für die schnelle Bildretusche und Bildoptimierung
  • „Adobe Photoshop Mix“ für Fotomontagen und Collagen
  • „Adobe Photoshop Sketch“ für das Skizzieren, Zeichnen und Malen
  • „Adobe Capture“ vektorisiert und erstellt Muster, Materialstrukturen und Pinsel
  • „Adobe Lightroom“ hat sich vom Bildordner zur Fotobearbeitung entwickelt

Zukünftig soll Adobe Fresco als Mal- und Zeichen-App die bisherigen Apps „Illustrator Draw“, „Illustrator Line“ und „Photoshop Sketch“ ersetzen. Adobe reagiert damit auf den Erfolg von „Procreate“ auf dem iPad.

Apps und Erweiterungen für alle – Mobil und Online

Inzwischen gibt es für alle Designbereiche verschiedenste Apps. Profiwerkzeuge sind meist kostenpflichtig, viele semiprofessionelle Anwendungen sind kostenlos. Meist gibt es aber auch von Profi-Apps kostenlose Testversionen bzw. kostenlose im Funktionsumfang reduzierte Apps. Das sind Apps und Erweiterungen für die Bereiche

  1. Bildbearbeitung
  2. Vektororientierte Illustration
  3. Vektorisierung und Konvertierung
  4. Seitengestaltung und Layout
  5. Schrift und Typografie
  6. Farbe und Farbwirkung

1. Bildtools und Bildbearbeitung

  • Affinity Photo als kostenpflichtiger Bildbearbeitungs-Platzhirsch neben Photoshop bietet auch auf dem iPad unter iOS einen konkurrenzfähigen Leistungsumfang. Unterstützt werden neben allen Standard-Bilddateiformaten auch PSD, SVG, EPS, EXR, RAW und HDR und PDF. Ebenendateien lassen sich zwischen Photoshop und Affinity Photo tauschen und weiterbearbeiten. Ein großer Vorteil gerade der iPad-Version: Sie leistet so viel wie ein Desktop-Programm, verursacht aber nur die Kosten einer App. Affinity Photo ist auch für die Desktopsysteme Windows und MacOS verfügbar.
  • Pixelmator bringt einen großen Funktionsumfang nicht nur auf Apple-Desktops sondern auch auf iPad und iPhone. Dabei hat die App für ein Smartphone erstaunlich viele Profi-Funktionen parat, die sich zwischen Bildbearbeitung, Illustration und Layout bewegen. Wer unterwegs viel arbeiten will, hat hier zahlreiche Möglichkeiten. Pixelmator ist an iOS und Apples Grafik-Engine so gut angepasst, dass auch riesige Bilder bearbeitet werden können.
  • Adobe Photoshop hat erst durch die „Affinity-Suite“ Konkurrenz bekommen und musste mit ansehen, dass vor allem für mobiles Malen und Gestalten am iPad Apps wie „Procreate“ Nischen jenseits der ganz großen Software-Pakete besetzten. 2019 soll Photoshop mit dem vollen Funktionsumfang der Creative-Cloud-Desktop-Version für das iPad erscheinen. Man darf gespannt sein, wie sich die Preisgestaltung entwickeln wird.
  • Paper ist in eine der Pionier-Apps für mobiles, digitales Zeichnen und Malen, die bereits 2012 auf den Markt kam. Mit der erweiterten Pro-Version sind auch Collagen möglich.
  • Die umfangreiche App Autodesk Sketchbook für iOS ist kostenlos und unterstützt den „Apple Pencil 2“. Gedacht ist die App zum schnellen Skizzieren, wofür sie zahlreiche Stifte und Pinsel bereithält.
  • Pixlr x ist eine bewährte Bildbearbeitung mit eingeschränktem Funktionsumfang, die im Browser auf allen Plattformen läuft oder als App unter iOS und Android. Als Besonderheit ist sie mit Dropbox verknüpfbar und kann so direkt in Dropbox Bilder bearbeiten. „Pixlr x“ ist jedoch keine Profisoftware.
  • Der Polarr Photoeditor ist als Nicht-Profi-Anwendung über das Web oder als App unter iOS und Android und unter ChromeOS auf Chromebooks bzw. als Chrome-Browsererweiterung nutzbar. Entweder kostenlos oder in einer erweiterten Bezahlversion.
  • Imagus als Browser-Erweiterung für Chrome, Firefox, Safari und Opera stellt Bildmaterial auf Webseiten bei Mouseover vergrößert dar. Möchte man ein Bild schnell genauer betrachten, ohne das Bild noch einmal extra in einem neuen Tab zu öffnen, ist das der schnellste Weg.

