22
Dezember
2015
Plakate und ihre Botschaft

Der Ruf nach Aufmerksamkeit

Beim Erstellen von Plakaten kann einiges schief gehen. Wenn man nicht das Große und Ganze im Blick hat. Wie Ihre Botschaft am besten rüberkommt, erklärt Tonic Chefradakteur Fabian Stark im Interview.

viaprinto: Ihr von Tonic habt den Plakatjournalismus erfunden. Dabei konkurriert Eure Botschaft mit vielen weiteren Eindrücken in der Öffentlichkeit. Wie viel Zeit habt Ihr mit dem Plakat, um auf den Betrachter wirken zu können?

Fabian Stark: Nur einen Augenblick – in der Regel geht er dran vorbei. Das allerdings vielleicht öfter, und wenn das Plakat gut ist, bleibt er irgendwann doch stehen.

viaprinto: Wie muss die Kernbotschaft beschaffen sein?

Fabian Stark: Tolle Botschaften sind für mich nicht nur Statements, sondern provozieren auch Fragen. Und verwirren, überraschen den Betrachter dabei. Also lieber „Kaviar, Kapital, Kartoffelsalat“ als „Armut und Reichtum kritisch hinterfragt“.

viaprinto: Was sind Elemente, die wirken?

Fabian Stark: Der Mensch neigt dazu, zu viel auf ein Plakat zu packen. Alles Verzichtbare sollte daher raus und ein Element zentral sein.

Das Projekt von Tonic stellen wir Ihnen im Blogartikel „Dem Journalismus eine Chance geben: viaprinto unterstützt Tonic“ im Detail vor. Zu den Plakaten von viaprinto geht es hier.

15
Dezember
2015
Immer auf dem Laufenden bleiben:

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Regelmäßig informieren wir über Produkt-Neuheiten, die wir in unser Portfolio auf www.viaprinto.de aufgenommen haben. Oder wir berichten von Veranstaltungen. Und wir geben regelmäßig Tipps & Tricks rund um das Drucken und Gestalten.

Dazu zählen zum Beispiel Tutorials, wie am besten ein Flyer für den Druck zu gestalten ist. Wir geben auch Einblicke in das Druckerhandwerk, damit Sie als Kunde wissen, wovon wir eigentlich reden, wenn wir beispielsweise von „Blitzern“ und „unbunt“ berichten.

Sonderaktionen wie Rabatte oder Verlosungen, bei denen Schnelligkeit gefragt ist, sind auch immer mal wieder dazwischen. Ein prall gefüllter Newsletter also, mit dem Sie immer auf dem aktuellsten Stand sind. Es lohnt sich in den Posteingang zu schauen.

Wenn Sie Interesse gewonnen haben und immer die neuesten Tutorials und Praxisberichte frei Haus haben möchten, dann melden Sie sich einfach für unseren Newsletter bei der Registrierung auf www.viaprinto.de an. Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.
Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung.

10
Dezember
2015
Die Stufen des Drucks.

Die Hauptdruckverfahren. Eine Einführung.

Wie kommt die Farbe auf das Druckmedium, beispielsweise Papier? Die Antwort darauf liefern die unterschiedlichen Druckverfahren. Man unterscheidet dabei zwischen vier hauptsächlichen Verfahren, die sich in ihrem Verhältnis von Druckträger zur Druckform unterscheiden. Charlotte Erdmann gibt in unserer Wissensreihe „Die Stufen des Drucks“ eine kurze Einführung…

Eine Broschüre soll gedruckt werden. Doch worauf? Und in welcher Auflage? Welche Effekte soll es geben? Und wie gut muss die Druckqualität am Ende sein? Das sind neben den Kosten für die Druckform die entscheidenden Größen, wenn es um die Auswahl des richtigen Druckverfahrens geht. Denn ob Katalog, Verpackung, Karte oder ein besonderer Bedruckstoff wie Stoff oder Glas – es sind viele Kriterien entscheidend dafür, wie die Farbe auf das Endresultat kommt.

Die DIN 16500 ist in Deutschland zuständig für die Drucktechnik und kategorisiert vier klassische Druckverfahren, die sich je nach Druckträger bzw. Druckform unterscheiden:

Hochdruck (Buchdruck, Flexodruck)

Der Hochdruck trägt häufig auch den Namen Buchdruck. Mit diesem Druckverfahren fing alles an, als Gutenberg seine Bleilettern mit Farbe bewalzte und diese dann durch Druck auf das Papier brachte. Auch heute arbeitet der Hochdruck mit druckenden Stellen, die erhöht auf der Druckform angebracht sind. Soll die Auflage des Hochdrucks größer sein, bedient man sich des Flexodrucks. Die flexiblen Druckplatten, die auf Druckzylindern befestigt werden, gaben dem Verfahren seinen Namen. Verpackungen aus Kunststoff, Papier und Karton lassen sich so in höheren Stückzahlen umsetzen.

Tiefdruck (Rakeltiefdruck, Rotationsdruck, Bogentiefdruck)

In umgekehrter Art arbeitet der Tiefdruck. Hierbei befinden sich die druckenden Stellen der Druckform tiefer als die nichtdruckenden. Die Vertiefungen, auch Näpfchen genannt, werden mit Farbe gefüllt, die überschüssige Farbe mit einer Rakel abgezogen. Wie beim Hochdruck wird dann durch Pressen der Druckform auf den Bedruckstoff die Farbe übertragen. Insbesondere wenn die Druckform geätzt wurde, muss das Papier zum Drucken nass sein. Andernfalls muss ein besonders saugfähiges Papier genutzt werden. In beiden Fällen wird das Druckbild des Tiefdrucks leicht fransig. Tiefdruck kommt insbesondere beim Rotationsdruck zum Einsatz, hat aber inzwischen aufgrund der Zunahme des Rollenoffset an Marktanteilen eingebüßt.

Flachdruck (Offsetdruck, Steindruck, Lichtdruck/Lithographie, Photochromdruck)

Das inzwischen am häufigsten genutzte Druckverfahren ist mit großem Abstand der Flachdruck. Druckende und nicht druckende Stellen liegen dabei (annähernd) auf einer Ebene. Erfunden als Lithographie auf Steinen, basiert das Verfahren bis heute auf dem Prinzip von wasser- und fettabstoßenden Stellen. Die druckenden Stellen ziehen die fetthaltige Farbe an, während die nichtdruckenden Stellen mit einem Wasserfilm versehen die Farbe abstoßen. Gedruckt wird auf Bogen- und Rollenoffsetmaschinen, die mit vielen verschiedenen Papiersorten arbeiten können. Höchste Auflagen von Zeitungen, Büchern und anderen Drucksachen lassen sich so schnell und in hoher Druckqualität realisieren.

Durchdruck (Siebdruck)

Anders als bei den drei bisher genannten Druckverfahren wird beim Durchdruck die Farbe durch eine Schablone hindurch gedrückt. Im Siebdruck arbeitet man mit einem durchlässigen oder undurchlässigen Kunststoffgewebe. Nahezu alle Bedruckstoffe, von Stoff über Stein bis Glas, können so bedruckt werden. Der Farbauftrag ist bei diesem Druckverfahren brillant und langlebig. Da er aber aufwändiger ist, werden damit nur kleine bis mittlere Auflagen erstellt. Meist nutzt man den Durchdruck bei Druckobjekten, die sich auf eine andere Art und Weise nicht bedrucken lassen.

Weitere Druckverfahren

Neben den genannten Druckverfahren kommen aber noch weitere zum Einsatz, die entweder gar keine Druckformen benötigen oder sehr speziell sind. Dazu zählen der Digitaldruck und der Tampondruck:

Tampondruck

Das auch „indirekter Tiefdruck“ genannte Verfahren des Tampondrucks wird vor allem bei Gegenständen wie Tassen, Kugelschreiber, Feuerzeuge etc. genutzt. Dabei wird ein elastischer Tampon aus Silikonkautschuk zur Übertragung der Farbe genutzt. Die Druckform ist vertieft. Das Verfahren ist so flexibel, dass selbst filigrane Gegenstände damit problemlos bedruckt werden können. Tampondruck wird deswegen vor allem für Werbemittel, aber auch im Modellbau genutzt.

NIP-Verfahren (elektronische Druckverfahren ohne Druckform, Non Impact Printing)

Ohne jegliche Druckform kommen die vielen derzeit im Einsatz befindlichen digitalen Druckverfahren aus. Tintenstrahl- oder Laserdrucker übertragen die Farbe direkt auf das Papier, ohne sich eines Zwischenmediums zu bedienen. Auch der hochwertige Farbthermodruck arbeitet so, überträgt aber das Motiv beim Thermotransferdruck über ein Thermotransferpapier und Hitze auf den Bedruckstoff. Der Thermosublimationsdruck hingegen verwendet Sublimation, als den Übergang der Farbe in einen gasförmigen Zustand zur Übertragung der Farbe von der Trägerfolie auf das Papier. Dadurch können feinste Farbabstufungen realisiert werden, beispielsweise bei Fotodrucken. Auch für größere Auflagen wird der Digitaldruck inzwischen genutzt. Hochwertige Druckmaschinen können kleine bis mittlere Auflagen in kürzester Zeit bei sehr hoher Qualität erzielen. Zusätzlich lassen sich die Druckprodukte einfach personalisieren. Digitaldruckmaschinen arbeiten mit Bogen oder von der Rolle, Tinte oder Toner und können eine Vielzahl von Materialien bedrucken. Charlotte Erdmann

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)Lesen Sie in der kommenden Folge unserer Wissensreihe „Die Stufen des Drucks“ Details über den Offsetdruck.

 

 

 

 

 

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Bereits erschienen:
Die Geschichte des Drucks.
Druckprinzipien: von Flächen und Zylindern.

1
Dezember
2015
Aus der Eventbranche

Organisation braucht System – auch im Druck

Mit Druck umgehen, können vor allem die Frauen und Männer, die in der Eventbranche arbeiten. Denn das Arbeiten auf den Punkt, mit den Terminen im Nacken kennen sie. Da müssen Werbematerialen überzeugen.

Flyer, Plakate, Imagebroschüren, Einladungskarten, Visitenkarten, Briefpapiere, Aufkleber, Aufsteller, Fahnen: Die Bedarfe im Event sind vielfältig. Für Marion Rolfes von der EWE-Arena, den Weser-Ems Hallen in Oldenburg, sind Druckunterlagen tägliches Geschäft. Meist werden die Printunterlagen im Haus gestaltet. Sie sind nicht zu umgehen, sagt sie: „Die klassische Printwerbung hat immer noch einen hohen Anteil im Marketing-Mix der Weser-Ems Hallen. Insbesondere die Zielgruppen der hauseigenen Messen erwartet gedruckte Medien zum Beispiel Anzeigen in Tages- und Wochenzeitungen, Flyer, Broschüren und Plakate.“

Marion Rolfes empfiehlt die Services, auf die Sie bei einer Online-Druckerei achten sollten:

  • „Eine gute Kundenberatung sowie Kontrolle von der Technik ist für uns sehr wichtig.“
  • „Ebenso wünschen wir uns Serviceleistungen im Bereich der Abwicklung z.B. Versand an mehrere Verteiler.“
  • „Verpackungen sollten nach bestimmten Einheiten zusammengefasst werden und die Kartons beschriftet.“
  • „Wir erwarten ein qualitativ hochwertiges Druckergebnis zu einem adäquaten Preis.“
  • „Beim Druck kann viel schief gehen. Besonders auf Farbe und Falzung ist zu achten.“
  • „Kurzfristige Angebotsabgabe innerhalb einer Woche und zügige Rückmeldung durch die Kundenberater.“

10 Tipps zu Ihrem Werbematerial:

  • Achten Sie auf die Formatwahl: Sie muss passend zur geplanten Kampagne gewählt werden. (Zum Beispiel DIN A1 und DIN A2 Plakate vermeiden, wenn Sie im Einzelhandel gehängt werden sollen.)
  • Flyer und Plakate gerne kombiniert vertreiben, um mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. (Zum Beispiel im Einzelhandel: Poster im Fenster, Flyer an der Kasse.)
  • Informieren Sie sich vorab über Liefertermine, so können Sie die Auslieferung und Promoteams besser timen. Ein Multi-Versand sorgt dafür, dass Werbemittel direkt an die gewünschte Adresse geliefert werden.
  • Schnelligkeit zählt: Online-Druckerei suchen, wo Erklärungen und Formatvorlagen einfach gestaltet im Shop zu finden sind. Im Idealfall mit vorgefertigten und offenen indd. oder psd. Dateien.
  • Zum Design: Wählen Sie auffällige Farben und setzen Sie auf Fernwirkung bei Großflächen. (Tipps zu Plakaten gibt es auch in unserem Blogartikel: „Ist es nicht plakativ, ist es kein Plakat.“)
  • Außerdem: Der Kartenpreis ist nicht immer relevant.
  • Das Drumherum: Die Komplettausstattung nicht vergessen – inklusive Imagebroschüre und Briefpapier. Denn für die Kundenakquise zählt der eigene perfekte Auftritt.

