5
Mai
2015
Das Startnext Handbuch:

Anleitung zum Crowdfunding.

Sie dürfen sich durchaus trauen, sich an die Erfüllung Ihrer Träume und die Umsetzung Ihrer Idee zu machen. Ein Gewinn ist da die demokratischste aller Finanzierungsmöglichkeiten: das Crowdfunding. Wie das geht? Startnext, die größte Crowdfunding-Community im deutschsprachigen Raum, zeigt es im neuen Handbuch. Frisch in der viaprinto Druckerei das Licht der Welt erblickt, weist es nun Startern den Weg zum Erfolg.

„Wir glauben an den gesellschaftlichen Fortschritt, der von Kreativität und Innovation ausgeht, und daran, dass wir gemeinsam Großes bewirken können“, heißt es von Denis Bartelt, CEO und Co-Founder von Startnext, im Vorwort des Crowdfunding Handbuchs für Starter. Nicht selten gibt ihm das Ergebnis Recht. Über 60 % der vorgestellten Projekte können über Startnext finanziert werden. Da sind mal kleinere Träume und mal größere dabei, aber sie sind der Beweis, dass man es schaffen kann, dass man sich etwas trauen kann und dass es überall Unterstützer gibt, die – fernab von dem Mainstream – Vielfalt und Individualität fordern und fördern.

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Broschüre Klammerheftung: kompakt und randvoll mit Tipps

Manche Ideen sind neuartig und sofort erfolgreich, wie das Kaufhaus ohne Einwegverpackungen in Berlin Kreuzberg. Name: „Original Unverpackt“. Manche führen zur Unabhängigkeit wie bei der Produktion einer Musik-CD, eines Buches oder eines Filmes. Erreichen Projekte nicht die veranschlagte Summe zur Finanzierung, dann geht das Geld an die Förderer wieder zurück – und der Starter kann nicht starten. Die Gründe hierfür liegen oftmals in der Präsentation der Ideen. Dann springt der Funke einfach nicht über und niemand fühlt sich angesprochen, den Starter unterstützen zu wollen. Daher hat Startnext jetzt ein neues Handbuch entworfen. Damit und mit Workshops soll der Weg zu etwas Großem ein wenig einfacher gestaltbar werden.

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Blick ins Editorial

Wichtigster Tipp in diesem Handbuch ist dabei: authentisch bleiben! Ganz offen und transparent von der Idee, von sich selbst, von der geplanten Finanzierung sprechen. „Sei Du selbst. Auch mit unserem Low-Budget Video konnten wir die Leute davon überzeugen, dass wir es wirklich ernst meinen und hinter unserer Idee stehen“, berichten Sara Wolf und Milena Glimbovski von „Original Unverpackt“.

Das Handbuch gefällt nicht nur von der Aufmachung: Man ist angehalten selbst hineinzuschreiben, Ziele zu formulieren und sich auszuprobieren. Mit der klaren Strukturierung und der verständlichen Anleitung ist das Handbuch eine echte Hilfestellung.

Gedruckt hat es Startnext übrigens bei viaprinto: Broschüre Klammerheftung, DIN A5 hoch, 28 Seiten + 4 Seiten Umschlag. Mal einen Blick hineinwerfen? Bitte schön.

(Bild oben: Aus dem Startnext Handbuch: „Original unverpackt“ – das Kaufhaus ohne Einwegverpackungen in Berlin Kreuzberg)

30
April
2015
Folge 6 gibt Antworten auf die Frage:

„Was ist ein Preflight?“

In unserer neuen und letzten Folge aus der Reihe „Alles rund um das PDF“ erklärt Gastautorin und Fachfrau Charlotte Erdmann, was ein Preflight ist und welche Vorteile er bietet. Wir wünschen viel Erfolg mit dem Wissen.

Ein Druck-PDF muss alles enthalten, was zum Druck wichtig ist: Schriften, Bilder, passende Farbräume. Überprüfen lässt sich all das mit Hilfe eines sogenannten Preflights oder Datenchecks. Dabei werden die Druckdaten auf Herz und Nieren geprüft und für den Druck möglicherweise problematische Inhalte angezeigt. So kann man sicher sein, dass Probleme bereits vor dem kostenintensiven Druck erkannt und schnell behoben werden.

