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31
Mai
2018
viaprinto-Wissen

Kaltfolientransfer: Metalleffekte geklebt und nicht geprägt.

Namentlich sind sich Heißfolienprägung und Kaltfolientransfer sehr ähnlich. Beide erzielen zudem ähnliche metallische Effekte. Und doch stehen dahinter grundverschiedene Techniken sowie Weiterverarbeitungsmöglichkeiten, die den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Auf dem Druckprodukt sieht der Laie kaum einen Unterschied: Sowohl beim Prägefoliendruck, als auch beim Kaltfolientransfer werden mit Folien metallische Effekte erzielt. Und doch sind die beiden Techniken grundverschieden: Beim Kaltfolientransfer kommen weder hohe Temperaturen noch eine Prägung mit Druck zum Einsatz. Stattdessen wird mit zwei zusätzlichen Druckwerken in der Druckmaschine eine metallisch glänzende Folie mit speziellem Kleber auf den Bedruckstoff aufgetragen. Damit ähnelt der Kaltfolientransfer eher der Kaschierung und kann doch viel mehr bewirken.

Feine Linien setzen metallische Akzente

Denn dank der präzisen Übertragung lassen sich mit Kaltfolientransfer sogar filigrane Schriften randscharf umsetzen. Die Fonts können ab 3 (serifenlos) oder 6pt (mit Serifen), Linien sogar ab 0,25pt Strichstärke in glänzend, schillernd und spiegelnd realisiert werden. Zwar wirken die sehr feinen Linien dann fast unsichtbar, bezieht man aber diese Wirkung in den kreativen Gestaltungsprozess mit ein, lassen sich damit ganz besondere Effekte erzielen. Die spiegelnde Oberfläche von Metall, Wasser, Glas ist mit dem Kaltfolientransfer ebenfalls gut zu imitieren.

Glänzende Kreationen

Und noch etwas Besonderes macht den Kaltfolientransfer aus: Die bei dieser Technik eingesetzte silberne Standardfolie lässt sich mit jedem Farbton überdrucken und erzeugt so eine beliebige Metallicfarbe. Ein Flammeninferno, metallisches Blau oder glänzende Sonnenuntergänge werden so zu optischen Hinguckern und erweitern den bisherigen Farbraum eines Druckprodukts immens. Hier sind der Kreativität nahezu keine Grenzen gesetzt. Allein durch die Kombination des filigranen Auftrags mit der passenden Farbigkeit, Verläufen oder Bildern können neue Effekte entstehen, die mit herkömmlichen Druckmitteln nicht zu erreichen sind.

Gerasterte Folien und Glanzgrad

Um Verläufe noch besser auf der Metallfolie darzustellen, lässt sich die Folie bereits rastern, bevor sie überdruckt wird. Das Raster verschafft dem Druck eine andere Farbwirkung und zugleich einen besonderen Glanz. Das Druckbild erscheint sauberer und klarer, auch wenn der metallische Effekt dadurch etwas abnimmt. Der Glanz beim Kaltfolientransfer ist aber im Allgemeinen nicht so stark wie bei der Heißfolienprägung. Er hängt zudem stark vom verwendeten Papier ab. Je feiner gestrichen das Papier ist, umso besser wirkt die Metallisierung. Je unruhiger die Papierstruktur ist, desto weniger glänzend wird der Kaltfolientransfer.

Kaltfolientransfer im Satz

Die vielen Einsatzmöglichkeiten des Kaltfolientransfers lassen erahnen, wie schwer es ist, sich die späteren Effekte bereits im Satz vorzustellen. Hier gehört viel Fantasie dazu und eine gehörige Portion Vorstellungskraft, denn am Computer wird die Kaltfolie lediglich als Sonderfarbe angelegt. Kommt dann noch der Druck auf die Folie hinzu, muss der folierte Bereich überdruckt werden. Man muss sich also im Vorfeld gut überlegen, welche Effekte man mit der Farbe erreichen will und wie sich diese dann auswirken. Zu beachten ist außerdem, dass Applikationen des Kaltfolientransfers relativ kratzempfindlich sind. Deshalb sollte zusätzlich zum Kaltfolientransfer und dessen farbigen Druck noch eine Lackierung oder sogar eine Folienkaschierung stattfinden, will man diesen besonderen Glanzeffekt nicht schnell wieder verlieren.

