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13
August
2020
Mailings

Werbebriefe im B2B: 8 Formulierungshilfen für Ihre Firma

Werbebriefe sind trotz Mailings oder Flyern immer noch eine erfolgversprechende Möglichkeit, um vor allem bei Stammkunden Interesse für neue Produkte oder Dienstleistungen zu wecken. Doch leider bleibt das Potenzial dieser Printprodukte häufig ungenutzt. Das liegt vor allem an ungünstigen Formulierungen. Wir liefern Ihnen deshalb 8 Formulierungshilfen für erfolgreiche Webebriefe.


1
Betonen Sie die Vorteile des Briefs bereits in der Überschrift

Die Qualität und Aussagekraft Ihrer Überschrift entscheidet mit darüber, ob der Empfänger Ihres Werbebriefs weiterlesen möchte oder nicht. Die grundsätzliche Frage, die hinter jeder Headline im Werbebrief stehen sollte: „Worin besteht der größte Nutzen, den der Empfänger mit meinem Werbebrief erhält?“

Diese Frage sollte das Erstellen der Headline voll und ganz bestimmen.

Beispiel:

  • Sie haben eine Aktion für Ihre Stammkunden gestartet, bei der sie 50 Prozent auf das gesamte Sortiment sparen können.

Mögliche Headline: „Bestellen Sie noch diesen Monat jedes Produkt zum halben Preis!“


2
Erstellen Sie eine „How-to-Überschrift“

Wenn Sie Ihren Werbebrief mit sinnvollen Tipps oder einfachen Lösungen verbinden, schaffen Sie einen echten Mehrwert. Verweisen Sie am besten gleich in der Überschrift auf diesen Benefit. So werden die Empfänger Ihrer Werbesendung auch den Rest des Briefes eher lesen wollen.

Beispiele:

  • Unsere 3 Tipps, um ganz einfach Stromkosten zu sparen
  • So sparen Sie am meisten beim Buchen der nächsten Reise
  • So einfach machen Sie aus Ihrem Balkon ein Blütenmeer

3
Gratis als „magisches“ Wort einbinden

Manch kleine Worte können für die Leser die Attraktivität einer ganzen Textzeile erhöhen. Ein solches Wort ist „gratis“. Es suggeriert, dass wir etwas ganz ohne Gegenleistung bekommen. Taucht das Wort „gratis“ in der Headline auf, wird der Leser vermutlich erst einmal neugierig werden. Denn schließlich muss er für diesen Vorteil nicht bezahlen, nur etwas Zeit zum Lesen opfern.

Beispiele:

  • Unsere neue Website – jetzt mit gratis Stromkostenvergleich
  • Jetzt bis zum xx bestellen und praktischen Pflanzenguide gratis dazu bekommen

4
Verwenden Sie klare Handlungsaufforderungen

Der berühmte „Call-to-Action” darf auch in einem Werbebrief nicht fehlen. Warum? Wenn wir einen Text lesen, neigen wir dazu das Gelesene einfach abzuspeichern und uns dann der nächsten Aufgabe zuzuwenden. Wird jedoch eine klare Handlungsaufforderung geben, setzen wir uns noch einmal mit dem Inhalt auseinander. Im Werbebrief kann der Call-to-Action bereits in der Headline formuliert werden oder Sie setzen ihn vor der Schlussformel ein.

Wird die Handlungsaufforderung in der Überschrift verarbeitet, sollte sie aber nicht zu hart klingen. Denn das könnte den gegenteiligen Effekt hervorrufen. Der Leser könnte sich bevormundet fühlen und den Werbebrief sofort zur Seite legen.

Beispiele:

  • Headline mit Call-to-Action: Bringen Sie mit unseren Pflegetipps frischen Glanz in Ihr Zuhause!
  • Schlussformulierung:
  • Abonnieren Sie jetzt unseren YouTube-Kanal und erhalten Sie wöchentlich neue Heimwerkertipps!
  • Rufen Sie uns noch diese Woche an, um einen unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Zusatztipp: Sie können eine Überschrift übrigens auch elegant als Frage formulieren. Darin enthalten ist eine indirekte Handlungsaufforderung.

