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26
Januar
2017
Tutorial

Briefpapier & Visitenkarten selbst gestalten.

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen oder einheitlichen Look? Dann sind Sie in diesem Tutorial genau richtig! Mit einer Geschäftsausstattung aus einem harmonische Corporate Design zeigen Sie nicht nur Liebe zum Detail, sondern auch, dass Sie Ihre Kunden ernst nehmen. Wie in der letzten Anleitung zur Gestaltung unserer neuen Hebelordner (und die dazu passenden Registerblätter), geht es hier Schritt für Schritt zur harmonischen Aufmachung von Briefpapier und Visitenkarten. Wir baten ein weiteres Mal den Grafik-Designer Roland Geyer eine Vorlage zu schaffen.

Am Ende des Textes bekommen Sie die InDesign-Vorlagen zur eigenen Gestaltung als Downloadpakt.

 

#Schritt 1 Download der Briefpapier-Vorlage

Laden Sie sich die Gestaltungsvorlage des Briefpapiers nach DIN 5008 aus dem viaprinto Hilfecenter herunter. Diese steht in verschiedenen Dateiformaten zur Verfügung. In unserem Beispiel verwenden wir die Vorlage für InDesign. Falls Sie Ihre Gestaltung eng an das hier beschriebene Beispiel anlehnen wollen, können Sie dieses auch als InDesign-Datei herunterladen und die Inhalte des Briefbogens lediglich anpassen.

 

#Schritt 2 Gestaltungsraster

Öffnen Sie die heruntergeladene InDesign-Datei. Auch wenn Sie eine ganz andere Gestaltungsidee verfolgen, können Sie von der Beispieldatei profitieren, denn sie enthält eine Ebene mit der Bezeichnung „Hinweise“, auf der die verschiedenen Bereiche des Briefbogens gekennzeichnet sind. Auch die Falz- und Lochmarken sind bereits darin enthalten. Diese sind natürlich nicht obligatorisch, können aber sinnvolle Ergänzungen darstellen. Zwischen dem Adressfeld und dem Briefkopf ist ein schmaler Bereich, der für Ihre Absenderadresse genutzt werden kann. Sie können den Bereich natürlich auch leer lassen und die Absendeadresse jeweils selbst mit Ihrem Textverarbeitungsprogramm drucken. Oder Sie entscheiden sich für die bedruckten viaprinto-Fensterumschläge, um Ihrer Korrespondenz schon von außen eine unverwechselbare Note zu geben. Beides hat den Vorteil, dass Sie den Briefbogen etwas universeller einsetzen können

02_gestaltungsraster

 

#Schritt 3 Pflicht und Kür

Bevor Sie sich mit der eigentlichen Gestaltung beschäftigen, sollten Sie alle Informationen zusammentragen, die Sie auf dem Briefbogen unterbringen wollen. Bedenken Sie, dass es bei einem Firmen-Briefbogen abhängig von Ihrer Firmierung unterschiedliche gesetzliche Pflichtangaben gibt: Eine gute Orientierung dazu bietet die IHK Nordrhein-Westfalen hier.

 

#Schritt 4 Klaren Kopf behalten

Der zentrale Bereich des Briefs ist der Kopfbereich, denn dorthin fällt der Blick des Betrachters als erstes. Er sollte Ihre Identität widerspiegeln. In diesem Bereich sollten Sie natürlich Ihr Logo und Ihre Firmenbezeichnung platzieren. Wenn sie den rechten Bereich des Kopfes dafür nutzen, hat dies den Vorteil, dass Ihre Korrespondenz auch beim flüchtigen Durchblättern in einem Ordner sehr schnell gefunden werden kann.

