14
November
2016
Deutsches Eigenkapitalforum 2016

Kein Stress: Exklusiver Liefer-Service für IR-Kongress.

„Wachstum durch Design“ oder „Dialog zwischen Aufsichtsrat und Investoren“ sind Themen, denen sich in diesem Jahr die deutsche Investoren-, Analysten- und Kapitalgeber-Szene widmet. Mittendrin: viaprinto als offizieller Druckpartner. Schließlich geht es hier um Entscheider in der IR-Branche, die gezielt ihre Unternehmenspräsentationen und Geschäftsinformationen an den Mann oder die Frau bringen.

Unser Key-Account Manager Thorsten Gebhardt wartet am Document Center auf eilige Teilnehmer, die ihre kurzfristig zum Druck beauftragten Unterlagen frisch und rechtzeitig in die Hände gelegt bekommen. Denn wir bieten den Kongressteilnehmern einen exklusiven Service:

  • Werden wichtige Druckunterlagen als Softcover, Spiralbindung oder Broschüre bis Mittwoch, den 16. November, per „Express 9 Uhr“ bestellt, kommen die Unterlagen pünktlich zum Veranstaltungsbeginn bei den Bestellern an.
  • Eine rechtzeitige Bestellung per „Express 9 Uhr“ am Mittwoch an die Adresse der Engelhardt Logistics & Services GmbH (s.u.) führt zu einer kostengünstigen Ausführung und sicheren Verteilung an den jeweiligen Präsentationsraum beim Eigenkapitalforum.
  • Wenn Broschüren oder Spiralbindungen bis Samstag, den 19. November, 24 Uhr bestellt werden, dann werden die Unterlagen noch bis zum Veranstaltungsbeginn am Montag 10:30 Uhr direkt zum Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center geliefert.

Bereits in den vergangenen Jahren hat viaprinto viele IR Manager mit dem Service begeistert. „Ich und viaprinto freuen uns auch in diesem Jahr wieder darauf, dass jede bei uns beauftragte Unternehmenspräsentation in Spitzen-Qualität geliefert und bei Veranstaltungseröffnung des Eigenkapitalforums in Frankfurt vorliegen wird“, sagt Gebhardt.

 

Lieferanschrift für Dokumente eintreffend bis zum 18. November:

ELS GmbH (Adressfelder: Vorname, Nachname)

EKF, Name Ihres Unternehmens (Adressfeld: Firma)

Datum, Uhrzeit, Raum der Präsentation (Adressfeld: Adresszusatz)

Mainzer Landstraße 166 (Adressfelder: Straße, Hausnummer)

60327 Frankfurt | Main (Adressfelder: Postleitzahl, Ort)

 

Lieferanschrift für Dokumente eintreffend ab dem 21. November:

Deutsche Börse AG (Adressfelder: Vorname, Nachname)

Name Ihres Unternehmens, Datum, Uhrzeit, Raum der Präsentation (Adressfeld: Firma)

c/o Sheraton Airport Hotel SMC (Adressfeld: Adresszusatz)

Hugo-Eckener-Ring 15 (Adressfelder: Straße, Hausnummer)

60549 Frankfurt am Main (Adressfelder: Postleitzahl, Ort)

 

Weitere Informationen auch unter www.eigenkapitalforum.com oder hier: www.viaprinto.de/eigenkapitalforum

 

Foto: ©Deutsche Börse AG

10
November
2016
viaprinto-Wissen

Flat Design: Illustrieren in der 2. Dimension.

Traditionelle Illustrationen waren Handarbeit und deshalb in der Regel alles andere als perfekt, eher ungeschliffen oder expressiv, schraffiert und oft vielstrichig. Als in den 1980er-Jahren die Glattheit und Perfektion der Computergrafik eine neue Ästhetik geschaffen hatte, änderte sich vieles. Damals waren Illustrationen aber eher überladen mit visuellen Effekten, weil die technischen Möglichkeiten neu waren und ausprobiert werden wollten. Der Flat-Design-Illustrationsstil von heute bietet trotz Bezügen zur Vergangenheit Neues. Dieses Neue besteht aus hochgradiger Vereinfachung, gekoppelt mit geometrischer Perfektion.

