22
Dezember
2015
Plakate und ihre Botschaft

Der Ruf nach Aufmerksamkeit

Beim Erstellen von Plakaten kann einiges schief gehen. Wenn man nicht das Große und Ganze im Blick hat. Wie Ihre Botschaft am besten rüberkommt, erklärt Tonic Chefradakteur Fabian Stark im Interview.

viaprinto: Ihr von Tonic habt den Plakatjournalismus erfunden. Dabei konkurriert Eure Botschaft mit vielen weiteren Eindrücken in der Öffentlichkeit. Wie viel Zeit habt Ihr mit dem Plakat, um auf den Betrachter wirken zu können?

Fabian Stark: Nur einen Augenblick – in der Regel geht er dran vorbei. Das allerdings vielleicht öfter, und wenn das Plakat gut ist, bleibt er irgendwann doch stehen.

viaprinto: Wie muss die Kernbotschaft beschaffen sein?

Fabian Stark: Tolle Botschaften sind für mich nicht nur Statements, sondern provozieren auch Fragen. Und verwirren, überraschen den Betrachter dabei. Also lieber „Kaviar, Kapital, Kartoffelsalat“ als „Armut und Reichtum kritisch hinterfragt“.

viaprinto: Was sind Elemente, die wirken?

Fabian Stark: Der Mensch neigt dazu, zu viel auf ein Plakat zu packen. Alles Verzichtbare sollte daher raus und ein Element zentral sein.

Das Projekt von Tonic stellen wir Ihnen im Blogartikel „Dem Journalismus eine Chance geben: viaprinto unterstützt Tonic“ im Detail vor. Zu den Plakaten von viaprinto geht es hier.

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