2
November
2021
Time to shine

Schöne Papiere mit Veredelung wirken wahre Wunder

Nach all den Online-Sitzungen, Hybrid-Veranstaltungen und Chat-Verläufen hatten wir uns längst eingerichtet im Homeoffice. Die Flut an E-Mails lenkte ab vom Blick in den Briefkasten. War da was? Haben wir Post, oder ist der Kasten schon weggerostet?

Gerade jetzt ist die Freude bei Post– oder Grußkarten-Empfängern groß. Endlich mal wieder ein haptisches Erlebnis, endlich macht sich mal jemand wirklich Gedanken um Form und Inhalt. Möchten Sie Eindruck hinterlassen? Dann ist bereits die Wahl des Papieres entscheidend. Grenzen Sie die Auswahl ein und überlegen Sie, welche Eigenschaften das Papier haben soll:

  • Wetterfestigkeit
  • Farbwiedergabe
  • Beschreibbarkeit
  • gestochene Schärfe gedruckter Schrift
  • der besondere haptische Eindruck (mit oder ohne Veredelung).

Eine gute Übersicht über die vielen Einsatzmöglichkeiten von Papier liefert unsere Gastautorin Sandra Wenger in ihrem lesenswerten Text.

Fein und edel: Die besondere Struktur der Papiere ist fühl- und sichtbar.

Noch eine Schippe drauf legen

Eine Grußkarte mit Veredelung – ob vollflächig oder partiell – ist natürlich DER Hingucker (und Anfasser) schlechthin. Neben der richtigen Papierwahl hebt eine Veredelung die inhaltlichen Grüße auf ein anderes Niveau:

  • partielle Heißfolie Gold oder Silber: Schrift- oder Bildelemente werden zum Glänzen gebracht
  • Partieller UV-Lack: transparent und glänzend werden Bereiche des Motivs hervorgehoben
  • Relieflack: ein dreidimensionales Profil macht Eindruck
  • vollflächig mit SoftTouch-Folie: samtig-weiche Haptik, mmmmh
  • vollflächig Folienkaschierung: glänzender oder matter Effekt mit zusätzlicher Schutzfunktion
  • vollflächig UV-Lack: Farb- und Lichteffekte werden brillanter und leuchtender

Auch mit Inhalt veredeln

Sogar inhaltlich können Post- und Grußkarten „veredelt“ werden. Eine einfache Kreativ-Methode kann dabei helfen, die Feiertagspost von Floskeln zu befreien: Auf einem Flipchart den Namen des Kartenempfängers notieren und etwa drei Stichworte zur Person hinzufügen. So können individuelle Sätze erstellt werden, die mit Feiertags-Formeln aufgefüllt werden.

Bringen Sie wieder Leben in die Briefkästen, ein Lächeln in die Gesichter und erschaffen Sie so ein Wunder – schreiben Sie Karten!