2. Vektororientierte Illustrations-Apps

Adobe Illustrator Draw ist eine zunächst kostenlose vektororientierte App, deren kompletten Funktionsumfang man aber nur als Creative-Cloud-Mitglied freischalten kann – und diese Mitgliedschaft ist kostenpflichtig.

  • Das Zusammenspiel von Mobil-Apps und Desktop-Programmen macht vor allem über die Creative-Cloud-Bibliotheken Sinn. Dieser intelligente Cloud-Dateiaustausch-Dienst ist aber ebenfalls Teil des kostenpflichtigen Abonnements.
  • Adobe-Illustrator-Draw-Zeichnungen kann man an Adobe Capture weitergeben, das vektorisiert und Muster, Pinsel und Materialstrukturen aus dem generiert, was man z.B. unterwegs vor die Kameralinse bekommt. „Capture“ als iOS- oder Android-App ist kompatibel mit „Photoshop“, „Photoshop Sketch“, „Illustrator“, „InDesign“ oder „Dimension“.
  • Gravit Designer ist eine Vektorgrafik-Anwendung, die sowohl als Desktop-Programm als auch als Chrome-Browser-Erweiterung angeboten wird. In eingeschränktem Funktionsumfang und mit 500 MB Cloudspeicher ist sie kostenlos, die Pro-Version ist kostenpflichtig. Der PDF-Export der Kostenlosversion ist aber auf maximal 150 DPI begrenzt und damit für Drucksachen nicht tauglich.
  • Vectr ist eine puristische Online-Anwendung oder Chrome-Erweiterung für einfache Vektorgrafiken, die direkt heruntergeladen werden. Die Anwendung kommt ohne Schnickschnack und mit wenig Funktionalitäten daher.
Oben: Die übersichtliche Oberfläche von „Vectr“.

3. Vektorisierung und Konvertierung

Für umfangreiche Programme wie „Adobe Illustrator“ ist die Vektorisierung importierter Fotos oder Zeichnungen eine alltägliche Aufgabe. Ebenso können Programme wie „Photoshop“ oder „Adobe Illustrator“ zahlreiche Grafikformate öffnen und anders abspeichern. Wer solch ein Programm nicht besitzt, kann das aber auch online oder mit kleineren Tools tun.

  • Konvertierungsmöglichkeiten für fast jedes Datenformat bietet die Webseite Convertio. Hier können Bitmaps nicht nur in Vektoren umgewandelt sondern viele Ausgangsformate in alle gängigen Endformate umgewandelt werden.
  • Online können Pixel-Dateien auch nach Vectorization oder zu Vectormagic hochgeladen werden und in Vektoren umgewandelt werden.