 

Das Spiel mit der neuen Einfachheit

Flat Design als vereinfachender Stil entwickelt sich gerade im Bereich der Illustration immer weiter. Neben den alt bekannten Icons im Web, die “flat” gestaltet sind, gibt es Illustratoren, die Elemente des Flat Designs übernehmen und ihre eigene Variante daraus entwickeln. Dabei kann sogar eine recht komplexe illustrative Darstellung entstehen, die sich dennoch der reduzierten Formensprache des Flat Design bedient. Flat Design ist als Illustrationsstil so aufregend, weil das Spiel mit der Einfachheit weit weniger einfach ist, als man denken mag: mit begrenzten Mitteln, den maximalen Ausdruck zu finden, ist schwer.

 

Vereinfachung für bessere Wahrnehmung

Flat Design lässt alles visuell Verzichtbare weg. Doch was kann das für eine Illustration bedeuten? Dass eine starke Reduktion und Vereinfachung in bestimmten Bereichen notwendig ist, ist Basiswissen im Mediendesign. Das bezieht sich zum Beispiel auf den Abbildungsmaßstab: wird eine Illustration sehr klein wiedergegeben, sollte ihre Formensprache vereinfacht werden. Denn das Auge kann die winzigen Details kaum wahrnehmen.

Zu den illustrativen Symbolen, die seit jeher vereinfacht werden, gehören Verkehrszeichen, Piktogramme und Fahnen – also alles, was schnell oder unter erschwerten Bedingungen wahrgenommen werden muss. Auch der Aspekt der Wichtigkeit eines Zeichens ist hier entscheidend. Was also unbedingt wahrgenommen werden muss – wie ein Verkehrszeichen oder ein Gefahrensymbol auf einer Lackdose – wird möglichst klar und eindeutig dargestellt. Die Reduktion der Information erleichtert es Auge und Gehirn, die visuelle Information umso schneller wahrzunehmen, weil sie klar und deutlich übermittelt wird.

 

Ist die Flat-Design-Illustration zu emotionslos?

Dieser Ansatz gilt auch für Illustrationen im Flat Design, die grafisch reduziert sind und mit wenig Farben und Elementen Wirkung erzeugen. Doch wie verhält es sich bei größeren Abbildungen? Sind die nicht zu uninteressant, weil sie zu einfach sind? Neben der starken Stilisierung, bei der Details, an denen sich das Auge festhalten kann, wegfallen, gibt es ein weiteres Problem. Die mangelnde Komplexität der Darstellung hat nicht nur formale Auswirkungen, sondern auch inhaltliche: stark vereinfachte Illustrationen, die zudem geometrisch und glatt gestaltet sind, wirken konstruiert und damit sachlich. Sie sprechen weniger das Gefühl an und mehr den Kopf. Visualität jedoch soll Gefühle ansprechen, wecken oder sogar provozieren. Kann da die Flat-Illustration auf der Geburtstagskarte oder als Geschäftsgrafik in einem Wirtschaftsmagazin taugen?

 

Es gibt mehrere Antworten darauf:

  • Die „flatte“ Stilistik ist auch entstanden, weil die Verweilzeiten beim Lesen kürzer geworden sind. Illustrationen müssen deshalb eingängig sein.
  • Solange Flat Design als neu und ungewohnt wahrgenommen wird, bleibt es auch spannend.
  • Viele Flat-Illustrationen werden in ihrer überbetonten Sachlichkeit als originell oder witzig wahrgenommen.
  • Die Gefahr liegt letztlich darin, dass sich Leser und Betrachter den Stil leidsehen, wenn er zu gleichförmig und inflationär gehandhabt wird.

