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6
November
2019
Marketing

Durchdachter Augenschmaus – Bildkonzept im Marketing

Bilder schaffen sehr schnell, was Texte nicht können: Sie erzählen große Geschichten, ohne ein einziges Wort zu nutzen. Schicksale und Dramen, aber auch großartige Erfolge oder glückliche Zufälle kann ein einziges Bild zeigen. Mit einem Blick erfassen wir die Story hinter dem Gesehenen und sofort werden in uns Emotionen geweckt und wir verstehen, was gemeint ist, das „Kopfkino“ geht los. Man denke nur an Fotos aus der Sportberichterstattung – Sieg und Niederlage, ewiger Ruhm oder ewige Schmach.

Bilder aus der Flut fischen

Diese Kraft der Bilder nutzen natürlich auch Unternehmen für sich. Jedoch nicht wahllos und als schmückendes Beiwerk, sondern mit dem Effekt, den Betrachter zu lenken und visuell an die Hand zu nehmen. Das ist gerade in Zeiten des schnellen Durchscrollens und der Reizüberflutung auch nötig. Denn je mehr Bilder es zu sehen gibt, umso schneller müssen wir die Bildinhalte erfassen. Unter dem hohen Wahrnehmungsdruck gelingt uns das jedoch nur noch oberflächlich. Ob und wie intensiv wir uns dann mit einem der Bilder befassen, entscheiden wir in Sekundenbruchteilen. Wie gut, dass es dann wohlkonstruierte Grafiken und Bilder gibt, die uns regelrecht „ins Auge“ fallen. Im Marketing steht hinter solchen „Eyecatchern“ ein ausgefeiltes Bildkonzept. Profis wie Grafiker, Fotografen und ganze Abteilungen widmen sich der Bildsprache als Markenzeichen ihres Unternehmens.

Das hat einen guten Grund. Die gezielte Auswahl an Fotos oder Grafiken und ihre Präsentation auf der Website, den Flyern oder der Info-Broschüre führen zu einem besseren Verständnis des Produktes und letztlich auch der Marke. Im besten Fall verführt sie sogar zum Kauf. Doch wie findet man ein für sich passendes Bildkonzept, das auf allen Kanälen und in mehreren Medien eine Wiedererkennbarkeit und einen visuellen Überbau schafft?  

Eine Bildersprache finden:
  • Zielgruppe und ihre Bedürfnisse ansehen
  • Aussage der Bilder definieren
  • handwerklichen Stil, in dem fotografiert wird, festlegen
  • Art der Verwendung der Bilder bestimmen

Variationen zulassen

Eine gute Bildkonzeption steckt gestalterisch einen großen Rahmen ab, der Variationen zulässt, ohne dass der Markenkern verloren geht. So können Grafiken auch mal in einer zwar ungewöhnlichen Farbe gestaltet werden, die aber Teil der Marken-Farbpalette ist. Oder ein Produkt kann in einem anderen visuellen Zusammenhang gezeigt werden, wenn dieser zur Markenausrichtung passt.

Einzigartigkeit und Charakter zeigen

Individualität ist der Schlüssel zur Glaubwürdigkeit – auch im visuellen Marketing. Deswegen ist es auch so wichtig, eigene Bilder statt Stockmaterial zu verwenden. Denn was ein Unternehmen oder ein Produkt ausmacht, sollte auch in den Bildern wiederzufinden sein. Es gilt also, Charakter zu zeigen.

Beispiel: viaprinto

viaprinto etwa legt in der Produktfotografie den Fokus auf die „cleane“ und pure Darstellung der Printprodukte vor weißem Hintergrund. Der Fotograf setzt Broschüre, Flyer und Co. so ins Bild, dass etwa die Materialstruktur und das was das Produkt ausmacht, gut zu erkennen sind.

Auch Teil des Konzeptes: Plastizität, Witz und eine unerwartete Präsentation des Briefpapiers.

Filter über dem Bild: lässt das Produkt in diesem Fall geschäftlich-nachrichtlich erscheinen.

Tiefenunschärfe setzt das Produkt im Vordergrund in den Fokus.

