16
April
2015
„Alles rund um das PDF“

Das muss ein Druck-PDF enthalten. Folge 5.

Beschnitt, Marken, Linien: Was müssen Sie in einem Druck-PDF berücksichtigen? Worauf sollten Sie beim Erstellen achten? Eine neue Folge unserer Reihe „Alles rund um das PDF“ – verfasst von Gastautorin und Fachfrau Charlotte Erdmann.

In einem Druckdokument muss nicht nur das Seitenformat enthalten sein. Auch andere Angaben sind wichtig, um aus der Druckmaschine das gewünschte Druckergebnis zu erhalten. Dazu gehören unter anderem die Beschnittzugabe, die Einbettung der Schriften und vieles mehr …

Dokument einrichten: Beschnittzugabe/Anschnitt

Bereits wenn Sie eine Druckdatei anlegen, sollten Sie einige Dinge beachten. Legen Sie ein neues Dokument beispielsweise in InDesign an, fragt das Programm nicht nur die Seitenzahl und das Seitenformat ab, sondern auch die Breite der Stege, also der Seitenränder. In einem nächsten Schritt kann dann unter „Datei > Dokument einrichten“ der Anschnitt definiert werden. Dieser wird auch Beschnitt genannt. Die sogenannte Beschnittzugabe ist der Bereich, in den Bilder und Flächen mindestens außerhalb der eigentlichen gesetzten Datei ragen müssen, um später beim Beschneiden der Ränder des Druckprodukts keine weißen Ränder, sogenannte Blitzer, entstehen zu lassen. Nutzen Sie also Bilder, die bis an den Seitenrand gehen sollen, dann lassen Sie diese bitte mindestens 3 mm im Anschnitt überstehen. Richten Sie den Anschnitt in InDesign ein, wird dieser mit einem roten Rahmen um das Dokument anzeigt. Dieser Anschnittrahmen wird auch Bleed Box genannt. Arbeiten Sie mit einem anderen Programm sollten Sie auch hier die Beschnittzugaben unbedingt beachten. Lediglich in Office-Programmen ist eine solche Zugabe nicht möglich. In diesem Fall erzeugt viaprinto automatisch einen künstlichen Beschnitt, um Blitzer zu vermeiden.

Das Endformat

Neben dem Anschnitt ist das Endformat enorm wichtig. Eine am Ende DIN A5 große Broschüre sollte niemals in ein im Format DIN A4 erstelltes Dokument gesetzt werden. Denn nur wenn das Endformat richtig angegeben ist, weiß die Ausbelichtungssoftware des Druckers, wie die Broschüre am Ende auszusehen hat und erstellt den richtigen Druckbogen für die Druckmaschine. Dazu analysiert sie die einzelnen Seiten und berechnet daraus die Lage auf der Druckplatte, damit vorne und hinten auch wirklich zusammenpassen. In InDesign wird der Rahmen für das Endformat, die sogenannte Trim Box, als schwarzer Rahmen dargestellt, der nicht mitgedruckt wird und nur zur Orientierung während des Satzes dient. Bietet ein Programm derartige Hilfsmittel nicht an, sollten Sie das Endformat (beispielsweise in Photoshop) unbedingt im DIN-Format selber anlegen und auf dieser Grundfläche Ihre Inhalte montieren.

Müssen Beschnittmarken sein?

Bei viaprinto werden die Schnitt- und Falzmarken im Rahmen des Produktionsprozesses  automatisch erzeugt, so dass ein eigenes Anlegen nicht notwendig ist. So ist sichergestellt, dass der Druck einwandfrei vonstatten geht. Die Seitengröße des Dokuments inklusive Schnittmarken wird übrigens Media Box genannt. Sie beinhaltet alle Ränder, die für den Anschnitt, Druckmarken und anderes notwendig sind.

Bilder und Schriften: Inhalte der Druckdatei

Nicht zu vergessen sind neben den Ausgabeformaten auch die Inhalte einer Druckdatei: Sie müssen richtig angelegt sein, um zu einem perfekten Druckergebnis beizutragen. Beispielsweise sollten in die Datei eingefügte Bilder mindestens 300 ppi Auflösung besitzen und in CMYK umgewandelt sein. Nur so ist sichergestellt, dass die Darstellung auf dem Monitor in etwa dem entspricht, was später auf dem Papier zu sehen ist. Dünne Linien (Haarlinien) müssen zudem mindestens 0,25 pt (0,09 mm) stark sein, damit sie im Druck noch wiedergegeben werden können. Beim Speichern des PDFs sollten außerdem alle Schriften eingebettet werden, damit sie auch im Druck fehlerfrei erscheinen. In InDesign kann dies beim PDF-Export im Bereich „Erweitert“ definiert werden. Dies ist aber bei der Option „Druckausgabequalität“ bereits 150415_Summaryvoreingestellt. viaprinto prüft außerdem vor dem Druck in einem kostenfreien Datencheck, ob unter anderem alle Schriften vorhanden bzw. eingebettet sind. Eine ausführliche Checkliste für Ihre fehlerfreie Druckdatei finden Sie hier.