Layout-Tipps für die Drucksachen:

  • Informationen klar und übersichtlich gestalten.
  • Texte auf den Punkt bringen.
  • Nicht überfrachten.
  • Mit individuellen Bildern arbeiten.
  • Alle Printmaterialien mit dem Corporate Design ausstatten.

 

Wir wünschen viel Erfolg!

26
November
2015
„Die Stufen des Drucks.“

Druckprinzipien: Von Flächen und Zylindern.

Steigen wir nun also richtig ein in das Thema: die Grundlagen und Techniken des Drucks. Nach der Historie machen die Druckprinzipen den Start. Charlotte Erdmann erklärt, was sich dahinter verbirgt.

Beim Drucken wird Farbe auf einen sogenannten Bedruckstoff durch einen Druckträger übertragen. Das ist bei allen Druckverfahren gleichermaßen der Fall. Dennoch kann die Farbübertragung sehr unterschiedlich erfolgen. Drei Druckprinzipien, die sich nach der Art der Kraftübertragung beim Druck unterscheiden, kommen dabei zum Einsatz…

Um Papier, Stoff oder andere Materialien zu bedrucken sind vier Zutaten nötig: ein Druckkörper, also die Druckmaschine, die Druckfarbe, die Druckform und nicht zuletzt der eigentliche Bedruckstoff, auch Druckträger genannt. Erst das Zusammenspiel dieser vier Komponenten macht aus weißem Papier eine lesbare, bunte Broschüre. Um die Farbe aber aus Papier zu bekommen, muss sie dorthin übertragen werden. Zylinder und/oder Flächen werden dazu verwendet, die sich unterschiedlich miteinander kombinieren lassen. Das Ergebnis sind die sogenannten Druckprinzipien, von denen es drei verschiedene gibt: Fläche gegen Fläche, Fläche gegen Zylinder und Zylinder gegen Zylinder.

Fläche gegen Fläche

Wird Farbe von der Druckvorlage auf den Druckträger wie Papier, Textilien oder Papier übertragen, kann dies von Fläche zu Fläche geschehen. Bei diesem Druckprinzip sind beide Seiten (Druckform und Bedruckstoff) flach, wodurch viel Kraft für die Farbübertragung notwendig ist. Dafür ist das Druckbild sehr exakt. Aus diesem Grund wird dieses Druckprinzip insbesondere im künstlerischen Bereich beim Buchdruck und im Steindruck eingesetzt. Aufgrund des Kraftaufwandes lassen sich aber nur kleinere Auflagen in der Größe bis DIN A3 realisieren.

Fläche gegen Zylinder

Mehr Auflage erreicht man, wenn ein Druckzylinder auf einen flachen Druckträger gepresst wird. Denn hierbei muss der Druck nur auf die kleine Kontaktfläche des Zylinders ausgeübt werden, wobei sich der Druck sich aus der Drehbewegung des Druckzylinders ergibt. Größere Formate der Bedruckstoffe und ein wesentlich schnellerer Druck sind das Resultat. „Flach gegen Rund“, wie das Prinzip auch genannt wird, verwendet man heute vor allem im Zeitungsdruck.

Zylinder gegen Zylinder

Noch mehr Druckgeschwindigkeit bekommt man, wenn entweder zwei Zylinder oder ein Bogen und ein Zylinder synchron rotieren und sich dabei auf der einen Seite der Bedruckstoff und auf der anderen die Druckform zur Farbübertragung befindet. So kann die Farbe schnellstmöglich und effizient auf das Papier übertragen werden, denn es ist nur ein sehr geringer Andruck der beiden runden Formen notwendig. Hohe Auflagen im (Bogen- und Rollen-)Offsetdruck, aber auch im Tiefdruck lassen sich so in kurzer Zeit umsetzen. Dieses Druckprinzip wird heutzutage bei den meisten Druckmaschinen eingesetzt.

Direkt oder indirekt

Rund gegen rund ist aber nicht nur effizient, es lässt sich auch direkt oder indirekt nutzen. Wird der Druck direkt von der Druckform auf den Bedruckstoff übertragen, muss dazu allerdings das Druckbild auf der Druckform seitenverkehrt sein. Den direkten Druck setzt man vor allem beim Flexo- und dem Buchdruck ein. Ist zwischen dem Druckträger und dem Bedruckstoff noch ein Zwischenträger angebracht, nennt man dies einen indirekten Druck. Dabei nimmt der zwischen die beiden Zylinder gesetzte zusätzliche Zylinder die Farbe von der Druckplatte auf und überträgt sie dann auf das Papier. Der Offsetdruck und der Tampondruck arbeiten auf diese Weise, bei der das Druckbild seitenrichtig auf den Druckträger aufgebracht werden muss.

Mithilfe dieser Druckprinzipien werden die unterschiedlichen Druckverfahren umgesetzt. Sie werden nach dem Verhältnis kategorisiert, in dem Druckelemente zur Druckform stehen. Welche Druckverfahren es gibt, erfahren Sie in der kommenden Folge „Stufen des Drucks“.

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

 

Bereits erschienen:
Die Geschichte des Drucks.

19
November
2015
Buchtipp: „Reinzeichnung und Druckvorstufe mit InDesign“

Mit Checklisten ist es einfacher

Wir mögen Checklisten. Sie auch? Sauberes Arbeiten fällt damit oft leichter. Mediengestalter Michael Neuhauser gibt mit seinem neuen Werk und der Sammlung an Checklisten Hilfestellung.

Beim Reinzeichnen und in der Vorbereitung für den Druck können viele Fehler entstehen. Auch jene, die auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen sind. Daher ist sauberes Arbeiten und Kontrolle umso wichtiger. Das weiß auch Mediengestalter Michael Neuhauser. Mit seinem Buch „Reinzeichnung und Druckvorstufe mit InDesign“ hat er ein hilfreiches Instrument geschaffen. Für Laien und Fortgeschrittene aus Grafik und Mediengestaltung gleichermaßen.

„Was bedeutet Reinzeichnung? Haben Sie ein Print-Layout in InDesign erstellt, müssen Sie das Dokument anschließend in eine druckfähige und optisch einwandfreie Form bringen. Diesen Arbeitsschritt nennt man Reinzeichnung“, heißt es zum Buch. Eine umfassende Thematik, zu der Fragen nach dem passenden Farbprofil, nach den Fallen bei der Klammerheftung oder der Typografie gehören. Kapitel 1 widmet sich den Grundeinstellungen und Kapitel 2 der Projektvorbereitung. Das umfassendste Kapitel setzt sich mit Schriften, Verknüpfungen, Farbprofilen, Linien, Beschnitt, Überfüllung und die Kontrolle im Preflight auseinander.Reinzeichnung-Druckvorstufe-InDesign-Buch-Innenseiten

Im Folgenden rückt der Autor die Druckprozesse in den Vordergrund: Was gibt es bei Veredelung, Stanzung, Falzung, gebundene Produkte usw. zu beachten? Nähert sich dem Satzspiegel und den Rastern und beschreibt ganz genau, wie ein Dokument vor der Fertigstellung gesäubert werden muss. Kaptiel 6 beschreibt alles Typografische und 7 schließt ab mit dem Druck PDF und welche Einstellungen beim Export zu wählen sind. Am Ende stehen Checklisten bereit, die sich aber auch durch einen Code, der sich im Buch befindet, im Netz herunterladen lassen und somit direkt benutzt werden können.

Die Stärken des Buches liegen – neben den Checklisten – in seinen Step-by-Step-Anleitungen. Übersichtlich und praxisorientiert ist alles erklärt. Bildausschnitte nehmen den Leser an die Hand und lassen ihn im InDesign-Kosmos nicht fragend zurück.

Im Eigenverlag und im Glauben an die Notwendigkeit hat Michael Neuhauser dieses Projekt auf sich genommen. Wir finden, dass es das wert war und bei Bedarf eine echte Bereicherung und Hilfestellung darstellt.

„Reinzeichnung und Druckvorstufe mit InDesign“

Von Michael Neuhauser

Verlag: Michael Neuhauser
Preis: € 34,90
Format: 22 x 15,4 cm
Seiten: 200

ISBN: 978-3000497575
VÖ: Juli 2015

17
November
2015
Platzeinweiser und Ordnungshüter:

Die neuen Register.

Nein, Sie sind nicht in einer Zeitschleife gefangen. Wir haben tatsächlich abermals zu verkünden, dass wir neue Produkte ins Portfolio aufgenommen haben. Nun sind es die Registerblätter. Ist ja logisch – wir bieten ja auch Ringordner an.

Wenn Ordnung das halbe Leben ist, dann ist sie im Berufsleben das Ganze. Und wenn sie dann nicht nur effektiv ist, sondern auch noch gut aussieht, dann kann Ordnung zusätzlich wirken. Jedes Unternehmen hat es selbst in seiner Hand, vorgefertigte Register einzusetzen oder selbst welche zu gestalten.

In Ihrer Firmenfarbe gehalten und mit dem eigenen Logo versehen, fallen die Register nicht nur schneller auf und geben damit Struktur, sondern sie hinterlassen einen positiven Eindruck – verknüpft mit Ihrem Unternehmen.

Warum nicht Checkboxen auf die Registerblätter drucken? So kann eine To-do-Liste für den Inhalt abgehakt werden: gelesen, kontrolliert, freigegeben. Oder Raum für Notizen schaffen? Dann ist alles Wichtige an vorderster Stelle und übergeordnet untergebracht.

Unser Tipp: Trauen Sie sich zu gestalten und lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf. Es kann nur etwas Hilfreicheres herauskommen, als das Standarddesign von käuflichen Registern. Zumal Sie im Design zu den Ordnern Bezug nehmen können, in denen die Register ein neues zu Hause finden.Registerblaetter

Wir bieten die Register passend zu Ordnern für Inhalte in DIN A4 oder in DIN A5 an. Aufgrund der Taben sind die Blätter 15 mm breiter. Die Auswahl an Taben beginnt mit der 5-teiligen Variante und staffelt sich bis zu einer 12-teiligen hoch. Die Lochung kann zu Ordnern mit 2-Ring- oder 4-Ring-Mechanik passen – Sie wählen: www.viaprinto.de/register.

Es gibt die Möglichkeit ein Deckblatt voranzustellen. Für dieses oder für jedes einzelne Registerblatt lässt sich eine Datei hochladen, so dass sie ganz frei gestalten können.

Entscheidend bei diesem Produkt ist die Wahl des Papieres. Sie müssen viel aushalten. Ständig werden sie angefasst, umgeblättert oder finden Wiederverwendung. Ist das bei Ihnen der Fall, dann helfen zudem die inneren Rundungen der Taben, denn die verhindern, dass die Register schnell einreißen.

Sollte das Material beschreibbar bleiben, dann empfehlen wir zum Beispiel das Offsetpapier Premium. Besonders ausdauernd ist dagegen das Synthetikpapier, es leistet Rissen, Wasser und dem Licht Widerstand. Das sind unsere Papiere:

  • 300 g/m² Bilderdruck matt und glanz
  • 280 g/m² + 325 g/m² Chromosulfat
  • 300 g/m² Naturpapier
  • 300 g/m² Offsetpapier Premium
  • 0,5 mm Hart PVC weiß oder transparent
  • 300 g/m² Recyclingpapier
  • 170 g/m² + 230 g/m² Synthetikpapier

Die Papiere lassen sich zudem durch Dispersionslack oder Folienkaschierung veredeln. Fazit: Nicht nur etwas für die Ordnungsliebenden.

