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25
Januar
2017
Neu: Hohlkammerplakate

Plakativ bleiben – mit den Wetterfesten unter den Postern.

2017 ist der Bürger, oder besser gesagt seine Stimme, besonders gefragt. Drei Landesparlamente und der Bundestag werden neu zusammengesetzt. Kernige Botschaften, Fotos, die nicht dem Zufall überlassen wurden und Termine erinnern dann an Straßenlaternen an den Urnengang. Gut beraten ist, wer da als Betrachter den Überblick behält. Unsere neuen Hohlkammerplakate helfen dabei und trotzen Wind und Wetter.

Flexibel ist nicht nur ihr Einsatzzweck, sondern auch der Platz für Ihre Botschaften: zwei Varianten, plano und mit Umbruch, bieten wir in drei und acht Größen an.

hohlkammer_detail ©viaprinto

Gut zu erkennen sind die feinen Stege und Waben, die den Platten ihren Halt geben.

Mit den „Plakativen“ aus dem Kunststoff Polypropylen können Großveranstaltungen sportlicher Art oder Kultur-Ankündigungen auf Weitsicht und in gut sichtbaren Höhen beworben werden. Das Handling und ihr Aufhängen ist leicht, weil auch sie selbst leicht sind: 450 Gramm pro Quadratmeter. Für diese Leichtigkeit sorgt: nichts! Denn zwei dünne Plastikplatten sind mit feinen Stegen oder Waben verbunden, die die Form wahren. Dazwischen: Luft. Ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip, das Stabilität und Biegsamkeit auf einmal erfüllt – innen hohl, außen oho!

 

 

Wem die Werbe-Luft noch lange nicht ausgeht, der kann mit unserer großen Variante, dem Doppel-Hohlkammerplakat, nicht nur die Vorder-, sondern auch direkt die Rückseite gestalten.

Wir bedrucken die Plakate auf einer Seite mit UV-gehärteten Farben, die Wind, Wetter und Sonnenlicht bei ihren Außeneinsätzen standhalten. Neben der Ankündigung von Aktionen, eignen sich die Plastik-Poster also auch als temporäre Wegweiser.

doppel-hohlkammer_detail_kabelbinder ©viaprinto

Das Doppel-Hohlkammerplakat mit dem Umbruch in der Mitte. Optional liefern wir Kabelbinder fürs bessere Aufhängen.

Damit die stabilen Leichtgewichte auch gut hängen, liefern wir auf Wunsch schwarze Kabelbinder, die durch die zehn optional gebohrten Löcher gezogen werden können, gleich mit. Die Lochbohrungen (bei der Plano-Variante: 10 Löcher, bei der Doppel-Variante: 14 Löcher) haben einen Durchmesser von 10 mm. Die Doppel-Hohlkammerplakate brauchen nur einmal in der Mitte umgebrochen zu werden, damit sie Säulen ummanteln können. Das spart Zeit und zusätzliche Arbeitsschritte beim Anbringen.

Plakate mit Knalleffekt, kraftvoll und gestalterisch mutig? Oder doch eher laut, grell und zuweilen schrill? Auch bei Wahlplakaten sollte die goldene Regeln der Gestaltung eingehalten werden: starke Farben, pointierte Aussagen, direkter Blickkontakt, klarer Absender, Verweis auf die Website. Die konkreten Tipps können die Wahlkampf-Teams gerne hier nochmal nachlesen: In fünf Schritten zum Plakat.

22
September
2016
viaprinto-Wissen: Typografie

Gleichgewicht der Kräfte: Von Kontrast, Zeilen und Grauwert.

Was kann es Schöneres geben, als ein gutes Buch – in Ruhe gelesen und genossen? Und was kann es Schlimmeres geben, als ein Text, der einen beim Lesen nur noch ins Stolpern bringt? Gründe dafür gibt es genug: ob zu viele Fremdwörter oder eine schlechte Gestaltung. Fachbegriffe wirken irritierend, weil die Worte unbekannt sind und man sie Buchstabe für Buchstabe zusammensetzen muss. Bei der Gestaltung hingegen geht es vor allem um die Komposition der Elemente. Sie muss sich im Gleichgewicht befinden. Harmonie entsteht aus dem Grauwert, der sich aus der gesetzten Schrift ergibt, dem daraus resultierenden Kontrast auf der Position des Textes.