04_briefbogen

 

#Schritt 5 Geheime Ordnung

Bei der Anordnung der Texte ist es gut, diese in einen klaren, übersichtlichen Bezug zueinander zu bringen, sind es doch recht viele Informationen, die untergebracht werden müssen. Allzu leicht könnte dies unübersichtlich wirken zumal der Hauptteil des Briefs – sein Inhalt – ja noch hinzu kommt. Ziehen Sie sich also Hilfslinien aus dem Lineal, um die Elemente bündig zueinander anordnen zu können. Wenn Sie Ihrem Briefbogen einen farbigen Streifen oder ein ähnliches Gestaltungselement hinzufügen, das bis zur Blattkante reicht, können Sie damit gestalterisch einen besonderen Akzent setzen. Außerdem ist Ihr Brief dadurch auch in einem dicken Stapel anderer Unterlagen hervorragend zu finden.

 

Und nun zur Visitenkarte. Sie zementiert den ersten Eindruck und ist unentbehrlich in jeder Geschäftsausstattung.

 

#Schritt 6 Download der Visitenkarten-Vorlage

Laden Sie sich die passende Vorlage für Ihre Visitenkarte aus dem viaprinto-Hilfecenter herunter. Durchaus kann es mehr Aufmerksamkeit erzeugen, wenn Sie Ihre Karte im Hochformat anlegen und die entsprechende Vorlage verwenden. Für unser Beispiel haben wir die doppelseitig bedruckte Variante gewählt.

 

#Schritt 7 Der ostfriesische Bus

Um ein einheitliches und unverwechselbares Erscheinungsbild zu gewährleisten, sollten Sie die Gestaltungselemente des Briefbogens bei der Visitenkarte wieder aufgreifen. Sehr schnell allerdings wirkt die kleine Karte überladen. Dann ist es wie mit dem ostfriesischen Bus, der zwölf Meter breit und zwei Meter lang ist, weil alle vorne sitzen wollen. 😉 Beschränken Sie sich also besser auf die wesentlichen Elemente. Diese bekommen dadurch umso mehr Gewicht.

07_visitenkarte_vorderseite

 

#Schritt 8 PDF exportieren

Ist die Gestaltung geglückt, sollten Sie nochmal alles auf seine Vollständigkeit Richtigkeit überprüfen. Denn nichts ist peinlicher, als handschriftliche Korrekturen. Ist alles okay, dann kann ein für den Druck optimiertes PDF exportiert werden. In den Einstellungen wählen Sie dabei als Vorgabe PDFX-1a aus. Wichtig: Um den Anschnitt, den Sie im Dokument verwendet haben auch ins PDF zu übernehmen, muss dies unter „Marken und Anschnitt“ aktiviert werden.

08_export

 

#Schritt 9 Upload & Vorschau

Abschließend haben Sie auf unserer Produktseite im Bereich „Upload & Vorschau“ die Möglichkeit, den Briefbogen und die Visitenkarte jeweils in einer Online-Vorschau zu betrachten. Ist alles okay, können Sie über den Warenkorb bestellen.

09_vorschau_visitenkarte

Werfen Sie einen Blick auf die Online-Produktvorschau des Briefpapiers: link.viaprinto.de/tutorialbrief . Und hier geht`s zur Visitenkarte: link.viaprinto.de/tutorialvisiten.

Wir stellen die offenen Indesign-Vorlagen für die eigene Gestaltung im Downloadpaket zur Verfügung:

 

 

profilfoto_k ©Roland Geyer

Unser Autor Roland Geyer ist freier Grafikdesigner und Seminarleiter. ©Roland Geyer

 

 

Viel Spaß beim Gestalten Ihrer Geschäftspapiere!

 

 

 

 

 

12
Januar
2017
Tutorial

Ordner & Register gestalten – einfach und schnell.

„Halte Ordnung, liebe sie. Sie erspart dir Zeit und Müh“, sagt der Volksmund. Recht hat er. Und wer kann besser beim Ordnunghalten helfen, als Aktenordner und ihre nahen Verwandten, die Register? Mit wenigen Handgriffen halten im Nu Übersicht und Klarheit Einzug. Noch schöner wird es, wenn die beteiligten Ordner samt Register in einheitlichem Look im Regal stehen. Wie das klappen kann, zeigen wir hier im Tutorial. Der Garfikdesigner Roland Geyer hat sich unsere Datei-Vorlagen mal genau angesehen.