4. Seitengestaltung und Layout

  • Affinity Designer ist neben „Affinity Photo“ und „Affinity Publisher“ (den es nur für den Desktop gibt) das Vektor-Tool in der Graphic-Suite und wartet mit großen Zahlen auf: Zoomstufen bis 1 Millionen Prozent, 8.000 Schritte für das Rückgängigmachen von Aktionen oder eine unbegrenzte Anzahl von Seiten, genannt „ArtBoards“. Als Konkurrent zu Adobes „Illustrator“ hatte der „Designer“ über Jahre hinweg viele Funktionen hinzuzufügen, nun ist er am Ziel und insbesondere für die iPad-Hard- und Software optimiert.
  • Adobe Comp ist eine App, mit der erste Layouts skizziert werden können. skizziert man beispielsweise mit Finger oder Stift am Smartphone geometrische Figuren wie Dreieck oder Kreis werden diese von Adobe Comp durch perfekte erzeugte Formen ersetzt. Auch andere Elemente wie Bilderrahmen oder Blind-Texte werden durch Fingerbewegungen schnell erzeugt. Die anlayoutete Datei kann danach am Desktop in „InDesign“, „Adobe Illustrator“ oder „Photoshop“ geöffnet und weiterbearbeitet werden. „Adobe Comp“ ist für Android und IOS verfügbar.
  • Canva ist ein kostenpflichtiger Online-Dienst, mit dem man auch Drucksachen gestalten kann. Gedacht ist der Service nicht unbedingt für Profis sondern für Laien, die in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung standardisierte Drucksachen erstellen wollen. Alles – Gestaltung, Bestellung und Bezahlung – vollzieht sich im Browser.
  • Desygner ist ähnlich wie „Canva“ eine Gestaltungsapplikation im Web. Zusätzlich gibt es Apps für iOS und Android. Auch hier geht es ähnlich wie bei „Canva“ um Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit und weniger um einen professionellen Funktionsumfang.

5. Schrift und Typografie

  • Welche Online-Schrift? Die Browsererweiterung Fontface Ninja zeigt an, welche Schrift die jeweilige Webseite nutzt. Dort kann man zudem Beispieltexte in der Schriftart eintippen und Bezugsquellen der gewünschten Schrift finden. Print-Designer, die eine Schrift, die sie online zufällig gesehen haben, für ihr Projekt wollen, sind so immer im Bilde. Browser: Chrome, Firefox und Safari.
  • Schriftübersicht: Auf der Webseite wordmark.it tippt man einen Begriff ein. Der wird, nachdem man „Enter“ gedrückt hat, in allen auf dem Rechner installieren Schriften dargestellt. So hat man schnell eine umfassende Übersicht, welche Schrift für ein Projekt geeignet sein könnte, zum Beispiel als Inspiration für eine Logoentwicklung.
  • Fontfragen: Auf der Webseite WhatTheFont lädt man ein Bild oder einen Scan mit einer Schrift hoch und die Webseite ermittelt, um welche Schrift es sich handeln könnte. Fontspring verfügt über dieselbe Funktionalität.
Oben: Schrift-Austesten auf der FontShop-Seite.
  • Type-Direction: FontShop bietet eine riesige Schriftauswahl. Im FontShop Tryout kann man Schriften auswählen und online Probeworte tippen, um zu sehen, welche Schrift für einen Auftrag geeignet ist. Danach kann man die Schrift online kaufen.
  • Typografie-Spielwiese: Die Webseite fontstruct.com bietet die Möglichkeit, online eigene Schriften zu entwerfen. Darüber hinaus lassen sich hier auch Schriften kostenlos downloaden.
  • Project Naptha hat weniger mit Typografie als mit OCR zu tun. Die Chrome-Erweiterung liest Text in Fotos, der also nicht mit Copy und Paste kopierbar ist, weil er Bestandteil des Pixelbildes ist. Möglich ist auch eine Übersetzung. Wer die Aufgabe hat, Text aus Bildern zu extrahieren kann diese interessante Browsererweiterung nutzen.
Oben: Schriftübersicht in „Wordmark“.

6. Tools für Farbe und Farbwirkung

  • ColorZilla misst Farbwerte auf Webseiten. Wer für einen Kunden ein Faltblatt gestalten soll und die Hausfarbe nicht kennt, kann einen Screenshot der bisherigen Kundenwebseite in seine Bildbearbeitung laden und dort nachmessen oder schneller online mit der Browser-Erweiterung „ColorZilla“ für Chrome und Firefox übernehmen.
  • Eye Dropper als Chrome-Erweiterung ist eine Alternative zu „ColorZilla“.
  • Duotone ist eine Webanwendung, die Photos in zwei Duotone-Farben darstellt. Dasselbe auf einem anderen Wege können Bildbearbeitungen wie Photoshop auch. Aber wenn man online ist und keine Bildbearbeitung zur Hand hat, lädt man einfach ein Bild hoch, das sofort in einer vorgegebenen Farbkombination dargestellt wird. Die zwei Farben kann man per Klick auf die Farbkreise über einen Colorpicker ändern oder die vorgegebenen Farbpaare nutzen.
Oben: Vier zweifarbige Farbvarianten im Tool „Duotone“.