Im Rhythmus: Nicht zu eng, nicht zu weit

Die Gestaltung eines Textes ähnelt der Komposition eines Musikstücks: Sich wiederholende Elemente wechseln sich mit Akzentuierungen ab. Es entsteht ein Rhythmus, den der Leser gerne aufnimmt. Ein Rhythmus, der das Verweilen des Blickes im besten Fall erleichtert und den Lesefluss unterstützt, anstatt ihn zu behindern.

©claudiaheinze_schriftgrau

Nicht zu eng und nicht zu weit. Das Drittelgeviert ist der optimale Wortzwischenraum. ©claudiaheinze_schriftgrau

Der es also dem Auge erlaubt, so viele visuelle Informationen wie möglich mit einem Blick zu verarbeiten.

Hilfreich dazu ist es, Buchstaben wie Wörter nicht zu eng und nicht zu weit zu setzen, auch wenn InDesign die Möglichkeit bietet, den Zeichenabstand zu verkleinern und zu vergrößern. Denn: Haben Wörter zu geringe Abstände, werden sie im Lesefluss oft als ein Wort wahrgenommen. Normale Schriftschnitte setzen deshalb standardmäßig das Drittelgeviert als optimalen Wortzwischenraum ein, wohingegen schmale Schnitte eher die Punzenbreite als Abstand nutzen, also den Innenraum eines Zeichens. Das geschieht automatisch und sollte nur in großen Ausnahmefällen und wohldosiert manuell geändert werden, will man den Lesefluss des Textes nicht verschlechtern.

 

Geviert

Der Begriff „Geviert“ kommt aus dem Bleisatz und bezeichnet ein Quadrat, dessen Seitenlänge der Höhe des Schriftkegels eines Fonts entspricht. Legt man über einen Buchstaben ein solches Quadrat an, erhält man dessen Mindestabstand. Buchstaben mit viel Raum, wie das M, nutzen meist ein ganzes Geviert aus, enge Buchstaben eher Teile davon. Aus dem Geviert werden das Halbgeviert, Drittelgeviert usw. berechnet.

 

Gib Zeile

Auch zwischen den Zeilen ist der richtige Abstand wichtig. Die Leerräume zwischen den Schriftlinien sollten optimal zur Schriftart und ihrer Größe passen. Eine Faustregel: Bei Punktgrößen von 9 bis 12 sind 120 Prozent der Schriftgröße optisch angenehm und gut zu lesen. Anders ist das bei großen Schriften. Hier dürfen die Zeilen ruhig auch mal etwas eng stehen – oder sich sogar überlappen. Das kann mitunter reizvoll wirken, etwa auf Plakaten. Wichtig ist, dass der Grauwert nicht darunter leidet, also das Gesamtbild des Textes. Denn nur eine gleichmäßige Verteilung aller Abstände und Weißräume schafft einen harmonischen Grauwert und macht den Text gut lesbar. Vermieden werden sollten zu eng sitzende Zeilen, weil der Block dadurch dunkler erscheint. Ebenso stört es, einzelne Wörter zu unterstreichen oder zu fetten. Darüber„stolpert“ das Auge ebenso, wie über zu eng gestellte Worte.

Harmonisch flattern

©flickr_lilium-eleven

Für ein schönes, entspanntes Lesevergnügen, sollten die Zeilensetzer genau hinsehen. ©flickr_lilium-eleven

Für einen ruhigen Lesefluss ist zudem die Frage von Bedeutung: Flattersatz oder doch lieber Blocksatz? Obwohl der Flattersatz den Text optisch aufreißen lässt, kommen viele Studien zu dem Schluss, dass er die bessere Wahl ist. Denn er gewährleistet den immer gleichen Wortabstand und dementsprechend eine größere Harmonie. Beim Blocksatz hingegen werden die Wörter unregelmäßig auseinander gezogen. Ein ruhiges Lesen ist in diesem Fall nur mit etwas Trickserei im Satz möglich. Auch andere Ausrichtungen sind weniger geeignet als der Flattersatz. So widersprechen rechtsbündige oder mittige Texte unseren Lesegewohnheiten und strengen die Augen zusätzlich an. Nur wer irritieren will, ist mit diesen Ausrichtungen gut beraten.