Dabei sind Stilmittel wie die Tiefenunschärfe wichtig, um etwa das Auge des Betrachters zum Motiv im Vordergrund zu lenken. Das Einsetzen von Farbfiltern, um einem weißen Produkt vor weißem Hintergrund einen geschäftlichen, klaren Touch zu verleihen, setzen wir ebenso ein, wie eine flache Perspektive auf die Produkte. Damit wirken eher kleine Produkte groß und erhaben.   

Grundsätzlich sollten Bilder aus Marketingsicht:
  • einen visuellen Zusammenhang bilden
  • einer durchdachten Bildkonzeption entspringen
  • eine der Marke entsprechende Sprache haben 

Damit kann mehr Aufmerksamkeit auf das Produkt gezogen und sich von der Konkurrenz abgehoben werden.

6
April
2017
Feature

Ab sofort möglich: Upload von EPS- und PNG-Dateien.

viaprinto teilt Ihre Leidenschaft für bedruckte Produkte. Konturen und Farben, Bilder und Schriften wirken noch einmal ganz anders auf Aufklebern, Flyern, Plakaten, Beachflags oder Fahnen, als auf einem Monitor. Damit Ihr Weg zum Druck jetzt noch einfacher wird und schneller geht, ermöglichen wir unseren Kunden den Upload von EPS- und PNG-Dateien. Diese Bild- und Vektordateiformate brauchen künftig nicht extra in ein druckfähiges PDF umgewandelt werden, bevor der Druck starten kann. Denn mit viaprinto erstellen Sie Ihren Druckauftrag direkt aus Ihren Office- und Bilddateien:

 

Produkt konfigurieren, PowerPoint- oder Word-Dateien, JPEGs, EPS-, PNG-Dateien oder PDF-Dokumente hochladen, in der Vorschau prüfen und bestellen.

 

Das Druckformat können Sie in den jeweiligen Anwendungen direkt bei der Erstellung Ihrer Daten einrichten.

PNGs (Portable Network Graphics) sind geeignet für Bilddateien aller Art. Sie können Farben transparent anzeigen lassen, so dass sie sich für kleine Webgrafiken eignen. Zudem bieten sie gegenüber JPEG-Dateien erweiterte Möglichkeiten der Farbdarstellung und verlieren nicht an Qualität, wenn sie komprimiert werden.

Die klassische Vektordatei im EPS-Format (Encapsulated PostScript) eignet sich besonders für Logos oder Illustrationen etwa auf allen unseren Produkten der Werbetechnik oder Aufklebern. Deswegen empfehlen wir, ganze Seitengestaltungen für Dokumente oder Formulare nicht im EPS-Format anzulegen. Die Zeichenpfade innerhalb einer EPS-Datei können verlustlos vergrößert werden und haben somit eine hohe Bildqualität bei geringer Dateigröße.

Grundsätzlich gilt: Im Druck sollte die Auflösung verwendeter Bilder, die 300 ppi nicht unterschreiten. Bilddaten, die aus dem Internet kopiert werden, haben häufig eine unzureichende Auflösung von 100 oder 72 ppi. Ausnahme: Bei unseren Produkten der Werbetechnik wie Roll Ups oder Beachflags kann die Auflösung auch unter 300 ppi liegen. Wir empfehlen eine Mindestauflösung von 150 ppi.

24
Mai
2016
Bild & Design.

Gut, schnell und online: Kostenlose Fotos für jeden Zweck finden.

Nicht jedes Unternehmen hat eine gepflegte Bilddatenbank oder verfügt über passende Bilder, die für ein ganz bestimmtes Thema etwa für eine aktuelle Broschüre oder Unternehmens-Flyer gedacht sind. Bildquellen, bei denen Fotos kostenfrei angeboten werden, können beim Finden helfen. Man hat ein Motiv im Kopf, z.B. stellt man sich zwei Geschäftsleute vor, die miteinander reden, und beginnt die Suche bei Bildanbietern unter Begriffen wie „Geschäftsleute“ und „Dialog“.