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Für die Wissensreihe konnten wir die Autorin Charlotte Erdmann gewinnen. Sie hat bereits einige andere Reihen für unseren Blog verfasst. (Bild: Matthias Martin)

 

 

Eine weitere Veredelungstechnik ist die Blindprägung. Was es genau damit auf sich hat und wie man diese im Satz anlegen kann, erfahren Sie im kommenden Teil dieser Serie.

 

 

In dieser Reihe bisher erschienen:

Veredelungstechnik Lackierung.
Veredelungstechnik Soft-Touch-Lackierung: Ein Hauch von Samt.
Mit Folenkaschierung schützen und glänzen.
Fühlen, Sehen, Erleben: Prägefoliendruck.

 

 

28
März
2017
viaprinto-Wissen

Denksport Design: Gestaltungsgesetze und Designprinzipien.

Ambitioniertes Design, ob für Broschüren, Flyer oder Karten, ist eine Aufgabe, die mit Empfinden und Wahrnehmung zu tun hat – und mit Kreativität und gestalterischer Freiheit. Wie kann man Gestaltungsgesetze in der Druckwelt nutzen, ohne seine Freiheit zu verlieren? Design ist kein Zufallsprodukt, sondern korrespondiert auf der Zielgruppenseite mit menschlicher Wahrnehmung. Wir werfen in unserer vierteiligen Serie „Grundlagen der Gestaltung“ einen Blick in die faszinierende Welt der Wahrnehmungsmodelle, die die Basis guten Designs bilden. Ein weiteres Mal haben wir Ralf Wasselowski, Autor aus Essen, für unsere Wissensreihe gewonnen.

 

Vorgaben: Der Horror für den Designer

Regeln? Prinzipien? Gesetze? Was für den Designer auf den ersten Blick nach Bürokratie und Zwang aussieht, kann das Gestalten gerade umfangreicher Drucksachen erleichtern. Auch das Teamwork oder das Gestalten von Drucksachen-Serien und -Reihen werden dadurch qualitativ verbessert. Zusätzlich bringen Festlegungen von Gestaltungsmerkmalen einen Wiedererkennungswert. Denn dann muss man nicht jedes Mal neu über Prinzipien der Seitenaufteilungen, Weißräume oder das Typografiekonzept  nachdenken. Erst der bewusste Umgang mit Gestaltung formt ein professionelles Corporate Design.

designprinzipien_komplex_einfach ©Ralf Wasselowski

Oben links: Komplexe Formen sind interessanter aber langsamer wahrzunehmen. Rechts: Einfachheit bringt Ruhe und Übersichtlichkeit und ist schnell wahrzunehmen. ©Ralf Wasselowski

 

Wie sich Designgesetze, -prinzipien und -regeln voneinander unterscheiden

  • Gesetze: Gestaltungsgesetze beziehen sich direkt auf unsere Wahrnehmung. Sie sind in der Regel wahrnehmungspsychologisch erforscht. Designer lernen die Gestaltungsgesetze und vergessen sie wieder. Dennoch sickern diese ins Unterbewusstsein ein und prägen die intuitive Gestaltung.
  • Prinzipien: Gestaltungsprinzipien spiegeln eine allgemeine Auffassung wider. Während Auffassungen sehr unterschiedlich sein können, sind Gesetze immer gleich. Gestaltungsprinzipien sind abstrakt, das heißt, sie sind dem Alltag etwas entrückt und lenken unsere Aufmerksamkeit auf das große Ganze.
  • Regeln: Zuletzt gibt es die Gestaltungsregeln, die die Gestaltung im Kleinen und Konkreten lenken, etwa in der Typografie. In der Buchgestaltung oder dem Editorial-Design lautet beispielsweise eine klassische Regel, maximal zwei verschiedene Schriftarten in einer Drucksache miteinander zu kombinieren – damit kein Schriftenchaos entsteht.