Beispiel: Wäre es nicht schön, jetzt mit neuen Balkonpflanzen in den Frühling zu starten?


5
Formulieren Sie schlicht und sprechen Sie Ihre Leser direkt an.

Zeit ist ein knappes Gut. Je einfacher Sie Ihren Werbebrief formulieren, desto einfacher erfassen die Empfänger die zentrale Message.

  • Vermeiden Sie komplexe Satzgefüge und bringen Sie das Wesentliche schnell auf den Punkt.
  • Vermeiden Sie die unpersönliche Anrede mit „man“ oder Passivkonstruktionen.

Beispiel:

So eher nicht: Weil dieser Sommer sehr heiß werden soll, sind Klimageräte perfekt geeignet, um es bei hohen Außentemperaturen angenehm kühl zu haben.

Besser: Dieser Sommer soll wieder sehr heiß werden. Sie machen es sich dann zuhause am besten angenehm kühl. Wir haben jetzt leistungsstarke Klimageräte im Angebot.


6
Verwenden Sie eine ansprechende Schlussformel und Grußformel.

Nichts ist unpersönlicher, als einen Brief mit „Mit freundlichen Grüßen“ zu beenden. Sie reihen sich damit in die Briefe von Banken, Behörden oder Versicherungen ein.

Seien Sie ein wenig kreativ und passen die Schlussformel ein wenig an:

  • Herzliche Grüße, sommerliche Grüße, Frische Grüße nach [Stadt]

Für die Grußformel sollten Sie die Leser am besten mit ihrem Nachnamen ansprechen. Lässt es die Zielgruppe zu, können Sie die Empfänger natürlich auch duzen. So entsteht gleich eine direkte Verbindung.


7
Beenden Sie den Werbebrief mit einem Dank.

Studien haben bei E-Mails gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Antwort steigt, wenn am Ende gedankt wird.

Auch bei Werbebriefen können Sie mit einer Dankesformel für eine höhere Akzeptanz Ihrer Sendung sorgen.

Beispiele:

  • Vielen Dank fürs Lesen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.
  • Vielen Dank für Ihre Treue. Für Kunden wie Sie geben wir jeden Tag unser Bestes.

8
Verwenden Sie das Postskriptum für eine Überraschung.

Das Postskriptum (= P.S.) in einem Brief hat ursprünglich die Aufgabe, bei handgeschriebenen Briefen nachträglich noch etwas hinzuzufügen, ohne dass der Brief neu geschrieben werden musste. In Werbebriefen können Sie dieses P.S. perfekt nutzen, um dort eine Überraschung oder Zusatznutzen unterzubringen.

Viele Empfänger von Werbebriefen lesen nämlich meist die Überschrift und dann das Ende mit dem Postskriptum. Es ist der ideale Platz, um auf Extrarabatte, Sonderaktionen oder ein neues Produkt hinzuweisen.

Beispiele:

  • P.S.: Die ersten 100 Kunden, die auf unser Anschreiben antworten, erhalten einen Gartenratgeber gratis.
  • P.S.: Vereinbaren Sie noch bis zum xx.xx.2020 einen Beratungstermin und sichern Sie sich die besten Konditionen.

Haben Sie Inspiration für Ihre nächsten Werbebriefe erhalten? Hier haben wir noch weitere praktische Tipps, wie Sie Ihre Briefumschläge gestalten können.

7
Juli
2020
viaprinto Wissen

Typografie zeigt Charakter: Was die Wahl der Schriftart aussagt

Tagtäglich kommen wir mit ihr in Kontakt: Typografie. Wir brauchen sie um zu kommunizieren, zur Orientierung und mehr. Unzählige Geschichten haben wir mit Hilfe von Schrift festgehalten und gelesen. Doch ein wesentlicher Aspekt bleibt meist unter dem Radar. Die Aussagekraft jeder Schrift, ihr Charakter. Sie erzählt uns ihre ganz eigene Geschichte und beeinflusst uns unterbewusst.

Schrift ist also ein individueller Storyteller, den Ihr Unternehmen gezielt einsetzen kann, um die Aussage von Texten visuell zu bekräftigen. Egal, ob bei der Entwicklung eines Logos oder der Kreation von Werbebotschaften – Schrift ist ein mächtiges Gestaltungsinstrument, das Sie stets planvoll verwenden sollten. Doch welche Eigenschaften transportieren Serifen, Handschriften und Co. eigentlich?