 

#Schritt 1 Download der Ordner-Vorlage

Laden Sie sich die Gestaltungsvorlage aus dem viaprinto Hilfecenter herunter. Diese steht in verschiedenen Dateitformaten zur Verfügung. In unserem Beispiel verwenden wir die Vorlage für InDesign.

 

#Schritt 2 Alles im Rahmen

02_blanko_vorlageÖffnen Sie die Datei, die zur gewünschten Ausführung des Ordners passt. Die zu gestaltenden Flächen sind darin schon jeweils mit formatfüllenden leeren Bildrahmen bestückt. Diese Rahmen können z.B. dann genutzt werden, wenn die komplette Außen- bzw. Innenseite mit einem durchgängigen Foto gestaltet werden soll. Ist das nicht beabsichtigt, können Sie diese Rahmen löschen.

 

 

 

 

 

#Schritt 3 Orientierung

03_ebenenDie Datei enthält zur Orientierung eine gesperrte, rot dargestellte Ebene, auf der alle Aussparungen gekennzeichnet sind. Da diese Ebene keine im Druck sichtbaren Objekte enthält, kann sie ruhig bis zum Schluss in der Datei bleiben. Die rote äußere Begrenzung kennzeichnet den Anschnitt. Der etwas kleinere weiße Bereich stellt die bei dem fertigen Ordner sichtbare Fläche dar, die gestaltet werden kann. In der Mitte ist mit den durchgezogenen Hilfslinien der Ordnerrücken gekennzeichnet. Die unauffälligeren gestrichelten Linien markieren den Bereich bis zu dem Logos und Texte etc. angelegt werden können. Um den Ordner zu gestalten, wechseln Sie auf die Gestaltungsebene.

 

 

#Schritt 4 Ein schöner Rücken kann entzücken

07_innenseiteUnd vor allem muss der Ordner durch ihn zu identifizieren sein. Überlegen Sie bei der Gestaltung des Rückens, ob der Ordner Teil eines größeren Konzeptes werden könnte. Wenn mehrere zusammengehörige Ordner nebeneinander im Regal stehen, könnte sich z.B. aus den verschiedenen Rücken ein zusammengehöriges Bild ergeben. Oder Sie nutzen farbige Kennzeichnungen für Themenbereiche unterschiedlicher Ordner. Ist das nicht beabsichtigt, werden Sie sich vielleicht auf eine schlichte Gestaltung ausschließlich mit dem Logo konzentrieren.
Für Flexibilität sorgt die optionale Rückentasche aus transparenter Folie, die Sie bei der Konfiguration des Produkts hinzufügen können. Sie sollte ggf. bei der Gestaltung berücksichtigt werden.

 

#Schritt 5 Durchgängige Gestaltungselemente

Falls das Corporate Design Ihrer Firma nicht ohnehin zusätzliche Gestaltungselemente neben dem Logo vorgibt, sollten Sie überlegen, welche dies sein könnten. In dem gezeigten Beispiel wurde der markante blaue Balken, der bereits im Logo vorkommt aufgegriffen. Als schlichter Streifen sorgt er für einen Wiedererkennnungswert auf allen Seiten.

 

#Schritt 6 Vorderseite

Wenn der Ordner auf dem Tisch liegt, sieht man dessen Rücken unter Umständen nicht mehr. Deshalb sollte ihn auch die Vorderseite unverwechselbar machen. Auf jeden Fall sollten gestalterische Gemeinsamkeiten zu dem Rücken bestehen. Die Vorderseite eignet sich sehr gut, um auch Fotos einzubeziehen, die etwas über den Inhalt aussagen. Wenn Sie Fotos verwenden, beachten Sie die erforderliche Mindestauflösung von 300 ppi. Sie können die Auflösung gut über das Informationen-Bedienfeld kontrollieren. Nur der Wert bei „ppi effektiv“ ist ausschlaggebend.