 

Die kreativen Zwillinge: Korrespondenz von Inhalt und Form

Jede Drucksache besteht aus einem Inhalt und einer Form. Selbst bei Bildern kann man so unterscheiden: was ist darauf zu sehen und was sagt es aus? Man merkt jedoch schon hier, dass die strenge Teilung zwischen Form und Inhalt schwierig ist. Denn die Art und Weise, wie etwas fotografiert wird, verändert die Aussage des Bildes. Wird ein Waldmotiv weich gezeichnet, kann es märchenhafter wirken. Wird dasselbe Motiv kontrastreich fotografiert, wirkt es hart-realistisch. Form und Inhalt existieren auch im Design nicht getrennt voneinander, sondern gehen eine Wechselwirkung ein.

 

Schönheit als Hingucker

Jeder, der verkaufen will, muss seine Kundschaft fesseln. Im Autosalon sind Trümpfe für die Verweildauer der potenziellen Käufer die Formschönheit des Automobils genauso wie seine Features und sein Image. Beim Medien-Design ist das nicht viel anders. Jede Doppelseite einer Drucksache bietet nach Möglichkeit eine Gestaltung, die eine interessante Geschichte visuell ansprechend verpackt. Jedoch ist die Vielfalt der Inhalte und Zwecke und damit auch möglicher Ausdrucksformen schwer einzugrenzen. Beispielsweise kann ein Theater-Konzertprogramm auf klassische Seitenaufteilungen setzen, die die Schönheit der Entwürfe betonen. Ein Flyer für ein Punkkonzert oder ein Heavy-Metal-Konzert setzt dem gegenüber nicht auf Schönheit sondern auf Destruktion und anarchisch-provokative Hässlichkeit. Es kann aber auch sein, dass eine Theateraufführung Punk zelebriert. Dem entsprechend wäre der Flyer dafür auch nicht klassisch schön sondern ebenfalls punkig-provokativ zu gestalten – der Zweck heiligt hier die Mittel. Schönheit entspricht den Sehgewohnheiten. Oft wird visuell aber der Bruch mit diesen gesucht, um größtmögliche Aufmerksamkeit zu erreichen.

Kreative betonen, dass es für gutes Design keine Regeln geben kann. Denn das Design müsse schneller sein als die Sehgewohnheiten und ständig Neues bieten. Für die Werbegrafik mag das vor allem bezüglich der Bildsprache richtig sein. Bei umfangreichen Drucksachen ist anderes gefragt:

  • Harmonie und ein ruhiges Schriftbild, die schnelles Lesen ermöglichen (Buch),
  • Übersichtlichkeit und gute Orientierung (Katalog, Geschäftsbericht),
  • Bereiche, die das Auge herausfordern und ihm andererseits Ruhepausen schenken (Zeitschrift, Broschüre)

 

Gestaltungsprinzipien

Was gestaltet wird, ist durch die Möglichkeiten der Wahrnehmung beschränkt. Die dafür zwei wichtigsten Prinzipien sind:

  • Form follows function

Die Form folgt dem Inhalt: Aber sie interagieren auch miteinander. Die Vermittlung des Inhaltes durch Visualisierung ist das Ziel. Im besten Fall kooperiert der Designer mit dem Texter, sodass ein Inhalt besser mit dem Design korrespondiert.

  • Prägnanz durch Reduktion

Die Einfachheit des Weniger ist mehr. Wir leben in einer Gesellschaft der Informationsüberflutung. Reduktion trennt visuell Wichtiges von Unwichtigem und schafft so Prioritäten für die schnelle Orientierung.

 

Erkenntnisse der Wahrnehmungs-Psychologie

Anfang des letzten Jahrhunderts entstand in Deutschland die Gestaltpsychologie und entwickelte die Gestaltgesetze. Darin wird beschrieben, nach welchen Gesetzmäßigkeiten sich visuelle Einzelteile zusammenfügen. Seinen Anfang nahmen diese Überlegungen 1890 in der Arbeit „Über Gestaltqualitäten“ von Christian von Ehrenfels. Interessanterweise wird darin nicht visuelle Gestaltung behandelt sondern auditive: Es ging um Musik-Melodien, die erkennbar blieben, auch wenn man die Töne in eine andere Tonart überführt hatte. Der Autor folgerte daraus, dass es eine Gesamtgestalt der Melodie gäbe. Die wird auch wahrgenommen, wenn die Qualität der Töne verändert wird. Nicht also die Einzelelemente sind entscheidet sondern die Strukturgesetze, die dem zugrunde liegen. Prägnanter ausgedrückt: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Es geht nicht nur darum, was tatsächlich visuell vorhanden ist, sondern darum, was Wahrnehmung und Gehirn daraus machen.