3 grundsätzliche Aspekte bei der Wahl einer Schriftart

Bevor Sie sich mit dem Charakter einer Schrift auseinandersetzen, gibt es einige grundsätzliche Regeln zu berücksichtigen:

1. Die Lesbarkeit: Langer Fließtext oder knackige Headline?

Ein routinierter Leser erfasst nicht jeden Buchstaben einzeln, sondern bestimmte Buchstabengruppierungen zusammen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Zeilenverfolgung mit dem Auge einfach ist. Textabschnitte und neue Zeilenanfänge müssen klar differenziert sein, um eine schnelle Orientierung zu garantieren.

Serifenschriften, wie Cambria oder Times New Roman sind ebenso gut lesbar wie serifenlose Schriften. Sie werden daher bevorzugt für lange Textpassagen verwendet. Bei Headlines kann die Lesbarkeit zugunsten einer wirkungsvollen Schriftart in den Hintergrund rücken.

2. Das Medium: Print oder Web?

Ein wesentliches Entscheidungskriterium bei der Schriftwahl ist das Einsatzmedium. Printbereich oder Webseite? Beide Anwendungsbereiche haben viele gemeinsame, aber auch unterschiedliche Anforderungen. So stehen im Web wesentlich weniger Schriftarten zur Auswahl. Durch die Umwandlung von Kurven in eckige Pixel leidet die Darstellung vieler Fonts (= Zeichensätze).

3. Kombination von Schriftarten

Zwei bis drei verschiedene Schriftarten reichen aus, um Texte zu strukturieren und sie stilvoll zu kleiden. Diese sollten harmonisch und dennoch kontrastreich aufeinander abgestimmt sein. Ein wilder Mix verwirrt den Leser nur.

Gut vereinbar sind beispielsweise Schriftarten der gleichen Familie: fett, kursiv, mager, normal und black. Aber auch Extreme können Stimmung erzeugen, wie eine Handschrift und eine Serifenlose.

Das Finden einer finalen Schrift-Komposition ist vergleichbar mit der Suche nach einem neuen Outfit. Sie experimentieren mit verschiedenen Kleidungsstücken, stellen sie mehrmals neu zusammen und betrachten immer wieder das Gesamtbild.

Zwischen den Zeilen lesen: Die Wirkung von Schriften

Schriftarten leisten einen wichtigen Beitrag, den Stil Ihres Projekts zu definieren und ein konsequentes Markenbild zu realisieren. Sie vermitteln die Kernbotschaft und rufen Emotionen hervor, ohne dass Ihr Kunde ein Wort gelesen hat. Typografie ist also wie Hintergrundmusik: Sie hören nicht bewusst hin, aber dennoch erzeugt die Melodie eine Stimmung. Doch welche?

Serifenschriften

Literarisch, hochwertig und klassisch – diese Eigenschaften transportieren Serifenschriften. Sie zeigen Seriosität, Sicherheit und Sachlichkeit, wirken aber auch konservativ. Für ausgedehnte Textabschnitte, Bücher und Kleingedrucktes sind sie aufgrund ihrer Lesbarkeit stets eine gute Wahl.

Beliebt sind beispielsweise Garamond, Palatino oder Baskerville. Sie vereinen Tradition, Respekt und Zuverlässigkeit und werden daher bevorzugt von Anwälten verwendet. Aber auch die Mode- und Hotelbranche macht sich die Aussagekraft von Serifen zunutze.

Serifenlose Schriften (Sans Serif)

Serifenlose Schriften sind im Print- sowie im Digitalbereich hervorragend lesbar. Ihre saubere Erscheinung drückt Stärke, Klarheit, Stabilität und Modernität aus. Vor allem junge und zukunftsorientierte Unternehmen profitieren von dem freundlichen und einladenden Eindruck, den diese Fonts mit sich bringen. Zudem sind Sans Serife in unterschiedlichen Stärken wahre Verwandlungskünstler: Während dicke Versionen als maskulin und mächtig eingestuft werden, sehen dünne Schnitte glamourös und nobel aus.

