7
Oktober
2019
Marketing

Vertrauen aufbauen

Öffentlichkeitsarbeit ist kein klassisches Marketing, keine klassische Werbung und auch keine reine Verkaufsstrategie. Bei der Öffentlichkeitsarbeit – auch Public Relations oder PR genannt – geht es darum das Unternehmen nach außen hin transparent zu repräsentieren und dessen Arbeit in der Öffentlichkeit in einem guten Licht darzustellen.

Anders als in der Werbung oder im klassischen Marketing wird dabei nicht in erster Linie auf die verkaufsfördernde Wirkung gesetzt, sondern darauf Vertrauen in die Marke, das Unternehmen oder aber auch das Produkt aufzubauen. Es geht darum das Unternehmen kennenzulernen, Produkte und Dienstleistungen vorzustellen oder aber auch politische sowie soziale Arbeit in den Vordergrund zu rücken. Je nach Ausrichtung und Bedarf desjenigen, für den die Öffentlichkeitsarbeit benötigt wird.

Welche Aufgaben hat die Öffentlichkeitsarbeit?

Öffentlichkeitsarbeit wird häufig auch als Pressearbeit betitelt – denn das ist einer der wichtigsten Bereiche, mit denen der PR-Spezialist in Berührung kommt. Er ist verantwortlich für die Außenkommunikation und damit auch erster Ansprechpartner für Radio, Fernsehen, Zeitung oder Magazin.

Laut den Grundsätzen des DRPR (Deutscher Rat für Public Relations) dient Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie dazu die Öffentlichkeit aus einer Organisation heraus zu informieren und „den Medien redaktionelle Inhalte und Themen anzubieten“ (DRPR Broschüre, S. 21).

Dabei ist den PR-Profis angeraten sich an einen allgemeingültigen Kodex zu halten, der einige Passagen beinhaltet und letztlich darauf abzielt, dass ein PRler sich stets so verhält, dass seine Kommunikation transparent ist, er stets integer, fair, loyal und professionell bleibt und sich der Wahrhaftigkeit verschreibt.

Mit anderen Worten: ein PR-Profi sollte nicht versuchen um jeden Preis etwas zu verkaufen, sondern sachlich auf Informationen eingehen, die es zu einem Unternehmen, einer Organisation oder Produktlinie zu sagen gibt.

Welche Stellen gibt es im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit?

Prinzipiell können im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mehrere Berufe angesiedelt werden. Es werden Unterschiede gemacht zwischen PR-Beratern, -Managern, -Redakteuren oder auch Pressesprechern. Alle sind in die oben genannte Kommunikation aus einem Unternehmen heraus oder für ein Unternehmen involviert, jedoch liegen ihre Schwerpunkte jeweils auf anderen Tätigkeiten.

Ein PR-Berater hat allgemein ein sehr abwechslungsreiches Arbeitsumfeld, denn er ist nicht in dem Unternehmen selbst tätig, sondern nur für das Unternehmen. Meist arbeiten PR-Berater in Agenturen, die gleich mehrere Kunden betreuen und so ein breites Spektrum abdecken – in manchen Fällen kann sogar die Betreuung des Social Media Auftritts dazugehören.

PR-Manager beschäftigen sich eher mit der Analyse interner und externer Kommunikationsprozesse, mit ihrer Planung und der Kontrolle der bereits stattfindenden Kommunikation.

Ein PR-Redakteur hingegen ist hauptsächlich damit beschäftigt Content zu erzeugen. Es werden Pressemitteilungen oder andere Unternehmensinformationen getextet und verbreitet.

Ein Pressesprecher steht den Medien immer Rede und Antwort, ist erster Ansprechpartner und zeigt sich zudem kooperativ für Interviews oder auf Pressekonferenzen.

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