designprinzipien_seitenlayout ©Ralf Wasselowski

Schematisches Seitenlayout einer Broschürendoppelseite mit Bildern, breiten Textspalten und schmalen Spalten für die Bilderläuterungen. Die Bilder wurden nicht wahllos über die Seite verteilt, sondern mit engen Abständen zueinander zu einem Block als zentralem Hingucker zusammengefasst. Die Bildunterschriften haben ebenfalls einen geringen Abstand zum jeweiligen Bild und einen größeren Abstand zu den breiten Haupttextspalten. So ist ihre Zugehörigkeit eindeutig zu erkennen. Zur Anwendung kommt hier das Gesetz der Nähe. ©Ralf Wasselowski

Die Gestatlungsgesetze nach Max Wertheimer

Inzwischen gibt es etwa einhundert Gestaltgesetze. Wertheimer hatte bereits 1910 eine erste Arbeit vorgelegt, die die Wahrnehmung des Menschen systematisierte. Klassische Gestaltgesetze sind:

  • Gesetz der Nähe: Zusammengehörig erscheinen Elemente, wenn sie geringe Abstände zueinander haben. Durch Abstände werden im Medien-Design visuelle Einheiten gebildet, die das Auge führen.
  • Gesetz der Ähnlichkeit: Zusammengehörig erscheinen Elemente, wenn sie beispielsweise in Form, Farbe oder Struktur einander ähnlich sind.
  • Gesetz der Prägnanz: Einfache, einmalige Formen werden in einer Gruppe gleichartiger Formen prioritär wahrgenommen. Originalität und Alleinstellung sind auch im Grafik-Design alles.
  • Gesetz der Geschlossenheit: Umschlossene Strukturen werden prioritär wahrgenommen. Wir nehmen schneller Einfachheit und strukturierte Ordnung wahr als Komplexität und Zufälligkeit. Dafür müssen Formen nicht vollständig sein. Ein Quadrat wird beispielsweise bereits erkannt, wenn nur seine vier Eckpunkte vorhanden sind. Das Auge tendiert dazu, geschlossene Formen assoziativ zu ergänzen. Dieser Effekt wird im Logo-Design für visuelle Spannung genutzt.

Stephen Palmer formulierte in den 1990er Jahren ergänzend weitere Gestaltgesetze, unter anderem:

  • Gesetz der gemeinsamen Region: Einzelelemente innerhalb abgegrenzter Gebiete werden als zusammengehörig empfunden. Das ist wichtig für die Zeitschriftengestaltung, die mit Infokästen arbeitet, die viele Einzelelemente beinhalten. Hierbei ist auch das Gesetz der Nähe wichtig.
  • Gesetz der verbundenen Elemente: Verbundene Elemente werden als ein Objekt empfunden. Auch dieses Gesetz ist bei der Zeichen- und Logoentwicklung entscheidend.

 

FAZIT:

Die Gestaltgesetze sind Gruppierungsgesetze. Sie behandeln Abstände und legen fest, wie sich visuelle Einheiten im Großen und Kleinen bilden. Das beginnt in der Praxis beim richtigen Zeilenabstand und endet bei den visuellen Sinneinheiten, die den Blick des Lesers auf einer Broschürendoppelseite führen.

 

Ralf Wasselowski

Unser Autor Ralf Wasselowski, er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen, informiert im zweiwöchigen Rhythmus über Designrichtlinien. ©Ralf Wasselowski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11
Oktober
2016

Die Quadratur der Löcher.

Wir üben die Quadratur des Kreises weiter und machen die runden Löcher unserer Spiralbindungen mit Hardcover eckig. Damit schließt sich der Kreis zu viereckigen Löchern unserer drei Spiralbindungen: mit Softcover, Folie und Karton und eben Hardcover.