Warum müssen Druckdaten geprüft werden?

PDF-Dateien sind – wie bereits in dieser Serie beschrieben – der beste Weg, um das erstellte Werk sicher in den Druck zu bringen. Aber selbst wenn man den PDF/X-1a-Standard, wie von viaprinto empfohlen, zum Abspeichern verwendet, können sich falsche Farbräume, Probleme mit den verwendeten Fonts oder niedrig aufgelöste Bilder in die Druckdatei eingeschlichen haben, die einen hochqualitativen Druck unmöglich machen. Sind die x-tausend Broschüren aber erst einmal gedruckt, lassen sich minderwertige Bilder nicht mehr einfach ersetzen. Um den Schaden bereits vor der Drucklegung zu erkennen, bietet sich der Preflight an, eine Art Probeflug für die Druckdaten.

Was machen Preflight-Programme?280415_Summary

Ein Preflight wird mit Hilfe eines speziellen Programms oder Plugins einer Grafiksoftware erstellt. Sie können damit fehlende oder fehlerhafte Farben, Schriften, Bilder ebenso erkennen, wie nicht gewünschte Sonderfarben, Transparenzen oder manuell eingestelltes Überfüllen. Auch Überhangtext oder Linienbeschaffenheiten werden kontrolliert. So können von Druckmaschinen oft nur bestimmte Linienstärken oder Schriftgrößen abgebildet werden, was das Preflight-Programm passend zur Druckerart überprüft.

Preflight am eigenen Rechner

Druckereien setzen dazu spezielle, kostenintensive Software ein. Einen Artikel darüber, was der kostenlose Datencheck bei viaprinto beeinhaltet, finden Sie hier. Aber bereits am eigenen Rechner lassen sich Datenchecks durchführen – und das mit den hauseigenen Mitteln beispielsweise der Adobe-Anwendungen. Noch bevor diese angewendet werden, sollten Sie sich fragen, ob die zu speichernde Datei wirklich die aktuellste Fassung ist und alle Bilder in hoher Auflösung eingebettet wurden. Platzhaltertexte müssen ebenfalls eliminiert werden – eine oft unterschätzte Fehlerquelle. Erst wenn der menschliche Faktor „Vergessen“ ausgeschlossen wurde, sollten Sie die digitale Prüfung vornehmen. In den Adobe-Anwendungen (ab CS4) wie InDesign lassen sich beispielsweise über das Menü „Fenster > Ausgabe“ Dateien im Vorfeld des Drucks überprüfen. Hier können sogar eigene Preflight-Profile erstellt werden. In einem Bedienfeld werden dann die Problembereiche aufgelistet. Auch Adobe Acrobat Professional (ab Version 6.0) beinhaltet einen „Preflight“ im Menü „Bearbeiten“ und gibt darüber Hinweise auf mögliche Fehlerquellen aus.

Preflight-Programme machen mehr

Die Adobe-Anwendungen weisen aber lediglich auf falsche Schriften oder zu niedrig aufgelöste Bilder hin. Weitaus mehr Details kann man den professionellen Preflight-Programmen entnehmen, die dafür aber auch ihren Preis haben. Produkte wie Pitstop von Enfocus, callas pdfToolbox oder Flightcheck von Markzware gehören zu den gängigsten meist in Druckereien eingesetzten Programmen. Sie haben vielfältige Möglichkeiten, u.a. das PDF direkt zu editieren. Doch diese Optionen sind meist gar nicht notwendig, wenn man selbst der Ersteller des PDFs ist. In diesem Fall genügt der Einsatz der Preflight-Tools der Grafik- und Satzprogramme wie Adobe InDesign oder QuarkXPress, bei dem der Preflight im Job Jacket zu finden ist, um potentielle Fehler vor Abgabe der Druckdatei auszuschließen. Auch bei viaprinto wird dann bei Abgabe der Datei noch einmal ein kostenloser Check durchgeführt, bei dem Beschnitt, Sonderfarben, Schriften und Transparenzen geprüft werden. Hier erfahren Sie mehr dazu und worauf Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Datei noch achten müssen.