 

Die 5 Darstellungsweisen der Flat-Design-Illustration

„…ein Zeichen ist gut, wenn man es mit dem großen Zeh in den Sand kratzen kann!“ hat Prof. Kurt Weidemann, einer der großen Grafik Designer in Deutschland, einmal gesagt. Flat Design-Illustrationen folgen diesem Anspruch mit unterschiedlich einfachen Darstellungsweisen. Manch ein Designer interpretiert das Flat Design puristisch ein anderer legt es großzügiger aus. Es ist ein Unterschied, rein flächig zu illustrieren, ohne Schatten und Verläufe – oder doch wieder damit zu arbeiten. Auch der Detaillierungsgrad ist entscheidend. Wir stellen 5 Möglichkeiten vor.

1flat birnen ©Ralf Wasselowski

  1. Minimalismus: Flachheit pur

Ein minimalistisch illustrierender Designer setzt sich die Aufgabe, Komplexität stark zu vereinfachen. Das schließt mit ein, dass Formen einfach gehalten werden und die Darstellung alles vermeidet, was einen räumlichen Eindruck hinterlässt. Es wird in diesem einfachsten Ansatz also ausschließlich flächig gearbeitet, nicht linear, es gibt keine Schatten, Verläufe, Transparenzen oder Spiegelungen.

Diese Regeln der Einfachheit, die alles weglassen, was die visuelle Komplexität erhöht, kennt man bereits: von der Markenentwicklung, vom Design von Orientierungssystemen oder beim Schriftdesign. Die Regeln beim Flat Design basieren darauf und überführen diese strengste Auffassung in die Illustration – was gleichermaßen Übung und Herausforderung ist, ob man auch mit begrenzten Mitteln überzeugen kann.

Die Beispiel-Illustration oben arbeitet mit drei Farben und Flächen. Alle Details des Glühfadens oder des Gewindes sind weggefallen und abstrahiert. Ein anderes Beispiel.1flat birnen ©Ralf Wasselowski

  1. Abstrahierte Einfachheit mit Zugeständnis an die Räumlichkeit

Etwas zu abstrahieren, bedeutet, das Wesentliche des Dargestellten zu erkennen und visuell mit einfachsten Mitteln darzustellen. Im Beispiel oben werden der gelbe Glaskörper der Glühbirne und ihr blauer Gewindebereich unten durch eine Schattierung von rechts ergänzt. Beide Schattierungen sind wieder reine Flächen ohne Außenkontur und ohne Verläufe. Aus den zwei Flächen des stilisierten Gegenstandes sind nun insgesamt vier geworden. Der Detaillierungsgrad ist gering aber vorhanden. Ein weiteres Beispiel einer detaillierteren Illustration.3flat birnen ©Ralf Wasselowski

 

  1. Detaillierte Einfachheit mit Körper- und Schlagschatten

Die immer noch formreduzierte Zeichnung verfügt neben den Körperschatten, die in Beispiel 2 hinzugefügt wurden, über einen einfarbigen Schlagschatten nach rechts unten. Diese Stilistik mit langen Schlagschatten nennt man Long Shadow Flat Design Illustration. Ebenfalls dazu gekommen ist links oben auf der Birne ein weißer Lichtreflex. Aus den anfänglichen zwei Gegenstandsflächen und einer Hintergrundfläche sind insgesamt sieben Flächen geworden. Ein weiteres Beispiel.

4flat birnen

  1. Leichte Komplexität mit Verläufen

Wie bei Googles Material-Design werden hier kaum bewusst wahrnehmbare monochrome Farbverläufe eingesetzt. Sie unterstreichen und verstärken zurückhaltend einfache Schattierungen und bringen korrespondierend mit ihnen mehr Räumlichkeit. Ein weiteres Beispiel.