12
November
2015
Start einer neuen Wissensreihe

Die Stufen des Drucks. Grundlagen & Techniken.

Herzlich Willkommen zu einer neuen Wissensreihe. Nach „Was ist Color-Management?“, „Alles rund um das PDF“ und „Layout & Satz“ geben wir den Blick hinter die Kulissen einer Druckerei frei. Wie funktioniert das mit dem Drucken? Was sind die Techniken? Welche Weiterverarbeitungen gibt es? Was passiert beim Falzen? Alles Grundlegende um unseren Job. Als Fachautorin konnten wir wieder Charlotte Erdmann für diese Reihe gewinnen. Wir wünschen allseits ergiebige Wissensvermittlung.

Heute werden Bücher millionenfach gedruckt und T-Shirts individuell beflockt. Zeitungen gehen in höchsten Auflagen erst nachts um 2 Uhr in Druck und liegen um 4 Uhr am Kiosk. Das alles wäre nicht möglich ohne die stetige Weiterentwicklung der Drucktechniken. Ein historischer Abriss zeigt die wichtigsten Innovationsschritte.

Die Erfindung des Drucks

Bereits die Alten Ägypter kannten das Drucken, doch die Drucktafeln aus Stein waren anfällig und zerbrachen schnell. Auch auf Töpfe und Schüsseln stempelten sie Zeichen. Später nutzten sie Holztafeln für den Druck, doch sie nutzten sich zu schnell ab. Die königliche Druckerei von Korea fertigte deshalb bereits um 1400 erste Schriftzeichen aus Kupfer, „damit viele Menschen die Bücher lesen können,“ wie ein König der Yi-Dynastie es formulierte. Beinahe zeitgleich hatte der Goldschmied Johannes Gutenberg aus Mainz die Idee, Schrift in einzelne Buchstaben und Zeichen aufzuteilen und diese aus Metall zu formen. Im Jahr 1440 begann er, neben Einblattdrucken auch Bücher auf diese Weise zu vervielfältigen. Mit dem Druck der sogenannten Gutenberg-Bibel ab 1452 feierte der Buchdruck mit Bleilettern seinen Durchbruch.

Weiterentwicklung der Drucktechniken rund um 1800

Durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht und weitere Neuerungen in der Gesellschaft stieg die Nachfrage nach Büchern enorm an. Der Druck mit Handpressen, wie er beinahe 350 Jahre lang praktiziert wurde, konnte dem nicht mehr standhalten. Neue Techniken mussten deshalb den Druck vor allem in puncto Schnelligkeit verändern. Dazu erfand Firmin Didot im Jahr 1795 Duplikat-Druckplatten (Stereotypien) von gesetzten Drucktypen. 1798 konnte Alois Senefelder in München die Lithographie (Steindruck) aus der Taufe heben, als er versuchte, Musiknoten zu drucken. 1800 vervollkommnte schließlich Lord Charles Stanhope den Druck, indem er die erste ganz aus Eisen gefertigte Handpresse herstellte. Nun konnte Schrift gegossen werden, man musste sie nicht mehr von Hand setzen. Drucken wurde schneller, auch durch die per Dampfdruck betriebene Druckmaschine von Friedrich König, die ab 1806 Farbe von einer Lederwalze zog und auf die Platte brachte. Nur das Papier musste noch eingelegt werden. Die Zylinderdruckmaschine war eine Weiterentwicklung davon.

Alles automatisch im 19. Jahrhundert

Dem Innovationsdruck im Druckbereich wurde durch die Industrialisierung Vorschub geleistet. Der Rotationsdruck kam durch ein Verfahren zum Biegen von Stereotypieplatten zustande. Eine Maschine konnte so zwei Seiten zugleich drucken. Dem Offsetdruck hauchte Augustus Applegath 1817 Leben ein, um fälschungssichere Banknoten zu drucken. Das Vorder- und Rückbild der Banknote waren dabei identisch, indem ein Lederpolster das Spiegelbild des Originals auf das Papier übertrug. 1845 eroberte eine Idee den Markt, durch die gebogene Stereoplatten direkt aus einer gebogenen Mater zu gießen sind. So geht man heute noch vor. Vom Handsatz kamen die Drucker spätestens 1888 ab, als Ottmar Mergenthaler den Linotype erfand und damit das Setzen mechanisiert hatte. Die Linotype setzte keine Lettern, sondern nutzte Matritzen, die das Buchstabenbild seitenrichtig vertieft tragen. Beim Setzen entsteht so eine in Blei gegossene Zeile. Drei Zeilen konnten gleichzeitig bearbeitet werden. Auf diese Weise war es möglich, 6.000 Buchstaben in einer Stunde zu setzen. Viele Druckereien nutzten deshalb ab 1896 die mechanischen Kollegen anstelle der Handsetzer.

Das 20. Jahrhundert: Photosatz und Siebdruck

Nachdem die Maschinen von Linotype die Drucksäle lange Zeit beherrschten, löste in den 1970er Jahren der Fotosatz dieses Verfahren langsam ab. Dabei werden die sichtbaren Zeichen auf einen Trägerfilm übertragen, der dann die Druckplatten belichtet. Schriftzeilen mussten also nicht mehr gegossen werden, die bislang hinderlichen mechanischen Einschränkungen entfielen. Die dritte Generation an Maschinen, deren erste Generation schon in den 1950ern auf den Markt kam, speicherte bereits die Schriftzeichen digital ab und belichtete sie auf den Film. Damit war die vollständige Automatisierung des Schriftsatzes möglich, was eine deutliche Zeitersparnis brachte.

Neben dieser Neuerung konnte 1930 auch der Siebdruck (Serigraphie) seinen Siegeszug antreten. Eine Erfindung der beiden Künstler Carl Zigrosser und Anthony Velonis machte den Druck auf unterschiedlichste Materialien endlich serienmäßig möglich. Seidengaze ersetzte als Druckmaterial das Nylongewebe. Das verbesserte die Druckqualität deutlich. Auch bei der Schablonenherstellung und den Druckfarben wurden in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg neue Verfahren entwickelt, die den Druck von Plakaten und auf Stoff vereinfachten.

Digitalisiertes 21. Jahrhundert

Bis heute werden im Offsetdruck Folien für die Belichtung der Druckplatten angefertigt. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts gingen Drucker dazu über, die Schrift dank der Digitalisierung direkt auf die Druckplatten im digital-to-plate-Verfahren zu übertragen. Der Zwischenschritt der Filmfolien entfällt damit. Auch im Siebdruck-Bereich hält die Digitalisierung Einzug, so dass diverse Materialien nun digital bedruckt werden können. Den Beruf des Siebdruckers an sich gibt es deshalb inzwischen nicht mehr, auch wenn das Verfahren weiterhin im grafischen, vor allem aber im industriellen Bereich Anwedung findet. Charlotte Erdmann

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

11
November
2015
Geheimnisträger und Ideenpool:

Die neuen Blöcke.

Unsere klassischen Blöcke kennen Sie ja bereits. Aber sie reichen uns nicht mehr: Wir bringen eine neue Vielfalt an Blöcken ins Spiel. Sei es durch Umschläge, Spiralbindung, Perforation …

Sie wollen nicht manipulieren, sie wollen nicht informieren. Sie geben Raum für Ideen, sie geben Beihilfe für Konzepte. Blöcke sind doch etwas Fabelhaftes.

Sie laden ein, die Blätter zu beschmutzen, zu befüllen und ihnen Sinn zu verleihen. Und dennoch: dezent finden kleine Logos oder Claims ihre Plätze auf ihnen.

Block_Leimbindung

Auch beim Bedrucken können Sie kreativ sein: Gestalten Sie eine Checkliste, zum Beispiel für Ihr Druck-PDF. Oder nehmen Sie Laufzettel standardisiert mit auf, so dass sie gleich mitgedruckt sind. Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf – wir liefern die Blöcke. Und zwar in folgenden neuen Varianten:

Block_Spiralbindung

Als Blöcke mit Spiralbindung:

  • Formate: DIN A4 hoch + quer, DIN A5 hoch + quer
  • Mit Deckblatt: einseitig oder beidseitig farbig oder schwarz-weiß bedruckt; in den Papieren 170 g/m², 250 g/m² und 300 g/m² Bilderdruck (in matt oder glanz)
  • Papier der Blätter: 90 g/m² Offset- oder 80 g/m² Recyclingpapier
  • Graue Rückenpappe
  • Veredelung: Dispersionslack und Folienkaschierung vorne oder vorne & hinten (in matt oder glanz)
  • Twin Loop Wire-O in den Farben: schwarz, weiß und silber
  • Versand: Economy
  • Auflage: 50 bis 1000 Exemplare

Collegeblock

Diese Art der Blöcke gibt es noch in einer Sonderanfertigung, nämlich als Collegeblöcke. Sie besitzen eine zusätzliche Perforation und – wenn gewünscht – eine Lochung mit zwei oder vier Löchern.

Block_mit_Umschlag

Als Blöcke mit Umschlag:

  • Formate: DIN A4 und DIN A5 hoch, 210 x 210 mm quadratisch
  • Mit Deckblatt: einseitig oder beidseitig farbig oder schwarz-weiß bedruckt; in den Papieren 250 g/m² und 300 g/m² Bilderdruck (in matt oder glanz)
  • Papier der Blätter: 90 g/m² Offset- oder 80 g/m² Recyclingpapier
  • Graue Rückenpappe
  • Veredelung: Dispersionslack und Folienkaschierung vorne (in matt oder glanz)
  • Leimung: Umschlag und Innenteil zusammen am Kopf oder an der linken Seite. Oder: Umschlag links und Inhalt Kopf bzw. Umschlag Kopf und Inhalt links.
  • Lochung: ohne, 2-fach oder 4-fach
  • Mit oder ohne Rundung
  • Versand: Economy
  • Auflage: 50 bis 5000

Alle Blöcke gibt es in den Ausführungen mit 25, 50 oder 100 Blättern. Farbigkeit der Blätter können Sie wählen als 4/0 oder 1/0.

Haben wir Ihnen Lust auf das weiße Blatt gemacht, dann probieren Sie sich doch aus. Hier noch ein Link zu unserer Vorlage „Creative Method“: weiter zur Hilfe.

10
November
2015
Datenblatt und Dateiformate

Vorlagen Download

Eine der größten Hilfestellungen, die wir geben können: Datei-Vorlagen zum Download bereitstellen. So sind schon mal die Maße für die Formate richtig angelegt und Sie können mit der Gestaltung beginnen. Außerdem: Alle wichtigen Informationen und Tipps zum Druck im Datenblatt zusammengefasst. Auch das gibt es zum kostenfreien Download.

Um Ihnen das Arbeiten zu erleichtern, haben wir eine Neuerung eingeführt. Bisher fanden Sie die Downloads zu Datei-Vorlagen und Co. unterhalb Ihrer Konfiguration und in der Hilfe. Nun haben wir sie ein wenig mehr in der Vordergrund gestellt. Ab sofort finden Sie den Vorlagen-Download zudem unter Format während Sie das Produkt zusammenkonfigurieren.

vorlage_collegebloecke

Dort steht für Sie bereit:

  • Das Datenblatt mit allen Fakten für das Druckdokument und zum Produkt
  • Adobe Illustrator Vorlage
  • Adobe Photoshop
  • Adobe InDesign
  • Microsoft PowerPoint
  • Microsoft Word
  • EPS

Probieren Sie es mit unseren neuen Blöcken aus. Sie finden sie zum Beispiel unter www.viaprinto.de/collegebloecke

Darin der Download zum Beispiel für InDesign: Per Klick auf das Symbol laden Sie einen Ordner herunter, der je eine idml- und eine indd-Datei für das Deckblatt (nur außen) und für die Innenblätter enthält. Auf dem Layout sind auch die Perforation sowie Lochung gekennzeichnet. Außerdem beinhaltet die Datei folgende Tipps:

  • Randabstand von 4 mm zwischen den Textelementen und den Schnittkanten einhalten (im Bund 10 mm wegen Abrissperforation, insg. 30 mm bei Lochung), damit keine wichtigen Elemente abgeschnitten werden.
  • Vollflächige Bilder in den Beschnitt ragen lassen, um Blitzer zu vermeiden.
  • Die Bildauflösung sollte 300 ppi betragen.
  • Darauf achten, dass Schriften eingebettet sind.
  • Farbemanagement: Verwenden Sie als Zielprofil ISO Coated v2 (ECI).
  • PDF mit Anschnitten erzeugen.