Charlotte Erdmann

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

Charlotte Erdmann (Bild: Matthias Martin)

 

Das ist das Ende der Wissensreihe „Alles rund um das PDF“.
In Kürze starten wir wieder mit einer neuen. Diesmal zu dem Thema „Layout&Satz“.

 

 

 

 

 

 

Bereits erschienen:
Was ist ein PDF?
PDF/X: Standards oder nicht in PDFs?
Den richtigen PDF-Drucker wählen.
Einstellungen für das druckfertige PDF.
Was muss ein Druck-PDF enthalten?

29
April
2015

Das Video: Erfahren, was das neue viaprinto ausmacht! #machwasdraus

Sie haben recht, bevor Sie sich lange durch das neue viaprinto durchklickern: Lassen Sie es sich präsentieren. Unser Video zeigt Ihnen alle wichtigen Vorgänge – und natürlich wie angenehm das Drucken sein kann.

Von der Auswahl des Produktes bis hin zur einfachen Konfiguration in unserem Baukastensystem und schließlich dem Upload der Dateien, die Sie in Ihrem Projekt frei anordnen können. Einfacher kann drucken nicht sein.

Oder probieren Sie es vielleicht doch selber aus … www.viaprinto.de

27
April
2015
Altes Mädchen - Neue Liebe.

Wenn Gastronomie zum Pilgerort wird … ein Porträt.

Es gibt Gastrokonzepte und es gibt Gastrokonzepte. Die einen sind ganz nett und die anderen sind echte Höhepunkte. Von der letzteren Sorte ist das „Alte Mädchen“ in Hamburg. Nicht weniger als 60 Craft Bier sind das Handwerkzeug der Bier-Sommeliers. Ein norddeutsches Bierkompetenzzentrum – wie sie es selbst nennen. Sie liefern den Beweis: Natürlichkeit ist gefragt. Auch im Druck.

So ein „Altes Mädchen“ hat Charakter: Viel Holz und Stahl prägen die Atmosphäre des Braugasthauses, ein großer Kamin sorgt für Heimeligkeit, 20 Zapfhähne stoßen das Bier aus der Region und aus Regionen Südafrikas, Italiens, Skandinaviens oder den USA in die Gläser. Weitere Sorten warten in den Kühlschränken auf ihren Einsatz. Eine Bäckerei mit Holzofen sorgt für eine Grundlage und die Grundlage der Stullen.

Klingt nach Tradition à la bayerischer Bierseligkeit? Das Trendkonzept in den Hamburger Schanzenhöfen ist aber anders, ganz anders: 2012 haben Patrick Rüther und Axel Ohm das „Alte Mädchen“ vom Stapel gelassen. Sie ist Teil des Unternehmens „Tellerrand Consulting“, das Patrick Rüther gemeinsam mit Tim Mälzer und Bart Felix betreibt. Zu ihren Projekten zählt auch das „Hausmann‘s“ in Frankfurt und Düsseldorf sowie die „Bullerei“ in Hamburg. Der Erfolg ist verbrieft: 2013 gab es einen FIZZZ-Award für das beste Trendkonzept, im gleichen Jahr Silber für das beste Gastronomiekonzept beim Leaders Club Deutschland und zuletzt gewann das Craft Beer-Konzept den Deutschen Gastronomiepreis in der Kategorie „Beverage“.

Worin liegt das Geheimnis, Frau Küster? „Wir sind Pioniere in Sachen Craft Beer. Zudem ist „Altes Mädchen“ das erste norddeutsche Braugasthaus, welches modern auftritt und eine vielfältige Bierkarte anbietet. Die Begeisterung, die wir teilen, überträgt sich auf das gesamte Team. Und somit stimmt einfach das Gesamtpaket: Team, Craft Food, Ambiente und das Thema Craft Beer passen prima zusammen und sind sicherlich für den Erfolg verantwortlich“, sagt die Projektkoordinatorin und „Mädchen“ für alles.

