10
September
2013

Im Porträt: Jürgen Hohmuth und sein Motivkalender „Berlin aus halber Höhe“.

https://www.viaprinto.de/motivkalender#/berlin_aus_halber_hoehe

Wenn über den Köpfen leise ein kleiner Zeppelin seine Bahnen zieht, dann könnte Jürgen Hohmuth nicht weit sein. Denn der Dokumentarfotograf schifft per Fernbedienung vom Boden aus seine etwas andere Kamera durch die Luft. https://www.viaprinto.de/motivkalender#/berlin_aus_halber_hoeheDadurch entstehen ganz besondere Bilder, die die Grenzen der herkömmlichen Luftbildfotografie überwinden, da sein Luftschiff besonders in geringer Höhe unterwegs ist und so kleinste Details, die sonst verloren gehen können, ablichtet.

Seit 1997 steuert Jürgen Hohmuth sein Luftschiff durch die Lande, kreuz und quer durch Europa, sogar bis in die Antarktis haben ihn die Winde getrieben. Der studierte Fotograf und sein Team von Zeitort sind als Dienstleister für Architekten und Stadtentwickler in der ganzen Republik unterwegs, um Orte möglichst übersichtlich dokumentieren zu können. Aber auch soziale Themen finden Einzug in die Arbeiten: sei es aus Zeiten der ehemaligen DDR und über den Wandel nach dem Mauerfall oder Porträts von Reisen in ferne Länder.

Ganz faszinierend sind auch die „Beamtenbilder“ des Fotografen. Entstanden im ehemaligen Bezirksamt Mitte im Berolinahaus am Alexanderplatz während der Arbeiten für die Baudokumentation (www.zeitort.de). Die Bilder zeigen, was im Büro eben so hängt – und das kann sicher beispielhaft für andere Tatorte gelten. Da hängen Abbildungen von niedlichen Nagern oder fernwehschürende Landschaften. Man sieht vergilbte blühende Landschaften oder in sich zusammenfallende Blätter von fliegenden Drachengespannen. Eine Psychologie für sich, was da so in einem Beamtenbüro hängt.

Über den Fotografen:

https://www.viaprinto.de/motivkalender#/berlin_aus_halber_hoehe

Name: Jürgen Hohmuth

Wohnort: Berlin
Technik: Luftschiff
Schwerpunkte: Dokumentationen, Luftbilder
Website: www.zeitort.de

„Blicke auf Gebäude, auf Straßenkreuzungen oder in verschachtelte Höfe sind scheinbar bekannt und doch überraschend anders.“

Jürgen Hohmuth unterstützt mit seinem Motivkalender SOS-Kinderdörfer weltweit. Verlassenen und notleidenden Kindern soll durch das Engagement von SOS-Kinderdörfer ein besseres Leben ermöglicht werden. Das von Hermann Gneimer gegründete Hilfswerk konnte bisher weltweit in 545-Kinderdörfern Jungen und Mädchen helfen – dank autonomer lokaler Verantwortlichkeit, globalem Handeln und einem zeitlosen Konzept.

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