 

 

Charlotte Erdmann

Unsere Autorin Charlotte Erdmann, Geschäftsführende Gesellschafterin bei Solokarpfen Publishing UG. ©viaprinto (Bild: Matthias Martin)

Wie Striche das Gesamtbild eines gut gesetzten Textes beeinflussen können erfahren Sie in der kommenden Folge dieser Serie.

 

 

Bereits erschienen:

Die Geschichte der Schrift.
Abstand halten, Raum geben: Größen und Laufweiten von Schriften.
Das Schriftzeichen, die kleinste Einheit der Typografie.
Blutsverwandtschaften: Von Schriftfamilien und -schnitten.
Die Einteilung von Schriften.
Plädoyer für eine bessere Leserlichkeit.
Buchstabensalat: Lesen und erkennen.

 

11
August
2016
viaprinto-Wissen: Typografie

Abstand halten, Raum geben: Größen und Laufweiten von Schriften

„Schrift ist eine wunderschöne Gruppe von Buchstaben, nicht eine Gruppe wunderschöner Buchstaben“, sagte einmal der britische Schriftgestalter Matthew Carter. Es ist wie beim Hausbau: Eine schöne Wand an die andere gesetzt, ergibt noch lange kein stabiles Haus. Ein grandios geformter Buchstabe neben dem anderen wird dementsprechend nicht automatisch zu einem wunderschönen Satzbild. „Zweidimensionale Architektur“ nannte der Typograph Hermann Zapf deshalb die Ausgestaltung eines guten Fonts. Was es dabei vor allem zu berücksichtigen gilt? Das harmonische Gesamtbild, bei dem Abstände und Nähe der Buchstaben im Verhältnis zu ihrer Größe gut aufeinander abgestimmt sind.

Laufweite: Nur in der Theorie ein Problem?

Für Johannes Gutenberg war die Harmonie des Schriftbildes noch ein wichtiges Thema. Im Bleisatz musste der Abstand der Buchstaben, die sogenannte Laufweite, genau berechnet werden. Die Laufweite gibt an, wie dicht die einzelnen Zeichen in einem Wort gesetzt sind. Sie orientiert sich an der Breite des Buchstabeninnenraums: Je kleiner die Innenräume, desto kleiner der Buchstabenabstand. Fette Schriftschnitte mit engen Innenräumen sollten also etwas enger gesetzt werden, als magere Schriftschnitte mit großen Innenräumen. In mühevoller Kleinarbeit schnitten die Schriftschneider früher jede Schriftgröße einzeln und optimierten dabei die Zeichenabstände auf die Größe der Schrift. Dadurch ergab sich immer ein harmonisches Gesamtbild, egal ob es sich um eine Überschrift oder einen kleinen Textkasten handelte. Was damals die Schriftschneider erledigten, machen heute die Schriftgestalter. Sie sitzen dabei allerdings am Computer und geben sich mal mehr, mal weniger Mühe, ihre Fonts an alle Gegebenheiten anzupassen.

 

Proportionale und Nichtproportionale Schriften

In der Typografie werden die Proptionalschriften von den Nichtprotportionalen unterschieden. Erstere passen ihre Abstände an die Breite der Zeichen an. Letztere werden unter anderem bei Schreibmaschinen genutzt und jeder ihrer Buchstaben nimmt denselben Platz ein. Das Resultat ist meist ein eher unausgewogenes Schriftbild sowie viel Platzbedarf.

