19
August
2014

„Ist es nicht plakativ, ist es kein Plakat.“

Ein Hoch auf Plakate: Sie sind die alltagstauglichsten Botschafter. Laut. Anschmiegsam. Analog.
Wenn sie richtig gestaltet sind. Hier unsere Dos & Don‘ts für die fabulösen Kraftprotze. Den Anfang machen
Rocket & Wink.

Plakate sind Schreie für mehr … „Aufmerksamkeit“.
Was darf ein Plakat … „EINE Message rüberbringen. Nicht Viele. Und es muss immer eine Idee haben! Ein Plakat MUSS plakativ sein, ansonsten ist es, wie der Name schon verrät, kein Plakat. Leider vergessen das immer wieder Gestalter (und Kunden). Sie packen Plakate voll mit mehreren Botschaften und Texten. Teile auch versteckt und klein gestaltet.“
Was darf ein Plakat nicht … „in der Masse untergehen, zu unplakativ gestaltet sein, zu viel Inhalt haben, keine Idee besitzen.“
Das weltbeste Plakat erzählt von … „dem Zustand des Glücks, wenn man es entdeckt hat, und den Glückstränen nah, immer wieder betrachtet. Und wenn man denkt: so ein Mist, wieso habe ich nicht diese Idee für das Plakat gehabt.“

3679Wir haben das Kreativduo Rocket & Wink plakative Aussagen zum Plakat vervollständigen lassen, und was dabei rauskam, bringt es auf den Punkt: Plakate müssen auffallen. Die beiden Herren gewannen übrigens zuletzt beim Wettbewerb „100 beste Plakate“. (Im Bild Fritz-Kola Kampagne von Rocket & Wink, Petronius Amund Wink, Gerald Rocketson/100 beste Plakate e.V.) Mehr als 200mal ausgezeichnet, werben Dr. Gerald Rocketson und Petronius Amund Wink für Marken wie Nike oder Görtz sowie für Bands wie Seed oder Deichkind. Und keiner weiß, wer genau hinter den Masken steckt. Was eigentlich auch egal ist – denn Ihre Plakatwerbung trifft den Zeitgeist.

Was uns wieder zum Thema Plakat bringt: Denn es ist der Spiegel unserer Zeit. Farben, Formen, Motive, Schriften – sie alle fügen sich zu einem Gesamtgebilde zusammen, das überzeugen soll. Wenn die Grundregeln beachtet werden:

> Die Nachrichten müssen schnell und quasi im Vorbeigehen übermittelt werden können.
> Die Plakate nicht überladen.
> Die Nachricht klar und deutlich zeigen. Nicht zu viel Text oder Grafiken verwenden.
> Es muss Interesse und Begehrlichkeiten wecken.
> Auf die Leserlichkeit der Typo achten.
> Schriftgröße und -art (maximal drei unterschiedliche und ab 60 pt) sowie die Farbwahl der Schrift auf farbigem Untergrund beachten.
> Typo und Bild müssen zur Aussagen passen und gemeinsam einen geschlossenen Auftritt ablegen.
> Im Vorhinein sich über die Anforderungen bewusst werden: An wen richtet sich die Botschaft und von welchem Ort aus wird sie gesendet?
> Wo hängt das Plakat? Zu welcher Jahreszeit? Muss ich auf die Wahl des Papieres achten?
> Sind alle wichtigen Botschaften drauf? Zum Beispiel für Veranstaltungen nicht den Ort oder die Zeit vergessen.
> Eine gelungene Komposition steuert den Blick des Betrachters.
> Und ganz wichtig: Immer auf die Bildauflösung (300 ppi) für den perfekten Druck achten.
>Und das Urheberrecht des Bildes berücksichtigen.

Plakate drucken kann man übrigens ganz einach hier. Wie das ganz einfach und unkompliziert funktioniert, erklärt das Tutorial „In fünf Schritten zum … Plakat.“ Ein wenig Zerstreuung und Hintergrundwissen liefert unser Artikel über die Geschichte des Plakates: „Erst Kunst, dann Politik, dann Kommerz … Und dann?“

 

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