 

#Schritt 7 Innere Umschlagseiten

Oft liegen im Büroalltag mehrere Ordner aufgeschlagen auf dem Tisch. Also sollte sich der Ordner auch anhand der vorderen inneren Umschlagseite identifizieren lassen. Achten Sie deshalb darauf, dass beim Aufschlagen des Ordners kein gestalterischer Bruch gegenüber der Vorderseite auftritt. So können Sie Gestaltungselemente von vorne auch innen weiterlaufen lassen. Im gezeigten Beispiel läuft die blaue Linie und die Fotoreihe auf derselben Höhe im Innenteil weiter und gibt dem Ordner seinen Wiedererkennungswert.
Eine zusätzliche Funktion können Sie der vorderen inneren Umschlagseite mit einer Tasche geben. In der Produktkonfiguration haben Sie die Wahl zwischen einer Kartentasche für Visitenkarten und einer Dreickecktasche, in die Sie z.B. zusätzliche Infoblätter einlegen können. Beide Varianten sind aus klarer Folie gefertigt und sollten ggf. in die Gestaltung einbezogen werden.

 

#Schritt 8 PDF exportieren

08_exportIst der gestalterische Teil abgeschlossen, sollten Sie nochmal alles auf seine Richtigkeit überprüfen: Auflösung der Bilder, Anschnitt und die Rechtschreibung. Dann kann ein für den Druck optimiertes PDF exportiert werden. In den Einstellungen wählen Sie dabei als Vorgabe PDFX-1a aus. Wichtig: Um den Anschnitt, den Sie im Dokument verwendet haben auch ins PDF zu übernehmen, muss dies unter „Marken und Anschnitt“ aktiviert werden.

 

 

#Schritt 9 Upload & Vorschau

09_vorschau_ordnerZu guter Letzt haben Sie auf der viaprinto-Produktseite im Bereich „Upload & Vorschau“ die Möglichkeit, den Ordner in einer Online-Vorschau zu betrachten. Ist alles okay, können Sie ihn speichern und über den Warenkorb bestellen.

 

 

 

 

 

#Schritt 10 One more thing – Register

Sollte es das gewesen sein? Wenn Sie mehr Ordnung im Ordner schaffen wollen, ist das Register eine gute Idee. Dieses können Sie als eigenständiges Produkt auswählen. Optional gibt ein Deckblatt, das Sie mit einem Inhaltsverzeichnis gestalten können weitere Orientierung. Zusätzlich kann es hilfreich sein, die Beschriftung aller Tabs auf jedem Registerblatt zu wiederholen und den jeweils aktuellen Teil gestalterisch hervorzuheben.10_vorschau_register

 

 

 

profilfoto_k ©Roland Geyer

Unser Autor Roland Geyer ist freier Grafikdesigner und Seminarleiter. ©Roland Geyer

 

 

Viel Spaß beim Gestalten Ihres Ordners!

 

 

 

 

 

15
November
2016
Tutorial

Eine Schneeflocke mit Adobe Illustrator erstellen.

Ein Artikel in diesem Blog beschäftigt sich mit dem Erstellen einer Weihnachtskarte. In dieser Karte haben wir auch Schneeflocken verwendet, die wir aus einer kostenlosen Download-Datei entnommen haben. Wie man so eine Flocke auf eigene Faust in Adobe Illustrator erstellen kann, zeigen wir in unserem zweiten Weihnachts-Tutorial. Wieder mit an Bord ist Grafiker Jörg Adrion.

 

#Schritt 1  Generell sind die Schneeflocken ja symmetrisch gebaut – das Grundprinzip ist besteht also darin, einen „Zweig“ der Flocke zu bauen und dann durch Rotation und Duplizieren die komplette Form zu erstellen.

 

#Schritt 2  In Adobe Illustrator legen wir mit dem Profil „Druck“ eine neue Datei in der Größe DIN-A4 an.