 

Eine Frage des Kernings

Die besser ausgestalteten Fonts besitzen sogenannte Kerning-Tabellen, in denen genau vermerkt ist, welche Laufweite bei welcher Schriftgröße der Computer anwenden soll. Kerning bedeutet „unterschneiden“, was insbesondere bei bestimmten Buchstabenkombinationen wichtig ist. Ein „T“ zu dem ein „e“ im gleichen Abstand wie ein m Spatien ©viaprintozu einem e gesetzt wird, wirkt verloren. Das „e“ muss etwas unter das Dach des T-Striches rutschen, damit sich das ändert. Solche und andere Anpassungen nehmen aber bereits die Schriftdesigner vor und hinterlegen sie in den Kerning-Tabellen. So weiß der Computer theoretisch immer, welche Abstände er wann wählen muss. Denn beim proportionalen Vergrößern der Schrift berechnet das Layoutprogramm neben der Buchstabengröße auch die angepasste Größe der Vor- und Nachbreite der Buchstaben. An den Laufweiten müsste also kaum etwas verändert werden. Doch das ist lediglich in der Theorie der Fall. In der Praxis sind viele Kerning-Tabellen unvollständig, sodass eventuell nur wenige Größen eines Fonts eine entsprechende automatische Anpassung besitzen. Die Folge: Buchstaben rücken bei Überschriften oder sehr kleinen Schriften zu weit aus- oder ineinander. Das beeinträchtigt die Lesbarkeit, sodass eine manuelle Anpassung wichtig werden kann.

 

Optisch oder metrisch?

In InDesign lässt sich das Kerning „metrisch“ oder „optisch“ einstellen. Im metrischen Modus wird die Unterschneidungstabelle der verwendeten Schrift bei der Verkleinerung der Abstände zu Hilfe genommen. Im optischen Modus wird der Abstand von der Zeichenform ausgehend berechnet. Die bessere Wahl ist meist der optische Modus.

 

Die künstliche Laufweite: Spationieren oder Sperren?

So ist es beispielsweise im Versalsatz, also einem Text aus Großbuchstaben, oft notwendig, die Laufweite individuell zu verändern. Überschriften können ansonsten schnell unausgeglichen wirken. Plakate, Verpackungen, Logos und ein anspruchsvolles Editorial Design verlangen dann dem Setzer einiges ab. Für ihn geht es in solchen Fällen ans Spationieren einzelner Buchstaben, also die Erweiterung der einzelnen Buchstabenabstände von Hand.

Schnittlaufweiten ©viaprinto

Schnittlaufweiten

Spationieren kommt von „Spatium“, also Zwischenraum. Und nichts anderes macht man beim auch Sperren genannten Vorgang: der Abstand der Worte und Buchstaben wird im Sperrsatz verändert. Nutzte der Bleisatz dazu noch eigene Elemente (Spatien genannt), setzt der Computer einfach mehr oder weniger Raum zwischen die Buchstaben. Deshalb wird die Bezeichnung „Spationieren“ inzwischen auch oft gleichbedeutend zur Veränderung der Laufweite genutzt. Tatsächlich aber gibt es feine Unterschiede, auf die man sich in Zeiten der Digitalisierung geeinigt hat: Wird die Laufweite vergrößert, handelt es sich um „Spationieren“. Setzt man zwischen die Buchstaben ein Leerraumzeichen (Geviert oder Viertelgeviert etc.), dann handelt es sich um ein „Sperren“.

Tipps: Auf klein oder groß kommt es an

Beides hat auch in Zeiten des digitalen Satzes seine Berechtigung, sollte aber nur sehr spärlich angewandt werden, wenn beispielsweise die Lesbarkeit bei Texten mit kleinen Schriftgrößen lesbarer oder den Kontrast zum Untergrund verbessert werden soll. Grundsätzlich gilt: Man sollte in die Laufweiten von Schriften nur dann eingreifen, wenn man weiß, was man tut und wenn die Lesbarkeit des Textes dadurch entweder verbessert oder aber zumindest nicht verschlechtert wird. Als Faustregel sollte man sich merken:

  • Kleine Schriften, Fonts mit schmalen Laufweiten, mit starken Serifen, im Kapitälchen- und Versalsatz sowie im Negativsatz benötigen eine größere Laufweite.
  • Größere Schriften, Fonts ohne Serifen und kritische Unterschneidungen kann man enger setzen, damit die Wortbilder geschlossener wirken. Allerdings müssen Plakate und andere Schriften, die aus größerer Entfernung gelesen werden, eher weitere Abstände aufweisen.