Wir möchten Sie bitten, diese Elemente nicht für den Druck auszugeben, damit sie nicht mitgedruckt werden.

Ähnlich verhält es sich auch mit den anderen Produkten von viaprinto. Wenn Sie also Informationen brauchen, die Ihnen sagen, wo im Layout Elemente zu platzieren sind, damit sie auf dem produzierten Druckunterlagen die richtige Position einnehmen, dann schauen Sie sich die Grafiken vorher genau an und es ist ein Leichtes für Sie. Oder Sie rufen beim Kundenservice an, der hilft Ihnen gerne persönlich weiter: 0800 589 31 41.

27
Oktober
2015
Die Zusammenfassung.

„Layout & Satz“

Vor dem Start einer neuen Reihe im November, müssen wir noch nachliefern. Es ist an der Zeit, eine Zusammenfassung zu „Layout & Satz“ zu bringen. Hier ist sie.

Über neun Folgen erklärte uns Charlotte Erdmann, was es über das Thema „Layout & Satz“ zu wissen gibt. Dazu zählte Grundlegendes wie DIN-Formate und das A0 als Referenzformat auch bei Druckmaschinen. Oder was eine Falzung im Detail bedeutet und dass Bruchkanten sowie Abstände im Layout berücksichtigt werden müssen. Der Satzspiegel hilft bei der Seitenaufteilung, so dass das Auge des Betrachters leichter zu leiten ist, wenn Störungen vermieden werden und der Grauwert stimmt. Gestaltungsraster helfen für ein stimmiges Bild im Aufbau und geben Struktur. Hier müssen Text und Bild zusammenpassen. Oberste Priorität beim Text hat die Wahl der Schrift – sowohl in Größe als auch in Art. Das gilt für den Fließtext ebenso wie für Überschriften. Sollen sie funktionieren, so müssen sie richtig positioniert sein und sich an die Gestaltungsgesetze halten. In diesem Zusammenhang erklärt Ihnen Charlotte Erdmann zudem, was sich hinter Kerning verbirgt und wie diese vergessene Lehre anzuwenden ist. Nach der Erläuterung des richtigen Abstandes für Buchstaben folgt der nicht weniger wichtige Abstand von Zeilen als Thema. Damit fand „Layout & Satz“ seinen Abschluss.

Die Details dazu finden Sie in den einzelnen Blogartikeln. Eine Zusammenfassung gibt es in unserem Handbuch: Werfen Sie einen Blick hinein.

Die erschienenen Folgen zum Thema „Layout & Satz“ im Überblick:
Papierformate
Gute Gründe für die Falzung
Der Satzspiegel
Ein stimmiges Bild dank Gestaltungsraster & Co.
Text und Bild Kompositionen
Augen auf bei der Schriftwahl
Absatzformate: Von knalligen Überschriften und verschwunden Unterüberschriften
Wort- und Zeichenabstand. Kerning als vergessene Lehre.
Die richtige Länge und Abstand von Zeilen.

22
Oktober
2015
Die Zusammenfassung.

„Alles rund um das PDF“.

Nach dem Thema „Was ist Color-Management?“ haben wir uns als Wissensreihe dem Druck-PDF zugewandt. Über sechs Folgen erklärte Charlotte Erdmann alles Notwendige, was es für die Druckvorbereitungen zu beachten gibt. Eine Zusammenfassung.

Wir haben am Anfang die Fragen gestellt: Warum ist das PDF für den Druck so wichtig? Die Antwort liegt darin, dass sämtliche Informationen für den Druck wie Bilder, Texte oder Grafiken originalgetreu abgespeichert werden. Mit diesem Format, können Sie sicher sein, dass alles so gedruckt wird, wie Sie es geplant haben.

Außerdem: Wie sollte das PDF abgespeichert werden? Welcher Farbraum muss ausgewählt werden und was ist dabei zu beachtet? Was bei der Beschnittzugabe? Ist der Preflight wichtig?

Antworten lieferte Charlotte Erdmann in den einzelnen Artikel. Das komplette Werk ist bei viaprinto einseh- und bestellbar: Hier geht es zur Vorschau der Broschüre Klammerheftung.

 

 

Die erschienenen Folgen zum Druck-PDF im Überblick:
Was ist ein PDF?
PDF/X: Standards oder nicht in PDFs?
Den richtigen PDF-Drucker wählen.
Einstellungen für das druckfertige PDF.
Was muss ein Druck-PDF enthalten?
Was ist ein Preflight?

21
Oktober
2015
Personalie

Frank Morjan ist neuer Geschäftsführer von viaprinto

Nach mehr als fünf Jahren verlässt Dr. Gerd Dussler das Münsteraner Unternehmen. Auf seine Position folgt ihm sein langjähriger Mitarbeiter Frank Morjan.

Als Leiter der Qualität und des Support kennt Frank Morjan die Themen, die eine Online-Druckerei wie viaprinto bewegen. Seit 2009 ist er im Unternehmen tätig und seit Anfang 2015 widmet sich der studierte Wirtschaftsinformatiker zusätzlich dem Ausbau des Kundenservices. viaprinto gewinnt mit ihm einen Geschäftsführer, der die Qualität der Produkte, Prozesse und Services im Auge hat.

„Was viaprinto auszeichnet, ist sein Einsatz für den Kunden. Wir sind jederzeit persönlich ansprechbar und setzen uns mit Herz und Sachverstand für die Kundenwünsche ein. Mit viaprinto.de verfolgen wir das Ziel, transparente Bestellwege für beeindruckende Produkte zu schaffen. In diese Richtung möchten wir weiterhin gehen“, sagt Frank Morjan.

An seiner Seite steht Dr. Christian Ahlers, der als Geschäftsführer den Bereich Vertrieb verantwortet: „Ich freue mich, gemeinsam mit Frank Morjan viaprinto auf dem eingeschlagenen Wege weiterzuführen und neue Entwicklungen voranzutreiben“, so der Geschäftsführer.

Dr. Gerd Dussler bleibt der CEWE Stiftung erhalten und wendet sich neuen Geschäftsfeldern zu: „Es war eine sehr intensive und spannende Zeit bei viaprinto. Wir haben viel erlebt und bewegt. Ich bin mir sicher, dass auch in Zukunft mit meinem Nachfolger, viaprinto seinen Weg erfolgreich weiterverfolgen wird“, sagt Dr. Gerd Dussler zum Abschied.

16
Oktober
2015
Aus der Praxis. Twintec:

„Der Druck bleibt uns wichtig“

Das Unternehmen Twintec aus Königswinter zeichnet sich durch Innovationskraft und Technologieführerschaft aus. Doch bei all der Fortschrittlichkeit bleibt eines bestehen: Der Geschäftsbericht in seiner gedruckten Form als Aushängeschild für die Leistungen. Warum das Unternehmen darauf setzt und welche Unterstützung wir liefern können, zeigt ein Bericht aus der Praxis. Von Nadine Lange, twintec

Nadine Lange

Nadine Lange

Als führendes Unternehmen im Bereich der Abgasnachbehandlung sehen wir uns gut aufgestellt für die Herausforderungen des Marktes – und auch neuer Märkte, in die wir eintreten. Neuausrichtung, Kundengruppenerweiterung, Internationalisierung und der Vorsprung durch neue Technologien treiben die Twintec AG voran. Daher ist es für uns als börsennotiertes Unternehmen bedeutend unsere Aktionärinnen und Aktionäre stets auf dem Laufenden zu halten, und das, bei aller Wertschätzung, in einer hochwertigen Qualität. Als unsere Repräsentanten möchten wir daher nicht auf gedruckte Geschäftsberichte, Unternehmensbroschüren oder IR-Präsentationen verzichten. Obwohl wir die Unterlagen digital bereitstellen, so sind wir uns der haptischen Wirkung und auch des bleibenden Eindrucks, der dadurch hinterlassen wird, bewusst. Mit den Printprodukten sagen wir unseren Partnern, dass sie es uns wert sind, die Ergebnisse auf diese Weise dargeboten zu bekommen. Zugleich sind es für uns Multiplikatoren unserer Leistung.

Das Problem jedoch liegt oft im Arbeitsalltag: zu knapp die Vorbereitungszeit bei Berücksichtigung aktueller Zahlen, zu aufwendig die Druckvorbereitungen, zu hoch die Auflagen. Das sind die Herausforderungen, die wir an eine Druckerei stellen. Wir brauchen einen schnellen Partner, der, wenn es sein muss, auch über Nacht liefern kann. Wir fordern eine stetig gute Qualität über alle Printprodukte hinweg, die unsere Arbeit und unsere Corporate Identity in einem angemessenen Maß transportiert und ihr haptischen Ausdruck verleiht. Wir benötigen eine flexible Handhabung mit einer Erreichbarkeit von möglichst 24 Stunden am Tag und sieben Tagen die Woche. Und ebenso suchen wir Variantenreichtum, durch den wir unser Wunschprodukt zusammenkonfigurieren können. Und das bei kleinen Auflagen, ohne Mindestbestellmengen, denn das ist aus wirtschaftlicher Sicht für uns komfortabler.TB-BNOx_white

In viaprinto haben wir eben diesen Partner gefunden, der uns Lösungen für die Anforderungen liefert. Und wenn es Schwierigkeiten gibt oder wir Sonderwünsche haben, dann gibt es einen kompetenten Ansprechpartner, der uns in den Fragen der IR-Unterlagen unterstützen kann. Er kennt bereits unsere Ansprüche und steht uns zur Seite, wenn die Situation zeitlich eng werden kann. Auch wenn es oft genug vorkommt, dass wir nicht direkt Kontakt aufnehmen müssen, da das Portal viele Bedarfe gleich abdeckt: ob das den kostenfreien Datencheck beinhaltet, die Vorschau, in der wir selbst kontrollieren können, die schnelle Nachbestellung oder auch das Teilen mit anderen Abteilungen für die spätere Druckfreigabe. Das System erspart uns Zeit und vor allem auch Kosten.

So gehen wir sicher, dass die Finanzberichte und Präsentationen der Twintec AG dem Persönlichkeitsprofil und der Corporate Identity des Unternehmens entsprechen. Mit diesem Vertrauen im Hintergrund können wir uns bei unseren Aktionärinnen und Aktionären aufrichtig Bedanken und mit Ihnen gemeinsam in eine positive Zukunft des Unternehmens blicken.

 

Twintec AG, Königswinter

Die Twintec AG ist ein führender Anbieter von Produkten zur Abgasnachbehandlung wie Katalysatoren für die Reduktion von Stickoxiden sowie aktiven und passiven Rußpartikelfiltern. Eingesetzt werden die Lösungen bei landwirtschaftlichen Maschinen, Baufahrzeugen, leichten und

schweren Nutzfahrzeugen sowie im PKW-Bereich. Twintec liefert auf Basis langlaufender Verträge als OEM-Partner direkt an die Hersteller, bietet aber zudem die Nachrüstung bereits zugelassener Fahrzeuge an. Die Aktie notiert im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

6
Oktober
2015
Altarfalz, Kombifalz und Kreuzfalz:

Wir haben neue Mehrbruchflyer für Sie bereit stehen.

So individuell Sie mit Ihrer Leistung sind, so individuelle Botschafter benötigen Sie. Hierfür haben wir die Auswahl an Flyern wieder einmal erweitert. Nach den drei- bis fünfbrüchigen Flyern der Art Wickel- und Zickzackfalz kommen nun Altar-, Kreuz- und Kombifalz hinzu.