Ein weiterer Weg kann über Google gehen: Man hat auf einer Webseite bereits ein Bild gesehen. Wie gelangt man nun an den virtuellen Ort, an dem man genau dieses Bild erwerben kann? Dafür nutzt man am besten die Google Bildersuche. Dort kann man entweder das gesuchte Bild hochladen, sofern man es abgespeichert hat, oder die URL des Bildes, von der Seite, auf der man es gefunden hat, hineinkopieren. Daraufhin werden alle Orte im Netz angezeigt, wo das Bild oder ein ähnliches verwendet wurde. Mit etwas Glück und Rechercheaufwand, gelangt man zur Bildquelle – indem man ins Impressum der Seiten guckt, die es verwendet haben oder nach Urheberhinweisen unter dem Bild sucht. Manchmal wird aber von der Google-Bildersuche auch direkt auf den Anbieter des Bildes verwiesen.

Kostenlose Bilder, lange Suche

Viele Webseiten, die ihre Fotos kostenlos abgeben, verfügen über keine oder nur eingeschränkte Suchfunktion. Ein Teil der Webseiten arbeitet mit Kategorien oder Tags, die aber wie Suchbegriffe auch oft auf Englisch gehalten sind. Kostenlose Fotos werden also um den Preis erworben, dass man länger recherchieren muss.

Warum überhaupt kostenfreie Bilder?

Man mag sich fragen, warum überhaupt jemand seine Bilder kostenlos zur Verfügung stellt. Manch einer vermutet dahinter sogar einen Haken. Zahlreiche Nutzer des Netzes handeln aus Internet-Solidarität und möchten anderen Nutzern etwas zurückgeben. Hobbyfotografen, Profis, die sich einen Namen machen möchten, oder Interessenten, die sich eine kommerzielle Online-Fotoagentur aufbauen wollen, bieten ihre Bilder im Netz an.

bildquellen ©flickr_archiv

Ein Ausschnitt mit gescannten historischen Buchillustrationen als Teil der British Library auf Flickr. Alle historischen Abbildungen, auch Fotos, sind Public Domain und damit kostenlos verwendbar. ©flickr_archiv

Lizenzpflichtige, lizenzfreie und Public-Domain-Bilder

An dieser Stelle lohnt es sich, die verschiedenen Vertriebsmodelle für Bilder voneinander zu unterscheiden. Bilder, deren Nutzungsrecht man bei Fotoagenturen gegen Bezahlung erwirbt, heißen Stockfotos (Stock = auf Lager). Dabei unterscheidet man drei Vertriebs-Modelle:

  • Beim lizenzpflichtigen Bild wird die Art der Nutzung, z.B. für welches Medium in welcher Auflage, definiert und der Preis für das Bild danach berechnet.
  • Das lizenzfreie Bild, auch royalty free genannt, kennt diese Differenzierung nicht. Obwohl man die Angaben zum Bild und zu seinem Verwendungszweck stets lesen sollte. Manchmal enthalten sie doch Einschränkungen für die Art der Verwendung. Entscheidend für den Preis des Bildes ist hier die Bildgröße.
  • Bei den kostenlosen Public Domain-Bildern, wird eine Nutzung ohne Bezahlung eingeräumt. Doch sollte man hier ausdrücklich bei jedem Bild, das man kostenlos herunterlädt, nachlesen, ob es beim Zweck für dessen Nutzung eine Einschränkung gibt. Außerdem ist zu beachten, wie und wo die Namensnennung des Urhebers der Fotografie erfolgen muss. Manchmal muss der Name direkt am Bild stehen, manchmal genügt eine Erwähnung im Impressum.

bildquellen ©visualhunt

Die Seite Visualhunt bietet eine gute Suchfunktion und zahlreiche Unterkategorien, in denen man gesondert suchen kann. ©visualhunt

Kleine Anbieter kostenloser Bilder als Trend

Neben den großen Fotoagenturen haben Internet und Digitalkameras dazu geführt, dass kleine Seiten entstanden sind, bei denen Fotografen ihre Bilder kostenlos anbieten oder Fotos von anderen sammeln. Übrigens bieten auch große kommerzielle Fotoanbieter in kleinem Umfang kostenlose Bilder an.