5flat birnen ©Ralf Wasselowski

  1. Höhere Komplexität durch Detaillierung

Manchmal arbeiten Illustratoren aufwendig und detailliert, nutzen aber dennoch die flächig-geometrische Darstellungsweise des Flat Design. Sie greifen dabei die augenfälligen Elemente auf, illustrieren aber mit mehr Details, als beim Flat Design üblich. Im Beispiel oben sind der Glühbirne stilisierte Lichtstrahlen als kleine Dreiecke hinzugefügt worden wie auch ein angedeutetes Gewinde. Je mehr an Gestaltungselementen hinzugefügt werden, desto höher die Komplexität, und irgendwann verschwindet die Einfachheit und schnelle Wahrnehmung. Ein weiteres Beispiel.

 

Humorvolle Abstraktion

Etwas Kompliziertes wie z.B. ein Schauspielergesicht illustrativ auf seine Grundformen zu reduzieren, das kennt man aus der Karikatur. Es liegt nahe, dass eine solche Darstellung in Flat-Design-Stilistik eher sachlich und weniger witzig ausfallen müsste. Flat Designer haben sich aber zum Teil einen Spaß daraus gemacht, bekannte Figuren aus Filmen wie Star Wars mit reduzierten Mitteln darzustellen. Das wirkt überraschenderweise dann doch witzig und grafisch originell und gehört zu den Sternstunden des Flat Design. Der visuelle Kniff ist hier die Überbetonung der Sachlichkeit, die in ihrer an sich gegenteiligen Formensprache einen Überraschungseffekt generiert. Ein Beispiel.

 

FAZIT

Wie jeder andere illustrative Stil ist Flat Design nicht fest gemeißelt, sondern lebt und wandelt sich. Dabei ist die Tendenz, von der absoluten Einfachheit wieder wegzugehen. Es entstehen so Illustrationen, die nicht mehr schnell wahrnehmbar sind, sich aber dennoch um eine Ökonomie der visuellen Mittel bemühen. Flat Design hat die Illustrations-Szene mit dem Impuls zur Einfachheit bereichert – was nicht immer gleich zum größtmöglichen Minimalismus führen muss.

 

 

In dieser Serie ist bisher erschienen:

Reduce to the Flat: Wie relevant ist Flat Design?

©Ralf Wasselowski

Für den fachlichen Input konnten wir wieder Ralf Wasselowski gewinnen. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen. ©Ralf Wasselowski

3
November
2016
Tutorial

Eine Weihnachtskarte für Ihre Geschäftspartner.

Möchten Sie sich bei Ihren Geschäftspartnern mit einer Weihnachtskarte für die Zusammenarbeit im auslaufenden Jahr bedanken und gut in Erinnerung bleiben? Dann wird es Zeit für die Planung. Als Unterstützung haben wir uns den Mediengestalter Jörg Adrion, der auch für den Klett-Verlag arbeitet, an den Rechner geholt. Er zeigt uns hier Schritt für Schritt das Erstellen einer weihnachtlichen Grußkarten in InDesign.

Am Ende des Textes steht den Lesern eine offene InDesign-Datei zum freien Download und für den Innentext Ihrer Wahl bereit. Verfolgen Sie Schritt für Schritt das Erstellen der Karte und lassen Sie sich für eigene Entwürfe inspirieren.

Kleine gestalterische Vorüberlegung: Soll eine Weihnachtskarte für das allgemeine geschäftliche Umfeld eingesetzt werden, darf die Gestaltung nicht zu „überdreht“ wirken, dabei sollte sie einigermaßen ansprechend und weihnachtlich sein.

 

#Schritt 1  Im ersten Schritt laden wir auf viaprinto.de die zum Download bereitgestellte InDesign-Datei der Grußkarten herunter, und zwar in der Variante DIN A6 quer. Sie speichern wir dann gleich unter einem neuen Namen ab. Die Ebene mit den Informationen zur Dateianlage blenden wir dann gleich aus.