Dringen wir hinein in die Tiefen der Flyer-Faltkunst: Der Flyer Altarfalz ist in den Varianten offen oder geschlossen erhältlich. Der Unterschied liegt darin, dass bei den offenen die Rückseite kein weiteres Mal gefaltet ist, also dass kein weiterer Bruch vorgesehen ist. So öffnen Sie Ihren Flyer wirklich wie einen Altar, wie ein Triptychon mit linkem und rechtem Flügel sowie mit dem Innenteil. Dagegen müssen Sie für die geschlossene Variante den Flyer noch einmal mehr aufklappen, so tritt der Effekt des „Bühne-freigebens“ ein. Er besitzt zudem ein handlicheres Endformat und flattert nicht von selbst auf. Beispiel: Beim Flyer Altarfalz geschlossen sind alle Seiten fast gleich breit, das sind beim DIN lang hoch also 97,5 mm bzw. 99 mm. Dagegen sind beim Flyer Altarfalz offen die Flügel 49 mm bzw. das Innere 99 mm breit.

flyer_altarfalz_offen_top

Die altarartigen Flyer offen besitzen die Formate: DIN A4 hoch sowie DIN A5, DIN A6 und DIN lang in jeweils einer hoch und einer quer Ausrichtung plus eine quadratische Form mit 148 mm x 148 mm. Der geschlossene trumpft mit den Formaten: DIN A5, DIN A6 und DIN lang in hoch (DIN A6 zusätzlich in quer) sowie 148 mm x 148 mm auf. Beide Altarflyer sind farbig oder schwarz/weiß bestellbar, mit einer Folienkaschierung oder UV-Lackierung, ob matt oder glanz, ob außen, innen oder außen & innen.

Die Papiere sind: 90 g/m² Bilderdruckpapier matt, 135 g/m² + 170 g/m² + 250 g/m² (nur beim Altarfalz offen) Bilderdruckpapier in matt oder glanz, 160 g/m² Naturpapier, 80 g/m² + 90 g/m² + 100 g/m² Offsetpapier oder 120 g/m² Offsetpapier Premium sowie ein 170 g/m² Recyclingpapier. Durch was sich die Papiere auszeichnen, können Sie auch in der viaprinto Hilfe nachlesen.

Der Versand erfolgt per Standard- oder Economy-Service. Tipp zur Vereinfachung der Lieferung: Lassen Sie die Flyer banderolieren – à 25, 50 oder 100 Exemplare.

Ein wichtiger Unterschied, der beim Design von Bedeutung sein kann: Der geschlossene Flyer Altarfalz umfasst insgesamt acht gestaltbare Seiten, der offene dagegen nur sechs.

flyer_altarfalz_offen_DIN_A4_hoch_innen_zoom

Flyer Altarfalz offen, DIN A4 hoch, innen

flyer_altarfalz_offen_DIN_A4_hoch_aussen_zoom

Flyer Altarfalz offen, DIN A4 hoch, außen

 

 

 

 

 

 

 

 

flyer_altarfalz_geschlossen_DIN_A5_hoch_innen_zoom

Flyer Altarfalz geschlossen, DIN A5 hoch, innen

flyer_altarfalz_geschlossen_DIN_A5_hoch_aussen_zoom

Flyer Altarfalz geschlossen, DIN A5 hoch, außen

 

 

 

 

 

 

Damit sind wir mit den Neuheiten aber lange nicht am Ende, denn da gibt es noch die Flyer Kreuz- und Kombifalz:

flyer_kreuzfalz_DIN_A4_hoch_innen_zoom flyer_kreuzfalz_DIN_A4_hoch_aussen_zoom

 

Beim Kreuzfalz wenden wir eigentlich das gleiche Prinzip an, wie wenn Sie ein Blatt Papier zusammenfalten. Ein DIN A4 Papier faltet man meist einmal in der Mitte zusammen und dann wieder mittig, so dass am Ende ein DIN A6 entstanden ist. Somit haben Sie acht gestaltbare Seiten, durch eigentlich nur zwei Falzungen. Hier die Varianten des Produktes im Detail:

 

  • Formate: DIN A4, DIN A5, DIN A6 in hoch, 210 x 210 mm, 120 x 120 mm, 105 x 105 mm, 100 x 100 mm
  • Farbe: 4/4, 1/1
  • Papiere: 90 g/m² Bilderdruck matt, 135 g/m² + 170 g/m² Bilderdruck matt und glanz, 160 g/m² Naturpapier, 80 g/m² + 90 g/m² + 100 g/m² Offsetpapier, 120 g/m² Offsetpapier Premium, 170 g/m² Recyclingpapier
  • Veredelung: Folienkaschierung und UV-Lackierung jeweils in matt und glanz; außen oder innen oder außen & innen
  • Banderolierung: ohne, à 25, 50, 100 Exemplare
  • Versand: Overnight, Express 9 Uhr, Express 18 Uhr, Standard, Economy

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Wissen Sie auf Anhieb, wie sich ein Flyer Kombifalz zusammenfalten lässt? Zugegeben, er ist nicht so diffizil wie ein Falkfaltplan, aber so leicht bringt man ihn auch nicht wieder zusammen. Dafür lassen sich auf ihm geradezu ganze Geschichten erzählen, da er so viel Raum liefert und eine perfekte Bühne für einen dramaturgischen Ablauf. (Details zum dramaturgischen Aufbau eines Flyers gibt es übrigens auch in diesem Hilfeartikel „Tipps zur Gestaltung eines Mehrbruchflyers“). Um ihn komplett auf sein offenes Format zu bringen, müssen Sie ihn dreimal auseinanderfalten. Der letzte Bruch liegt genau in der Mitte und gibt nach dem Öffnen den kompletten Flyer mit seinen Innen- und Außenseiten frei, das sind jeweils sechs Seiten. Doppelt so viele wie im vorherigen Zustand. So entsteht quasi ein Panorama-Flyer, der von von links nach rechts in klassischer Lesart direkt in einem überblickt wird. Besonders wichtig ist bei diesem Wunderwerk der Faltkunst natürlich das richtige Anlegen der Seiten. Hier eine kleine Abbildung zur Erläuterung:

flyer_kombifalz_DIN_A6_hoch_innen_zoom flyer_kombifalz_DIN_A6_hoch_aussen_zoom

Die Unterschiede zum Kreuzfalz liegen im:

  • Format: welches als DIN A6 hoch oder DIN lang hoch erhältlich ist.
  • Papier: 90 g/m² Bilderdruck matt, 135 g/m² Bilderdruck matt und glanz, 80 g/m² + 90 g/m² + 100 g/m² Offsetpapier, 120 g/m² Offsetpapier Premium
  • Versand: Standard und Economy

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1
Oktober
2015
Plastikkarten & Taschenkalender

Beständigkeit hat einen Namen: Plastikkarten. Neu bei viaprinto.

Ob als Scheckkarten oder auch Kalender für die Tasche: Die Plastikkarten versprechen Robustheit und Vielseitigkeit. Das Geheimnis liegt im Material.

Weg vom reinen Papier, hin zu neuen Ufern: Wir von viaprinto blicken weiter über den Online-Druck-Tellerrand hinaus und wachsen nun auch um die Plastikkarten. Ist ja auch logisch, schließlich benötigen Sie im Unternehmen nicht nur Loseblatt, Broschüren oder Flyer. In so ein Werbeportfolio gliedern sich die Plastikkarten geradezu nahtlos ein. Sie sind als Gutscheine, Eintrittsbilletts oder auch Mitlgiedsausweise vielfältig zu gebrauchen. Da ist Ihrer Phantasie keine Grenze gesetzt. Außerdem sind sie auch praktisch als Taschenkalender einsetzbar, aber dazu kommen wir später. Widmen wir uns zunächst den Produktausprägungen dieser Meister.

Die Karten aus einem Hart PVC. Hart PVC ist in weiß erhältlich mit einer Stärke von 0,6 mm (760 g/m²).

Das Besondere an unserem Format: Sie können sie in 86 x 54 mm bzw. 54 x 86 mm zusammenkonfigurieren. Das ist genau die Größe, die Sie benötigen, um dem genormten Scheckkarten-Format zu entsprechen. Dementsprechend haben Sie die Garantie, dass die Karten in genormte Lesegeräte passen, da sie mit der ISO/IEC 7810 konform gehen.

Die Plastikkarten besitzen übrigens immer abgerundete Ecken; sind in den Auflagen 100 bis 20.000 Exemplare sowie in einer zweiseitigen oder einseitigen Farbigkeit erhältlich.

Wie auch bei den Visitenkarten möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie bei Programmen wie InDesign (nicht Word) das Endformat plus Beschnitt einberechnen. Grafische Elemente bitte über den Rand hinausragen lassen, damit keine Blitzer entstehen. Und Schriften mit einem Sicherheitsabstand zum Rand platzieren, damit die Drucktoleranzen berücksichtigt werden können.

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Möchten Sie die neuen Karten aus Kunststoff auch als Taschenkalender und damit als Werbeträger einsetzen, dann unterstützen wir Sie gerne dabei: Platzieren Sie beispielsweise auf der Vorderseite Ihr Logo oder Claim je nach Corporate Design und auf der Rückseite können Sie einen Kalender mit einbinden. Sie finden Layout Vorlagen zum Download in der Hilfe. Hier stehen Ihnen Kalendarien in den Farben blau (hell und dunkel), grün, orange, rot und grau zur Verfügung. Natürlich in den Ausprägungen hoch oder quer.

29
September
2015
Mit Verlosung zum Start.

Vorsicht: BLOGbildung! Der neue viaprinto Blog.

In fünf Jahren hat sich viel verändert. Gerade Online und gerade in der Blogosphäre. Grund genug für viaprinto den Blog ins Jetzt zu holen. Und hier ist er: unser neuer Blog. Inklusive Verlosung.

Mit viel Herzblut sitzen wir von viaprinto an unserer Arbeit, nicht nur um Prozesse zu vereinfachen oder uns neue Produkte auszudenken. Nein, wir versuchen auch Sie und Euch an die Hand zu nehmen und das Thema Druck ein wenig näher zu bringen. Es klingt manchmal einfacher als es ist: „Produkt auswählen. Hochladen. Bestellen.“ Aber da gibt es noch die Erstellung der Dateien im Vorfeld. Oder die Qual der Wahl, was ist das richtige Papier und was die richtige Falzung für meine Botschaft angeht. Tatsächlich gilt es auszuprobieren, was das richtige Produkt passend zu den individuellen Ansprüchen darstellt. Das wissen Druck-Profis. Für Laien dagegen bedeutet Druck oft eine Hürde. Aber um das zu beheben, dafür sind wir ja da.

Unser Blog informiert über Termine, über neue Produkte und über Neuigkeiten im Allgemeinen. Wir stellen Designer vor und zeigen Inspirationsquellen. Wir befragen Fachleute im Interview und Gastautoren erläutern in Tutorials und Wissensreihen alles Wichtige rund um den Druck. Und das bei einem übersichtlichen Design in lesefreundlicher Umgebung.

Wir möchten unsere Kunden und alle darüber hinaus Interessierten dazu einladen zu lesen, zu lernen und sich zu beteiligen. Schreiben Sie uns, welche Themen Sie interessant finden oder was Sie über den neuen Blog denken: social@viaprinto.de.

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Zum Start des neuen Blogs verlosen wir unter allen Einsendern einer E-Mail

5 Gutscheine für 50 Blöcke.

 

Viel Erfolg bei der Teilnahme!

 

 

 

 

(Teilnahmebedingungen: Durch den Versand der E-Mail mit Namensnennung an die oben stehende Adresse nehmen Sie an der Verlosung teil und akzeptieren die Bedingungen. Teilnahmenbeginn ist der 30.09.2015 und Teilnahmeschluss der 15.10.2015. Nach dem 15.10.2015 eingehende Einsendungen werden bei der Verlosung nicht berücksichtigt. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahre, die ihren Wohnsitzt in Deutschland haben. Ausgeschlossen werden doppelte E-Mail-Adressen und unwahre Personenangaben. Der Gutscheincode ist für das ausgewiesene Produkt in seiner Konfiguration (DIN A4 hoch, 25 Blatt, farbig, 90 g/m² Offsetpapier, ohne Lochung, Economy-Versand) und nur einmal einlösbar. Der Code ist aber auch auf andere Produkte übertragbar und der Wert von 80,05 Euro wird Ihnen angerechnet. Der Code wird Ihnen nach dem Losverfahren nach Zufälligkeitsprinzip per E-Mail zugesandt. Gewinne können nicht übertragen oder ausgezahlt werden. viaprinto behält sich vor Änderungen an dem Gewinnpiel oder den Teilnahmebedingungen vorzunehmen. Finden Sie Informationen zu unserem Datenschutz hier. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

 

23
September
2015
„Layout & Satz“.

Die richtige Länge und Abstand von Zeilen.