Was ist Überfüllen?

Zu guter Letzt wollen wir noch auf zwei weitere Begriffe eingehen, die oft im Zusammenhang mit einer Druckdatei in den Raum gestellt werden: das Überfüllen und das Überdrucken. Beide Vorgänge dienen dazu, sogenannte Blitzer im Druck zu vermeiden. Diese entstehen, wenn eine Farbe auf eine andere gedruckt wird und dafür die darunter liegende Farbe ausgespart wird. Durch leichte Ungenauigkeiten beim Druck kann es dann passieren, dass die Stellen, an denen sich beide Farben berühren, nicht genau zusammen passen – es entsteht eine unbedruckte weiße Stelle, ein Blitzer. Beim Überfüllen, auch Trapping genannt, wird nun die Fläche mit der helleren Farbe automatisch etwas breiter gemacht, um einen Blitzer zu vermeiden. Dies geschieht im Druckprozess automatisch und muss nicht manuell voreingestellt werden – auch wenn dies theoretisch möglich wäre. Moderne Druckmaschinen überfüllen die Dokumente so, dass es genau zu deren Einstellungen passt.

Überdrucken

Auch beim Überdrucken geht es um Farbverschiebungen, allerdings unter anderem im Bereich von Transparenzen. Haben Sie in Ihrem Druckdokument eine Transparenz eingestellt, kann diese naturgemäß nicht im Druck wiedergegeben werden. Stattdessen wird im Produktionsprozess der Farbanteil der Fläche so reduziert, dass der transparente Effekt erhalten bleibt. Dabei werden zwei Farben übereinander gedruckt. Das Verfahren des Überdruckens wird auch verwendet, um Blitzer zu vermeiden. Dann werden, anstatt die darunter liegende Farbe auszusparen, beide Farben übereinander gedruckt. Manchmal nutzt man das Überdrucken auch für künstlerische Effekte. Oft wird Überdrucken allerdings fälschlicherweise in den Grafikprogammen aktiviert. Dann kommt es zu einer eigentlich unerwünschten Farbmischung, die auf dem Monitor zuvor nicht ersichtlich war. Manuelles Überdrucken sollte deshalb in der genutzten Anwendung unbedingt deaktiviert werden. Um sicherzugehen, dass kein Element auf Überdrucken eingestellt ist, können Sie in InDesign, Illustrator und Acrobat die Überdrucken-Vorschau aktivieren. Sie ist standardmäßig deaktiviert, weil sie viel Rechenleistung erfordert. Aber zum Überprüfen kann sie kurz angeschaltet werden. Charlotte Erdmann

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Lesen Sie in der kommenden Folge aus unserer Reihe „Alles rund um das PDF“: Was ist ein Preflight?

Bereits erschienen:
Was ist ein PDF?
PDF/X: Standards oder nicht in PDFs?
Den richtigen PDF-Drucker wählen.
Einstellungen für das druckfertige PDF.

13
April
2015

Online-Druck – neu gedacht. Feature News. #machwasdraus

So geht Online-Druck heute. Wir von viaprinto haben uns ein paar Wochen eingeschlossen und viaprinto sowie das Thema Online-Druck mal auf den Kopf gestellt, kräftig geschüttelt und das Beste herausgefiltert. Um uns dann an die Arbeit zu machen: Wie kann der Prozess zum Druck noch gestrafft werden? Was können wir technisch für unsere Kunden verbessern? Welche Features sind wichtig, die den Kunden begleiten und ihn auf www.viaprinto.de nicht alleine lassen?