Als Allrounder findet man Futura, Neuzeit, Avenir, Helvetica und Franklin Gothic in vielen innovativen Branchen. Sie funktionieren im Zweifel immer.

Modern

Sie gehören zu den Sans Serif Schriften, sind allerdings stark konstruiert und geometrisch geprägt. Insbesondere in der SaaS- und Design-Branche erfreuen sie sich großer Beliebtheit, da sie Inhalte modern, zukunftsorientiert, progressiv und stylisch in Szene setzen. „Form follows function“ ist das Motto, dem moderne Typen folgen.

Werden Century Gothic, Gilroy und FF DIN mit Bedacht eingesetzt, schaffen sie eine zeitgemäße Atmosphäre.

Blockserifen (Egyptienne)

Schon mal auf einer alten Schreibmaschine getippt? Genau diesen Retro-Charme bringen Blockserifen mit sich. Charakteristisch sind die dicken Serifen, die die Lesbarkeit etwas einschränken. Dennoch sind Lubalin, Egyptienne und Co. für Logos und Überschriften eine außergewöhnliche Alternative.

Schreib- und Handschriften

Individuell, intuitiv und unverwechselbar – das kennzeichnet Hand- und Schreibschriften. Sie verleihen jeder Botschaft eine persönliche Note, weshalb sie Spitzenreiter für Überschriften, Einladungs- und Grußkarten sind. Ihr facettenreiches Gesicht reicht von klassischer Eleganz, Weiblichkeit und Feierlichkeit, bis hin zu Bodenständigkeit und statischer Ruhe. In jedem Fall sind Schreibschriften sehr dekorativ und bringen Dynamik ins Design.

Zapfino, Pepita, Mistral und LinoScript sind nur einige Beispiele aus dem riesigen Repertoire dieser Fonts. Aufgrund der geschwungenen Anfangsbuchstaben und Verzierungen sind sie für lange Texte ungeeignet. Bei der Gestaltung von Logos im Luxussektor sind sie hingegen eine hervorragende Wahl. Ihre Wirkung ist vergleichbar mit einem Feuerwerk, dass zum richtigen Zeitpunkt gezündet werden möchte.

Nun ist klar, welche Botschaften Sie mit einer Schrift-Melodie vermitteln können. Was Sie aber auch nicht vergessen dürfen: Die Eigenschaften und Werte der Zielgruppe. Sie sollte sich „zuhause“ fühlen, statt abgeschreckt von Schriften, die ihren Grundsätzen widersprechen.

Schriftarten sind Ihre Markenbotschafter

Jede Schriftart erzählt eine eigene Geschichte und weckt Emotionen bei Ihren Kunden. Sie verleiht Ihrem Logo Persönlichkeit und stärkt die Aussagekraft. Sie transportiert Markenwerte und kann sogar zu Ihrem exklusiven Markenzeichen aufsteigen.

Wie wäre es mit einem Burger und Pommes? Das golden-geschwungene M weist den Weg. Elegante Mode? Der Schriftzug der VOGUE suggeriert Fashion und Lifestyle. Diese Beispiele verdeutlichen, wie mächtig das Gestaltungselement Schrift sein kann.

Schreiben Sie Ihre Markengeschichte – wählen Sie Fonts planvoll aus und experimentieren Sie, bis Ihr Schriften-Outfit wie angegossen sitzt!


Unsere Gastautorin Sandra Wenger kennt sich aus mit Texten, die die Augen öffnen. In loser Folge wird sie uns eine Weile auf unserer Blog-Reise begleiten und Wissenswertes rund um Farbpsychologie, Formensprache oder ihr Know-how in Sachen Gestaltung teilen. Mehr gefällig? crazy-about-content.de/
viaprinto Wissen

Klare Aussagen statt langer Rede: 10 Tipps, um Kunden wortgewandt vom Hocker zu reißen

Erst schlafen die Füße ein, dann gehen die Gedanken auf Fernreise. Häufig verlieren wir nach den ersten Zeilen eines Textes den Faden. Zu lange Sätze, zu viel Marketing-Bla-Bla, keine klare Botschaft. Dabei braucht es nur wenige Zutaten, um Inhalte und Aussagen lecker anzurichten. Mit den nachfolgenden Tipps kochen Sie nicht länger irgendein fades Buchstaben-Süppchen, sondern begeistern Ihre Kunden mit knackigen Inhalten, die zielsicher ins Schwarze treffen.