Nicht nur Zeichen müssen den richtigen Abstand haben, auch Zeilen brauchen Zwischenräume, damit ein Text gut lesbar ist. Sitzen die Zeilen zu eng beieinander, lassen sich die Worte nur schwer entziffern. Sind sie zu weit voneinander entfernt und sind zu lang, fällt der Zeilenumbruch schwer. Wo aber liegt der Mittelweg? Die letzte Folge unserer Wissensreihe „Layout & Satz“ von Charlotte Erdmann.

Zeilenabstand oder Durchschuss?

Um zu verstehen, wie Zeilen im Verhältnis zueinander stehen müssen, sollte zunächst der Begriff Zeilenabstand definiert sein. Denn der Abstand zwischen zwei Zeilen wird nicht alleine durch den Weißraum dazwischen bestimmt. Vielmehr wird der Zeilenabstand von der Grundlinie des Textes zur nächsten gemessen. Der nicht gedruckte Zwischenraum hingegen ist der sogenannte Durchschuss. Dieser Begriff stammt aus den Zeiten des Bleisatzes, in denen zwischen die Bleibuchstaben noch eine Blindzeile, der Durchschuss, geschoben wurde. Der tatsächliche weiße Raum zwischen den Buchstaben ist also wesentlich kleiner, als der Zeilenabstand, bei dem auch die Unterlängen und Oberlängen hinzugerechnet werden. Diese sind gerade bei deutschen Texten vermehrt vorhanden, da hierzulande viele Großbuchstaben (Versalien) verwendet werden.

Zeilenabstand festlegen

In Zeiten des Desktop Publishing bzw. des digitalisierten Satzes muss sich eigentlich kaum noch jemand Gedanken über den richtigen Zeilenabstand machen. Zumindest dann nicht, wenn er sich auf die automatischen Vorgaben seines Satzprogrammes verlassen möchte. Stellt man den Zeilenabstand auf „automatisch“, werden abhängig von Zeichenart, Schrift und -größe sowie Zeilenlänge die passenden Abstände direkt vom Programm eingestellt. Dieses wendet dazu bei Schriftgrößen zwischen 9 und 12 Punkt meist 120 Prozent der Schriftgröße an. Bei einem Font mit 10 Punkt wird der Zeilenabstand also 12 Punkt groß.

Immer wieder aber gibt es Fälle, in denen man manuell in die Vorgaben des Rechners eingreifen muss – etwa bei hervorgehobenen Zitaten, Überschriften oder weil es einfach luftiger sein soll. Dazu muss man wissen, dass der Zeilenabstand sich nach der Höhe der Mittellänge der Grundschrift richtet. Mit anderen Worten: Für einen optisch ausgewogenen Eindruck muss der Zeilenabstand den Mittellängen entsprechen.23092015_Summary

Zu beachten ist beim manuellen Eingriff außerdem, dass kurze Zeilen eher eng beieinander liegen können, da es dann dem Leser leichter fällt, die Zeile zu wechseln. Lange Zeilen hingegen müssen etwas weiter voneinander gesetzt werden, um den Anschluss an die nächste Zeile zu finden. Und immer gilt beim Zeilenabstand natürlich den Grauwert im Blick zu behalten.

Wie lang sollte eine Zeile sein?

Die Zeilenlänge ist aber nicht nur für die Abstände wichtig, sondern auch für die Lesbarkeit. Die richtige Länge hat nach dem bekannten Grafikdesigner Otl Aicher eine Zeile dann, wenn der Lesefluss nicht zu oft unterbrochen wird und das Auge beim Wechsel der Zeile die nächste Zeile problemlos findet. Oft liest man in diesem Zusammenhang von der 70-Zeichen-Empfehlung, die besagt, dass maximal 70 Zeichen in eine Zeile passen. Doch DIE richtige Zeilenlänge gibt es nicht. Vielmehr ist sie abhängig von Schrift, Satzart und Zeilenabstand. Je breiter eine Schriftart und je größer, umso länger kann auch die Zeile werden. Je schmaler die Schrift, desto kürzer darf die Zeile sein. Aber sowohl zu kurze als auch zu lange Zeilen schrecken den Leser ab und irritieren beim Lesen. Deshalb sollte man bei der Zeilenlänge immer nach dem eigenen Eindruck gehen und eher kurze als zu lange Zeilen setzen. Als Faustregel kann man sich außerdem merken, dass 50–70 Zeichen in der Schriftgröße 8–11 Punkt und einspaltigem Text angemessen sind, wohingegen mehrspaltige Texte maximal 40–50 Zeichen pro Zeile haben sollten. Im Buchsatz können zwischen acht und zwölf Wörtern pro Zeile am besten vom Leser aufgenommen werden.

5 Grundregeln für einen guten Zeilenabstand und -länge

Zum Abschluss nochmals die wichtigsten Grundregeln des Zeilenabstands und der Zeilenlänge im Überblick:
1.    Da deutsche Texte viele Versalien aufweisen, benötigen sie meist mehr Zeilenabstand.
2.    Je länger die Zeilen eines Textes sind, desto größer sollte der Zeilenabstand sein.
3.    Je kürzer die Zeilen sind, umso kleiner kann der Zeilenabstand ausfallen.
4.    Schriften mit mehr Weißraum können einen engeren Zeilenabstand haben, enge Schriften sollten weiter gesetzt werden.
5.    Der Zeilenabstand sollte immer deutlich größer als der Wortabstand gewählt werden.
6.    Als Richtwert für den Zeilenabstand gilt: 120 Prozent der verwendeten Zeichengröße ansetzen (Font 10 Punkt = Zeilenabstand 12 Punkt).
7.    Schmale Schriften lieber in kurze Zeilen setzen.
8.    Einspaltiger Text in 8-11 Punkt kann 50–70 Zeichen vertragen, mehrspaltiger Text nur 40–50 Zeichen pro Zeile.
9.    In Büchern sind acht bis zwölf Wörter pro Zeile optimal.
10.    Lange Zeilen ermüden den Leser und irritieren bei der Suche nach der nächsten Zeile.

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Wir danken Charlotte Erdmann für diese hilfreiche und wissenstarke Reihe. Und freuen uns schon auf die nächste. Unsere Leser könenn gespannt sein. Bald geht es weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits erschienen:
Papierformate
Gute Gründe für die Falzung
Der Satzspiegel
Ein stimmiges Bild dank Gestaltungsraster & Co.
Text und Bild Kompositionen
Augen auf bei der Schriftwahl
Absatzformate: Von knalligen Überschriften und verschwunden Unterüberschriften
Wort- und Zeichenabstand. Kerning als vergessene Lehre.

22
September
2015
Buchtipp:

„Letterfontäne. Das ultimative Handbuch zur Typografie.“

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Der Untertitel dieses Werkes von Joep Pohlen ist keinesfalls zu hoch gegriffen. Im Gegenteil: Das Buch ist für jeden Grafiker und Einsteiger eine wissensstarke Hilfestellung.

Nicht weniger als 150 Schriftarten nimmt der niederländische Autor unter seine Lupe. Und das in akribischer Fleißarbeit hinsichtlich der Eigenheiten und der Geschichte. Er vergleicht serifenbetonte Schriftenarten mit serifenlosen, verfasste ein Essay über Maßsysteme (eine Mess-Latte ist übrigens auch Teil der Ausgabe) und liefert typografische Regeln. Außerdem gibt Pohlen eine Anleitung zur Entwicklung digitaler Typen mit an die Hand. Damit besitzt die Ausgabe ihren Bezug zur Gegenwart und ist im Jetzt angekommen.

Der Rahmen ist prallgefüllt mit Hintergrundwissen: Auf den ersten Seiten startet das Buch mit einem historischen Abriss bei dem uns der Zeitstrahl besonders gut gefällt: Schriften werden einer Zeit zugeordnet, Beispiele gegeben, typografische Entwicklungen beigeordnet und bedeutende Gemälde sowie Kunstströmungen gegenübergestellt. Das Ende des Buches liefert die Fakten: Neben einem Glossar ordnen Register Schriftarten, Schriftarten-Designer und Schriftgießereien und geben so einen allgemeinen Überblick und die Chance zum Nachschlagen.

Und all das geschieht in einer ästhetisch ansprechenden Form, so dass das Arbeiten mit dem Werk eine wahre Freude darstellt. Das Beweisen auch die zahlreichen Auszeichnungen wie der red dot design award, den die Originalausgabe 2010 verliehen bekam.

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Somit ist das Buch ein echtes „ultimatives Handbuch“, das die Arbeit von Grafikern und Designer vereinfachen kann. In seinem Vorwort erwähnt der Autor explizit, dass das Buch nicht nur Fachleuten gewidmet ist. Deswegen ist es ganz praktisch, dass nun auch der passende Preis mit 29,99 Euro zur Verfügung steht.

Das Werk steht bereits seit 2010 in den Buchläden. In diesem Jahr ist einen aktualisierte Ausgabe hinzugekommen.

 

„Letterfontäne. Das ultimative Handbuch zur Typografie.“

Von Joep Pohlen
Verlag: Taschen
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 29,99 Euro
Format: 16,8 x 24 cm
Seiten: 640
Ausstattung: Flexicover, Textil, Lesebändchen, Mess-Latte

16
September
2015
Kompakt und hilfreich:

Vorlagen und Datenblätter für die Mappen

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Eine Druckvorlage für einen Block oder auch Briefpapier ist schnell erstellt. Aber wie sieht es mit Mappen aus? Hier eine Lasche, da eine Nutbreite. Hier ein Visitenkartenschlitz, da ein Abheftstreifen. Halten Sie die Maße und Stanzvorlage im Auge und es kann nichts passieren.

Zugegeben, so eine Mappe ist schnell zusammenkonfiguriert. Auch das Drucken und Ausliefern geht fix. Die meiste Zeit jedoch, um an so eine Präsentationsmappe heranzukommen, geht für die ersten Schritte, nämlich für das Erstellen der Druckvorlage, verloren. Da sind Sie gefragt. Wir können Sie nur mit ein paar Tipps und einer Vorlage zum kostenfreien Download unterstützen.

Die ersten Tipps sind:

  • Überlegen Sie im Vorhinein, wie viel Platz Sie benötigen, denn das bestimmt die Füllhöhe.
  • Wofür setzen Sie die Mappe ein? Die Funktion kann über die Form entscheiden.
  • Benötigen Sie einen Visitenkartenschlitz oder einen Abheftstreifen? Diese müssen Sie mit in die Gestaltung einplanen.

Kostenlose Vorlagen je nach Variante – ob Mappe Klassisch, Modern, Trinär oder Multi – finden Sie immer in der Nähe Ihrer Konfiguration und unterhalb Ihrer Navigation, wo die Mappen im Bild genauer beschrieben werden. Präsentationsmappen_productinfo

Sie landen durch den Link in unserer Hilfe. Natürlich können Sie auch direkt über die Hilfe zu den Informationen der jeweiligen Produkte gelangen. Einfach durchnavigieren und über die gewünschte Füllhöhe zu den Details vordringen.

Unter unseren Produktinformationen in der Hilfe finden Sie zu jedem Produkt mit seinem entsprechenden Format genaue Angaben zu:

  • dem Produkt mit seinen Ausprägungen und in seinen Varianten. Farbigkeit, Anlieferung der Seiten, Papierauswahl, Veredelungs- oder Ausstattungsoptionen: Das alles steht für Sie übersichtlich hier zusammengefasst.
  • dem Dokument mit seinen detaillierten Abmessungen. Am Beispiel der Mappe Klassisch wären das die Maße für das Offene Format (Seiten und Laschen aufgeklappt) zusammen mit dem Offenen Format mit 3 mm Beschnitt. Denn sollen Bilder über den Rand abfallen, dann empfehlen wir, sie auch über den Beschnitt hinausragen zu lassen, sonst können durch das Schneiden weiße, also freie Stellen entstehen, die man im Druck Blitzer nennt. Das Endformat beschreibt die Maße der Mappe im gefalteten Zustand, wie sie schließlich bei Ihnen auf dem Tisch liegen würde. Auch die Breiten der Laschen sind in der Grafik mit angegeben.
  • Die Hinweise auf die Dokumenterstellung greifen fachspezifische Begriffe auf und geben Ihnen bei Unklarheiten gleich Antworten.