Fazit: Klein und flexibel schlägt groß und behäbig

Seit Computer zum Massenphänomen geworden sind, sind die Betriebssysteme und ihre Anwendungen immer größer und komplexer geworden. Mit dem Aufkommen des wirklich mobilen Internet ab 2007, als das iPhone eingeführt wurde, hat sich alles verändert. Immer schnellere Datenverbindungen haben zu mobilen flexibleren Arbeitsmodellen geführt. Zwar werden Printprojekte letztlich meist immer noch am Desktopcomputer mit großem Bildschirm gestaltet. Aber zahlreiche Vorarbeiten, vor allem Bilderstellung und Bildbearbeitung sind mobiler geworden. Am Tablet oder selbst einem größeren Smartphone (=Phablet) kann man beispielsweise wertvolle Reisezeit für Vorarbeiten nutzen. Das reicht von der Skizze bis zur Endbearbeitung einer Illustration oder der Retusche eines Bildes – hochauflösende Bildschirme, ein fein justierter Stylus und intelligente Software machen es möglich. Die zwei konkurrierenden Konzepte sind einmal

  • Apps auf Tablets, die auch offline funktionieren können, und zum anderen
  • Browsererweiterungen oder Webanwendungen, die im Browser selbst laufen, für den Online-Betrieb.
Ralf Wasselowski
Unser Gastautor: Ralf Wasselowski. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen und ist ein Kenner der Design-, Grafik- und Werbebranche. ©Ralf Wasselowski
20
August
2019
viaprinto Features

Die Formate sind frei!

Bei viaprinto sind die Freien Formate eingezogen. Das bedeutet im Klartext: Sie legen fest, welche Höhe und Breite Ihr Druckerzeugnis haben soll – und wir setzen es um.
Genießen Sie die gestalterische Freiheit, die Ihnen die Erstellung eines Freien Formates für Flyer, Schilder, Planen und Stoffbanner bietet.

Wie stellt man das Freie Format ein?

Während der Konfiguration Ihres Produktes kommen Sie an den Punkt „Format“. Dort finden Sie eine Auswahl an festen Formaten und direkt darunter ein doppeltes Eingabefeld – eine Eingabe ist möglich für die Höhe und eine für die Breite. Praktisch: das nebenstehende Icon verändert die Größe entsprechend Ihrer Eingaben. So sehen Sie direkt, wie die Verhältnisse in Ihrem Druckerzeugnis liegen.
Direkt neben den Eingabefeldern sehen Sie auch die Größen, die aufgrund produktionstechnischer Gegebenheiten mindestens oder maximal eingegeben werden können.

Sobald das Wunschformat ausgewählt ist können Sie dann Ihre Druckdatei hochladen und wie gewohnt die Online-Vorschau genießen.

NEU: Feature-Seite

Passend zum Feature finden Sie auf viaprinto ebenfalls eine Feature-Seite, die sich allein dem Thema widmet und alles Weitere detailliert erklärt. Besuchen Sie uns, um mehr zu erfahren und die Freien Formate selbst auszuprobieren.

12
August
2019
Marketing

Wie funktioniert Social Media Marketing?

Nachdem wir Ihnen im letzten Monat die wichtigsten Social Media Plattformen vorgestellt haben, wollen wir in dieser Woche näher ins Detail gehen: was können die Plattformen? Welche Formate bieten sich an? Welche Umgangsformen? Welche Kommunikation generell?