Charlotte Erdmann

Unsere Autorin Charlotte Erdmann, Geschäftsführende Gesellschafterin bei Solokarpfen Publishing UG. ©viaprinto (Bild: Matthias Martin)

 

Auch Unterschneidungen, Ligaturen und Spezialschnitte wirken sich auf die Lesbarkeit eines Textes aus. Wie man damit umgehen muss und sollte erfahren Sie in der nächsten Folge dieser Serie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits erschienen:

Die Geschichte der Schrift.
Das Schriftzeichen, die kleinste Einheit der Typografie.
Blutsverwandtschaften: Von Schriftfamilien und -schnitten.
Die Einteilung von Schriften.

15
Januar
2015
Dem Journalismus eine Chance geben:

viaprinto unterstützt Tonic.

Wie die Zukunft des Journalismus und der Printmedien im Speziellen aussehen wird, kann niemand prognostizieren. Aber während die Besorgnis viele lähmt, macht sich eine Truppe junger Ehrenamtlicher auf, mit ihrem Plakatjournalismus die Öffentlichkeit zu bewegen.

Wir haben Fabian Stark und seine Mitstreiter von Tonic auf startnext.de entdeckt. Hier riefen sie im Oktober des vergangenen Jahres dazu auf, ihr Projekt zu unterstützen: den Plakatjournalismus. Plakat…was? Plakate kennen wir von viaprinto ja gut. Schließlich drucken wir sie jeden Tag. Aber wir kennen sie eher als Werbeträger – nicht als das Gegenteil: nicht als journalistisches Medium.

"Deutschland, Deine Unruhestifter" die November Ausgabe und Plakat N°1

„Deutschland, Deine Unruhestifter“, die November Ausgabe und Plakat N°1

Daher hat uns die Idee von den Jungjournalisten gefallen. Deutschlandweit haben sich in und um die Redaktion von Tonic junge Reporter, Fotografen, Illustratoren und Künstler seit 2010 zusammengefunden, um die „Machenschaften“ – wie sie es selber nennen – voranzutreiben. Und das ehrenamtlich. „Wir fabrizieren das hier lohn- und selbstlos und wir verhuren uns nicht vor der Werbeindustrie“, sagen sie. Man merkt es ihren Themen an. Da geht es um das Aufwachsen in der heutigen Ukraine, über das Leben nach dem Taifun auf den Philippinen oder ein Selbstversuch zum Leben als Frutarier. Tonic veröffentlicht online oder im Magazin. Für sie gibt es keine Grenzen. Auch nicht in der Form. Daher gibt es seit November Plakatjournalismus zum Aufhängen.

"Doppelte Realität", Cover Plakat N°1

„Doppelte Realität“, Cover von Plakat N°2

"Doppelte Realität", Rückseite Plakat N° 2

„Doppelte Realität“, Rückseite von Plakat N°2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was sollen wir sagen, das Projekt war auf startnext natürlich erfolgreich. Bereits drei Plakate sind veröffentlicht. Sie tragen unter anderem die Titel „Deutschland, Deine Unruhestifter“ oder „Doppelte Realität in der Ukraine“. Zwei davon durften wir drucken. Wenn die Plakate unsere Druckmaschinen verlassen, dann erreichen sie zunächst Fabian Stark und seine Tonics. Dann werden sie mit Einsatz von Spucke und Schweiß verpackt und auf Cafés, Bars und Restaurants verteilt. (Gastronomen sind übrigens eingeladen sich zu beteiligen. Kontakt gibt es über Helene: hvs@tonic-magazin.de)

Vorort können die Plakate gelesen, geteilt oder an die Wand gehängt werden. Die Themen finden so ihren Weg in die Öffentlichkeit. Ein neuer Weg gegenüber dem stillen und selektiven Konsum im Netz: „Wir konsumieren Journalismus heute meist digital. Das stört uns nicht. Doch werden Debatten in der Öffentlichkeit dadurch schlechter sichtbar. Plakate mit journalistischen Inhalten – Reportagen, Kolumnen, Themenseiten – scheinen uns die Lösung des Problems. Die Plakate sollen dabei auf einer Seite investigative Geschichten zeigen und auf der anderen ihrem Namen gerecht werden: ästhetisch und plakativ Aufmerksamkeit erregen, in Clubs, Cafés und Bars.“

Und wir unterstützen sie mit unserem Plakatdruck dabei.

Bilder: „Tonic Magazin“