Die meisten der kleinen Seiten bieten ein eingeschränktes Fotoangebot, das bezieht sich sowohl auf die Anzahl der Bilder als auch auf die Motivik. Häufig findet man Landschafts- oder Reisebilder, Stillleben, Alltagsfotografie oder Fotografie von Gegenständen sowie Motive aus der Techwelt (Smartphones, Laptops) oder Autos (Oldtimer, Sportwagen). Seltener gibt es People-Fotografie mit Einzelpersonen oder Gruppen und neue fotografische Ideenwelten. Dennoch ist beeindruckend, welche Qualität und Vielfalt kostenlos zu haben ist. Solche Anbieter sind zum Beispiel:

Es gibt zahlreiche andere Webseiten mit Kostenlos-Bildern, die sich durch Besonderheiten profilieren:

GettyImages lässt Bilder kostenlos einbetten

Darüber hinaus hat der weltgrößte kommerzielle Fotoanbieter, GettyImages, Millionen seiner Fotos zum Einbetten in Webseiten wie Blogs und für die Berichterstattung kostenlos freigegeben. Dabei dürfen die Bilder selbst aber nicht heruntergeladen werden, sondern nur deren Einbettungscode. Näheres darüber ist hier nachzulesen.

Übersichtsseiten für kostenfreie Fotos

Neben den herkömmlichen Fotoseiten gibt es Webseiten, die eine Übersicht über Public-Domain-Seiten bieten:

  • Visualhunt: Eine Suchmaschine, die übersichtlich nach Kategorien kostenlose Bilder auflistet und zum Download anbietet.
  • The Stocks: Als Übersichtsseite eine Sammlung vieler kostenfreier Fotoanbieter

Spezial-Fotoarchive

Bilder, die man sucht, bilden in der Regel ein Thema allgemein ab. Daneben gibt es aber auch Spezialfotoarchive, die kostenlos genutzt werden können. Eine Suche in folgenden oder ähnlichen Quellen kann sich lohnen, wenn Bilder zu ausdrücklichen und sehr speziellen Themen gewollt sind:

  • Die British Library hat bei Flickr Millionen historische Fotos und Illustrationen zur Verfügung gestellt.
  • Die Nasa hat ihren Fotobestand mit Weltraumfotografie öffentlich gemacht
  • Farbige Frauen in technischen Berufen, die es satt hatten, dass in den Medien immer nur weiße Männer an Computern gezeigt werden, haben mit WoC in Tech Photos ein eigenes Fotoarchiv gegründet.
  • Foodies-Feed bietet Foodfotografie rund um Essen, Trinken, Gastronomie und Kochen.

 

 

In der kommenden Folge unserer Serie werden die Bildrechte erklärt. In dieser Serie sind bisher erschienen:

Vom Bild zum Image: Das Bildkonzept als Alleinstellungsmerkmal
Selber machen, in Auftrag geben, oder kaufen? Welches Bild für welchen Zweck geeignet ist.

Ralf Wasselowski

Für unsere Wissensreihe „Bild und Design“ konnten wir Ralf Wasselowski gewinnen. Er betreibt die Agentur Conceptbüro in Essen. ©Ralf Wasselowski

30
April
2015
„Alles rund um das PDF“.

Folge 6 gibt Antworten auf die Frage: „Was ist ein Preflight?“

In unserer neuen und letzten Folge aus der Reihe „Alles rund um das PDF“ erklärt Gastautorin und Fachfrau Charlotte Erdmann, was ein Preflight ist und welche Vorteile er bietet. Wir wünschen viel Erfolg mit dem Wissen.

Ein Druck-PDF muss alles enthalten, was zum Druck wichtig ist: Schriften, Bilder, passende Farbräume. Überprüfen lässt sich all das mit Hilfe eines sogenannten Preflights oder Datenchecks. Dabei werden die Druckdaten auf Herz und Nieren geprüft und für den Druck möglicherweise problematische Inhalte angezeigt. So kann man sicher sein, dass Probleme bereits vor dem kostenintensiven Druck erkannt und schnell behoben werden.

Warum müssen Druckdaten geprüft werden?