 

#Schritt 2  Mit einem passenden Motiv – in unserem Fall eine grafische Gestaltung mit einem freien Art-Deco-Font beginnen wir dann mit dem Layouten der Titelseite. Generell empfehle ich, für die verschiedenartigen Objekte (Farbflächen, Hintergründe, Bild und Text) auf der Karte mehrere Ebenen anzulegen. Wer es motivreicher mag, kann auf freien Bilddatenbanken Bilder herunter laden. Ein in den letzten Jahren immer wieder auftauchendes Motiv für Weihnachtskarten ist z.B. der Hirsch, der in verschiedenen weihnachtlichen und winterlichen Kontexten zu finden ist.

 

screen01

 

Zunächst platzieren wir also das Bild oder eben den Text mittig auf Seite 1 – die Feinheiten folgen noch.

 

#Schritt 3  Das zentrale Motiv bekommt jetzt noch ein wenig „weihnachtliche“ Umrahmung: wir ergänzen das Bild oben und unten mit roten Farbflächen (Farbwert 20/100/100/10) und einer abgesetzten Linie und fügen den Text auch gleich hinzu.

Bitte dabei beachten: die Farbflächen sind hier randabfallende Objekte, also müssen diese auch mit Beschnitt angelegt werden!

Für den Text wurde die Schrift „Poiret“ gewählt, die bei fontspace.com kostenlos und für die private und kommerzielle Nutzung heruntergeladen werden kann.

 

#Schritt 4  Da der Kontrast mit dem Papierweiß etwas hart ist, habe ich noch einen cremefarbenen Hintergrund ergänzt (0/7/18/10). Etwas „Pepp“ fehlt der Karte jetzt aber noch – dazu fügen wir Schneeflocken ein.

Dazu können wir eine kostenlose Datei mit 25 verschiedenen Schneeflocken-Formen im eps-Format herunterladen. Diese lässt sich beispielsweise im Grafikprogramm Illustrator öffnen. Hier einfach die gewünschten Formen heraussuchen und in die InDesign-Datei kopieren.
Die Flocken sollten nicht zu dominant werden und ja nur den Hintergrund bilden. Man könnte sie aber auch in einem hellen Blauton (36/4/8/0) einfärben.

screen02

 

#Schritt 5  Jetzt kommt das Innere der Karte dran, also die Seiten 2 und 3: Um die Gestaltung der Karte einheitlich zu halten, wählen wir denselben Hintergrund wie auf der Vorderseite. Um später die Gestaltung zu erleichtern ergänzen wir Hilfslinien, die jeweils die Mitte der Seiten anzeigen.

Auf der Seite 3 steht dann der eigentliche Grußtext der Karte – diesen setzen wir zentriert. Als Schrift wurde die „Minion Pro Italic“ 12/16 Punkt gewählt und im Rot-Ton der Farbflächen der Vorderseite eingefärbt. Diese Schrift ist für Anwender von InDesign CS5/CS6/CC gratis und auch im Lieferumfang der Software bereits enthalten.

Der eingesetzte Text ist dabei nur ein Vorschlag und kann nach Ihren Wünschen modifiziert werden.

 

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#Schritt 6  Außer dem Text ist Ihr Logo das Element, das der Karte Ihre individuelle Note verleiht. Für die Platzierung bieten sich einige Möglichkeiten an: am unteren Rand zentriert auf der Seite 3, oder, wenn der Text auf Seite 3 länger ausfällt, ist auch eine Platzierung auf Seite 2 und auch auf der Rückseite (Seite 4) möglich. Wichtig in jedem Fall: um das Logo gilt ein sogenannter Schutzraum! Hier dürfen keine weiteren Objekte platziert werden, die das Logo stören könnten. Nur so kann es auch zur Geltung kommen. Möchten Sie der Karte noch Elemente hinzufügen, müssen Sie darauf unbedingt achten.
In unserer Arbeitsdatei setzen wir zunächst Platzhalter an den möglichen Positionen ein, die Sie später entfernen und durch Ihr Logo ersetzen müssen, wenn Sie auf diese Datei zurückgreifen möchten.