Pimpen Sie Ihre Produktkataloge, Imagebroschüren oder Anleitungshefte mit Spiralbindungen. Da können die Seitenzahlen ruhig höher sein. Bis zu 75 Blätter (150 Seiten) umschließen die stabilen Umschlagsseiten. Die Spirale ermöglicht ein leichtes Aufklappen, das Booklet kann plan aufliegen und ist somit praktisch auf dem Schreibtisch zu nutzen, wenn Notizen gemacht werden sollen.

eckigeloecher_detail ©viaprinto

Die Spiralbindung ermöglicht das flache Aufliegen der Broschüre. ©viaprinto

Sollte dieses die Funktion Ihrer Spiralbindung sein, dann bedenken Sie das auch bei der Auswahl des Papieres. Offsetpapier lässt sich besonders einfach beschreiben. Außerdem bieten wir noch umweltfreundliches Naturpapier an sowie Bilderdruckpapier in verschiedenen Varianten – dieses kommt vor allem zum Einsatz, wenn viele Bilder in dem Print-Produkt vorkommen.

Kleiner Tipp: Beim Erstellen von Vorlagen für die Spiralbindungen bedenken Sie bitte beim Anlegen der Seiten, dass dort die Ringe der Spirale durch das Papier gehen. Daher sollten Sie zur Bindeseite hin mit Text und Bild etwa 10 mm Abstand zum Rand einhalten. Bilder, die randabfallend angelegt sind, werden gelocht.

19
September
2016
viaprinto unterstützt

Rückenwind für Gutes.

Normalerweise werden Schiffe nach Frauen benannt. In Münster ist das anders: Dieser Tage ist die MS-Günther, ein Ausflugsdampfer auf dem Dortmund-Ems-Kanal, nach seinem prominenten Namensvetter Günther Jauch benannt und getauft worden. Mit dem Erlös aus dieser und weiteren Aktionen zu Wasser wollen zwei Jung-Kapitäne soziale Projekte in Münster unterstützen.

©nils-heede_www-ms-guenther-de

Die ersten Leser der Broschüre sind an Bord. ©nils-heede_www-ms-guenther-de

Mit den Erlösen aus Fahrttickets und des Taufevents soll jedes Jahr Kinder- und Jugendprojekten in und um Münster geholfen werden. „Aktion Rückenwind“ nennt sich die Initiative der beiden Schiffsführer Leon Windscheid und Oliver Trepper. Ganz aktuell würden durch den Gewinn der Schiffstaufe rund 20.000 Euro geflüchteten Kindern, die in einer Johanniter-Erstaufnahmestelle in Münster leben, zugutekommen. viaprinto hat der Weihe als Druckpartner mit Beachflags, Roll-Ups und dem Druck einer Broschüre Wind in die Segel geblasen.

Im Dezember 2015 hatte der Münsteraner Windscheid nach seinem Millionen-Gewinn bei der Quizshow „Wer wird Millionär“ angekündigt, zusammen mit seinem Kompagnon ein Partyschiff zu kaufen. Zur Schiffstaufe hatte Günther Jauch spontan sein Kommen zugesagt.

15
September
2016
Buchrücken-Feature

Wie man Lesern den Kopf verdreht.

Wie gut, dass es Normen gibt, die Halt und Sicherheit geben. So hatten wir es schon im vergangenen Text über die DIN lang-Formate festgehalten. Aber Normen haben sich nicht überall durchgesetzt und lassen der Gestaltung freie Hand. Beim Beschriften von Buchrücken etwa. Da wird wild durcheinander beschriftet: auf links gedreht von unten nach oben, rechts gekippt von oben nach unten, oder von links oben nach rechts unten. Da kann man sich schon ein leichtes Schleudertrauma vorm unsortierten Buchregal holen.

Einheitlich und schön genormt, nämlich von unten nach oben, ermöglicht viaprinto jetzt das individuelle Beschriften von Buchrücken. Verpassen Sie Ihrem Hard– oder Softcover ein Rücken-Tattoo: Einfach das gebundene Buchprodukt konfigurieren, Druckdateien hochladen und den Buchrücken-Editor starten. Wählen Sie hier aus sieben Schriftarten, 24 Schriftfarben, Schriftschnitten und der Textposition aus. Wie immer bei viaprinto: Das alles noch vor dem Abschluss Ihrer Bestellung.

Bei einer ganzen Sammlung von nebeneinander stehenden gebundenen Broschüren, Büchern und Heften kann durch geschickte Gestaltung der Buchrücken ein harmonisches Gesamtbild im Regal wachsen. Das sieht gut aus und macht nicht schwindlig.