Mit Engagement und Leidenschaft haben wir ein Ergebnis geschaffen, dass nun endlich DRUCKreif ist und mit dem wir erfahrbar machen, wie Online-Druck heute funktioniert. Wir sind gespannt, wie es Ihnen gefällt. Hier sind die Highlights:

  • Tschüss Flash. Ja, es wurde Zeit für einen Abschied. Nutzen Sie also in Zukunft viaprinto ohne technische Barrieren. Das gilt auch für Ihren Besuch per Tablet oder Mobiltelefon.
  • Mehr Benutzerfreundlichkeit: Der Einstieg in viaprinto ist absichtlich klar und minimalistisch gehalten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Ansprüche. Klicken Sie sich in wenigen Schritten zu Ihrem Druckprodukt durch. Intuitiv und geradewegs. So können Sie einfach Ihr Produkt zusammenkonfigurieren, zusammenstellen, prüfen und auf den Weg bringen.Vorschlagsassistent
  • viaprinto lässt Sie nicht allein. Über alle Funktionen und Bereiche hinweg, bleibt viaprinto an Ihrer Seite. Neu ist zum Beispiel der „Prompter“ wie wir ihn nennen. Er versorgt Sie mit allen wichtigen Produkt-Merkmalen und Hilfe-Themen zu Ihrer Konfiguration. Auf der gleichen Seite im unteren Bereich empfehlen wir Ihnen Vorlagen, Hilfe-Themen und als Erweiterung Blog-Artikel – So sind Sie rundum gut aufgestellt für Ihre Druck. Tiefer gehen die Informationen noch in der Hilfe. Schauen Sie vorbei, denn Drucken kann ganz einfach sein.
  • Das hat die Druck-Welt noch nicht gesehen: Gibt es Kombinationskonflikte zwischen Papieren im Inhalt und Umschlag oder im Verbund mit der Versandoption, dann meldet sich unser Vorschlagsassistent. Er wird Ihnen neue Vorschläge unterbreiten, wie Sie Ihr Produkt am besten anpassen können, um das Bestmögliche herauszuholen.
  • Willkommen in Ihrem persönlichen Bereich. Sie haben hier in der geschützten Zone einen strukturierten Überblick über Ihre Daten („Mein Profil“), Ihre offenen sowie bestellten Projekte („Meine Projekte“) und über alle Detailinformationen zu Ihren Aufträgen („Meine Bestellungen“) inklusive Vorschauansicht, Beschreibung oder einen Nachbestellen-Button, der Sie denkbar einfach mit frischer Druckware versorgt. Sie haben aus Versehen Ihre letzte Rechnung gelöscht? Kein Problem. Hier ist sie für Sie hinterlegt.
  • „Meine Projekte“: Nun haben Sie sich schon die ganze Mühe gemacht, die Produkte zu konfigurieren und im Assistenten zusammenzustellen. Bei viaprinto müssen Sie damit nicht immer wieder von neuem beginnen. Nutzen Sie abgespeicherte Projekte als Vorlage für abgewandelte neue Druckprodukte oder nehmen Sie ganz einfach Änderungen an dem Projekt vor. Die Verwaltung Ihrer Projekte bei viaprinto gibt Ihnen den nötigen Freiraum. Auch bereits bestellte Projekte lassen sich als Vorlage verwenden.
  • Reden Sie über Ihre Ideen und Leistungen und teilen Sie sie mit Kunden und Interessenten im Web. Wie das geht? viaprinto hat eine Funktion, die das möglich macht. Sie finden unter „Meine Projekte“ oder auch „Meine Bestellungen“ einen Teilen-Button. Durch ihn können Sie über die Freigabe des Projektes an Dritte entscheiden: Ob Sie es nur zur Einsicht oder auch zur Bestellung freigeben möchten. Und Sie erhalten bei entsprechender Freigabe einen Link, den Sie nutzen können, um einen Blick in die Vorschau jenes Projektes zu ermöglichen. Einfacher geht es natürlich noch über die Social Media-Kanäle: Einfach auf die Icons klicken und ab damit in die Welt.
  • Außerdem: Wir haben die Chance dazu genutzt unser Portfolio in Sachen Produkte auszubauen und anzupassen. Erfahren Sie zum Beispiel mehr über unsere neuen Ringordner: Ob mit 2-Ring- oder 4-Ring-Mechanik, in verschiedenen Füllhöhen oder mit Kantenschonern und Griffloch. Alles für Ihre Ordnung. Neu ist, dass Sie jetzt die Außen- und Innenseiten frei gestalten können. Perfekt für Präsentationen und als Werbemittel. Plakate können nun auch gefalzt geordert werden. Das vereinfacht für Sie den Einsatz der Plakate, wenn Sie sie versenden möchten. Es gibt noch vieles mehr, das wir für Sie parat halten.