 

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#Schritt 7  Wenn Sie Ihren persönlichen Text gesetzt und das Logo platziert haben, dann ist die Karte fertig zur Ausgabe der Daten in ein druckfähiges PDF.

Wenn auch sonst alles passt, können wir jetzt die Karte für den Upload auf viaprinto unter den Grußkarten vorbereiten: Dazu wird die Datei im PDF/X-1a-Format exportiert. Unser Tipp: Hierbei nicht vergessen, den Anschnitt mit zu exportieren! Wenn Sie dazu weitere Hilfe brauchen, finden Sie auf den Hilfeseiten weitere Informationen zum PDF-Export: Hilfeseite von viaprinto . Der letzte Schritt ist Ihre Produktkonfiguration, bevor es zur Bestellung geht.

 

Fertig ist sie, unsere Weihnachtskarte als InDesign-Datei:

http://link.viaprinto.de/weihnachtskarte

 

 

Hinweis: Der Text auf der Seite 1 ist hier bereits in Pfade gewandelt, die Schrift muss also nicht auf Ihrem System installiert sein, es sei denn, Sie möchten den Text selbst noch verändern. Die Abbildungen sind eingebettet und nicht verknüpft.

 

 

28
Oktober
2016
Viertes Quartal, Zeit für...

Briefkastenfutter: Post- und Grußkarten für Herz und Hand.

Eine kurze aber stilvolle Botschaft per gedruckter Postkarte oder Grußkarte an Ihre Kunden, und Sie können sich der Aufmerksamkeit sicher sein. Bringen Sie ruhig auch gleich alle wichtigen Informationen zu Ihrem Unternehmen unter, oder lassen Sie, so kurz vor Weihnachten und dem Jahresende, nochmal erfolgreiche Projekt Revue passieren.

Mit der gedruckten Nachricht, verbunden mit einem handschriftlichen Gruß, bleiben Sie Firmenpartnern und Kunden länger im Gedächtnis. Wir möchten, dass diese ganz besondere Art der Danksagung gelingt und Sie sich beim Weihnachtskarten online Drucken nicht verzetteln: Wir helfen Ihnen mit unseren Vorlagen für die Rückseite bei den Postkarten. Laden Sie sie einfach herunter und verwenden Sie Ihr Design in einem Grafikprogramm. Nun braucht die Karte nur noch auf viaprinto.de konfiguriert und hochgeladen werden. Vorschau prüfen und Karten bestellen – ab geht die Post!

©viaprinto

Unsere Vorlagen für die Rückseiten der Postkarten. ©viaprinto

Unser Tipp: Ein Blick auf unsere Formatvielfalt und die Möglichkeiten der Veredelung lohnt sich. Dann bekommt Ihre Nachricht eine ganz besonders hochwertige Note.

27
Oktober
2016
viaprinto-Wissen

Reduce to the flat: Wie relevant ist Flat Design?

Was ist Flat Design?

Die Darstellungsweisen im Mediendesign haben zurzeit einen gemeinsamen Nenner: das Flat Design. Diese Gestaltungsrichtung kommt aus dem Webdesign, wird aber inzwischen medienübergreifend auch im Print-Bereich verwendet. Es verzichtet auf alles, was eine einfache Darstellung verkompliziert: keine Schnörkel oder Verzierungen, keine Texturen oder kleinteiligen Oberflächen, keine Verläufe, Spiegelungen, Verzerrungen, Transparenzen oder Schattenwürfe, und keine dreidimensional wirkenden Elemente.

metrodesign ©Wasselowski

Das Metrodesign von Microsoft initiierte den Trend des Flat Designs. ©Microsoft

Merkmale der Flat Design-Gestaltung sind neben illustrativen Elementen der Einsatz großer Farbflächen und Farbbalken sowie einfacher serifenloser Schriften. Die Fläche kann den Hintergrund einer Drucksache bilden oder ein Infokasten auf der Webseite sein. Auch Elemente wie Geschäftsgrafiken sind in dieser Stilistik angelegt.