Vor dem Schreiben: Zielgruppe und Mehrwert fokussieren

Neben Sprachgefühl und Kenntnissen bezüglich Rechtschreibung und Grammatik, brauchen Sie vor allem Einfühlungsvermögen. Versetzen Sie sich in Ihre potenziellen Leser hinein und erforschen Sie deren Bedürfnisse und Probleme. Bevor Sie die erste Zeile tippen, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Welchen Mehrwert und welche Relevanz hat mein Thema für diese?
  • Mit welchem Sprachstil erreiche ich die Zielgruppe am besten?
  • Was ist die Aussage meines Textes, formuliert in 1 – 2 Sätzen?
  • Was möchte ich mit dem Text erreichen?

Gelingt es nicht, die Botschaft zu fokussieren, ist das Thema entweder zu ausufernd oder nicht von Belang für Ihre Kunden. Hier hilft es, zu präzisieren oder den Inhalt in mehrere Parts aufzuteilen. Suchen Sie alternativ nach einer Thematik, die Ihre Zielgruppe wirklich interessiert.

Im Schreibfluss: 10 Tipps, um Kunden mit Worten zu fesseln

Sie haben einen brandneuen Text vor sich? Hervorragend! Dann gehen Sie diesen mit Blick auf die nachfolgenden Punkte nochmals genau durch. Mit jeder Korrektur werden Sie merken, wie Ihr Schreibstil treffender wird.

1. Die optimale Headline – kurz, prägnant, schnell auffassbar

Die Überschrift ist ein entscheidender Faktor, um den Leser zu ködern. Geglückte Wortspiele und Metaphern sind ebenso gute Aufhänger, wie provokante Fragen. Regen Sie die Fantasie Ihrer Kunden an! Auch die Aussicht auf Lösungen animiert zum Schmökern, wie die Headline dieses Artikels mit „10 Tipps …“ zeigt. Zahlen wirken zudem faktisch und konkret. Sie helfen einzuschätzen, wie lange man zum Lesen braucht. Eine Kombination aus Kommando und Nutzen ist ein weiterer Pluspunkt für den Auftakt eines Textes. Sie fordern Ihre Kunden auf, etwas zu tun und beantworten zugleich die Frage nach dem „Warum/Wozu“.

2. Begriffe mit Powerwirkung

„Jetzt, sofort, nützlich, …“ drücken Dringlichkeit aus und sprechen das Unterbewusstsein an. Insbesondere am Anfang einer Überschrift oder der Einleitung sorgen sie für Aufmerksamkeit.

3. Keine Angst vor dem Wegstreichen

Verabschieden Sie sich von überflüssigen Wiederholungen, schwammigen Formulierungen, oberflächlichen Vergleichen und Füllwörtern. Zwar fällt es schwer, bereits Geschriebenes zu verwerfen, doch es hilft, den inhaltlichen Fokus zu schärfen. Geben Sie „sehr“, „sozusagen“ und „eigentlich“ keine Chance mehr.

4. Sammelbegriffe vermeiden

Schauen Sie genau hin: Ungeziefer oder Kreuzspinne? Baum oder Birke? Indem Sie konkrete Begriffe verwenden, erschaffen Sie starke Assoziationen in den Köpfen Ihrer Leserschaft.

5. Vorsicht bei Beamtendeutsch, Fach-Jargon und Fremdwörtern

Vermeiden oder erklären Sie Fachbegriffe und Fremdwörter. Andernfalls erschweren Sie insbesondere neuen und potenziellen Kunden Ihr Thema zu verstehen. Auch der Kontext, indem Sie eine Botschaft positionieren, ist entscheidend. Fachpresse, ein Flyer für Jugendliche oder ein Artikel für die Frauenzeitschrift? Passen Sie den Sprachstil an Ihre Zielgruppe an.