Und natürlich steht wie gewohnt für Sie bereit:

  • Der Multi-Versand: Lassen Sie Ihre Druckprodukte an beliebig viele Empfängeradressen versenden. Ab jetzt auch in mehreren Lieferterminoptionen: Nutzen Sie den Multi-Versand jetzt auch im Overnight-, Express- und Economy-Service.
  • Der Gesamtumschlag: Für eine einheitliche Gestaltung bietet es sich an, Soft- und Hardcover sowie Broschüren mit einem durchgängigen Umschlag auszustatten. Das lässt das Druckprodukt noch hochwertiger und attraktiver erscheinen. viaprinto nimmt Dateien, die als Gesamtumschlag vorgesehen sind, an und platziert Sie im Assistenten an den Anfang Ihres Projektes. Maße des Umschlages sind natürlich abhängig vom Seitenumfang und Papier. Sie finden die Abmessungen unterhalb Ihres Bereichs, in dem Sie Ihr Produkt zusammenkonfigurieren.

Nicht zu vergessen: der persönliche Ansprechpartner! Er begleitet Sie auch weiterhin auf Ihrem Weg mit viaprinto und unterstützt Sie bei Fragen.

2
April
2015
„Alles rund um das PDF“:

Einstellungen für das druckfertige PDF. Folge 4.

Jetzt wird es konkret: Welche Einstellungen für das Druck-PDF sind wichtig? Das erklärt Charlotte Erdmann in einer neuen Folge unserer Wissensreihe „Alles rund um das PDF“.

Ein druckfertiges PDF zu erstellen ist eigentlich keine Kunst – vorausgesetzt man hat im Vorfeld im jeweiligen Anwendungsprogramm die richtigen Einstellungen festgelegt. Denn ob eine Farbkonvertierung stattfinden soll, in welchen Farbraum diese erfolgt und welche Marken gesetzt werden müssen – das muss vor dem eigentlichen Export der Datei entschieden werden.

Viele Wege führen zum druckfertigen PDF

Wie bereits in den vorherigen Folgen dieser Reihe beschrieben, ist PDF nicht gleich PDF. Ein für den Druck aufbereitetes PDF muss allerlei Einstellungen aufweisen, die in der normalen PDF-Speicherfunktion beispielsweise unter Mac OS X oder unter Word nicht möglich sind. Denn alle Microsoft Office Programme rechnen hochauflösende Bilddaten auf 200 ppi herunter. Für ein qualitativ hochwertiges Druckprodukt werden hingegen 300 ppi benötigt.

Empfehlung für Einstellungen

viaprinto empfiehlt deshalb, immer den PDF/X-1a Standard zu verwenden. In diesem sind alle wichtigen Druckvoraussetzungen festgelegt. Beim Anlegen der Datei sollten Sie bereits 3 mm Beschnitt mit einberechnen, um sogenannt020415_Summarye Blitzer beim Endbeschnitt der Druckprodukte zu vermeiden. Alle Bilder sollten zudem in CMYK in die Datei eingebettet werden. Ist dies nicht der Fall, muss der Farbraum der Bilder beim Speichern des PDFs in CMYK umgewandelt werden. Aber ACHTUNG: Bei dieser Umwandlung kann es zu Farbverlusten kommen (mehr dazu siehe hier). Nicht benötigt werden hingegen die sogenannten Schnittmarken (in InDesign unter „Marken und Anschnitt“ im Speicherprozess des PDF zu finden). Da viaprinto im Rahmen des Produktionsprozesses die Schnitt- und Falzmarken selbst erzeugt, sollten Sie diese nicht mit anlegen. Eingebettet werden müssen hingegen alle Schriften, damit diese auch genau so im Druck erscheinen, wie Sie sie auf dem Monitor sehen.

viaprinto erläutert für Mac OS X und für Windows detailliert, wie eine Druckdatei aus den unterschiedlichen Anwendungsprogrammen erstellt werden sollte. Wir gehen hier dennoch kurz auf die beiden wichtigsten Anwendungen ein, die man für die Druckdateierstellung normalerweise am häufigsten benutzt: Adobe InDesign und Photoshop.

PDF aus InDesign

Aus InDesign heraus speichern Sie das PDF über „Datei > Exportieren“. Wählen Sie einen Speicherort und einen Namen, um im Anschluss in ein Dialogfeld „Adobe PDF exportieren“ zu gelangen. Hier können Sie als „Adobe PDF-Vorgabe“ ganz oben „PDF/X-1a“ auswählen. Unter „Seiten“ sollten nun „Alle“ ausgewählt sein.