„Flat“ zu gestalten ist die Rückführung von zu viel visueller Information auf das formal Wichtige. Denn in einer Welt, in der vieles unübersichtlich ist, strebt man nach Einfachheit der Darstellung, Reduktion der Information, nach prägnanter Strukturierung und Hierarchisierung der Inhalte – und damit nach einer Übersichtlichkeit, die Orientierung schafft. Flat Design ist ein neuer Minimalismus, der sich nicht nur auf das einzelne dargestellte Zeichen, sondern insgesamt auf den Gestaltungsstil bezieht. Flat Design ist also sowohl ein Illustrationsstil als auch ein Gestaltungsstil.

Als das Flat Design entstand

2013 wurde Flat Design zum Trend. Der Auslöser war, dass Konzerne wie Google, Facebook, Apple und Microsoft das Flat Design für sich entdeckt hatten und ihr Corporate Design darauf umstellten. Dieser Trend fiel mit der immer stärkeren Nutzung kleinerer Bildschirme von Smartphones zusammen, bei denen es auf Übersichtlichkeit ankam. Es ging darum, den zur Verfügung stehenden Raum optimal zu nutzen. Schon lange war im Printdesign ein Credo, dass Logos oder Piktogramme so vereinfacht sein müssen, dass sie selbst in kleinen Abbildungsmaßstäben gut erkennbar sind. Das wurde vom Webdesign aufgegriffen, und vom Screendesign schwappte die Flat Design-Welle wieder zurück ins Printdesign. Das Flat Design modernisiert damit alt hergebrachte Designauffassungen.

Geschichte und Herkunft des vereinfachten Designs

Pionier des Flat Design war 2010 Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows Phone 7. Zwei Jahre später wurde die bunte Kachel-Gestaltung für Schaltflächen in Windows-8-Desktop als sogenannter Metro-Style (später in Modern UI umgetauft) eingeführt. Googles Mobil-Betriebssystem Android 4 setzt 2013 eine Vorversion von Flat Design ein, 2014 realisierte Google sein sogenanntes Material Design, das deutlich reduzierter war als vorher aber nicht völlig „flat“. Dafür hat sich die Bezeichnung Almost Flat Design“ eingebürgert, die ein Flat Design mit Kompromissen meint. (Übersetzt etwa: „Beinahe-Flat Design“.) Im gleichen Jahr kam Apples iOS 7 gestalterisch vereinfacht daher und auch Facebook veröffentlichte eine Überarbeitung seiner Benutzeroberfläche.

Varianten des Flat Design

Während das ursprüngliche Flat Design flächig und nicht linear war und keine Farbnuancen oder Verläufe enthielt, haben sich inzwischen Mischformen entwickelt. Das aktuelle Flat Design arbeitet auch mit Linien und zudem mit dünnen großen Schriften, sodass es feiner und weniger flächig wirkt als anfangs. Google benutzt leichte Verläufe oder Schatten. Auch wenn Flat Design frische Farben und Buntheit in die Entwurfslandschaft gebracht hat, gibt es zahlreichen Entwürfe, die dies zurückgenommen haben und nur mit einer Grundfarbe in Tonwerten arbeiten.