Organisch vs. bezahlt

Social Media leben von der Community. Von den Menschen, die sich aus diversen Gründen virtuell vernetzen möchten.
Diesen Vernetzungs-Grundgedanken kann man sich auch als Unternehmen sehr gut zunutze machen – besonders im B2C-Sektor. Die emotionale Ansprache und das Binden des Kunden an das Unternehmen oder auch ein bestimmtes Produkt ist leicht möglich.
Wichtig dabei: auch als Unternehmen immer so agieren, dass sich die Nutzer damit identifizieren können. Mit steifen Produktinformationen wird keine weitere Interaktion angeregt. Der Dienstleistung oder dem Produkt angepasste Postings, die frisch und innovativ sind, regen zu Kommunikation und Interaktion an. Und so auch zu einer gegebenenfalls organischen Weiterverbreitung.

Neben den organischen Faktoren ist das explizite Schalten von Werbeanzeigen auf Social Media Plattformen nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht. Denn: das sind die Hauptfinanzierungsquellen der Portale, haben doch ihre Mitglieder meist die Möglichkeit sich kostenlos zu registrieren.
Werbeanzeigen sollten immer auf Social Media optimiert werden. Bedeutet mit anderen Worten: ist eine Anzeige beispielsweise in einem Printmagazin erfolgreich gewesen, heißt das nicht automatisch auch, dass sie in den Social Media erfolgreich sein wird. Betrachten Sie Ihre Kommunikation nochmals kritisch und hinterfragen Sie, wie die Anzeige wirkt. Zudem haben Sie online die Möglichkeit die Zielgruppe sehr spezifisch zu definieren, um Ihre Kundenansprache so passgenau wie möglich zu gestalten.  
Bei der Anzeigengestaltung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten – je nach Plattform, Nutzung und Zielsetzung. Instagram ist beispielweise eine Plattform, die ausschließlich über Bilder und Videos getragen wird. Wer hier auf viel Text setzt, geht unter. Besser sind dann Messages, die sich bildlich transportieren lassen. Bei Facebook ist es stark abhängig von der Zielsetzung der Anzeige: mal ist etwas mehr Text von Vorteil, mal eher ein Video oder ein Bild, das fast für sich alleine stehen kann.

Ziele im Social Media Marketing

Die Ziele des Social Media Marketing sind vielfältig und abhängig von den individuellen Zielen eines jeden Unternehmens, sowie von seiner Ausrichtung, seinen Produkten und Dienstleistungen. Hier sei eine Auswahl genannt, die die häufigsten Gründe für den Aufbau einer Social Media Präsenz und die Ziele eines geplanten Social Media Marketings:

Reichweitensteigerung:
Die Reichweite eines Beitrags (oder einer Werbeanzeige) beschreibt, wie viele Personen ihn bereits gesehen haben. In den Social Media bedeutet das, bei wie vielen Menschen er im Newsfeed aufgetaucht ist, der die aktuellen Beiträge von Freunden und gefolgten Unternehmen anzeigt.

Deutlich von der Reichweite zu unterscheiden sind die Impressionen, die anzeigen, wie häufig der Beitrag oder die Anzeige insgesamt gesehen wurde – sie liegt meist deutlich höher als die Reichweite und steigert sich mit wiederholtem Ausspielen des Beitrags in ein- und demselben Newsfeed.

Sprich: ein potentieller Kunde sieht eine Werbeanzeige zum ersten Mal in seinem Newsfeed – Reichweite steigt um 1, Impressionen steigen um 1; Kunde sieht dieselbe Werbeanzeige erneut in seinem Newsfeed – Reichweite bliebt gleich, Impressionen steigen um 1.

Reichweitensteigerung lohnt sich vor allem, um die Bekanntheit des eigenen Produkts oder der eigenen Dienstleistung zu steigern.

Steigerung der Markenbekanntheit:
Die Steigerung der Markenbekanntheit bezieht sich nicht mehr nur auf einen Beitrag oder eine Werbeanzeige, sondern auf die Marke oder das Unternehmen selbst. Meist benötigt man eine ganze Kampagne mit mehreren Einzelbeiträgen oder – anzeigen, um eine signifikante Steigerung der Markenbekanntheit zu erreichen.