6. Aktive und dynamische Verben statt Nominalstil

Eine Formulierung im Nominalstil ist schwer verständlich, da Informationen stark verdichtet werden. Sätze wirken oft gestelzt und übertrieben sachlich. Geben Sie aktiven Verben den Vortritt und beleben Sie Texte mit dynamischen Wendungen. Arbeiten Sie an dem „Erreichen eines Ziels“ oder „erreichen Sie das Ziel“? Möchten Sie die „Frustration der Leserschaft vermeiden“ oder wollen Sie „Ihre Leser nicht langweilen“?

7. Nein zur doppelten Verneinung

Doppelte Verneinungen stören den Lesefluss und beeinträchtigen das Verstehen. Deshalb sind positive Aussagen die bessere Wahl. „Das soll nicht heißen, dass es nicht sinnvoll ist …“ wird beispielsweise zu „Es ist sinnvoll, …“

8. Ein Satz – ein Gedanke

Ein gut strukturierter Text fesselt den Leser, denn er kann allen Gedanken des Verfassers mühelos folgen. Ein Satz bietet Platz für einen Gedanken, ein Absatz beherbergt einen Gedankengang – so einfach ist das. Zwischenüberschriften helfen zudem bei der Orientierung, sie funktionieren wie ein Gerüst, an dem sich das Auge festhalten kann.

9. Aussagen mit Bildern verstärken

Eine Buchstabenwüste schreckt potenzielle Kunden ab. Bilder, die eine Headline in ihrer Botschaft unterstützen, sind hingegen ein wahrer Blickfang. Erzeugen Sie mit Fotos Emotionen, um Leser auf Ihren Text einzustimmen. Nutzen Sie einfache Infografiken, statt komplexe Sachverhalte ausschweifend zu erläutern.

10. Mit kreativen Darstellungsformen experimentieren

Um Botschaften klar zu vermitteln, gibt es neben Text und Bild noch eine Vielzahl weiterer Gestaltungsmöglichkeiten. Experimentieren Sie mit Infoboxen, Zeitstrahl, Illustrationen und Collagetechniken – überraschen Sie Ihre Kunden mit klarer Botschaft in erfrischender Verpackung!

Bewahren Sie den Themenfokus und werden Sie zum Jäger

Im Alltag reden wir gerne um den heißen Brei herum. Hier ein Füllwort, da eine abgegriffene Redewendung und dann noch ein Fremdwort. Es fällt uns schwer, den Fokus zu behalten, da wir mit Informationen regelrecht bombadiert werden. Fiese Fallstricke, die wir mit etwas Übung überspringen können.

Die Lösung: Finden Sie Themen, die Ihre Zielgruppe wirklich interessieren. Konzentrieren Sie sich auf die Botschaft und fragen Sie sich bei jeder Zeile, ob Sie die Aussage klar treffen. Gehen Sie auf die Jagd nach Füllwörtern, langatmigen Sätzen und Nominalstil. Und das Ergebnis? Inhalte mit mehr Biss, die Ihre Kunden überzeugen und mitreißen. Also auf die Tastatur, fertig … und los!

Unsere Gastautorin Sandra Wenger kennt sich aus mit Texten, die die Augen öffnen. In loser Folge wird sie uns eine Weile auf unserer Blog-Reise begleiten und Wissenswertes rund um Farbpsychologie, Formensprache oder ihr Know-how in Sachen Gestaltung teilen. Mehr gefällig? crazy-about-content.de/
26
Mai
2020
Visitenkarten

Rund oder spitz? Trauen Sie sich aufzufallen!

viaprinto hat das äußere Design der Visitenkaten erweitert! Ab sofort gibt es die kleinen Kontaktkärtchen mit abgerundeten Ecken. Geben Sie Ihrer Geschäftsausstattung den unerwarteten Twist und sorgen Sie mit weniger Spitzen für Aufsehen.

Die Rundung der vier Ecken hat einen Radius von ca. sieben Millimetern und garantiert damit maximale Aufmerksamkeit. Die kleinen, trotz online-kills-offline-Diskurs, super-beliebten Kärtchen sind bei einem Besitzerwechsel ohnehin schon auffällig. Doch was passiert, wenn sie dann auch noch eine ungewöhnliche Silhouette haben, können wir nur ahnen. Von den vielen Veredelungsvarianten mit Gold, Silber, vollflächig oder partiell wollen wir gar nicht erst anfangen.