Innenhof, Garten, Biergarten, Braugasthaus Altes Maedchen der Ratsherrn Brauerei in den Hamburger Schanzen Hoefen am 18. April 2013, *** Local Caption *** copyright: Henning Angerer Gneisenaustrasse 18 20253 Hamburg Tel 0175 244 32 72 foto@henningangerer.de Bankverbindung: Santander; BLZ 100 333 00, Konto-Nr. 22 63 63 63 00

Foto: Henning Angerer

Das mit Abstand erfolgreichste Produkt ist das „Tastingtray“, ein Verkostungsbrett mit fünf Bieren. Perfekt zum Testen, so dass der Gast mit der zu großen Auswahl nicht überfordert ist. Obwohl: Eigentlich ist er das eh nicht, da Bier-Sommeliers mit Rat zur Seite stehen. Er oder sie empfehlen, welches Bier am besten zur Stulle „Hackepeter“ passt. Um nur ein Beispiel zu nennen. Mehr steht auf der Speisekarte. Und natürlich auf der Getränkekarte. Beide sind übrigens Druckprodukte und nicht in Tischen eingelassene Screens, was nicht zum Konzept passen würde. Die Getränkekarte kann der Gast mitnehmen, was natürlich für das Unternehmern „Altes Mädchen“ eine gute Werbung darstellt.

Ob Innenarchitektur, Lebensmittel oder auch Druckunterlagen: „Wir legen Wert auf natürliche Materialien, auch bei Print, daher mögen wir Naturpapier“, sagt Tina Küster. Auch eine Gastro hat Druckbedürfnisse – bis hin zur Geschäftsausstattung. viaprinto druckt zum Beispiel die Visitenkarten für das „Alte Mädchen“. Was muss eine Druckerei für die Gastronomie leisten können, Frau Küster? „Sie muss nachhaltig sein, schnell ist auch immer gut und sie muss außergewöhnliche Printmaterialien anbieten. Wir brauchen zudem einen persönlichen Ansprechpartner und die Möglichkeit per Rechnung bezahlen zu können.“

Ein Besuch lohnt sich:

Altes Mädchen
Lagerstraße 28b
20357 Hamburg

de.altes-maedchen.com

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Visitenkarte „Altes Mädchen“ – gedruckt bei viaprinto.

 

23
April
2015

Unsere Produkt-Neuheiten zum Redesign. #machwasdraus

Natürlich haben wir die Neuauflage von viaprinto dazu genutzt, auch ein wenig an unserer Produktwelt zu feilen. Sei es neue Produkte hinzuzunehmen, neue Kombinationen von Papieren anzubieten oder Auflagen anzupassen. Das bedeutet mehr Freiheiten für Sie zur Verwirklichung Ihrer Ideen. Machen Sie sich selbst einen Eindruck.

  • Neu: die frei gestaltbaren Ringordner. Ob mit 2-Ring- oder 4-Ring-Mechanik, in verschiedenen Füllhöhen oder mit Kantenschonern und Griffloch. Alles für Ihre Ordnung. Dazu können Sie die Außen- und Innenseiten frei gestalten. Perfekt für Präsentationen und als Werbemittel.
  • Neu: Plakate gefalzt. Sie möchten ein Plakat einer Versandtasche beilegen oder ähnliches. Dann haben wir für Sie die Lösung, denn Plakate können nun auch bei uns gefalzt geordert werden. Ob per Einbruch- oder Kreuzfalz – Sie haben die Wahl.
  • Kombinieren Sie den Inhalt mit dem Umschlag Ihrer Broschüre jetzt mit neuen Varianten an Papier.
  • Finden Sie neue Auflagen von Broschüren: So ist zum Beispiel im Economy-Service die Auflage auf bis zu 50.000 Exemplare erhöht, gleiches gilt für den Standard-Versand. Auch die Flyer sind gewachsen: Im Standard sind sie nun bis zu einer Auflage von 200.000 Exemplare bestellbar.
  • Und zu guter Letzt: Wir haben die Produkte Gruppen zugeordnet, so finden Sie sich einfacher zurecht und haben auch thematisch vereint in einem Block die Übersicht, welche Variante, welches Druckprodukt für Sie das Beste sein könnte.

Testen Sie es aus auf www.viaprinto.de

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Plakatjournalismus von Tonic. (Bild: Mary Fischer)

tonicPlakatjournalismus

Journalismus im Öffentlichen Raum dank Tonic. (Bild: Luka Alagiyawanna)