Eine zu messende Größe bei der Steigerung der Markenbekanntheit ist die sogenannte Steigerung der Werbeerinnerung, die sich dann auf eine einzelne Anzeige bezieht. Dabei wird – bei Facebook beispielsweise – geschätzt, wie viele Personen sich an die Anzeige erinnern würden, wenn man sie innerhalb von 2 Tagen danach fragen würde.

Neukundengewinnung:
Das gezielte Ansprechen neuer Kunden, die noch keine Bestellungen vorgenommen oder die Dienstleistungen Ihres Unternehmens noch nicht in Anspruch genommen haben, ist ein häufig genanntes Ziel und geht quasi Hand in Hand mit der Steigerung der Bekanntheit einher. Nur, wer Ihr Unternehmen kennt, kommt überhaupt auf die Idee dort auch etwas zu in Auftrag zu geben.

Kundenbindung:
Besser noch als die Kundenneugewinnung gelingt die Bindung der Bestandskunden über Social Media. Warum? Weil Sie direkt mit Ihren Kunden in einen Dialog eintreten können.
Und das mit jedem einzelnen Post, den Sie veröffentlichen – dazu genügt schon die persönliche Ansprache Ihrer Follower. Ob diese mit „Sie“ oder „Du“ erfolgt, bleibt Ihnen überlassen und kann teilweise vom Medium selbst abhängen. Auf den eher job-orientierten Plattformen wie XING und LinkedIn wird in der Regel gesiezt, Instagram, Twitter und Facebook sind eher lockerer in der generellen Ansprache und bleiben beim du.

Employer Branding / Mitarbeitergewinnung:
Suchen Sie neue Mitarbeiter? Oder wollen Sie sich generell als Arbeitgeber präsentieren? Ihre Vorteile und Benefits in den Vordergrund stellen? Auch dann sind Sie in den Social Media goldrichtig. Hier haben Sie die Möglichkeit nicht nur selbst über Ihre Vorteile zu reden, sondern auch Ihre Mitarbeiter zu Wort kommen zu lassen.
Gestalten Sie beispielsweise eine Blog- oder Bilderreihe über Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen Ihres Unternehmens und zeigen sie online.

So bekommt Ihr Unternehmen ein Gesicht, eine Persönlichkeit und vor allem eine individuelle Geschichte. Ein Bewerber oder auch ein Kunde oder Geschäftspartner hat das Gefühl hinter die Kulissen blicken zu können und fühlt sich bereits viel verbundener mit Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Ihrem Unternehmen. Die Unternehmenswerte nehmen Gestalt an und sind keine leeren Phrasen mehr.
So erschaffen Sie eine Arbeitgebermarke mit Gehalt und Gefühl.  

Laut einer Umfrageauswertung des Statistik-Portals Statista sind dies aber nicht die einzigen Gründe, aus denen Unternehmen Social Media nutzen. Besonders interessante Gründe sind unter anderem:

  • Besserer Zugang zur Zielgruppe
  • Reagieren auf Probleme und Unzufriedenheit der Kunden
  • Verbesserung des Images
  • Besserer Zugang zu Geschäftskontakten
  • Verkürzung der Time-to-Market-Zeitspanne

Wie also werben?

Zunächst müssen Sie sich darüber bewusst werden, was Sie erreichen wollen. Wollen Sie eine Reichweitensteigerung, damit Ihre Marke bekannter wird?
Oder wollen Sie direkt in den Verkauf einsteigen mit einer verkaufenden Anzeige? Suchen Sie Bewerber für eine offene Stelle in Ihrem Unternehmen? Oder wollen Sie das Image Ihres Unternehmens verbessern? Fragen über Fragen, die beantwortet werden müssen, bevor Sie Ihre Anzeige freischalten.

Letztlich lässt sich der Prozess einer Anzeigenschaltung folgendermaßen zusammenfassen:

  1. Zielsetzung Ihrer Werbeanzeige
  2. Gestaltung Ihrer Werbeanzeige
  3. Online-Stellen Ihrer Werbeanzeige
  4. Beobachten Ihrer Werbeanzeige (bspw. Kommentare moderieren, Zwischenergebnisse im Auge behalten, ggf. Anpassungen machen)
  5. Analyse der Ergebnisse nach Beendigung der Anzeige

Mit den Ergebnissen können Sie sich dann überlegen, wie Sie künftige Anzeigen besser gestalten. Ob Sie die Zielgruppen unter Umständen anpassen oder eine andere Zielsetzung wählen.