Links finden Sie nun weitere Einstellungen, die Sie kontrollieren sollten, bevor Sie auf „Exportieren“ gehen. Im Bereich „Komprimierung“ beispielsweise sollte bei „Farbbilder“ und „Graustufenbilder“ stehen: „Bikubische Neuberechnung auf“ mit Wert „356“ Pixel pro Zoll. In der Zeile darunter tragen Sie bitte „bei Bildern mit mehr als“ den Wert „534“ Pixel pro Zoll ein. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die „Ausgabe“. Hier wählen Sie bei „Farbkonvertierung:“ „In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten)“ und als „Ziel“ das Profil „ISO Coated v2 300% (ECI)“ (mehr zu diesem Profil ist hier nachzulesen). Im Bereich „Erweitert“ setzen Sie bitte bei „Transparenzreduzierung“ die „Vorgabe“ auf „(Hohe Auflösung)“ und aktivieren Sie die Checkbox „Abweichende Einstellung auf Druckbögen ignorieren“.

Wenn alle Einstellungen getätigt sind, können Sie links unten mit dem Button „Vorgabe speichern…“ die Einstellungen als viaprinto-Druck abspeichern und zukünftig sofort darauf zugreifen, wenn Sie ein PDF aus InDesign für den Druck bei viaprinto exportieren wollen.

PDF aus Photoshop

Im Gegensatz zu InDesign muss in Photoshop sowohl das Format der Datei, als auch der Beschnitt selbst mit angelegt werden. An jeder der vier Seiten Ihrer Datei müssen Sie also schon beim Anlegen derselben 3 mm hinzu geben (Vorsicht: Beim Hardcover-Umschlag sind es beispielsweise 10 mm oben und 15 mm unten). In diese von Ihnen per Hand angelegte Beschnittzugabe sollten dann alle Elemente, die den Rand berühren, hineinragen. Natürlich wird dieser zusätzliche Bereich dann bei der Endverarbeitung des Druckprodukts abgeschnitten. Nicht gedruckt werden können außerdem Ebenen. Sie müssen deshalb vor dem Speichern auf eine Ebene reduziert werden. Beim Anlegen der Datei sollten Sie zudem mindestens 400 ppi, am besten aber 600 ppi als Auflösung einstellen.

Ist die Datei druckfertig gesetzt, geht es ans Speichern als PDF. Wählen Sie dazu unter „Datei > Speichern unter“ und dort als Format „Photoshop PDF“. Nachdem Sie einen Speicherort und einen Namen ausgewählt haben, gelangen Sie in den Dialog „Adobe PDF exportieren“, in dem Sie die Einstellungen für den Druck vornehmen können. Wie unter InDesign sollten Sie auch hier PDF/X-1a als Standard wählen.

Links wählen Sie dann „Komprimierung“ aus und setzen die Werte für Farb- und Graustufenbilder jeweils auf „Bikubische Neuberechnung auf“ mit Wert „356“ Pixel pro Zoll. In der Zeile darunter tragen Sie bitte „bei Bildern mit mehr als“ den Wert „534“ Pixel pro Zoll ein. Unter „Komprimierung“ wählen Sie „Automatisch (JPEG)“ mit maximaler Bildqualität. Im Bereich „Ausgabe“ wählen Sie unter „Farbe > Farbkonvertierung:“ „In Zielprofil konvertieren“ und als „Ziel“ das Profil „ISO Coated v2 300% (ECI)“. Wie Sie das Profil auf Ihren Rechner laden können, erfahren Sie hier.

Auch unter Photoshop lassen sich die für den Druck bei viaprinto getätigten „Vorgaben speichern…“ über den Button links unten im Dialogfeld. Vergeben Sie für die Einstellungen einfach einen passenden Namen und schon kann diese Vorgabe beim nächsten Speicherprozess direkt angeklickt werden. So gelingt das Speichern als druckfertiges PDF für den Druck bei viaprinto in wenigen Sekunden.

Was neben den Einstellungen für das Speichern bereits beim Anlegen der Datei enthalten sein muss, haben wir bereits kurz beschrieben. In der kommenden Folge dieser Serie erfahren Sie allerdings detailliert, wie Sie eine druckfertige Datei richtig anlegen und was darin alles enthalten sein muss. Charlotte Erdmann

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Lesen Sie in der kommenden Folge aus unserer Reihe „Alles rund um das PDF“: Was im Druck-PDF alles enthalten sein muss.