All diese Informationen können Sie auch in einem Datenblatt als PDF herunterladen und sich beispielsweise für offene Fragen, die auftauchen können, am Arbeitsplatz zur Seite zu legen.

Außerdem: Hier stehen für Sie die Downloads einer Vorlage in verschiedenen Dateiformaten zur Verfügung. Suchen Sie die passende für sich aus.

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Wählen Sie zum Beispiel die Mappe Klassisch aus und entscheiden sich für eine Füllhöhe von 10 mm, dann laden Sie per Klick zum Beispiel auf das InDesign-Symbol einen Ordner herunter, der je eine idml- und eine indd-Datei für eine Seite (nur außen) oder zwei Seiten (innen und außen) enthält. Auf dem Layout sind auch die Stanzlinien gekennzeichnet. Sie zeigen Ihnen die Abschlusskanten. Außerdem beinhaltet die Datei eingezeichnete Falzlinien und Maßangaben wie für die Nutbreite. Wir möchten Sie bitten, diese Elemente nicht für den Druck auszugeben, damit sie nicht mitgedruckt werden.

Um Ihnen das Arbeiten zu erleichtern, sind ebenfalls der Rahmen mit Beschnitt (Mediabox) und ohne Beschnitt (Trimbox) angegeben. An Ihnen können Sie sich für Ihr Layout orientieren. Toleranzen sind mit einzuberechnen. Daher platzieren Sie Elemente, die nicht angeschnitten werden dürfen, mit einem Sicherheitsabstand von 4 mm vom Rand entfernt.

Ähnlich verhält es sich auch mit den anderen Produkten von viaprinto. Wenn Sie also Informationen brauchen, die Ihnen sagen, wo im Layout Elemente zu platzieren sind, damit sie auf dem produzierten Druckunterlagen die richtige Position einnehmen, dann schauen Sie sich die Grafiken vorher genau an und es ist ein Leichtes für Sie. Oder Sie rufen beim Kundenservice an, der hilft Ihnen gerne persönlich weiter: 0800 589 31 41.

11
September
2015
Akzente setzen:

Die neuen Farbkern-Visitenkarten.

Das ist also der Vistenkarte Kern: blau, gelb, grün (ob in dunkel oder hell), magenta, orange, rot und schwarz – die acht Farben der Farbkern-Visitenkarten. Neu bei viaprinto.

Jetzt wird es bunt: Mit den acht verschiedenen Farben haben Sie Auswahl, eine Visitenkarte passend zu Ihren Corporate Farben zu nutzen. (Die genauen Farbewerte finden Sie am Ende des Artikels.) So wirkt die Visitenkarte besonders edel und ist ein echter Hingucker.

Zugleich ist sie ein Gewinn für die Haptik: Das Multiloft-Papier, welches den Kern bildet, besitzt eine Grammatur von 270 g/m². Das 325 g/m² starke Extrarough white umfasst als Coverpapier wie bei einem Sandwich den Kern. Damit besitzt die neue Farbkern-Visitenkarte aufgrund aller drei Schichten eine Grammatur von insgesamt 920 g/m². Sie liegt schwerer in der Hand, was einen Eindruck von Beständigkeit und Wertigkeit hinterlässt. Ganz nebenbei zeichnet sie sich aufgrund des Volumens durch eine besondere Robustheit aus.

Extrarough white ist auch das Papier, welches Sie nach Ihren individuellen Wünschen von uns bedrucken lassen können. Hierfür einfach nach der Konfiguration die Datei hochladen und weiter „Zur Kasse“ gehen. Denken Sie beim Erstellen daran, einen Sicherheitsabstand zum Rand zu lassen, sollten Sie sich mit dem Maßen und dem Beschnitt unsicher sein, dann können Sie auch eine kostenfreie Vorlage in unserer Hilfe herunterladen.

Die klassischen Standards, die eine Visitenkarte auszeichnen, bleiben natürlich bestehen: Dazu zählt das Format von 55 x 85 mm in den Ausrichtungen hoch oder quer. Oder die Farbigkeit von 4/4 oder 4/0. Der Versand erfolgt im Economy Service bei einer Auflage von 50 bis 5000 Exemplaren.

Beachten Sie für weitere Details bitte die Farbwerte (CMYK) des Multiloft-Kerns:

blau 90 / 50 / 0 / 0
gelb 0 / 20 / 90 / 0
grün (dunkel) 50 / 20 / 70 / 0
grün (hell) 30 / 0 / 40 / 0
magenta 0 / 90 / 0 / 0
orange 0 / 50 / 70 / 0
rot 30 / 100 / 80 / 0
schwarz 0 / 0 / 0 / 100

10
September
2015
„Layout & Satz“.

Folge 8 widmet sich dem Wort- und Zeichenabstand. Kerning als vergessene Lehre.

Auch in dieser Folge aus unserer Wissensreihe „Layout & Satz“ geht es natürlich um die Lesbarkeit von Texten. Denn sie ist oberstes Gebot und schlägt jede Layout-Argumentation. Charlotte Erdmann erklärt in dieser vorletzten Ausgabe, wie der Abstand zwischen Wörtern und Zeichen helfen kann.

Texte bestehen aus Zeichen, die einen gewissen Abstand voneinander haben. Je nach verwendeter Schriftart ist dieser unterschiedlich und in der Schrift sogar vorgegeben. Der Grund: Die Zeichenabstände sind wie die Wortabstände und der Zeilenabstand wichtig für die Lesbarkeit eines Textes. Stehen die Zeichen zu eng, werden die Wortbilder nur noch schwer erkannt. Gleiches gilt bei zu großen Abständen. Dennoch können Laufweiten und Abstände manuell angepasst werden. Dieser Ausgleich – das Kerning – kann gut sein, er kann aber auch Schaden anrichten.

Alles auf automatisch?

Die Lehre vom Kerning, dem harmonischen Abstand der Buchstaben, ist mit dem modernen Computersatz größtenteils in Vergessenheit geraten. In den Layoutprogrammen wie InDesign oder QuarkXPress wird das Kerning automatisch eingestellt und sieht dann meistens auch ganz gut aus. Dies ist aber eben nur meistens der Fall. Denn die Zurichtung, wie das Kerning noch zu Bleisatz-Zeiten hieß, gleicht zwar die Zeichen optisch aus, doch insbesondere beim Blocksatz kann es dennoch zu auseinander gerissenen oder ineinander geschobenen Wörtern kommen. Dann stimmt zwar das Kerning (also die Abstände zwischen10092015_Summary den Buchstabenkombinationen), aber der Gesamttext wird zu eng oder zu weitläufig. Insgesamt entsteht also ein unruhiges Satzbild – der Grauwert des Textes ist zu stark oder es sind zu viele weiße Lücken im Text.

Manuell ausgleichen?

InDesign und auch QuarkXPress erlauben in diesem Fall den manuellen Ausgleich der Laufweite des gesamten Textes oder einzelner Zeilen bzw. nur eines Wortes. Was aber für Überschriften sehr gut ist, um deren Lesbarkeit zu verbessern, kann sich auf einen Blocktext negativ auswirken. Denn wenn die Buchstabenabstände verändert werden, ändert das immer auch das Gesamtbild des Textes. Das sollte man beim manuellen Laufweitenausgleich stets berücksichtigen. Dennoch ist ein manueller Eingriff manchmal unumgänglich und auch sehr hilfreich, wenn Schusterjungen oder Hurenkinder vermieden werden sollen, weil nur ein Wort auf die nächste Zeile und damit Seite rutscht. In einem solchen Fall können kleine Feinjustierungen beim Kerning helfen. Dabei sollte aber immer das harmonische Schriftbild im Auge behalten und „schwarze“ oder „weiße“ Stellen vermieden werden. Besonders auffällig bei Fehleingriffen ist die Buchstabenkombinaton „LA“, die schnell zu weit auseinander steht, „BE“ hingegen kann bei zu geringer Laufweite dunkel wirken.

Spationieren und Unterschneiden – metrisch, optisch oder manuell

Vergrößert man die Laufweite, also den Abstand der Zeichen, nennt man das „Spationieren“. Verringert man den Abstand so nimmt man eine „Unterschneidung“ vor. Je nach Schriftgröße und -art kann es dabei zu mehr Weißraum (große Schrift) oder einem höheren Grauwert (kleine Schrift) kommen. In den Voreinstellungen der Computerprogramme ist deshalb meist automatisch das „metrische“ Kerning hinterlegt. Damit werden die Vorgaben aus dem jeweils eingesetzten Font verwendet. Will man das nicht oder liefert die Schrift keine entsprechenden Werte für das Satzprogramm aus, kann auch das sogenannte „optische“ Kerning eingesetzt werden. Dieses berechnet die Abstände anhand der Form der Zeichen selbst und kann so auch gemischte Schriften berücksichtigen. Insbesondere beim Zahlensatz ist das optische Kerning oft im Einsatz. Alle weiteren Veränderungen in der Laufweite der Zeilen lassen sich manuell in InDesign vornehmen unter „Schrift“ > „Zeichen“. Hier kann sowohl die Zeichenbreite als auch der Zeichenabstand individuell vorgegeben werden.

Regeln der Schriftoptimierung

Wann aber ist es nun notwendig, eine Laufweite zu verändern? Einige Regeln helfen dabei, den richtigen Weg zu finden:

  • Je größer oder kleiner die Schrift, desto mehr sollte man auf deren Laufweite achten und diese gegebenenfalls anpassen.
  • Heller Text auf dunklem Grund ist besser lesbar, wenn die Laufweite größer ist.
  • Versalsatz und Worte in Kapitälchen sollten in der Laufweite der Buchstaben und im Wortzwischenraum vergrößert werden.
  • Telefonnummern, Bankleitzahlen und andere Zahlenkombinationen sind mitunter besser zu lesen, wenn man ihre Abstände verändert.
  • Zeilenzahlen können erhöht oder verringert werden, indem man die Laufweite vergrößert oder verkleinert. Allerdings sollten hier maximal 2 % des Buchstabenabstands eingesetzt werden. Probieren geht hier aber auch – wie so oft – über Studieren.
Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

 

Die kommende und letzte Folge widmen sich den Zeilen: Wie Ausrichtung? Welche Längen und Abstände sollten sie haben?

9
September
2015
Halt geben:

Die neuen Präsentationsmappen.

Wir starten in den Herbst mit herausragenden neuen Produkten: zum Beispiel den Präsentationsmappen. Erhältlich in vier verschiedenen Formen.

Dem Inneren von Präsentationsmappen hauchen Sie das Leben ein, wir kümmern uns um den richtigen Halt: Auch wenn wir Loseblatt oder Visitenkarten schon lange im Angebot haben, so fehlten doch bisher die Präsentationsmappen auf www.viaprinto.de. Das ändert sich jetzt: Wir präsentieren die Präsentationsmappen in vier Ausführungen. Sie hören auf die Namen „Klassisch“, „Modern“, „Trinär“ und „Multi“, die die Form der Mappe genauer beschreiben. Ihre Einsatzzwecke sind vielfältig: für Pressearbeit, Schulungen und Seminare, als Angebotsmappen und mappen_klassischProduktübersichten oder zur Mitnahme auf Messen. In Ihrem Corporate Design gestaltet sind es zurückhaltende Werbeträger, die Ihren bedeutsamen Inhalten Halt verleihen.

Grundsätzlich besitzen die Mappen im geschlossenen Zustand ein Endformat, das sich für DIN A4 große Inhalte eignet. Sie unterscheiden sich vor allem in der Form der Laschen – nur „Trinär“ bricht heraus, da die Mappe aus drei Innen- und drei Außenseiten besteht.

mappen_modernHinter „Klassisch“ verbirgt sich eine gradlinige Gestaltung der zwei Laschen. „Modern“ lässt die zwei Laschen dynamisch schräg aufeinander zu laufen.

Und die Variante „Multi“ ergänzt die klassische Zwei-Laschen-Systematik um eine weitere am Kopfteil – besonders geeignet für Inhalte, die andernfalls leicht herausrutschen könnten. „Trinär“ beschränkt sich durch den drei- bzw. sechsseitigen Aufbau, der sich wie ein Triptychon öffnet, auf eine Lasche im Mittelteil zum Fuß hin, da der Inhalt ja auch so schon Halt erfährt.mappen_trinaer

Entscheidend bei den Mappen ist immer die Füllhöhe: Wie viele Seiten Papier sollen sie aufnehmen können? Bei viaprinto stehen Ihnen die Füllhöhen 1 mm, 5 mm und 10 mm zur Verfügung. Sollten Sie sich unsicher sein oder eventuell darüber hinauskommen, so empfiehlt sich vielleicht für Ihre Zwecke das „Multi“-Format, das aufgrund der Faltung bei einer Füllhöhe bis zu 20 mm variabel bleibt.