Fazit

Social Media Marketing eignet sich hervorragend für ein Unternehmen, um die unterschiedlichsten Ziele zu erreichen. Definitiv aber bauen schaffen die sozialen Medien die Möglichkeit eine Brücke zwischen Konsumenten und Unternehmen zu bauen, die beide Seiten für eine zielgerichtete Kommunikation nutzen können und sollten.

29
Juli
2019
Klimaschutzwochen

5 interessante Fakten zum Thema: Klima

Im Rahmen unserer Klimaschutzwochen im Juli haben wir fünf interessante Fakten zum Thema Klima zusammengetragen, die nicht Jedem bekannt sind. Ursprünglich als Facebook-Content gepostet, möchten wir Ihnen die Fakten jedoch nicht vorenthalten:

Allein auf weiter Flur steht der „Old Tjikko“ – der wohl älteste bekannte Baum der Welt. Eine Fichte mit beeindruckend altem Wurzelwerk, entdeckt 2004 von Leif Kullmann, Professor an der Umeå Universität.

Mithilfe der Kohlenstoffdatierung wurde das erstaunliche Alter festgestellt. Auch wenn es kritische Stimmen gab, ist seine wissenschaftliche Entdeckung durch die Fachwelt gegangen.
Im Jahr 2012 fanden zwei Wissenschaftler heraus: die Gefäßwände erzeugen Ultraschallwellen, wenn die Pflanze nicht ausreichend mit Wasser versorgt ist.

Die Kapillarkräfte, die das Wasser entlang der Gefäße nach oben saugt, versuchen dies auch zu tun, wenn gar keines mehr vorhanden ist. Dadurch entsteht eine kleine Vakuumblase, die sich aber bald wieder mit Wasserdampf und gelöstem Wasser füllt. Bis es soweit ist, schwingen die Gefäßwände allerdings und erzeugen die mit einem empfindlichen Mikrofon wahrnehmbaren Geräusche.
Aller Landlebender, versteht sich.
Klimatisch ist die Region gleichzeitig herausfordernd und unfassbar fördernd – durch die Stabilität ist eine bessere Spezialisierung und Ressourcennutzung möglich. 

Und Ressourcen gibt es genug, denn: auch die Artenvielfalt der Pflanzen ist beeindruckend. Während man in heimischen Gefilden oftmals ganze Wälder einer einzigen Baumart findet, stehen im tropischen Regenwald selten zwei gleiche Bäume nebeneinander.
Knappe 4 Milliarden Hektar der weltweiten Landfläche werden von Wald besiedelt, das entspricht ungefähr 30,6 %.
Überdurchschnittlich bestellt ist es um Deutschland: hier sind es 32,7 % bei einer Fläche von 114.190 km².
Weitere europäische Länder aber schaffen noch mehr: Finnland ist Spitzenreiter mit einem prozentualen Waldanteil von 73,1 % (222.180 km²). Schweden erreicht immerhin noch 68,9 % (280.730 km²), Slowenien noch glatte 62 % (12.480 km²).
Bäume betreiben Photosynthese. Das bedeutet: sie wandeln Kohlendioxid in Verbindung mit Wasser und Licht um zu Sauerstoff und Glucose.
Die Glucose benötigt der Baum für den Aufbau neuer Eiweiße oder Fette, den Sauerstoff gibt er an die Umwelt ab. Für den Menschen gehen damit gleich zwei Vorteile einher: Kohlendioxid wird aus der Luft herausgefiltert, Sauerstoff allerdings abgegeben. 
Wie viel das genau ist, hängt ganz von der Jahreszeit, der Baumart, der Größe, des Alters und vielen weiteren kleinen Faktoren ab.

Noch bis übermorgen können Sie unsere Klimaschutzwochen nutzen!