 

#Schritt 3  Jetzt erstellen wir mit dem Rechteck-Werkzeug ein (langes) Rechteck, das sechs Millimeter breit und 60 Millimeter hoch ist und färben es mit einem hellen Blauton ein. Dieses duplizieren wir und verkürzen das Duplikat auf 30 Millimeter Höhe. Auch dieses duplizieren wir und drehen es um 90 Grad.

 

schneeflocke_screen01 ©viaprinto

©viaprinto

 

#Schritt 4  Die beiden kleinen Rechtecke richten wir mit der Ausrichten-Palette links und unten bündig aus. Hilfreich ist es, hierzu unter den Ausrichten-Optionen „Ausrichten an Auswahl“ aktiviert zu haben. Dann drehen wir die beiden Objekte 45 Grad gegen den Uhrzeigersinn und vereinen diese mit den Formmodi des Pathfinders zu einem Objekt.

 

schneeflocke_screen02 ©viaprinto

©viaprinto

 

#Schritt 5  Diese neu entstandene Form zentrieren wir horizontal mit dem großen Rechteck, so dass in etwa folgende Form entsteht:

 

schneeflocke_screen03 ©viaprinto

©viaprinto

 

#Schritt 6  Mit dem Drehen-Werkzeug (Taste R) rotieren wir diese Form dann jeweils um 60 Grad und duplizieren sie dabei: mit gedrückter Alt-Taste setzen wir dabei den Punkt um den gedreht wird unten zentriert auf die Kante des Rechtecks, dabei öffnet sich der Dialog des Drehen-Werkzeugs. Wir geben die 60 Grad ein und klicken „Kopieren“ an. Darauf erhalten wir die erste gedrehte Kopie. Mit der Tastenkombination Strg + D wiederholen wir diesen Vorgang. So ergänzen sich im Nu die einzelnen Zweige zur kompletten Schneeflocke.

 

schneeflocke_screen04 ©viaprinto

©viaprinto

 

#Schritt 7  Auch diese Form verbinden wir wieder mit dem Pathfinder. Jetzt sind wir schon fast am Ziel, wir geben der Flocke jetzt noch einen Mittelpunkt in Form eines Sechsecks.

Wir wählen das Polygon-Werkzeug aus und klicken bei gedrückter Alt und Umschalt-Taste in die Mitte der Figur. Hilfreich ist es, wenn die „Intelligenten Hilfslinien“ aktiviert sind. Dann zieht man bei gedrückter Maustaste das Sechseck auf. Sollten das entstehende Polygon mehr oder weniger Ecken haben, dann kann mit der Pfeil-Taste nach oben/unten die Anzahl der Ecken erhöht oder verringert werden.

Wenn nicht schon geschehen, färben wir die Fläche des Sechsecks auch noch blau ein.

Wir vereinen wieder beide Objekte und haben jetzt eine frei skalierbare Schneeflocke.

 

schneeflocke_screen05 ©viaprinto

©viaprinto

 

#Schritt 8  Dieser Flocke können wir jetzt im Raum schweben lassen, indem wir noch einen 3D-Effekt hinzufügen. Hierzu nutzen wir den Illustrator-Effekt „Extrudieren und abgeflachte Kante“, der in der Menüleiste unter   Effekte > 3D  zu finden ist. Zuerst markieren wir das Objekt und können dann in der Dialogbox die Optionen definieren.

Bei aktivierter Vorschau sieht man sofort, wie sich die Änderungen auswirken. Wenn das Ergebnis in Ordnung ist, dann einfach durch Klick auf  OK  bestätigen.

Natürlich kann dieser Effekt auch danach wieder bearbeitet werden. Im Menü Fenster > Aussehen bei markiertem Objekt den Effekt anklicken. Dann öffnet sich erneut die oben erwähnte Dialog-Box.

 

schneeflocke_screen06_3d ©viaprinto

©viaprinto

 

So ein Flöckchen, oder ein ähnlich gestaltetes Motiv, kann gut in eine eigens erstellte Post- oder Grußkarten eingesetzt werden.  Wenn die Druckdatei für die Bestellung bei viaprinto fertig gestaltet ist, braucht Sie nur noch unter Post- oder Grußkarten mit den Wunschmaßen und – papier konfiguriert und hochgeladen werden. Für eine schöne Bescherung bei den Empfängern!