Kleiner Tipp: Es passen etwa 10 Blatt à 80 g/m² in eine Füllhöhe von 1 mm. Bei 10 mm sind es schon 100 Blatt.

Außerdem können Sie frei wählen, ob Sie einen Visitenkartenschlitz wünschen. Oder eine Abheftung: Die kann bereits auf Ihren Wunsch von uns platziert werden oder Sie möchten selbst die Abheftung einkleben. In dem Fall liegt der selbstklebende Abheftstreifen anbei. Er verfügt über die Maße 150 x 16 mm.

Allen vier Präsentationsmappen sind übrigens folgende Ausprägungen gemein:

  • Die Farbigkeit: 4/4, 4/1, 4/0, 1/1, 1/0
  • Das Papier: 300 g/m² Bilderdruckpapier glanz oder matt, 280 g/m² und 325 g/m² (außer bei „Multi“) Chromosulfat, 300 g/m² Naturpapier, 300 g/m² Offsetpapier Premium und 300 g/m² Recyclingpapier
  • Die Veredelung: ohne, mit Dispersionslack oder Folienkaschierung in matt oder glanz

Zur Inspiration haben wir Ihnen aus der Praxis einige Beispiele zusammengestellt. Sie finden sie auf der Pinnwand „Mappen Map“ bei Pinterest.

1
September
2015
Tutorial:

Mehrbruchflyer gestalten: Der Aufbau eines Flyers.

Manchmal ist es gut, die Perspektiven zu wechseln: Deswegen haben wir mit der Agentur Coformat aus Wiesbaden gesprochen, ob sie uns und ihren Mitkunden nach dem erfolgreichen Blogbeitrag zu den Briefumschlägen nicht auch die Gestaltung von Mehrbruchflyern näher bringen wollen. Und hier ist das Ergebnis: ein Tutorial zu einem zehnseitigen Flyer Zickzackfalz ihres Möbellabels „Nestgold“. 

#Schritt 1
Papiermuster statt Verwirrung
Bevor wir beginnen, basteln wir uns aus einem Blatt Papier erstmal ein Muster – oder auch Dummy – unseres Flyers, um später Logikfehler beim Aufbau der Datei zu verhindern. Am besten beschriften wir uns die Seiten auch gleich mit einer Nummer, um später einfacher nachvollziehen zu können, wo wir uns gerade befinden.

2-template

#Schritt 2
Vorlage & Aufbau
Im nächsten Schritt laden wir uns die Gestaltungsvorlage aus der viaprinto Hilfe herunter und öffnen diese anschließend.

Anhand der Vorlage können wir unseren groben Aufbau definieren. Besonders wichtig ist es dabei natürlich, das Lese-/Aufklappverhalten des Nutzers immer im Hinterkopf zu haben, ein bisschen Dramaturgie schadet schließlich nie! Wie das im Detail richtig funktioniert, erläutert auch der viaprinto-Blogartikel: „Eine Frage des Aufbaus“
3-aufbau
In unseren Fall gehen wir ganz klassisch vor: eine simple Titelseite mit Logo, ein Introtext nach dem ersten Aufblättern, der von Bildmaterial unterstützt wird, gefolgt von einer Seite mit den Kontaktdaten des Unternehmens – dem sogenannten Call-to-action.

Auf der Rückseite platzieren wir einzelne Produktvorstellungen, damit der Flyer sowohl im traditionellen Leseverhalten, als auch im komplett aufgeklappten Modus funktioniert.

3x-Aufbau parat halten

#Schritt 3
Ebenen sperren
Bevor wir unseren Inhalt einarbeiten und layouten, sperren wir noch schnell die Vorlagen-Ebenen im Ebenen-Panel, um jederzeit darauf zurückgreifen zu können, und blenden die Beschreibungen und Hinweise aus, sonst passiert es, dass sie mitgedruckt werden.

4-layouten

#Schritt 4
Layouten!
Wie Typoraster beim Layouten und Platzieren der Inhalte helfen können, erklärt übrigens Ralf Wasselowski in seinem Artikel: Tutorial: Wie gestalte ich einen Falzflyer mit einem Typoraster?

5-bilder-ppi-checken

#Schritt 5
Auflösung der Bilder überprüfen
Wenn Bilder im Layout verwendet werden: Immer darauf achten, dass diese eine effektive Auflösung von mindestens 300 ppi (Pixel per inch) haben und so auch am Ende scharf gedruckt werden können! Ganz einfach geht das über das Informations-Panel (F8).

6-anschnitt#Schritt 6
Anschnitt nicht vergessen!
Wenn alles passt, keine Rechtschreibfehler mehr vorhanden sind und die Auflösung der Bilder überprüft wurde, kann unser Flyer als PDFX-1a für den Upload auf viaprinto exportiert werden. Ganz wichtig: Den Anschnitt nicht vergessen, gerade bei vollflächigen Bildern kommt es sonst zu ungewollten Ergebnissen an den Schnittkanten!

7-Success
#Schritt 7
Bestellen!
In der Online-Vorschau lässt sich der fertige Flyer nochmal betrachten und mit wenigen Klicks durch den Warenkorb ist er schon auf dem Weg zu uns in die Agentur! Viel Erfolg beim Ausprobieren.

 

Über den Autor:

Logo_coformat

COFORMAT ist ein interdisziplinäres Design-Studio aus Wiesbaden, das sich auf die Entwicklung ganzheitliche Lösungen, die von Markenidentitäten über Produkt-Design bis hin zu Innen-/Architektur reichen, spezialisiert hat.

27
August
2015
„Layout & Satz“.

Absatzformate: Von knalligen Überschriften und verschwundenen Unterüberschriften. Folge 7.

Überschriften sollen eine Signalwirkung haben, den Leser in den Text ziehen und Texte untergliedern. Aber müssen sie deshalb immer besonders auffallen? Und wenn ja, welche Stilmittel sollte man dazu einsetzen? Wie können Zwischenüberschriften außerdem harmonisch erscheinen? In einer neuen Folge unserer Wissensreihe „Layout & Satz“ gibt unsere Gastautorin Charlotte Erdmann Antworten.

Wozu Überschriften?

Je nach Medium heißen Überschriften auch Titel- oder Schlagzeilen bzw. Rubriken. Sie dienen dazu, einen Text lesbarer zu machen und zu untergliedern. An ihnen bleibt das Auge des Lesers hängen und kann sich orientieren. Vor allem aber ziehen Überschriften die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich und bewirken so, dass der Text darunter gelesen wird. Doch nicht nur auf den Inhalt der Überschrift kommt es dabei an, auch die Hervorhebung ist ausschlaggebend dafür, wie effektiv eine Überschrift ist. Abhängig von Position, dem Weißraum ober- und unterhalb der Schrift, dem Schriftschnitt, seiner Größe und der Ausrichtung sowie der Farbe können Sie mit einer Überschrift viel Wirkung erzielen. Nicht immer aber hilft viel auch viel: Insbesondere bei Headlines sollten Sie mit Überlegung an den Satz gehen.

Gestaltungsgesetze für Headlines

Je nach Druckprodukt – Zeitschrift, Buch, Flyer, Prospekt – werden Überschriften unterschiedlich gesetzt. Sollen Überschriften beispielsweise nur die Kapitel eines Buches unterteilen, sollten Sie lediglich eine andere Schrift und eine fette Auszeichnung einsetzen, wobei die Schriftgröße nur minimal zum Brottext vergrößert wird. Anders sieht es aus, wenn ein Prospekt alleine durch seine Überschriften wirken soll. Dann ist es angebracht, eigens für die große Darstellung erstellte sogenannte Display- oder Headline-Schriften zu verwenden. Sie fallen auf, verlieren aber auch bei sehr großer Darstellung nicht ihre Lesbarkeit. Wichtig ist es dabei, im Satz die Laufweite an die Größe anzupassen. Überschriften sollten maximal zweizeilig sein, besser aber gehen sie nur über eine Zeile. Sie werden dazu linksbündig mit dem Satzspiegel gesetzt und ziehen sich über zwei oder mehr Spalten. Sogar über eine Doppelseite hinweg können Headlines gesetzt werden. Zum Brottext sollte sie außerdem vier bis zehn Leerzeilen Abstand haben.

Die richtige Schrift finden

In den vergangenen Jahren wird es zunehmend Mode, dass der Font der Überschrift absolut kontrovers zum restlichen Text gestaltet wird. Das erzeugt Spannung. Headline-Fonts sind also auffallend, schrill, brechen mit dem Stil des Grundtextes und fallen dadurch noch mehr auf. Das mag für ein Plakat oder eine Broschüre durchaus ein stilistisches Mittel sein. Aber auch mit harmonischen Gestaltungsmitteln lassen sich – wenn auch dezente – Effekte erzielen. Denn allein durch den Einsatz von Kapitälchen, Versalien oder Sperren als Auszeichnung lassen sich Überschriften, die in der gleichen oder einen ähnlichen Schriftart wie der Grundtext gesetzt werden, deutlich hervorheben. Stilistisch ungefährliche Abweichungen sind möglich, indem man bei der Wahl des Fonts für die Überschrift innerhalb der Schriftfamilie bleibt. Egal aber, ob man Schriften mischt oder sich lieber innerhalb eines Fonts bewegt – immer sollte man im Auge behalten, dass die optische und die inhaltliche Aussage miteinander harmonieren. Hier macht es wirklich die Mischung aus, ob die Überschrift zu knallig für den Inhalt und das Medium ist, oder ob sie zu brav daherkommt.

Unter- und Zwischenüberschriften

Gleiches gilt für die Untergliederung des Textes an sich durch Zwischenüberschriften: Sie sollten sich harmonisch ins Gesamtgefüge einbinden und dabei den Lesefluss nur soweit unterbrechen, dass sie dem Leser eine Orientierung bieten. Vor allem bei Flyern ist diese Untergliederung hilfreich. In langen Texten wie einem Buch aber können Zwischenüberschriften auch einfach nur stören. Dort falsch eingesetzt, bringen sie den Leser leicht ins Stolpern. Im Internet hingegen sind Zwischenüberschriften extrem wichtig, um dem Auge Ankerpunkte beim Scrollen des Texte zu liefern.

So gehen Zwischenüberschriften nicht verloren

Aber Achtung: Wer Zwischenüberschriften nicht deutlich genug hervorhebt, läuft Gefahr, dass diese im Text „verschwinden“. Deshalb sollten Sie sich vor dem Layout eines Textes nicht nur Gedanken über das Gestaltungsraster (siehe Folge 4) machen, sondern auch die Absatzformate für bis zu drei Unterüberschriften definieren. Hierbei können Sie entweder auf den Font der Headline zurückgreifen und diesen nur in der Größe angepasst an den Grundtext einsetzen. Besser aber ist es, die Schriftart des Grundtextes größer und mit einer frei gewählten Auszeichnung (fett, kursiv, Kapitälchen) zu verwenden. Je nach Hierarchiestufe der Unterüberschrift sollte dann eine gewisse Abstufung der Größe oder eine andere Auszeichnung stattfinden. Sie können aber auch mit Farben arbeiten, damit Zwischenüberschriften im Text nicht „untergehen“. Auch ein größerer Zeilenabstand zwischen Überschrift und Text ist erforderlich, um die Hervorhebung zu unterstreichen. All das sollte VOR dem eigentlichen Satz im Layoutprogramm in den Absatzformaten definiert werden, um später Überschriften nur noch mit einem Klick formatieren zu können.

 

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

 

Lesen Sie mehr über den richtigen Wort- und Zeichenabstand von Texten in der kommenden Folge dieser Reihe.

 

 

 

 

 

 

 

Bereits erschienen:
Papierformate
Gute Gründe für die Falzung
Der Satzspiegel
Ein stimmiges Bild dank Gestaltungsraster & Co.
Text und Bild Kompositionen
Augen auf bei der Schriftwahl