Probieren Sie es aus und geben Sie Ihrer Geschäftsausstattung ein Upgrade.   

Visitenkarten

Das aussagekräftige Aushängeschild

Der erste Eindruck zählt – das gilt für die Sympathie zwischen zwei Menschen ebenso wie für die Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Jeder von uns war bereits selbst in der Lage sich für einen Dienstleister entscheiden zu müssen und weiß daher, dass es nicht nur darum geht, wer die besten Preise liefert. Sondern auch darum, bei welchem Dienstleister man sich schon nach dem ersten Eindruck besser fühlt.

Diese subjektive Wahrnehmung kann durch viele Faktoren beeinflusst sein. Beginnend schon damit, in welchem Viertel ein Dienstleister seinen Sitz hat oder wie seine Webseite und seine Werbeunterlagen aussehen. Wirken sie seriös? Sind die genutzten Farben und Schriftarten kohärent? Passt das Auftreten zur angebotenen Dienstleistung?


Erster Eindruck im Rechteck


Bevor Ihre potentiellen Kunden allerdings überhaupt Ihre Webseite oder Ihren Firmensitz zu Gesicht bekommen, halten sie oft etwas anderes in der Hand: Ihre Visitenkarte. Sie ist nach kurzem Kennenlernen die Verbindung zwischen Ihnen als Person und Ihrem Unternehmen. Sorgen Sie dafür, dass dieser erste Kontaktpunkt ein beeindruckendes Aushängeschild für Ihre Leistungen wird.


Visitenkarten
Der Klassiker: Visitenkarte

Der Klassiker: eine Auswahl aus 14 Grammaturen ermöglicht es Ihnen schon beim Papier genau Ihren Stil zu finden. Besonders edel wirken Chromokarton, Leinen- oder Büttenpapier, aber auch Natur- und Recyclingpapier haben ihre Reize – besonders wenn der Nachhaltigkeitsaspekt im Mittelpunkt steht.
Optisch können Sie Ihre Visitenkarten mit einer partiellen Veredelung aufwerten: setzen Sie Akzente mit goldener oder silberner Heißfolie, herausragendem Relieflack oder partiellem UV-Lack.

Lassen Sie Ihren Kunden die Exklusivität mit seinen Sinnen erfahren, denn die Veredelung ist auch haptisch ein wahrer Berührungspunkt. So rücken Sie genau das in den Fokus, was dem Kunden als Erstes auffallen soll – Ihr Logo beispielsweise.



Klappvisitenkarten
Die Exklusive: Klapp-Visitenkarte

Die Exklusive: mit Klapp-Visitenkarten haben Sie nicht nur mehr Platz für Informationen, sondern auch ein auffälliges Format, das nicht untergeht. Sowohl einseitig als auch beidseitig lässt sich Ihr neuer Begleiter bedrucken und bietet somit gleich vier Seiten für Ihre Adressdaten und bereits einen ersten Einblick in Ihren Arbeitsalltag. Sie haben die Wahl zwischen drei Grammaturen und ganzflächigen sowie partiellen Veredelungen.
Unser Tipp: probieren Sie die SoftTouch-Folie aus! Die samtig-weiche Oberfläche bleibt Ihren Kunden sicher im Gedächtnis.



Die Farbenfrohe: Farbkern-Visitenkarte

Die Farbenfrohe: Ausgefallen und doch bodenständig ist die Farbkern-Visitenkarte. Das eindrucksvolle Naturpapier in weiß umhüllt den Farbkern aus starkem Multiloft-Papier – ein Festival für die Augen.
Wählen Sie aus acht Farben aus, um sie Ihrem Corporate Design anzupassen: Blau, Gelb, dunklem und hellem Grün, Magenta, Orange, Rot und Schwarz.
Ihre Karte sticht sicher aus einem Stapel an Visitenkarten heraus und rückt Ihr Unternehmen in einen modernen, farbenfrohen Kontext.

Doch egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Bleiben Sie Ihrem Corporate Design treu und beeindrucken Sie Ihre Kunden mit Kreativität, Beständigkeit und Innovation!