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Multitalent, Querdenker, Universalgenie

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In Memoriam

Multitalent, Querdenker, Universalgenie

Leonardo da Vinci – ein großer Name. Nicht erst heute. Von großen Künstlern gelernt, von hohen Herren für seinen Ideenreichtum und seine Kreativität angestellt – er war einer der Großen seiner Zeit. Ein Universalgenie, dessen Aufmerksamkeit nicht nur der Malerei galt.

Sondern auch der Mathematik und zahlreichen anderen wissenschaftlichen Bereichen. Sein besonderes Interesse galt der Medizin – schaurige Geschichten über seine Arbeit mit Leichen gibt es, aber ebenso imposante anatomische Darstellungen eben jener.

Denn: da Vinci zeichnete bereits zu seinen Lebzeiten so detailliert, dass sich die Abbildungen mit heutigen durchaus messen lassen können. Experten sind überzeugt, dass die Medizin schon damals einen großen Sprung hätte machen können, wenn seine Zeichnungen einem breiteren Publikum bekannt gewesen wären. Er zeichnet nicht nur Körper von außen, versucht nicht alles in rosarotem Licht darzustellen. Nein, dank ihm gibt es beispielsweise die erste bekannte Abbildung einer Leberzirrhose und einer Arterienverkalkung.

Das Genie geht weiter, entwickelt Kampfmaschinen, Flugmaschinen und hilfreiche Installationen für den Städtebau. Alles, was er tut, scheint er voller Herzblut zu erledigen, er geht ganz in seiner Arbeit auf.

Seine wohl bekanntesten Werke sind die Mona Lisa und der vitruvianische Mann. La Joconde – wie die Mona Lisa auch heißt – zeigt eine geheimnisumwobene Frau mit wissendem Lächeln. Wer sie ist, bleibt da Vincis Geheimnis, obwohl es Theorien genug gibt.
Der vitruvianische Mann ist ein Design-Meisterwerk, vereint er doch da Vincis anatomisches Wissen mit seiner mathematischen Leidenschaft. Denn: die Proportionen des Körpers liegen exakt im goldenen Schnitt.

Leonardo da Vinci – ein großer Künstler, ein großes Genie, bewundert auch noch 500 Jahre nach seinem Tod (02.05.1519).