13
Juli
2016
Tutorial:

Wandkalender gestalten.

Fernab von „Clouds“ und virtuellen Kalendern verleitet der Wandkalender für die Bürowand oder den Meeting-Raum regelrecht zum Durchatmen. Mindestens 28 Tage bleibt ein und dasselbe Motiv an der Wand – komme, was wolle. Ist der Monat abgelaufen, steigt die Spannung auf das neue Motiv beim Umblättern. Dass das Anlegen von Druckdaten dafür kinderleicht ist, zeigt das Design-Büro Coformat aus Wiesbaden. In nur sechs Schritten steht der Wandkalender zur Bestellung bei viaprinto zu Verfügung.

 

#Schritt 1 Im ersten Schritt laden wir auf viaprinto.de die zum Download bereitgestellte InDesign-Datei herunter. In der Datei ist der Kalenderaufbau von 12 Monatsblättern und einem Deckblatt bereits gegeben.

wandkalender tutorial #1

#Schritt 2 Für den ersten Überblick definieren wir einen groben Aufbau des Kalenderblattes.

wandkalender-tutorial #2

#Schritt 3 Wenn der grobe Aufbau definiert ist, kann es losgehen mit dem Layouten – Bilder platzieren. Denn viaprinto bietet an, ein vorgefertigtes Kalendarium unverändert zu nutzen.

Der Gestalter kann aber auch den eigenen Stil anwenden und die Monatsinformationen entsprechend ändern. Damit wir uns dabei nicht bei jedem Monatsblatt beim Ändern von Schriftfamilie und -farbe dieselbe Arbeit machen müssen, legen wir in den Absatzformaten ein neues Format an. Wir markieren den Monat mit dem Textwerkzeug und gehen in das neue Format der Absatzformate. Im nächsten Monat können wir nun mit dem Textwerkzeug den Monatsnamen markieren und das neu angelegte und geänderte Absatzformat auswählen. Genauso kann auch bei den Wochentagen, Daten, der Kalenderwochen und Feiertagserklärung vorgegangen werden.

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#Schritt 4 Im nächsten Schritt sperren wir die Ebenen und blenden die grobe Überblicksdefinition aus, damit diese beim späteren Export nicht mehr sichtbar sind.

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#Schritt 5 Damit die Bilder im Kalender auch einer zufriedenstellenden Qualität entsprechen, überprüfen wir die Auflösung. Das geht ganz leicht über das Informations-Panel (F8).

Die Bilder haben im Idealfall mehr als 300 dpi (dots per inch/Punktdichte) und sind schon in den CMYK-Farbraum konvertiert.

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#Schritt 6 Wenn die Bildauflösung ausreichend ist, überprüfen wir anschließend den Anschnitt im Dokument. Unter „Anschnitt und Infobereich“ sollte Oben, Unten, Links und Rechts jeweils ein Anschnitt von drei Millimetern gegeben sein. Dadurch vermeiden wir weiße Randblitzer im finalen Druckerzeugnis.

Wenn alles passt, können wir den Kalender für den Upload auf viaprinto vorbereiten. Dazu wir der Kalender als PDF-X1 exportiert. Unser Tipp: Nicht vergessen, den Anschnitt mit zu exportieren!

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#Schritt 7 Wenn wir die Druckdaten hochgeladen haben, dann können wir den Kalender in der Online-Vorschau nochmal betrachten und den Druck beauftragen.

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Wandkalender erhält man bei viaprinto auf Wunsch mit 13, 14 oder 15 Blättern ab Auflage eins bis zu 50.000 Exemplare. Zudem kann die Vorderseite mit Folienkaschierung oder UV-Lack veredelt werden. Zum besseren Schutz beim Versand schweißt viaprinto die Kalender auch einzeln ein.