©Shell

Von links nach rechts ein Ausschnitt aus der Entwicklung des Shell-Logos aus den Jahren 1909, 1930, 1955 und 1971. Das letzte Logo zeigt, dass es schon in den 1970er-Jahren Designstilistiken gab, die dem Flat Design sehr nahe kamen.
©Shell

 

Vom Grafikdesign der Verangenheit zur Jetztzeit

Zum Teil greift das Flat Design auf fast ein Jahrhundert alte Gestaltungstugenden zurück, zum Teil bringt es Neues in das Mediendesign. Immer schon haben Designer Zeichen wie Piktogramme oder

©Otl Aicher

Piktogrammsystem von Otl Aicher anlässlich der Olympischen Spiele 1972.
©Otl Aicher

Unternehmenssignets stark vereinfacht und auf reduzierte Formen zurückgeführt. Bekannt war die Kunstschule Staatliches Bauhaus, die zwischen 1919-1933 gestalterisch stilbildend wirkte. Ihr Credo war unter anderem die Kopplung von Vereinfachung und Funktionalität. Auch die Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968), übte großen Einfluss auf einen reduktionistischen Gestaltungsstil im Printdesign aus. Schnörkellosigkeit, Übersichtlichkeit und Strukturierung einer Drucksache waren hier zentral. Einer der Initiatoren der Hochschule, Otl Aicher, sollte 1972 die Olympischen Spiele in München gestalterisch betreuen. Dabei hat er ein berühmt gewordenes Piktogrammsystem geschaffen, das als Einfluss auf die Icongestaltung des Flat Design gelten kann.

Flach gegen gewölbt: Flat Design gegen Skeumorphismus

Das Flat Design ist eine Reaktion auf zu viel Realismus im Design. Vor dem Flat Design war Skeumorphismus das gestalterische Gebot der Stunde. Der Begriff stammt aus dem Produktdesign und meint das Nachahmen von Materialien und Oberflächeneigenschaften. Im Internet war es schick, Designelemente dreidimensional wirken zu lassen, mit Schlag- oder Körperschatten räumlich abzubilden oder mit Transparenzen, Farbverläufen und Spiegelungen realistischer wirken zu lassen. Auf dem Bildschirm sollte alles möglichst wie in der realen Welt wirken. Irgendwann musste diese Opulenz dazu führen, dass man sich diese überfrachtete virtuelle Welt sattgesehen hat.

Kritik am Flat Design

Man kann Designtrends als Ermüdungserscheinungen deuten: Sind die Designer eines dominierenden Design-Stils überdrüssig, tendieren sie zum Gegenteil. Auf Komplexität folgt Einfachheit, auf Dreidimensionalität Zweidimensionalität, auf Einfarbigkeit Mehrfarbigkeit. Auf den Fotorealismus der App-Icons folgte die Stilisierung des Flat Design. Dessen Einfachheit der Anfangstage hat sich inzwischen weiter differenziert. Mit dem Longshadow-Design zum Beispiel sind dominante Schatten Bestandteil mancher Flat Design-Entwürfe geworden. Neben der Kritik, dass solche Varianten wieder mehr Kompliziertheit in die Darstellungen bringen, sind die Kritikpunkte am Flat Design:

  • Austauschbarkeit: Das Flat Design wurde inflationär gebraucht und machte damit Gestaltungen austauschbar. Eine Zeit lang sahen alle Webseiten gleich aus.
  • Langeweile: Ein zu simples Design kann keine visuelle Spannung aufbauen und zu gestalterischer Langeweile führen.
  • Unübersichtlichkeit: Das bunte Nebeneinander zahlreicher Kästen oder Kacheln verwirrt oder lenkt ab. Was auf den ersten Blick schillernd wirkt, kann auf den zweiten nicht anwenderfreundlich sein.
  • falsche Benutzerführung: Wenn alle Gestaltungselemente gleichrangig flach sind und nicht etwa durch Schatten oder Farbverläufe hervorgehoben werden, sind interaktive, klickbare Elemente schlecht erkennbar. Im Printdesign können durch falsche Farbgebung Wahrnehmungswichtigkeiten durcheinander kommen.

SERVICE

Flat Design für das Web:

Flat Design für Print:

 

©Ralf Wasselowski

Für den fachlichen Input konnten wir wieder Ralf Wasselowski gewinnen. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen. ©Ralf Wasselowski