Bereits erschienen:
Was ist ein PDF?
PDF/X: Standards oder nicht in PDFs?
Den richtigen PDF-Drucker wählen.

31
März
2015

viaprinto in Neuauflage. #machwasdraus

Wir präsentieren: das neue viaprinto! Bereichert durch neue Features und noch mehr Benutzerfreundlichkeit. Beeindruckend durch die Klarheit und Modernität. Beständig aufgrund übernommener Stärken. Was das bedeutet? Das bedeutet, dass wir weiter denken und weiter gehen. Das Ergebnis ist der neue Auftritt von viaprinto. Herzlich willkommen!

Sie werden sich im neuen viaprinto schnell zurecht finden. Durch die Übersichtlichkeit konzentrieren Sie sich auf Ihren Druckbedarf. Klicken Sie sich in wenigen Schritten zu Ihrem Druckprodukt durch. Intuitiv und geradewegs. So können Sie einfach Ihr Produkt zusammenkonfigurieren, zusammenstellen, prüfen und auf den Weg geben. In Ihrem persönlichen und geschützten Bereich können Sie ganz einfach Ihre Projekte verwalten, diese als Vorlagen nutzen oder Bestellungen einsehen. Das Nachbestellen wird so denkbar einfach gemacht. Mit nur wenigen Klicks können Sie Ihre Ideen und Arbeiten mit einer breiten Öffentlichkeit teilen. Mit unserer umfangreichen Hilfe und den vielen Tipps, die Sie durch die gesamte Konfiguration begleiten, sind Sie immer auf der sicheren Seite und können ganz einfach den Druck bei uns in Auftrag geben.

Mit Engagement und Leidenschaft haben wir uns daran gemacht, uns zu verbessern und die Zukunft des Online-Drucks zu gestalten. Aber dazu gehören für uns auch bewährte Features und Vorteile für Sie mitzunehmen. Ob das die Flexibilität in den Auflagen ist, die blätterbare Vorschau, unterseitender kostenlose Datencheck, das variantenreiche Bezahlen oder die altbewährten Versandoptionen wie Overnight, Express oder Multi-Versand. Auch weiterhin wird natürlich ein persönlicher Ansprechpartner für sie bereit stehen, der auf Ihre Fragen eingeht und Sie bei Ihrer Bestellung unterstützt. So haben wir das Beste aus zwei Welten für Sie zusammengestellt.

Neu sind zum Beispiel unsere Ringordner: Ob mit 2-Ring- oder 4-Ring-Mechanik, in verschiedenen Füllhöhen oder mit Kantenschonern und Griffloch. Ganz auffällig: Jetzt sind die Außen- und Innenseiten für Sie frei zu gestalten. Vorlagen finden Sie in unserer Hilfe. Es gibt noch vieles mehr, bleiben Sie gespannt.

Für uns ist klar: So geht Online-Druck heute.

26
März
2015

Was ist Color-Management? Das Handbuch.

Die Zusammenfassung unserer Wissensreihe „Was ist Color-Management?“ gibt es jetzt auf www.viaprinto.de zu bestellen.

13 Folgen geballtes Wissen rund um das Thema Color-Management. Rund ein halbes Jahr hat uns Charlotte Erdmann im zweiwöchentlichen Rhythmus erläutert, was der Unterschied zwischen RGB und CMYK ist, welche Farbprofile für den Druck vorteilhaft sind und wie letztendlich das perfekte Druck-PDF auszusehen hat. Geballtes Wissen eben. Dank an unsere Autorin für den Einsatz.

Das komplette Werk gibt es bei viaprinto einzusehen und zu bestellen: zum Handbuch.

Die erschienenen Folgen im Überblick:
So nimmt das Auge Farben wahr.
Warum Farben dreidimensional sind.
RGB, CMYK und LAB erklärt.
Farbräume für Monitore – sRGB oder Adobe RGB?
Monitore kalibrieren – Die richtige Farbe finden.
Den Farbraum bestimmen – so geht’s.
Farben konvertieren bedeutet immer Verluste.
Umwandeln mit Methode – die Rendering Intents.
Vorsicht bei Softproofs.
Profile helfen beim Farbabgleich.
Mit ICC-Profile arbeiten.
Jetzt wird’s bunt … und unbunt.
Der sichere Weg zur druckfähigen Datei.