PDF-Dateien sind – wie bereits in dieser Serie beschrieben – der beste Weg, um das erstellte Werk sicher in den Druck zu bringen. Aber selbst wenn man den PDF/X-1a-Standard, wie von viaprinto empfohlen, zum Abspeichern verwendet, können sich falsche Farbräume, Probleme mit den verwendeten Fonts oder niedrig aufgelöste Bilder in die Druckdatei eingeschlichen haben, die einen hochqualitativen Druck unmöglich machen. Sind die x-tausend Broschüren aber erst einmal gedruckt, lassen sich minderwertige Bilder nicht mehr einfach ersetzen. Um den Schaden bereits vor der Drucklegung zu erkennen, bietet sich der Preflight an, eine Art Probeflug für die Druckdaten.

Was machen Preflight-Programme?280415_Summary

Ein Preflight wird mit Hilfe eines speziellen Programms oder Plugins einer Grafiksoftware erstellt. Sie können damit fehlende oder fehlerhafte Farben, Schriften, Bilder ebenso erkennen, wie nicht gewünschte Sonderfarben, Transparenzen oder manuell eingestelltes Überfüllen. Auch Überhangtext oder Linienbeschaffenheiten werden kontrolliert. So können von Druckmaschinen oft nur bestimmte Linienstärken oder Schriftgrößen abgebildet werden, was das Preflight-Programm passend zur Druckerart überprüft.

Preflight am eigenen Rechner

Druckereien setzen dazu spezielle, kostenintensive Software ein. Einen Artikel darüber, was der kostenlose Datencheck bei viaprinto beeinhaltet, finden Sie hier. Aber bereits am eigenen Rechner lassen sich Datenchecks durchführen – und das mit den hauseigenen Mitteln beispielsweise der Adobe-Anwendungen. Noch bevor diese angewendet werden, sollten Sie sich fragen, ob die zu speichernde Datei wirklich die aktuellste Fassung ist und alle Bilder in hoher Auflösung eingebettet wurden. Platzhaltertexte müssen ebenfalls eliminiert werden – eine oft unterschätzte Fehlerquelle. Erst wenn der menschliche Faktor „Vergessen“ ausgeschlossen wurde, sollten Sie die digitale Prüfung vornehmen. In den Adobe-Anwendungen (ab CS4) wie InDesign lassen sich beispielsweise über das Menü „Fenster > Ausgabe“ Dateien im Vorfeld des Drucks überprüfen. Hier können sogar eigene Preflight-Profile erstellt werden. In einem Bedienfeld werden dann die Problembereiche aufgelistet. Auch Adobe Acrobat Professional (ab Version 6.0) beinhaltet einen „Preflight“ im Menü „Bearbeiten“ und gibt darüber Hinweise auf mögliche Fehlerquellen aus.

Preflight-Programme machen mehr

Die Adobe-Anwendungen weisen aber lediglich auf falsche Schriften oder zu niedrig aufgelöste Bilder hin. Weitaus mehr Details kann man den professionellen Preflight-Programmen entnehmen, die dafür aber auch ihren Preis haben. Produkte wie Pitstop von Enfocus, callas pdfToolbox oder Flightcheck von Markzware gehören zu den gängigsten meist in Druckereien eingesetzten Programmen. Sie haben vielfältige Möglichkeiten, u.a. das PDF direkt zu editieren. Doch diese Optionen sind meist gar nicht notwendig, wenn man selbst der Ersteller des PDFs ist. In diesem Fall genügt der Einsatz der Preflight-Tools der Grafik- und Satzprogramme wie Adobe InDesign oder QuarkXPress, bei dem der Preflight im Job Jacket zu finden ist, um potentielle Fehler vor Abgabe der Druckdatei auszuschließen. Auch bei viaprinto wird dann bei Abgabe der Datei noch einmal ein kostenloser Check durchgeführt, bei dem Beschnitt, Sonderfarben, Schriften und Transparenzen geprüft werden. Hier erfahren Sie mehr dazu und worauf Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Datei noch achten müssen.

Charlotte Erdmann

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

 

Das ist das Ende der Wissensreihe „Alles rund um das PDF“.
In Kürze starten wir wieder mit einer neuen. Diesmal zu dem Thema „Layout&Satz“.

 

 

 

 

 

 

Bereits erschienen:
Was ist ein PDF?
PDF/X: Standards oder nicht in PDFs?
Den richtigen PDF-Drucker wählen.
Einstellungen für das druckfertige PDF.
Was muss ein Druck-PDF enthalten?